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maXTC 19.12.2002 14:52

Intel und NASA: Entwicklung eines P4-Systems mit 8 Ghz
 
Für ein Forschungsprojekt in der Luft- und Raumfahrt entwickeln Intel und die NASA einen speziellen Computer, basierend auf acht Pentium 4-Prozessoren. Die CPUs sollen jeweils mit einer Taktrate von 8 Ghz arbeiten. 5 Ghz galt bisher als Obergrenze.

Damit diese Taktrate erreicht werden kann, sucht Intel in einem speziellen Verfahren die Prozessoren aus. Für die entsprechende Kühlung soll außerdem Flüssig-Stickstoff in der kältesten Zusammensetzung sorgen.

->QUELLE<-

[AMD]Feuerspucker 19.12.2002 16:17

Und welchen Sinn hat das?
Die sollen lieber einen größeren Cluster aufziehen...

maxb 19.12.2002 17:25

hoffentlich gibt's die dann bald auch für consumer

8 GHz P4 :rolleyes:


dann steig ich wieder um :D

maXTC 19.12.2002 18:06

Zitat:

Original geschrieben von [AMD]Feuerspucker
Und welchen Sinn hat das?
Die sollen lieber einen größeren Cluster aufziehen...

nachdem du besser bescheid weißt wie nasa und intel zusammen, solltest ihnen vielleicht mal ein mail schreiben! :D:lol:

[AMD]Feuerspucker 20.12.2002 19:56

Wahrscheinlich ein Protz Projekt das Intel sponsert...

Lowrider20 21.12.2002 17:30

Die Technologien haben sie von Außerirdischen!!:D

TONI_B 21.12.2002 18:01

Hat wieder einmal ein unwissender Redakteur zugeschlagen! Oder kann mir wer erklären, was das:
"...Flüssig-Stickstoff in der kältesten Zusammensetzung..."
bedeuten soll?
Stickstoff siedet bei 77K (-196°C) und bei dieser Temperatur arbeitet jede Kühlung, die damit arbeitet! Stickstoff ist ein chemisches Element und kann daher nicht anders "zusammengesetzt" sein.

Eine andere "Kühlflüssigkeit" wäre Helium bei 4K (-269°C) - das ist aber wahrscheinlich auch der NASA zu teuer.

Lowrider20 21.12.2002 18:03

Flüssiges Helium funktioniert bei meinem PC gut!:D

Alex1 21.12.2002 18:54

Zitat:

Original geschrieben von Lowrider20
Die Technologien haben sie von Außerirdischen!!:D
Mulder: Scully, dafür gibt es keine rationale Erklärung.
Scully: Nein, Mulder, 8 GHz Prozessoren werden von Intel entwickelt.
Mulder: Also wenn ich viel glaube, aber das sicher nicht.
:D

pc.net 21.12.2002 19:30

:lol:

Loewe 22.12.2002 04:14

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Hat wieder einmal ein unwissender Redakteur zugeschlagen! Oder kann mir wer erklären, was das:
"...Flüssig-Stickstoff in der kältesten Zusammensetzung..."
bedeuten soll?
Stickstoff siedet bei 77K (-196°C) und bei dieser Temperatur arbeitet jede Kühlung, die damit arbeitet! Stickstoff ist ein chemisches Element und kann daher nicht anders "zusammengesetzt" sein.

Eine andere "Kühlflüssigkeit" wäre Helium bei 4K (-269°C) - das ist aber wahrscheinlich auch der NASA zu teuer.

Stimmt bei offenen systemen.
Unter Druck oder bei unterdruck (bei geschlossenen Kältekreisläufen) kannst die Siedetemperatur ändern.

Aber dieser Satz den da dieser Redakteur rausgelassen hat ist völlig unprofessionell. ;)

TONI_B 22.12.2002 05:20

@Loewe
Das ist zwar richtig, aber gerade bei diesen Systemen (Tieftemperatur) nicht sehr leicht realisierbar. Es ist ja auch für die Kühlleistung egal, ob 77K oder vielleicht 60 oder 70K.

Loewe 22.12.2002 05:28

Hey

Noch auf? :)
Ich erhohl mich auch zur Zeit von diesem Abend :D

Klar, ist ja eh nur Theorie.
Was die Entwickeln wissen nur die Götter.

Hast

TONI_B 22.12.2002 06:45

Schon wieder auf ;)

enjoy2 22.12.2002 09:54

bei derartigen Gerüchte denke ich immer gerne 2-3 Jahre zurück, an Meldungen wie:

Firma xy entwickelt Festplatte aus Tesarolle,

Forschungen an Festplatte aus Bakterieneiweiß in 2 Jahren zu kaufen

Duke Nukem Forever kommt in 1 Jahr auf den Markt, ...... ;)

TONI_B 22.12.2002 10:22

Das Problem daran liegt immer bei den Redakteuren. Ich habe es selber einmal erlebt als ein Reporter von einem wissenschaftlichen Projekt, an dem ich mitgearbeitet hatte, berichten sollte. Er hat sich eine Stunde alles erklären lassen, fleißig Notizen gemacht und herausgekommen ist ein ziemlicher "Schmarren". Diese "Nichtwissenden" glauben mit einer blumigen, alles übertreibenden Sprache könne man mehr Leser gewinnen. Leider bleibt dabei der Wahrheitsgehalt oft auf der Strecken. Das ist aber schade, denn auch die "breite Öffentlichkeit" sollte möglichst früh über wissenschaftliche Neuerungen informiert werden - es gibt unendlich viele interessante Forschungen!
Das mit dem TESA-Band stimmt übrigens - wie immer aber nur die halbe Wahrheit...

hometown 22.12.2002 11:12

was ist mit AMD-?
 
Na aber hallo, wo bleiben die AMD?

Gibts genug alternativen die Billiger sind.

:D :D :D :D :D

enjoy2 22.12.2002 11:27

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Das Problem daran liegt immer bei den Redakteuren. Ich habe es selber einmal erlebt als ein Reporter von einem wissenschaftlichen Projekt, an dem ich mitgearbeitet hatte, berichten sollte. Er hat sich eine Stunde alles erklären lassen, fleißig Notizen gemacht und herausgekommen ist ein ziemlicher "Schmarren". Diese "Nichtwissenden" glauben mit einer blumigen, alles übertreibenden Sprache könne man mehr Leser gewinnen. Leider bleibt dabei der Wahrheitsgehalt oft auf der Strecken. Das ist aber schade, denn auch die "breite Öffentlichkeit" sollte möglichst früh über wissenschaftliche Neuerungen informiert werden - es gibt unendlich viele interessante Forschungen!
Das mit dem TESA-Band stimmt übrigens - wie immer aber nur die halbe Wahrheit...

hmm, imho kann man es sich nicht so einfach machen und den Schwarzen Peter den Redakteuren zuschieben.

Eine wissenschaftliche Arbeit zu lesen ist nicht für jeden spannend und verkauft sich nicht so gut und da eine Zeitung von verkauften Exemplaren lebt, muss diese etwas "leserlicher und spannender" gemacht werden.

Gibt sicherlich auch einige, die dies übertreiben, will ich nicht abstreiten.

Gibt aber auch immer wieder Wissenschaftler, die Behauptungen aufstellen, die dann nicht halten ;)

TONI_B 22.12.2002 13:30

Da hast du auch recht - keiner verlangt, dass ein Redakteur eine Originalarbeit liest. Wenn du nicht auf diesem Spezialgebiet arbeitest, hast du kaum eine Chance alles zu verstehen - auch als Wissenschaftler. Aber wenn man ein Interview gibt und versucht, die Dinge einfach zu erklären bzw. darzustellen und es kommt aber ganz was anderes im Artikel heraus - dann fragt man sich schon, aus welchen Finger die sich die Geschichten saugen...

maxb 22.12.2002 13:44

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Hat wieder einmal ein unwissender Redakteur zugeschlagen! Oder kann mir wer erklären, was das:
"...Flüssig-Stickstoff in der kältesten Zusammensetzung..."
bedeuten soll?
Stickstoff siedet bei 77K (-196°C) und bei dieser Temperatur arbeitet jede Kühlung, die damit arbeitet! Stickstoff ist ein chemisches Element und kann daher nicht anders "zusammengesetzt" sein.

Eine andere "Kühlflüssigkeit" wäre Helium bei 4K (-269°C) - das ist aber wahrscheinlich auch der NASA zu teuer.

Stickstoff ist unter normalen Bedingungen zwischen -210° und -196° flüssig.

vielleich meinten sie, dass der der flüssige Stickstoff im Kühlkreislauf auf -210° gehalten wird.

LDIR 23.12.2002 14:13

Ich halte das ganze für ein Gerücht der Klasse "Wir haben die erste TCAP Solid state Festplatte mit 100 Gb entwickelt, marktreife ist in 3 Monaten erreicht". In dem Artikel wurde geschrieben daß das ganze für experimentele Flugzeuge entwickelt wird. Nur: Das Flugzeug mit Stickstoffkühlung an Bord wird merklich schwerer, und die Experimentelen Flugzeuge der Nasa operieren in großen Flughöhen, was sich durch verstärkte kosmische Strahlung negativ auf so hochintegrierte Schaltkreise wie P IV auswirkt. Mit anderen Worten, auch wenn es funktionieren könnte, der Fließkommabug der P I und P II wäre nichts gegen die Rechnefehle die dort auftauchen würden. Speicherfehler kann man zwar mit Parity Check vermeiden, aber die Rechnefehler wären nur vermeidbar wenn die ganze Rechnereinheit gut abgeschirmt ist, was das Gewicht wieder steigert.
Mal abgesehen davon, wozu soviel Rechneleistun? Die flugzeuge sind klein und unbemannt, und um sie zu steuern würde sogar ein 8 Bit Chip mit 1 Mhz genügen. Außer natürlich wenn eine optische Zielerkennung vorhanden sein sollte (Einsetzbar gegen Saddam, Osama, Bush oder andere bösen Mächte).

Loewe 23.12.2002 19:11

@LDIR

Der Harrier (Senkrechtstarter) hat für die Stabilisation im Schwebeflug, Anflug-abbremsen-Schweben oder umgekehrt schon immer Intel CPU's benutzt. ;)
Nur haben die Rechensoftware fest auf Chips gebrannt.

enjoy2 23.12.2002 23:22

Zitat:

Der Harrier ist das erste Flugzeug der Welt was in der Lage ist senkrecht zu starten und auch wieder zu landen, auch ein Senkrechtstarter genannt. 1960 stand der erste Prototyp bereit aus dem dann letztendlich der Harrier geworden ist. Die Indienststellung des Harriers war 1969. Anfangs wurde der Harrier von der Firma Hawker Siddeley produziert. Aus dem Harrier ging 1975 der Sea Harrier hervor, der nun von der Firma British Aerospace produziert wurde.
Zitat:

Geschichte der Mikroprozessoren

Nur Intel-Prozessoren und Kompatible

1970
Intel
i4004
Der allererste Mikroprozessor. 4 bit data bus, 12 bit address bus (multiplexed).
Technology: PMOS. Die size: 24 mm2, 2250 transistors.
1972
Intel
i4040
Intel i4004 CPU with extra features: more instructions, interrupt support. 4 bit data bus, 12 bit address bus (multiplexed).
Technology: PMOS.
hmm, schon immer kann ich mir nicht ganz vorstellen ;)

lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen

bzw. sucht die Nasa händeringend nach 8086 für Space Shuttle, eben wegen der kosmischen Strahlung, siehe auch http://www.heise.de/newsticker/data/nij-12.05.02-003/

maxb 23.12.2002 23:33

:lol:

Loewe 24.12.2002 16:29

:lol:

Doch net der P4.
Was drinnen ist weiss ich nicht, jedoch ist der Chip der den Harrier Stabilisiert von Intel.
Das lernen wir zumindest im Militär.
Mein Funktion ist so viele Fliegende Dinger abzuschiessen wie es geht.
Da sitze ich dann in einem ca.2.5 Millionen SFr teuren Simulator und kein SPiel der Welt ist so Realistisch wie das.
Freude kommt natürlich auf wenn so Exoten kommen wie ne A10 (Fliegende Kannone) oder nen Harrier usw.

Wusstet Ihr das der A10 mit nur einem Triebwerk fliegen kann?
Das beste: Man kann dem A10 auf beiten Flügeln knapp 1/3 Wegschiessen und das Teil Fliegt immer noch!
Der hat ne Panzerung unten an der Kanzel, da kommt mann nur durch mit ner 30mm Flab Geschütz.

Aber bitte, jetzt ist Weinachten.

Schöne Festtage wünsch ich euch.

Loewe

LDIR 26.12.2002 22:14

Lacht nicht, aber die modernste russische Militärtechnologie (u.a. in MIG Flugzeugen) basiert auf Elektronenröhren. Hört sich zwar altmodisch an, aber die sind sicher gegen EMP Strahlung. D.h. Wenn die Russische MIG und ein amerikanischer F16 durch ein Feld mit erhöhter Elektromagnetischer Strahlung (Oder Ionenstürme, Cpt. Kirk! oder kosmische Strahlung) fliegen. Wird das amerikanische Schrotthaufen abstürzen, und das Russische Flugzeug weiterfliegen obwohl es nur durch Kaugummi zusammengehalten wird. Soviel zu der selbsternannter Überlegenheit der amerikanischer Technologie. Wenn russische Flugzeuge abstürzen, dann sind es meistens Wartungsfehler, aber die gibt es auch bei NASA, oder wie war das mit der Challenger? Soweit ich weiß, ist aber noch kein russischer Shuttle explodiert.
P4 8Ghz in Röhrentechnologie möchte ich aber mal sehen ;).

Loewe 26.12.2002 22:53

Als die erste MiG mit verstellbaren Düsen auftauchten, wussten die Amerikaner eine Zeitlang nicht, wie die Russen das geschaft haben.
Weil es bis zu der dortigen Zeit kein richtiges Material gab wo die Temps und die Belastungen aushiehlten, das man auch noch bezahlen konnte.
Als Sie es dann rausgefunden haben schauten die Amis nicht schlecht, und wisst Ihr wieso?
Die Russen haben eifach billiges Material genommen, und nach jedem Flug ausgewechselt, also war die Düse ein Verschleissteil. :lol:

maxb 27.12.2002 00:02

@LDIR - aber gegen EMP kannst mittlerweile sehr gut schirmen ;)

Lowrider20 27.12.2002 01:19

Zitat:

Original geschrieben von maxb
@LDIR - aber gegen EMP kannst mittlerweile sehr gut schirmen ;)
Ein bißchen Alufolie herumgewickelt und paßt schon!:D


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