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Lolly 13.07.2003 17:23

hardware-beratung gewünscht
 
ich plane mir bis ende august einen komplett neuen pc zu zulegen, geplante kosten: 1000.- bis 1500.-

folgende minimum-eckdaten schwirren mir dabei durch den kopf:
asus mainboard
amd 2.200
1 GB ram
GF4 ti 4600
2* HDD 60GB
cd-brenner
dvd-laufwerk

und nun bitte eure tips und hinweise :)

Skybird 13.07.2003 17:28

Die GeForce würde ich durch eine 4200er ersetzen, aufgrund des doch wesentlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses. Anders gesagt: das Mehr an Kosten für eine 4600 wird durch das eher geringfügige Mehr an Leistung, meiner Meinung nach, in keiner Weise gerechtfertigt. Wenn Du bei der GraKa richtig teuer werden willst, vielleicht gleich eine Radeon?

Ich persönlich würde auch einen Intel vorziehen, aufgrund des ewigen Themas: Temperatur.

Skybird

S.Pfaffinger 13.07.2003 19:29

Hallo Lolly,

hier kann ich mich der Meinung von Skybird nur anschließen, habe selbst im Februar/März einen Rechner neu aufgebaut und bin nun mal von AMD zu Intel gewechselt, hab's bis jetzt nicht bereut.
Bei der Graka habe ich ebenfalls von der MSI GF4 auf eine Sapphire 9700 Pro gechangt, ebenfalls nicht bereut, im Gegenteil.
ASUS-Boarde kann man immer empfehlen, beim RAM setze ich den Corsair CL 2 mit 1024MB ein, Marken-RAM wie Kingston, Samsung, GEIL usw. nur zu empfehlen.
Beim Prozi hat natürlich jeder seine eigenen Vorstellungen, hier würde ich als Minimum etwa 2,6Ghz ansetzen.
Beim Netzteil würde ich ebenfalls nicht unter 400W gehen.
Bei den Festplatten tut sich auch gerade einiges, die ersten echten S-ATA Platten in den verschiedensten Grüßen sind im kommen.
Raid ja/nein, muß jeder selbst wissen, ich habe zwei 120iger S-ATA Barracude im Raid-Modi laufen, kein Problem.
Alles weitere wie CDR, DVD usw., einfach drauf losmarschieren.
Somit kommst Du sicher an Deine erwähnten Preisvorstellungen ran.

Beste Grüße
Siegi

CarstenB 13.07.2003 20:25

Whow, für 1.500,- kriegst Du Ende August wahrscheinlich fast schon zwei PC mit der von Dir gewünschten Ausstattung.

Die Angabe "Asus MB" ist ja wohl eher nichtssagen, die Teile unterscheiden sich mittlerweile hauptsächlich durch den Chipsatz, die Austattung und durch die Eingriffsmöglichkeiten im BIOS.

Ansonsten sollte die CPU mehr Power haben (nicht Verbrauch sondern nutzbare Leistung) und die GraKa sollte DX9 tauglich sein. Mehr zu letzterem bei den einschlägigen PC-Seiten.

Achja, noch etwas: Im September kommt der Nachfolger des P IV Northwood und da eine völlig neue CPU nicht alle Tage rauskommt ...

Reimund 14.07.2003 00:18

Hi Lolly,

Asus Mainboard - hab ich auch und bin sehr zufrieden.
AMD 2.2 - würde ich ebenfalls eher abraten, lieber Pentium; übrigens ist der AMD 2.2 nicht mit einem P4 2,2 GHz vergleichbar, sondern eher mit einem 1,8. Ich würde ebenfalls empfehlen: nicht unter 2,6 GHz.
1 GB RAM - vollauf genug. Wenn Du den Rechner nicht als Server nutzen willst oder CAD oder ähnliches fährst, reichen auch 512 MB.
GF4 4600 - kann ich mich dem bereits Gesagten nur anschließen.
2 x 60 GB HDD - ja, wenn Du spiegeln willst. Ansonsten würde ich gleich eine 120er nehmen.
CD-Brenner - ich hab den von Teac (52/24/52) und bin bis jetzt sehr zufrieden damit.
DVD - kann ich aktuell nichts empfehlen (meines ist schon ein etwas älteres Modell).

Falls Du Dir den Rechner selbst zusammen bauen willst, achte auf ein gutes Gehäuse, z. B. Chieftec. Netzteil ist bei Deiner geplanten Ausstattung mit 350 Watt ausreichend.

Viel Spaß und Erfolg beim Kaufen,
Reimund Büchner

JPritzkat 14.07.2003 01:01

Zitat:

Original geschrieben von Skybird
Ich persönlich würde auch einen Intel vorziehen, aufgrund des ewigen Themas: Temperatur.

Skybird

Sorry, aber das ist schon lange Geschichte! Ein Intel P4 mit 3 Ghz wird sogar wärmer als der schnellste AMDd...

Dass Intel-CPUs nicht so heiss werden, das war einmal. Die Einbahnstraße in die im Moment gefahren wird, wird immer weiter gefahren. Immer mehr Leistungsaufnahme bei etwas mehr Leistung, das Mehr an Abwärme steht in keinem Verhältnis zur Mehrleistung...


Ansonsten sind Intel CPUs ab 2,6Ghz mit FSB800 und DualChannel RAM (Chipsatz mit Intel i865 wählen) zu preferieren, da AMD eben jenseits von 2,2 Ghz nix wirklich Gutes bietet :(

Skybird 14.07.2003 02:08

Verzeihung, ich war unpräzise: ich meinte weniger die erreichte Arbeitstemperatur als vielmehr den Umstand, daß ein AMD, wenn er zuviel schwitzt, sang und klanglos abbruzelt (oder tun die neuesten Modelle das nicht mehr?), während ein Intel eine Sicherung hat, die die Selbstvernichtung verhindert durch rechtzeitiges Bremsen(hoffentlich :) )

Billigste Möglichkeit zur Temperatursenkung für mich ist: den Rechner mit offener Seiten- und Frontklappe schräg etwa 10-20 entfernt an die Mauer stellen und vorne einen üblichen 20 cm Zimmerventilator vorstellen, einen billigen, leisen. Vorteil: keine lauten, stromziehenden in- und out-Lüfter (2), viel Wirkung: bei mir ging's 10° nach unten, günstiger Preis. Nachteil: man muß ein Auge auf die Lamellen des Prozessorkühler haben. Wenn der zu sehr verstaubt, heizt sich die Geschichte wieder auf, also visuelle Kontrolle, oder ab und zu einen Temperaturscanner laufen lassen. Dennoch: viel Wirkung, wenig Geld, und lautstärkemäßig hält es sich auch noch in Grenzen.

Skybird

nordberliner 15.07.2003 17:24

@ CarstenB
Hallo Carsten,
hast du nähere Informationen zum Nachfolger des Pentium IV Northwood. Wenn ja, wäre ich für entsprechende Hinweise oder Links dankbar.
Beste Grüße aus Berlin
Jürgen

CarstenB 15.07.2003 17:52

Hallo Jürgen!

Auf die Schnelle nix belastbares. Da bei mir demnächst ein Rechnerneukauf ansteht, lese ich derzeit verstärkt wieder ct und stöber auch im I-Net bei anderen Zeitschriften.

Aus dem Gedächtnis:
In dem Beitrag wurde der P IV Northwood vorgestellt. Das PC-Gehäuse dieses PCs darf bei Einsatz der von Intel empfohlenen Lüfter eine Innen-Temperatur von max. 38°C haben, da sonst die zulässige Oberflächentemperatur der CPU von 70°C überschritten werden könnte. Deshalb erwarten die in dem Bericht ein paar termische Probleme, die erst mit Erscheinen des Northwood-Nachfolgers im Herbst (September/(Oktober?), der im 90µm-Verfahren gefertigt werden soll, vernünftig gelöst sein sollen.


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