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Liebe Flusi-Gemeinde,
mit großem Interesse habe ich den Artikel von Michael Stiastny in FlightXpress 5/99 gelesen, weil ich von den ersten Inseraten an versucht hatte, etwas mehr Information über diesen Sitz zu erhalten. Leider bestätigt der Artikel meine Befürchtung, dass die Bewegung des Sitzes entweder direkt die Bewegung des Joysticks widerspiegelt (Ansteuerungsmethode 1 ) oder die vom Programm daraus ermittelte Neigung des Flugzeugs (Ansteuerungsmethode 2 ). Auf den ersten Blick wird es viele erstaunen, daß ich dies grundfalsch finde, jedoch meine ich folgendes: Wenn man mit diesen Ansteuerungsmethoden z.B. für eine Linkskurve den Joystick nach links auslenkt und gleichzeitig soviel Seitenruder nach links gibt, dass eine koordinierte Linkskurve geflogen wird, dann neigt sich der Sitz nach links und signalisiert über das Sitzfleisch unmißverstänlich, daß man abschmiert und gegensteuern soll; das wäre aber grundfalsch, wenn man - wie vorausgesetzt - eine koordinierte Kurve fliegt. Durch die beiden angebotenen Ansteuerarten wird man also zu grundfalschem Flugverhalten erzogen. Für solche, die noch keine praktische Erfahrung mit realem Fliegen haben, möchte ich - wie auch im Artikel erwähnt - betonen, daß das Sitzfleischgefühl ein erstaunlich einflußreicher Signalgeber für richtiges Fliegen ist. Die bisherigen Ansteuermethoden des Sitzes erziehen jedoch zum Fehlverhalten in dieser Hinsicht. Dabei böte der Sitz, auf ganz einfache Weise in eine weitere Dimension der Flugsimulation vorzustossen, die bisher nur unerschwinglichen Apparaten vorbehalten war, nämlich dieses so wichtige Sitzfleischgefühl zu entwickeln: Man bräuchte nur die Auslenkung der Kugel als Ansteuersignal für die Seitwärtsneigung des Sitzes zumindest als eine dritte Möglichkeit vorsehen. Auch in anderer Hinsicht wäre es ein Jammer, wenn sich nur die erstgenannten Ansteuerarten einführen würden, denn das würde Gegnern unserer erschwinglichen Flugsimulatoren ein gefundenes Fressen liefern, diese als Erziehung zu fliegerischem Fehlverhalten zu verteufeln, gerade jetzt, da diese dabei sind, sich für bestimmte Abschnitte der Flugausbildung zu etablieren. Wer mal sich oder andere so richtig durchschaukeln lassen will, der kann das auch mit der vorgeschlagenen Ansteuermethode erreichen, indem er einfach starke Turbulenz einstellt; das hätte sogar den Vorteil, dass er mit dem Spass auch hier ein schon recht realistisches Gefühl für solche Flugbedingungen kriegen kann, allerdings zunächst noch ohne die Spucktüten erfordernden G-Wechselbelastungen Ich würde mich freuen, Eure Meinung zu diesem Anliegen zu erfahren und möchte auf diesem Wege Michael Stiastny bitten, mit seinen Kontakten zu den Programmentwicklern hierfür zu werben, sofern er mir zustimmen kann. Hals und Beinbruch Benno |
Die Zeitschrift Games hat ja geschrieben
das der Rock ´n Ride Stuhl sich nur für Simulationen wie Falcon 4.0 eignet . Denn wie ich gelesen habe sind die bewegungen zu schnell und da mach das fliegen doch keinen spaß mehr wenn der Stuhl schneller in der Kurve liegt als das Flugzeug oder?Ich klaube für den Fs ist es noch nicht das richtige aber vieleicht denken die Hersteller ja mal über uns Realitätsbewusten Simmer nach. Schönen Gruß Tomy |
Hallo Tomy, hallo Benno,
ich hatte letzthin die zufällige Gelegenheit, den Sitz mal auszuprobieren. Ich sage euch, es ist um einiges billiger, sich Abende lang auf der Achterbahn oder ähnlichem zu vergnügen. Ich weiß nicht, ob der Sessel richtig eingestellt war, aber mit Fliegen und Fluggefühl hat das Erlebte überhaupt nichts zu tun. Die Bewegungen sind zu verzögert und dann, wenn er (der Sessel) dann anspringt, sind sie zu schnell, zu ruckartig und stehen in keinem Zusammenhang mit den Flugbewegung. Just forget it! Meine Begleitung hat sich beim Anblick in die Hosen gemacht vor Lachen! Eher ein Kirmes-Gaudi, denn eine ernsthafte Alternative zum unbeweglichen Hocker. Schade! Gruß René |
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