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KPÖ: Novelle zum Urheberrechtsgesetz dient nur Großkonzernen wie Microsoft
KPÖ: Novelle zum Urheberrechtsgesetz dient nur Großkonzernen wie Microsoft
Utl.: Wettbewerb zwischen Microsoft und freier Software wird per Gesetz verboten = Für die KPÖ ist die Novelle zum Urheberrechtsgesetz, die gestern in Kraft getreten ist, "ein weiterer Schritt zum Ausbau der Allmacht von Großkonzernen wie Microsoft". Mit der Novellierung des Urhebergesetzes wird die Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen illegalisiert. "Das Ziel ist jedoch nicht nur, das Kopieren von Audio-CDs zu erschweren. Attackiert wird der PC in der Form, wie wir ihn heute kennen: Geplant ist, nach dem Vorbild von Microsoft's Spielekonsole X-Box, dass auf PCs der Zukunft nur noch vom Hersteller kryptographisch signierte Software installiert werden kann. Und diese Software paßt dann auf, dass ausschließlich jene Daten abgespielt werden können, für die die BenutzerIn auch bezahlt hat. Käufer eines PCs werden in Zukunft mit ihrem PC nicht mehr machen können, was sie wollen, sondern nur noch das, was die Konzerne erlauben. Die individuellen Nutzungsmöglichkeiten der Konsumenten bleiben genauso auf der Strecke wie der Wettbewerb zwischen Konzernen und ProduzentInnen freier Software", so Franz Schäfer, Sprecher der IT-Arbeitsgruppe der KPÖ. "Damit sind - wenn diese Technologien erst einmal etabliert sind - auch die Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten völlig unbegrenzt. Für Microsoft ist dies eine willkommene Möglichkeit, per staatlicher Regelung die Monopolstellung weiter abzusichern, unliebsame Konkurrenten und vor allem freie Software wie Linux abzuschütteln. Und sollte die Technik doch nicht so perfekt wie geplant funktionieren und jemand das eine oder andere Schlupfloch finden, haben sich die Konzerne mit dieser Novelle auch rechtlich abgesichert: Denn die Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen ist nun illegalisiert. Der freie Wettbewerb ist quasi per Gesetz verboten worden", so Schäfer. Rückfragehinweis: KPÖ Tel.: 0676/69 69 002 mailto:bundesvorstand@kpoe.at http://www.kpoe.at |
[offTopic]
Ich hab mir die KPÖ-Seite angesehen und muss sagen, daß man meiner Ansicht nach dort mit mindestens dem gleichen Populismus wie die FPÖ arbeitet. Beispiel: Ein hetzerischer Artikel gegen den Kurier, weil ein Inserat von der KPÖ "gegen den Irak-Krieg" abgelehnt worden ist, in dem Bush eindeutig als Kriegsverbrecher dargestellt wird (http://www.kpoe.at/bund/international/irak/kurier.html) die Stellungnahme der Kurier-Geschäftsführung hiezu ist zwar gerade noch als Link eingebaut worden, aber kaum leserlich als schlechte Kopie eingescannt und verkleinert (http://www.kpoe.at/bund/internationa...antwortet.html) dargestellt. [/offTopic] Insofern bin ich politischen Informationsquellen gegenüber immer grundsätzlich ein wenig skeptisch. |
also der zizierte KPÖ Artikel ist etwas wirr :lol:
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Zitat:
Rückfragehinweis: KPÖ Tel.: 0676/69 69 002 |
Auch die KPÖ kann wenigstens EINMAL recht haben.
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natürlich... es gibt viele wahrheiten... ;)
(c)Garak DS9 |
Gesetzt in A. nicht realitätsbezogen
HI
Zitat:
Gesetze rechtswirksam zu interpretieren ist dem Richterstand vorbehalten. Zitat:
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Re: Gesetzt in A. nicht realitätsbezogen
Zitat:
Auch die AT-Version der Richtline beruecksichtigt das Recht auf Privatkopie - du darfst dabei nur keinen Kopierschutz umgehen. |
Re: Re: Gesetzt in A. nicht realitätsbezogen
Zitat:
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Re: Re: Re: Gesetzt in A. nicht realitätsbezogen
Zitat:
Aber Du darfst ja jederzeit eine analoge Kopie der CD machen. Aber da kommen dann so schoen Dinge raus wie dass man von einer Sony Music Audio-CD (bzw. Plastikscheibe mit Musikdaten um genau zu sein) auf einer Sony-Anlage keine Kopie auf eine Sony Mini-Disc machen kann. Oder auf einem Sony Vaio Laptop oder PC keine Sony Music CD abspielen kann. Da fragt man sich dann schon ... |
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