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Geht Koppelnavigation mit diesen sachen?!?
Hallo Flusifreunde
Ich hätte diesbezüglich der Koppelnavigation einige Fragen: Ich habe Karten aus dem FS 5.1 und dem FS 98 Handbuchuch. Als Navigationsbesteck habe ich: Taschenrechner, Winkelmesser, Stifte, Lineal und Zirkel. Meine Frage an euch ist, ist damit Koppelnavigation so durchzuführen, das man sie gebrauchen kann??? Und wie funtzt es bei langen Strecken :confused: also ich meine damit, wenn als zwischennavigationspunkt eine Stadt angeflogen wird, wird dann nur die Stadt oder ein Airport angeflogen??? Als ich von Munich nach Vogotareuth, weiter nach St. Johann und endlich in Zell am See gelandet bin, war dieser Flughafen aber ungefähr 5 NM neben mir. Noch nebenbei gemerkt, ich bin bei Nacht geflogen und da sieht man die Flughäfen leide nicht so gut. Ich meine die Kleinen. Danke für eure Antworten im vorraus:D :D :D :D :D Gruß Atze |
Hallo Atze,
Kommt ganz darauf an, wie winkeltreu der FS ist. Wenn er es ist,solltest Du wenn der voausgesagte Wind und Deine Berechnungen Stimmen schon am richtigen Ort ankommen. Wenn Du 5 NM daneben liegst, kannst Du daraus deine Abdrift berechnen und daraus den aktuellen Wind und dann mit den gewonnenen Daten zum nächsten Fixpunkt brettern.
Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Hallo
Danke für deine Antworten. Den Wind hatte ich schon vorher berechnet, aber ich kann im Cokpit leider nur von z.B. 250° nach 255° uns machen. Und da die errechnete Abweichung bei 2° lag, dachte ich mir, das dies nicht so wichtig sei, bei einer Strecke von 15 Minuten. Achso, kennt einer von euch eine Website, wo es nachgemachte historische Navigationsgeräte zu kaufen gibt?!? nach möglichkeit aus der Anfangszeit der Fliegerei?!? Danke für eure Antworten im vorraus Gruß :D Atze :D |
Hallo Atze!
Das hat jetzt zwar wenig mit Deiner eigentlichen Frage zu tun, aber da Du Dich scheinbar für historische Fliegerei und Koppelnavigation interessierst erlaube ich mir mal Dich auf die Site www.dornier-wal.info hinzuweisen. Beim "Wal-Projekt" geht es darum im Flusi eine historische Weltumrundung in einer Dornier Wal nachzufliegen. Die Downloads enthalten neben dem Flugzeug auch Szenerien, Flugsituationen für die einzelnen Flugabschnitte, Karten usw. Mit Kompass und Sextant über dem Packeis zu navigieren dürfte eine Herausforderung nach Deinem Geschmack sein. Ciao Peter |
Hey, cool danke ür den Link:) :) :)
Obwohl ich Mathematik hasse, finde ich diese Navigationsart sehr interissant, weil man da nicht nur "3 Knöpchen drückt den Schubregler auf fahrt und dann warten, bis man am Zielflughafen auf der Runway steht". Ich finde es einfach interissant, ich habe damit gemerkt, wie man sich damit mit seinem Flugzeug mehr auseinander setzt, und man lernt damit auch gleichzeitig die Eigenheiten des Fliegers besser kennen. Das ist eigentlich meine Einschätzung dazu. Gruß Atze |
Hallo zusammen,
So ist es! Koppelnavigation rult! Ich brettere damit mit meinen DC8/B707 über die grossen Teiche. Ist immer ein besonderer Kick zu sehen ob man am richtigen Ende wieder rauskommt. By the Way: Weiss jemand wo man am zu fliegenden Grosskreis ausgerichtete Mercator-Projektionen herkriegt? Oder gibt es vielleich eine Software die welche erstellen kann?
Grüsse Kov |
@ Kov
Habe leider keine Ahnung:heul: Aber weist Du, wo man den Masstab bei den FS2002 internen Karten ablesen kann??? Wäre nämlich doll, dann könnte man sich die ausdrucken und muss sich nicht nur auf 1 Gebiet beschränken.:( Also ich meine die, die in Umwelt, Kartenansicht. Und wie sieht es mit dem Wetter aus, also ich meine speziell Wind und Windrichtung, wenn einem kein ATIS zur Verfügung steht, kann man dies irgendwie anders erfahren??? Besten Dank Gruß :D Atze :D |
Das Thema mit Wind hatten wir schon mal. ATIS bezieht sich auch nur auf einen Platz und beinhaltet nicht Höhenwinde. Dazu brauchte man Windkarten und der Flusi muss auch 100% die Winde reproduzieren wie in den Karten. Eine Möglichkeit wäre (etwas unrealistisch für simulierte "alte" Flüge), die Koordinatenanzeige anhand Zeit und Flugrichtung auszurechenen, der Wind steht da aber auch drin.
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Moin alle
Endlich mal leute,die ohne FMC/MCP fliegen wollen. ;) Die "Koppelnavigation" kenn ich noch aus meinen "Seefahrerzeiten",---wäre mal ne sache im FS. (Uhr,Auge ,Kompass) Auge steht für karte als papier und karte in sicht:lol: Neue Idee: Ich nehme mir mal meine seit 2001 unberichtigten Seekarten,und fliege mal ne Tour zB.:eddh-eksb, oder nach ekrn. Ich werde den FS internen GPS zur Kontrolle benutzen. Ich Fliege ne C182s,und vesuche,nach meinen (eigentlich exakten)Kursen zu fliegen. Hab ich noch probiert. Fliegen mit Seekarten. ich teste das mal an..... wer Lust hat,so etwas zu fliegen sollte mich "kontacktieren" ich werde mal ein "Flugplan nach Seekarte" erstellen. ..und nu hab ich Geburtstag :bier: :bier: |
Herzlichen Glückwunsch!
Hoffe Du machst keinen Flug heute ;-) - Freitag der 13. |
Hallo Atze
Also ich mache das so: Ich bastle mir im FS-Flugplaner eine Route von Intersection zu Intersection oder "direct GPS" (Grosskreis) und sehe mir die Distanzen an die der Flugplaner angibt und berechne daraus den Masstab. Dann Drucke ich die Karte fragmentweise in grosser Vergrösserung aus und klebe sie zusammen, damit ich was um mit Zirkel etc rumkzuritzeln habe. Ich fliege eigentlich mit "Astronavigation" und mache das so: Ich blende alle 30 min mit shift+Z die koordinaten ein (dort wo dann gleichzeitig die Winddaten erscheinen befinfet sich schwarzes Klebeband auf dem Bildschirm :D ). Leider gibt's ja kein Sextanten-Gauge mit dem mann Sterne/Sonne schiessen und dann die Koordinaten berechnen könnte. Somit muss man den Vorgang halt verkürzen. Daraus kann ich dann die Abdrift zu meiner Sollposition berechnen und daraus wiederum den Wind. Den berechneten Wind brauche ich dann um den Kurs zum nächsten Fixpunkt zu berechnen etc. Ich sehe immer zu, dass mein erster Fixpunkt auf irgendeinem VOR-Radial liegt. Ist nicht gerade originalgetreu und manchmal liege ich am Schluss auch einige 100 NM daneben aber spannend ist es allemal und man hat während des Fluges immer etwas zu tun. Gute Navigatoren lagen damals teilweise nur 1-3 NM daneben (schlechte bis zu 700 :D).
Grüsse Jakov "Kov" Bolotin PS: Bin schon länger nicht mehr zum Fliegen gekommen, aber wenn ich wieder mal Zeit habe und einen oldschool-Transocean-Flug mache könnte ich ja einen Bericht posten. |
Also bei der Wal gibt es noch eine Möglichkeit.
Zumindest bei den ersten drei Flügen wird der original Funkverkehr als Morsezeichen sowohl als Sound als auch als Spruchband eingeblendet. Wenn die Jungs früher ihre Position übermittelt haben kannst Du die Koordinaten abschreiben und so auch eine Abdrift ermitteln. Leider ist es derzeit nur bei den ersten drei Flügen möglich, für den Rest fehlte bisher die Zeit. |
@ Kov
Ein Flugberich wäre sehr schön. Aber jetzt nochmal zu den Navigatoren... Es kommt doch darauf an, wie gut Karte ist und wie genau oder etw nicht?!? (Sorry für diese Saudummen Fragen, weis es leider noch nicht so gut) Gruß :D Atze :D |
Hallo Atze,
Zitat:
Frage nur! Ich bin auch immer noch am lernen. Man findet nicht viel über Langstreckenkoppelnavigation. Alles wollen diese doofe FMC's.:D Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Und für die Astronavigation braucht man ein Jahrbuch. Und hier gleich mein Aufruf: Wer eins für das Jahr 1932 hat: Her damit! :D
Tja... das ist das Problem mit den historischen Flügen. :rolleyes: :) |
Danke erstmal für alle Antworten...
Ich weis nicht, was ich mir zu Weihnachten von Mama wünschen soll. Am beste wäe natürlich ein Viedeofilm kurz auch VHS. Kennt ich einen Guten Film, der sich villeicht um den Flug von Charloes Lindenbergh handelt??? Und auch noch empfelenswert ist der Film MEMPHIS BELLE, den habe ich aber schon.:D Aber hatte CharlesLindenbergh nich nur Koppelnavigation gemacht oder hatte der das mit Astronvigation gekoppelt???? Danke im Vorraus Gruß :D Atze :D |
Nochmal zur Klärung:
Astro Navigation: .... Die astronomische Navigation setzt an die Stelle der Beobachtung von Landmarken die von Gestirnen, deren Stellung am Himmel (Aufgang, Kulmination und Untergang) den astronomischen Jahrbüchern entnommen wird. _______________ Koppeln: .... Hierzu gehört insbesondere die Koppelnavigation (Koppeln) in der Seefahrt. Dabei wird von einem bekannten Punkt aus laufend der zurückgelegte Weg in die Seekarte eingetragen. Die "bekannten Punkte" der Koppelnavigation kommen auf einem Transatlantikflug also nur über Funk von Schiffen oder von eigener Astronavigation. _________________ Charlie wird also beides verwendet haben. |
Vielen Dank für deine Antworten...
Aber gibt es einen Guten Luftfahrtfilm über Charles Lindenbergh's Flug nach Paris?!? Gruß :D Atze :D |
Hallo Atze
Es gibt einen mit James Stewart in der Hauptrolle.
Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Guten Abend
Ich habe ein Problem. Wie kann ich eigentlich den Wind errechnen im Flusi, wenn mir keine ATIS Meldungen vorliegen??? also über Land ist das ja kein Problem, da mache ich das so, das ich eine Stunde fliege, dann den Kartenausschnitt mit dem aus meinem Fenster vergleiche und anhand von Sicht sehen, wo ich bin, diesen Ort auf der Karte suchen und sehen, wo ich eigentlich angekommen bin. Wenn ich dann ca. 5 NM versetzt zu meiner Sollposition bin, dann weiß ich, das ich ca. 5 KT weht, aber wie kann ich auch noch feststellen, von wieviel Grad der Wind kommt??? Also ich meine ohne "Schummelfenster". und wie ist das auf einem Ozean? Da sieht man doch sowieso nix als Wasser. mfg Atze |
Das kann man auch anhand der Position ersehen, wenn man weiß wie schnell man geflogen ist. Wenn man da allerdings keine Konstante Geschwindigkeit hält hat man ein kleines Problem.
Über Wasser hat man die Windrichtung anhand der Wellenkämme erkennen können. Außerdem auch die Windstärke, da es dann auch unterschiedlichen Wellengang gibt. Das ist beides direkt voneinander abhängig. Außerdem hat man Rauchbomben abgeworfen und konnte das dann anhand der Rauchfahne abschätzen. Leider geht beides nicht im Flusi. :( (Auch einen Abdriftmesser hat noch niemand als Gauge gebaut.) |
Im FS geht's leider nur mit dem Koordinaten-Schummelfenster...
Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
moin, moin
Vielen Dank für eure Hilfe, dann muss ich leider wieder das Schummelfenster benutzen.:heul: :heul: :heul: :heul: :heul: mfg Atze |
Hallo
Ich habe ein Problem mit der Koppelnavigation. Ich habe probiert, mit meinem Schulatlas Koppelnavigation zu machen. Die Karte, nach der ich navigiert habe, war im Maßstab 1 : 4 000 000. Ich kam am Zielflughafen mit mehr als 50 NM Versatz an, ich bin von Hamburg nach Tempelhof bei Nacht geflogen, den Wind habe ich noch mittendrin berecnet, und das dann entsprechend am Kurswähler nach ca 10 Minuten neu eingestellt, kann es sein, das dadurch dieser Versatz gekommen ist?!? Wenn nicht, glaube ich ernsthaft daran, das es villeicht daran liegt, dass ich einfach zu blöde dazu bin. Oder liegt es daran, dass ich noch zu wenig geübt habe??? mfg Atze |
Hast Du den Flugrichtungsanzeiger mit dem magnetischen Kompass abgeglichen oder nicht?
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Hallo Atze,
ich nehme mal an, Du hast den Kurs so bestimmt, dass Du zwischen Hamburg und Berlin eine Gerade gezogen und dann deren Winkel (rechtsdrehend gegen Nord) bestimmt hast.
Das Problem: Normalerweise sind Karten in Schulatlanten nicht winkeltreu, eigentlich brauchst Du z.B. eine Karte in Mercatorprojektion. Immerhin sind aber 50nm Versatz, auf die (relativ kurze) Strecke gerechnet, doch so viel, dass DAS nicht die einzige Fehlerquelle sein kann. Nebenbei muss auch das Gitternetz nicht an der Gradeinteilung haengen (es gibt z.B. das Gauss-Krueger-Gitter, das Winkeldifferenzen zu den Laengengraden hat (besonders auch bei Oesterreich-Karten gebraeuchlich). Ich benutze ebenfalls auch (zusaetzlich) immer einen Atlas beim (VFR)-Fliegen, koppele aber immer recht kurze Teilstrecken zwischen jeweils zwei markanten Gelaendepunkten (Seen, Staedte, Berge usw). Ich habe allerdings auch schon die Nordatlantikstrecke (Shannon-Gander) zweimal versuchsweise nur mit Koppelnavigation "gemacht", der Fehler lag beide Male unter 100nm. Viele Gruesse Peter P.S. Was Michael meint: Je nach Flugzeugtyp hat der (dann einfache) Kreiselkompass eine Drift, weicht also mehr und mehr von der magnetischen Richtung ab (Cessna, Mooney usw). Ab Kingair-Groesse (und Preis ;) ) haben die Richtungsindikatoren dann aber eine automatische Kompensation der Kreiseldrift. |
Mir fällt noch eine Kleinigkeit auf... Hast du den Unterschied zwischen magnetisch Nord und geografisch Nord bedacht? Die Schulatlanten zeigen ja auf geografisch Nord.
Und was Peterle gesagt hat kann natürlich zu Fehlern führen... Ist eben alles nicht ganz so einfach. :) Aber immerhin, wenn's mal eingeübt ist haben wir einen großen Vorteil gegenüber den Autopiloten-Flieger: Wenn der Strom ausfällt sitzen wir genauso dämlich vor unseren Computern wie sie... äh... :( ;) :lol: Hab mir übrigens jetzt ein Buch über Astronavigation zugelegt. Endlich weiß ich wie das gehen sollte. Vielleicht springt ja dann auch irgendwann ein Gauge dabei heraus mit dem das simuliert werden kann. Ob dabei der angezeigte Sternenhimmel des FS benutzt wird wage ich erst einmal zu bezweifeln. :D Endlich kann ich auch die Großkreisberechnungen. :) Ach ja, der Buchtip (euch darf nur nicht stören, dass es für Segler geschrieben wurde): Helmut Knopp Astronomische Navigation Busse Seewald Verlag ISBN 3-512-03141-2 Ich hab 14.50€ für bezahlt. |
Hallo allerseits,
@Michael: Genau so ein Buch suche ich seit 'ne Ewigkeit:) @Peter: Wie hast Du den Nordatlantik genau gemacht. Ich bin da immer noch ein bisschen am rumbasteln. Mercator-Projektionen wären schon 'ne tolle Sache. Es gibt sicher irgenwo eine Kartographie-Software bei der man zb. eine Linie von A nach B (Grosskreis) eingeben kann und die dann eine darauf ausgerichtete Mercatorprojektion darstellen kann? Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Hallo
Nein, den Kurskreiseldrift habe ich leider nicht bedacht. Den Wind habe ich bei einer Flugzeit von ca. 90 Minuten nach ca. 30 Minuten korrigiert aber allerdings für 1 Stunde. Kann es villeicht daran liegen??? Wie gesagt, habe ich im Schulatlas mit 'nem Edding einen Strich gezogen (Ist ja nur Schuleigentum:D ) Naja, und wie bekomme ich diese Kompaßabweichung in Deutscland heraus??? Gibt es dazu irgendeine Rechenformel oder Tabelle??? mfg Atze |
Hallo Jakov,
... der Atlantik-Trick ;) ist auch ein bischen geschummelt, er beruht darauf, dass manden FS2k2-Flugplaner den "GPS-Kurs" (das ist ein Grosskreiskurs) z.B. Shannon-Gander sowie umgekehrt Gander-Shannon rechnen laesst, damit bekommt man zwei Anfangs-Kurse, davon nimmt man (nach passender Addition von 180 Grad) das Mittel.
Das ist dann zwar keine wirklich gute Kursgleiche, aber es reicht auf der Strecke, um in die Reichweite eines NDB (vorher natuerlich 'rausgesucht) in Neufundland zu kommen, etwa 70nm. Haette das nicht funktioniert, haette ich dort Suchschleifen bis zur Erfassung eines NDB geflogen, aber es ging recht gut. Hier hab' ich's schonmal genauer beschrieben: http://www.wcm.at/vb2/showthread.php...&pagenumber=11 (War eigentlich ein Thread ueber Kunstflug :D ) Da ist auch eine URL bei mit einer ganz guten Einfuehrung in Astronavigation). Ein zweiter Test ging dann von Westafrika (Dakar?) nach Suedamerika, funktionierte auch ganz leidlich. Auf dem Pazifik hab ich's allerdings noch nicht probiert ;) Schade - eine Sextant-Gauge steht noch immer auf meiner Wunschliste. Wie bei Sonnenfinsternis getestet: Zumindest Sonne und Mond werden recht gut im FS2k2 gerechnet... Viele Gruesse Peter P.S. @Atze: Wenn Du eine topografische Karte findest (normale "Wanderkarte", so 1:50000) oder auch eine gute VFR-Karte, dann findest Du auf denen meist die Missweisung (Abweichung geografisch zu magnetisch Nord) unten angegeben, auch mit einer Angabe, um wieviel die sich pro Jahr aendert. Wenn Du dann einen solchen Wert, - fuer Deutschland ermittelt - zum Beispiel in Frankreich benutzt, dann ist der Fehler noch ertraeglich. Fuer Groenland gilt er allerdings dann ueberhaupt nicht ;) Manchmal hilft auch das Internet... oder man erfliegt sich die Missweisung im FS mit Funknavigation, das ist allerdings zeitaufwendig. |
@Peterle
Eine Wandkarte habe ich, stimmt, wie kann mann auch nur so deppert sein wie ich?!? Naja, egal, auf jeden fall, DANKE AN ALLE FÜR EURE HILFE mfg Atze |
@Peter,
Vielen Dank, habe natürlich nie in den Kunstflug-thread reingekuckt... Ist im grossen und ganzen genau das was ich auch mache. Somit bin ich beruhigt;) Sobald ich mal Zeit und genügend Systemstabilität habe um meinen geplanten EDDF-KIAD-Flug mit einer DC-8-52 der United durchzuziehen werde ich posten wie es mir ergangen ist. Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Hallo Simmer
Ich habe es heute nochmal im Flusi probiert, Koppelnavigation zu betreiben. Ich bin von Schönefeld nach München geflogen, habe den Kurs abgenommen und 11° dazugerechnet, weil das in meinem Atlas die Abweichung zwischen Geografisch-Nord und Magnetisch-Nord in meinem Atlas ist. Zur Sicherheit habe ich dann noch ein VOR in München eingestellt um das zu kontrollieren. Bin losgeflogen, aber komplett ohne Wind und was war??? Ich bin 46 NM links neben dem VOR angekommen:ms: Das macht mich irgendwie sauer, das ist so eine Sache, wo man sich am liebsten den Strick um den Hals legen könnte und so weiter. Was habe ich dummer Idiot diesmal falsch gemacht??? Also wenn ich in die Nordrichtung fliege, klappt das ja immer, jedoch nie bei der Südrichtung. Bitte helft einem Idiot. Danke im Vorraus. mfg ein sehr wütender Atze:motz: |
Hallo Atze,
So auf die Schnelle kommt mir folgendes in den Sinn. Eine Variation von 11° dünkt mich für Mitteleuropa etwas gross. Auf meiner Isogonenkarte für Deutschland ist sie für Berlin 1+ und für München 0. Grüsse Kov |
Mensch da hat aber Columbus mit der Karte noch navigiert :lol:
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Hallo Kov
Erstmal DANKE FÜR DEINE ANTWORT. Bei mir ist die Karte aber nach geografisch-Nord ausgerichtet und zwischen geografisch-Nord und magnetisch-Nord sind es 11° bei mir im Atlas. Das heißt, wenn ich auf magnetisch-Nord will muss ich dann halt irgendwie 11° dazurechnen, oder habe ich da irgendwas falsch verstanden:confused: Muss ich da dann überhaupt mit den 11° machen oder sind die unwichtig??? Achso, und woher bekomme ich nach Möglichkeit kostenlos eine Tabelle mit diesen Isogonen oder sowas??? mit freundlichen Grüßen Atze |
Versuch es mal bei Seglern... die haben doch viel mit Astronavigation zu tun, auch wenn sie inzwischen meistens GPS haben.
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Hallo
Danke für eure Antworten. Aber wie meinst Du das, dass ich da mal bei den Seglern nachfragen soll??? mfg Atze |
Da gibt's bestimmt auch irgendwelche Foren, da kannst Du dein Navigationsproblem mal schildern. Außerdem gibt es in den Seglerabteilen der Bibliotheken auch Bücher, die sich mit der Astro- und der Koppelnavigation beschäftigen. Wenn Du irgendeinen Nachbarn kennst der Segelt ist das sicherlich auch eine Möglichkeit - oder einen ATPLer, der sollte sowas auch drauf haben. ;)
Ich werd mal etwas ähnliches bei mir versuchen. Schauen wir mal was raus kommt. |
Hi Atze,
> Bei mir ist die Karte aber nach geografisch-Nord ausgerichtet und > zwischen geografisch-Nord und magnetisch-Nord sind es 11° bei mir > im Atlas. nur eine schnelle Frage ... WIE bestimmst du diese 11 Grad? Magnetische Nord kann in einem normalen Atlas eigentlich nicht ablesen, insofern schon eine interessante Frage. Markus |
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