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-   -   welches linux für office & mmedia pc?? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=78951)

Venkman 01.12.2002 15:04

welches linux für office & mmedia pc??
 
welche distribution ratet ihr mir?? (hab den netten wcm bericht gelesen aber möchte doch eure meinung hören)

sie soll:

- installation mögl. unproblematisch
- vorallem für office geeignet sein (gut das sind vermutlich alle)
- firewire und viedeoschnittunterstützung wären fein aber ob sich das machen lässt??
- mit meiner hardware keine probs machen (isa scsi schnittstelle für hp scanjet 5p), hp 720c drucker an lpt, sb live und tnt1 sollte keine probs machen oder? - sowie hot rod raid controller ist auch unproblematisch und 56k :D:D

- sprich mögliochst modern halt und nicht zu "überladen"


welche software is zum schreiben ála word geeignet ? , bildbearbeitung is gimp toll, viedeoschnit :confused: :confused:

und eine nette oberfläche ist auch bei keiner ein problem oder??

was würdet ihr vorschlagen?
thnx venky

flocky 01.12.2002 15:16

Re: welches linux für office & mmedia pc??
 
Zitat:

Original geschrieben von Venkman
welche distribution ratet ihr mir?? (hab den netten wcm bericht gelesen aber möchte doch eure meinung hören)

sie soll:

- installation mögl. unproblematisch
- vorallem für office geeignet sein (gut das sind vermutlich alle)
- firewire und viedeoschnittunterstützung wären fein aber ob sich das machen lässt??
- mit meiner hardware keine probs machen (isa scsi schnittstelle für hp scanjet 5p), hp 720c drucker an lpt, sb live und tnt1 sollte keine probs machen oder? - sowie hot rod raid controller ist auch unproblematisch und 56k :D:D

- sprich mögliochst modern halt und nicht zu "überladen"


welche software is zum schreiben ála word geeignet ? , bildbearbeitung is gimp toll, viedeoschnit :confused: :confused:

und eine nette oberfläche ist auch bei keiner ein problem oder??

was würdet ihr vorschlagen?
thnx venky

wenn ichs mal aus meiner sicht sagen darf: fast jede der gängigen distributionen ist geeignet. lassen sich nämlich alle abstimmen auf verschiedene workstation-arten bzw. server usw.
mandrake und redhat find ich recht einfach. wobei mandrake noch das einfachste von den beiden ist.
  • deutsch
  • überall hilfen und erklärungen
  • schön bunt :D
  • einfache installation
  • gute installationsabstimmung auf div. workstations, server usw.

Zitat:

welche software is zum schreiben ála word geeignet ?
vi :ms:
fallst du mit der konsole nicht vertraut bist, dann gibts viele alternativen. editoren wie kwrite sind sowieso immer dabei.

Sloter 01.12.2002 15:56

Und auch in die Auswahl SuSE 8.1 einbeziehen nicht vergessen :D

Sloter

flocky 01.12.2002 15:58

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
Und auch in die Auswahl SuSE 8.1 einbeziehen nicht vergessen :D

Sloter

das hab ich mir überlegt, dann hab ichs abgeblasen :ms:

Lotussteve 01.12.2002 19:27

Re: welches linux für office & mmedia pc??
 
Zitat:

Original geschrieben von Venkman
1.) - installation mögl. unproblematisch

2.)bildbearbeitung is gimp toll, viedeoschnit :confused: :confused:

3.) und eine nette oberfläche ist auch bei keiner ein problem oder??

Hallo!

Daß ich dir Debian rate sollte klar sein, ist halt ein Reflex von mir ;)

ad 1.) Das ist bei allen mittlerweile leichter als manche (ältere) Windowsversion.....

ad 2.) http://filmgimp.sourceforge.net/
http://heroinewarrior.com/cinelerra.php3

ad 3.) Ja, Debian bringt neben GNOME und KDE noch ca. 30 weitere......für jeden Geschmack was....


Ciao,

Steve

spunz 01.12.2002 20:19

fireware ist unter debian eine 30 sekunden arbeit für die einrichtung, einfach fw modul aktivieren und geht schon :)

wennst was anderes verwendest, würde ich von mandrake die finger lassen, viele pakete haben da nichtmal die bezeichnung beta verdient.

Venkman 01.12.2002 20:21

tja danke mal - mit debian 2.1 war ich ja anno dazumals nicht sooo begeistert ;9, das gleiche gilt für mandrake 8.0 - das erschein mir ziemlich langsam auf dem PIII450 damals, hat sich bei 9.0 viel verbessert?


hab grad das wcm vor mir - was is mit red hat 8.0 ? - is die sw auswahl wirklich gering? sauber schauts ja aus

santi 02.12.2002 01:21

Hallo Leute!
Zitat:

Original geschrieben von spunz wennst was anderes verwendest, würde ich von mandrake die finger lassen, viele pakete haben da nichtmal die bezeichnung beta verdient.
Ich nehme an Du meinst Pakete für den professionellen Bereich wie Serverbetrieb oder sowas?
Bei den Programmen die ich als normaler Heim-User verwende bin ich mit deren Stabilität recht zufrieden. Alle Pakete die ich bisher von den CDs, Mandrake-Cooker, PLF oder Texstar installierte funktionierten eigentlich auf Anhieb.
Mit welchen Paketen warst Du denn nicht zufrieden?

Zitat:

Original geschrieben von Venkman tja danke mal - mit debian 2.1 war ich ja anno dazumals nicht sooo begeistert ;9, das gleiche gilt für mandrake 8.0 - das erschein mir ziemlich langsam auf dem PIII450 damals, hat sich bei 9.0 viel verbessert?
hab grad das wcm vor mir - was is mit red hat 8.0 ? - is die sw auswahl wirklich gering? sauber schauts ja aus

Also ich habe am PC RH 8.0 und am Laptop Mdk 9.0 und bemerke unter KDE 3.x.x kaum distributionsabhängige Unterschiede in der Geschwindigkeit. Meiner Meinung nach ist eine identische Version von KDE oder Gnome bei allen RPM-basierenden Distributionen ungefähr gleich schnell oder langsam.

Beim Lesen vom großen Distributionsvergleich im 178er Heftl habe ich mich auch etwas gewundert das bei RH 8.0 die geringe Software Auswahl bemängelt wurde. Ich glaube es hat sich aber darauf bezogen das RH versucht hat standardmäßig nur die besten Programme der jeweiligen Sparte auszuwählen und zu installieren. Im Allgemeinen ist die Auswahl an verfügbaren Programmen für RH sehr gut, im Notfall kannst ja auch Mdk-Pakete verwenden ;) (kleiner Witz, in der Praxis wird es wohl eher umgekehrt sein :D )

Gruß
santi

spunz 02.12.2002 01:30

Zitat:

Original geschrieben von santi
Hallo Leute!

Ich nehme an Du meinst Pakete für den professionellen Bereich wie Serverbetrieb oder sowas?
Bei den Programmen die ich als normaler Heim-User verwende bin ich mit deren Stabilität recht zufrieden. Alle Pakete die ich bisher von den CDs, Mandrake-Cooker, PLF oder Texstar installierte funktionierten eigentlich auf Anhieb.
Mit welchen Paketen warst Du denn nicht zufrieden?

ne, zb konqueror(?) crashte andauernt, die diversen wizards funzen zur hälfte ned, es erkannte hw die gar nicht im rechner steckte, die installation von rpm´s die nicht von den cd´s waren liefen sehr schlecht (bei rh war das kein prob), installation von div sourcen (zb webcdwriter, rdesktop) konnten das gesamte system lahmlegen, abhängigkeiten ohne ende,....

ich rede hier von mandrake 8.x, ich bin davon geheilt ;)

santi 02.12.2002 01:59

Hi spunz,
ahso verstehe! Ich habe die älteren Versionen von Mdk auch irgendwie empfindlicher wie die vergleichbaren RH - Versionen empfunden. Zwar sehr bedienungsfreundlich aber nur 80% der Programme funktionieren... :rolleyes:

Vielleicht hast Du trotzdem noch Lust einmal Mandrake 9.0 zu testen?
Läuft bei mir genauso stabil wie RH 8.0 und mit apt-get und einem GUI wie Synaptic verlieren auch die Abhängigkeiten ihren Schrecken.

Vielleicht bin ich was Mandrake betrifft befangen aber ich fahre halt lieber einen französischen Kleinwagen als einen Ami-Schlitten... :D

Gruß
santi

spunz 02.12.2002 02:08

naja, die "apt" funktionen von mdk und rh sind ganz nett, aber noch weit von der von debian entfernt was die zahl der pakete betrifft. ;)

so schnell werd ich ned umsteigen, jetzt wo mein debian sys perfekt rennt ;) (bootet alternativ auch komplett von cd falls die platte mal eingeht :D )

Lotussteve 02.12.2002 04:58

Zitat:

Original geschrieben von Venkman
tja danke mal - mit debian 2.1 war ich ja anno dazumals nicht sooo begeistert

Hallo!

Seit damals hat sich SEHR viel getan, mit slink kam ja erstmals apt, das um viele Funktionen bereichert wurde mittlerweile.

Weitere Entwicklungen die toll sind:

aptitude
debconf
update-xxx
modconf
pppconf

uvm......


@santi: Wenn schon die Wahl an Autos, dann lieber eins das von der ganzen Welt in liebevoller, aber strikt auf Stabilität ausgelegter Arbeit gebaut wurde. Zwar hat es nicht immer die neuesten Schmankerl, aber es läuft und läuft... (meine Erstinstallation von April 2001 läuft hier immer noch :) !)



Ciao,

Steve

spunz 02.12.2002 09:29

bei debian ist auch "dpkg" noch sehr gut gelungen, ein vergleichbares tool gibts bei mandrake garnicht. damit ist es sehr einfach diverse einstellungen zu ändern (zb xfree, sshd,...)

Venkman 02.12.2002 11:16

zu mandrake tendier ich ehrlichgesagt nicht so, mir gefällt dass redhat (lt wcm) sehr aufgeräumt ist, da ich bei vielen linux distributionen das gefühl hatte teilw erschlagen zu werden!

debian - ist sicher nicht schlecht aber sollt man als user nicht einen großen lernwillen mitbringen bis das sys "optimal" läuft?

etwas noch:

debian firewire anscheinend kein problem

red hat?

und wie siehts mit bearbeitungssoftware aus?

spunz 02.12.2002 11:21

zu red hat kann ich nix sagen wie es da mit fw ausschaut, sollte funktioniern, ka ob es ebenso einfach einzurichten geht.

zur bearbeitung würde ich film-gimp verwenden wie steve schon geposetet hat. (ist sogar in hollywood ein quasi standard ;) )

spunz 02.12.2002 11:22

noch was, etwas lernwille wirdst mit jeder distri aufbringen müssen.

Venkman 02.12.2002 11:42

ja eh den hab ich ja auch, mir kommt nur vor dass der bei debian größer sein sollte (bzw der zeitaufwand) oder täusch ich mich?

Lotussteve 02.12.2002 12:01

Zitat:

Original geschrieben von Venkman
1.) mir kommt nur vor dass der bei debian größer sein sollte

2.) (bzw der zeitaufwand) oder täusch ich mich?

Hallo!

ad 1.) Jein. Es geht mehr um das "Klickmachen", das erscheint im ersten Moment schwieriger zu erreichen, wenn erreicht ist der Rest aber stringent und logisch, sprich es geht der berühmte Knopf auf.

Bei mir sah es so aus: September 2000 bis April 2001 SuSE 7.0 und eher vorsichtig, Angst das System zu ruinieren. Dann Migration auf Progeny Debian und schliesslich Woody, nach ca. 2 Monaten fühlte ich mich wie der Fisch im Wasser :) ! (Und ja, ich nutze immernoch die Installation von damals, dselect und apt-get sei dank!)

ad 2.) Da kann dir dein Wohnortskollege Moose sicher etwas erzählen, der ist ja grad auf "dem Trip" :)


Ciao,

Steve

Venkman 02.12.2002 20:40

kenn den moose wohl gut & weiss dass er auf dem trip is ;) (einst(suse6.1??) war er linuxgegner und hat die schachtel verbrannt ... ) - jetzt is er echt ambitioniert - ich fürcht dass ich aufgrund des aufwands den spaß an linux verlieren würden, dass ich die distri wechsle kann durchaus sein - will nur nicht gleich ins kalte wasser springen ;)

erzählt mir wer etwas negatives über debian?

Moose 03.12.2002 01:07

Nun gut, kurz meine "Linuxlaufbahn" (GNU/Linux ... ;))

erster Kontakt: SuSE 6.3 ich habe es gehaßt. Die eine Hälfte erledigte irgendein schwindliger Wizard (YAST 2 war noch beta ... ), die andere niemand weil in den Handbüchern die Configfilez auch etwas vernachlässigt wurden (werden?) Und es wurden automatisch so ziemlich alle Daemons gestartet die man sich vorstellen kann ... also nix mit zärtlichem Einstieg.

Dann SuSE 7.3: noch schlimmer, lief auf meinem Sys nicht da Irongate+Radeon != X (Problem gab es nur bei SuSE).

Danach Mandrake 8.x: ich war begeistert - einfache Installation ... aber dann, es war grauenvoll. Abstürze in einer Tour (wegen ISDN glaube ich zu meinen), die Pakete (wurde eh schon bemängelt), konnten zu 90% der Fälle nicht installiert werde da andauernd die falsche CD eingelegt war :confused:

Dann kam endlich Debian, wenn ich das Sys früher bekommen hätte, wär alles nicht so problematisch geworden.
Im Prinzip war alles recht einfach, brauchte zwar eine kleine Starthilfe, aber als ich dann im Internet war ging alles von selbst. Jetzt möchte ich es echt nimmer vermissen.
Den berühmten Knopf hab ich dann sogar nach einiger Zeit gefunden. Ich mein, bin zwar noch immer Newbie, aber es ist voll interessant wie mächtig ein OS sein kann, vor allem wie mächtig man dann als User ist (Tron läßt grüßen).

Alle Configfiles sind schön erklärt, im Internet findest tonnenweise Infos, keine ach so umständlichen Wizards die einem mehr verwirren als sonst was (/etc/group habe ich unter SuSE überhaupt nicht verstanden mit dem schwindligen Wizward).

Naja, lange Rede kurzer Sinn, nimm Debian. Mir persöhnlich fiel damit der Umstieg in die "GNU/Linuxwelt" am Einfachsten. Am Anfang läuft nichts was nicht laufen sollte, (nicht wie bei SuSE) und ich hab etwas gefunden was mich interessiert - an dem habe ich ja schon lange gezweifelt.

santi 03.12.2002 11:02

Hallo Leute,
...als ich als Anfänger begann mich mit dem PC zu beschäftigen war mit Win95 nicht so zufrieden aber später als ich mich besser auskannte bin ich auf Win XP umgestiegen und habe jetzt viel weniger Probleme damit – meiner Meinung nach ist daher Win XP für Anfänger empfehlenswerter... :D

Also wirklich, ich finde wir sollten uns bei der Beurteilung verschiedener Distributionen immer auf die jeweils aktuellste Version beziehen und die steigende Vertrautheit mit dem BS sollte dabei auch berücksichtigt werden.

Wenn eine Distribution schon Wizards bereitstellt sollten sie natürlich auch funktionieren. Gerade ältere Versionen von Mandrake waren in diesem Punkt immer etwas anfällig aber bei der aktuellen 9.0er Version fällt mir im Moment kein Punkt ein der im Mandrake-Kontrollzentrum nicht voll funktionsfähig wäre, egal.

Mich stört einfach die dauernde Kritik an den Wizards! :mad:

Erstens glaube ich das sowieso in naher Zukunft alle Distris ähnlich komfortabel bedienbar sein werden, zweitens erleichtern sie den Umstieg auf Linux und drittens wird doch niemand gezwungen sie zu verwenden!

Ich kann beispielsweise LILO im Kontrollzentrum konfigurieren aber ich kann genauso einen Editor starten und es manuell machen. Das Gleiche gilt fürs Mounten von Laufwerken, Dienste starten, Programme installieren, usw.!

Ich sehe das mit den Distributionen ähnlich wie bei der Autowahl. Ich weiß das ein VW-Golf ein sehr gutes Auto ist aber kaufe ihn mir trotzdem nicht weil ich halt kein VW-Typ bin...oder sein will... :D

Gruß
santi

Moose 03.12.2002 13:55

Dann sollten die Wizards ohne Probleme funktionieren und beschrieben sein (nicht wie bei SuSE mit den Einstellungen für /etc/group). Kann mich erinnern daß ich da einfach was ausprobiert habe in dem Wizard ohne in dem Wissen was ich getan habe. Zum Schluß hatte irgendein Benutzer beinahe root-Rechte.

Und da Debian auch Einstellungen übernimmt mit Wizards (z.b. dpkg-reconfigure sshd) bin ich dann doch zufrieden. Denn jede Option wird ziemlich genau beschrieben.

Ach ja, noch ein wichitger Grund für Debian - der Paketmanager!

Sloter 03.12.2002 15:29

Im Grunde geht es eigentlich nur um das Administrieren von einem Server ohne Oberfläche per SSH.

Gegen einen Wizard ist nichts einzuwenden, nur stehen die remote nicht zur Verfügung.

Spaß kann es auch machen auf die schnelle nur das Konfigfile zu öffnen und eine kleine Zeile hinzufügen :smoke: :D

Sloter

Venkman 03.12.2002 20:14

@moose jetzt hast meine 98% pläne redhat zu nehmen wieder durcheinandergebracht - danke ;) na passt schon so

hat wer erfahrung mit firewire und filmschneiden unter debian? - bzw wie siehts mit dvd schaun aus? viel arbeit bzw probs?

Moose 03.12.2002 20:30

Die Programme rennen eh alle unter allen Distris - wo ist das Problem?
Firewire sicher auch kein Problem - mußt Dir halt einen eigenen Kernel basteln ;)

DVD sehen weiß ich nicht, aber DeCSS wirst halt benötigen ...

schau halt einmal www.debian.org

Lotussteve 03.12.2002 21:48

Zitat:

Original geschrieben von Venkman
bzw wie siehts mit dvd schaun aus? viel arbeit bzw probs?
Hallo!

Problem nur insoweit, als es wegen der gesetzlichen Lage Debian nicht erlaubt ist, DeCSS zu verbreiten.

Zum Glück gibt es mit http://marillat.free.fr eine Lösung dafür. :)


Wenn ich DVD schauen wollen würden täte würde das hier mit DeCSS und www.videolan.org ohne Probleme gehen.



Ciao,

Steve

Sloter 03.12.2002 21:57

Man liest hier viel über Suse 6.3 und 7.x, also Debian 1.0 war auch recht anstrengend und sehr mit Bugs belastet.

Schon mal SuSE 8.1 ausprobiert, kann ich nur zu dem Thema sagen :)

Sloter "der auf alle Distris steht"

santi 03.12.2002 23:39

Hi Moose!
Zitat:

Original geschrieben von Moose
Kann mich erinnern daß ich da einfach was ausprobiert habe in dem Wizard ohne in dem Wissen was ich getan habe. Zum Schluß hatte irgendein Benutzer beinahe root-Rechte.
Ja das ist das Blöde an den Computern - sie machen immer genau das was man ihnen sagt auch wenn man es eigentlich nicht so meint :D

Gruß
santi

Moose 04.12.2002 00:37

:D genau das ist das Problem.

SuSE 8.x habe ich noch nicht probiert, da ich jetzt von Debian 3.0 derart begeistert bin. Außerdem sind die Namen viel cooler ;).

Woody, Potato, Sid - dabei hab ich Toy Story noch gar nicht gesehen :D

Johanson 04.12.2002 11:06

Hallo !!!

ich muss mich Sloter´s meinung anschliessen "der auf alle Distris steht".
Verwende seit 6.4 SuSE und bin damit sehr zufrieden, Habe auch mit SuSE Moose´s "Knopf-aufgeh" erlebnisse gehabt.
Habe auf meinen 4 Servern 3 verschiedene SuSE versionen laufen, und damit nie ein Prob gehabt.
Ich weiss nicht warum alle immer so auf SuSE rumhacken ???
Red-Hat, Mandrake, in den "Aktuellen" versionen sind doch alle distris
ziemlich gleich, oder?
Nur die neue Woody kenn ich noch nicht, aber ich muss sagen das mich die potato ziemlich abgeschreckt hat,...
aber hauptsache Pinguin, oda
so, das wollte ich mal gesagt haben ;-)

ciao
Johanson

Moose 04.12.2002 12:38

:tux: :)

Es gibt halt viele Distributionen, Desktop Environments, Windowmanager etc...

da fällt die Auswahl eben schwer - aber jeder findet etwas für sich. Sag ja nicht daß SuSE schlecht ist, aber mir hats nicht zugesagt.

Naja, viel Spaß noch allen beim Basteln :D

Sloter 04.12.2002 13:07

@Johanson

Viel plapern nur das nach was sie in irgendeinem Forum oder der E-Media gelesen haben und auf die "Erfahrung" bauen viele auf.

Wenn man bedenkt das im deutschsprachigen Raum mehr als 60% der Webserver unter Suse laufen, finde ich, kann es nicht so schlecht sein.

Kurz ein Wort zu Debian auch wenn ich gesteinigt werde :)

Für mich ist das Hauptargument um Debian einzusetzen, das die Pakete getestet werden und dann zu "stable" wandern.
Hält man sich strikt nach dem Konzept nur stable einzusetzen, schaut die Sache schon wieder anders aus.
Mehr als die Hälfte der Anwendungen die eingesetzt werden können/dürfen sind dann etwas "veraltet".
Fange ich jetzt an zu mischen, hat die ganze Politik keinen Sinn mehr und ich kann gleich eine andere Distribution verwenden.

apt-get: Feine Gschicht, aber ich compile lieber selber da weiß ich was ich übersetze.
Also ist es mir egal ob apt-get, rpm, Drakeconf oder Yast Pakete installieren kann.

Sloter

Lotussteve 04.12.2002 13:21

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
1.) Viel plapern nur das nach was sie in irgendeinem Forum oder der E-Media gelesen haben und auf die "Erfahrung" bauen viele auf.

2.) Kurz ein Wort zu Debian auch wenn ich gesteinigt werde :)

3.) Für mich ist das Hauptargument um Debian einzusetzen, das die Pakete getestet werden und dann zu "stable" wandern.

4.) apt-get: Feine Gschicht, aber ich compile lieber selber da weiß ich was ich übersetze.
Also ist es mir egal ob apt-get, rpm, Drakeconf oder Yast Pakete installieren kann.

Hallo!

ad 1.) Ich habe meine ersten Erfahrungen mit SuSE gemacht und dabei viel auf die Wizards/YaST verlassen. Bei Debian habe ich dann mehr vom System mitgekriegt und Internas gelernt die mir in der Arbeit zugute kommen. Das ist mein Hauptargument, wer Wizards will soll sie haben können, aber wenn ich ein entmündigter User sein will (und ich sehe die Entwicklung in die Richtung gehen) dann würde ich ein anderes OS einsetzen ;) .

ad 2.) Aber nein, das schaffst du bei Arte auch ohne Debian ;)

ad 3.) ACK

ad 4.) Dann hast du dich aber nicht wirklich mit der APT-Suite beschäftigt, da diese WEIT mehr kann als nur apt-get install. Mit apt-get source kannst du dir den Quellcode holen, Veränderungen am configure oder makefile vornehmen nach deinen Wünschen und dann ein Debianpaket draus bauen....nett,oder :) ? Auch gibt es noch apt-file,apt-cache,auto-apt....usw.....von debconf mit dem genialen dpgk-reconfigure XYZ ganz zu schweigen.


So, und ich geh jetzt Glühweintrinken auf dem Markt, den die Christen machen, damit die Leute beim Ausleben des kapitalistischen (Alb)Traums des Weihnachtsshoppings nicht vom Fleisch fallen...in der "stillen" Jahreszeit....pfff....wir leben in interessanten Zeiten :)


Ciao,

Steve

cryptomane 04.12.2002 13:47

Re: welches linux für office & mmedia pc??
 
Zitat:

Original geschrieben von Venkman
welche distribution ratet ihr mir?? (hab den netten wcm bericht gelesen aber möchte doch eure meinung hören)
was würdet ihr vorschlagen?
thnx venky

hallo venky

würde Dir zu mandrake 9.0 raten: installation sehr einfach, hardwareerkennung funktioniert super,software gibt's zu hauf, geschwindigkeit u. absturzsicherheit auch recht gut. alles in allem kommt es mir sehr userfreundlich vor. außerdem hat es die schönste oberfläche. :-)ich weiß, das ist subjektiv.
lg
crypterl

Johanson 04.12.2002 13:48

Hallo

Zitat:

Für mich ist das Hauptargument um Debian einzusetzen, das die Pakete getestet werden und dann zu "stable" wandern.
aber wars nicht so, das (ich glaube) alle, inkl Windows einige Zeitlang eine bugy zlib verwendet haben ? (Debian / Stable ???)
bitte nicht schlagen wenn ich was falsches gesagt habe ;-)

Nicht falsch verstehen, ich hab nichts gegen debian, nur glaube ich das alle Distris ihre Paktete testen (mehr oder weniger), und daher die auswahl jeder selbst treffen sollte.

@ Lotussteve
Zitat:

So, und ich geh jetzt Glühweintrinken auf dem Markt, den die Christen machen, damit die Leute beim Ausleben des kapitalistischen (Alb)Traums des Weihnachtsshoppings nicht vom Fleisch fallen...in der "stillen" Jahreszeit....pfff....wir leben in interessanten Zeiten
weiser spruch :lol: ;)

ciao

Johanson

Sloter 04.12.2002 13:49

1, Yast mag/muß man(n)/frau nicht verwenden

2, Alle gehen immer auf den schüchternen unschuldigen los, der sich nicht zu verdeidigen weiß und selten provoziert :D

4, Warum kompliziert wenn es auch einfach geht?
Source runterladen, /.configure -> config.status aufheben -> das nächste mal wieder verwenden.
Da brauch ich dazwischen keine Pakete dir ich mir basteln muß.
Kleine Veränderung sind eine Zeile in der config.status und die Geschichte ist gegessen.
Nix neues Paket basteln, File umschreiben muß reichen :)



Sloter

santi 04.12.2002 14:30

Hi Steve!
Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve
Das ist mein Hauptargument, wer Wizards will soll sie haben können, aber wenn ich ein entmündigter User sein will (und ich sehe die Entwicklung in die Richtung gehen) dann würde ich ein anderes OS einsetzen ;)
Du versuchst halt das Betriebssystem mit Deinen ideologischen und moralischen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Dagegen ist nichts einzuwenden nur stellt halt die breite Masse, gerade der sogenannten Poweruser, leider nicht so hohe Ansprüche...

Den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Wizards und Entmündigung der User finde ich aber diskussionswürdig.

Muß man denn wirklich Alles verstehen um ein mündiger User zu sein?

Viele User haben einfach keine Lust oder Zeit sich stundenlang mit dem BS zu beschäftigen um manuell etwas zu erreichen was ein Wizard mit 3 Mouseklicks erledigt. Auch bei mir ist es gemischt, bei manchen Sachen glaube ich genau zu wissen was der Wizard macht und bei anderen Sachen könnte ich es händisch noch ;) nicht bewerkstelligen.

Würde man diesen Gedanken auf andere Lebensbereiche übertragen wären sicher 50% der Autofahrer unmündig. Wie viele wissen denn schon wirklich wie ein 4-Takt Motor oder ABS genau funktioniert? Oder das TV-Gerät, der Geschirrspüler, der Mikrowellenherd...

Gruß
santi

Lotussteve 04.12.2002 17:45

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
4, Warum kompliziert wenn es auch einfach geht?
Source runterladen, /.configure -> config.status aufheben -> das nächste mal wieder verwenden.
Da brauch ich dazwischen keine Pakete dir ich mir basteln muß.
Kleine Veränderung sind eine Zeile in der config.status und die Geschichte ist gegessen.
Nix neues Paket basteln, File umschreiben muß reichen :)

Hallo!

Dabei übersiehst du aber, daß für das restliche System, das auf die Paketliste achtet, dieses Paket nicht existent ist....oder erstellst du eine Abhängigkeitserfüllung vie equivs?

@Johanson:
"aber wars nicht so, das (ich glaube) alle, inkl Windows einige Zeitlang eine bugy zlib verwendet haben ? (Debian / Stable ???)
bitte nicht schlagen wenn ich was falsches gesagt habe ;-)"

Was willst du damit sagen? Als der Bug bekannt wurde war natürlich ein gefixtes Paket auf dem Updateserver, für die stable Version :) .

@santi:

Dieses Thema ist schon hundertmal durchgekaut worden, ob jetzt mit Autos oder anderen Metaphern.
Aber nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, beim PC geht es um mehr, da gehts um meine sensiblen Daten, nicht um ABS.....ich setze heutzutage den PC verstehen mit Lesen können anno 1700 gleich.....aber nachdem heute im Standard stand daß von 500.000 Salzburgern 20.000 nicht lesen können.....

Lassen wir bitte das Thema, das hat Flamequalität. Ich will aufgeklärte, des "Lesens und Verstehens" mächtige User, du willst Leute die Abläufe abackern können ohne drauf achten zu müssen worums geht (überspitzt formuliert, man möge verzeihen :) )....nunja.



Ciao,

Steve

allwissende Müllhalde 04.12.2002 23:53

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


So, und ich geh jetzt Glühweintrinken auf dem Markt, den die Christen machen, damit die Leute beim Ausleben des kapitalistischen (Alb)Traums des Weihnachtsshoppings nicht vom Fleisch fallen...in der "stillen" Jahreszeit....pfff....wir leben in interessanten Zeiten :)


Ciao,

Steve

Treffender kann man es kaum mehr sagen.
(weils auch gerade so schön zu meiner Sig paßt)

:)

Venkman 14.12.2002 18:17

für alle dies (nicht) interessiert: - hab mich für debian entschieden ;), bin schon gespannt wieviele pfostings ich brauchen werd bis das meiste läuft ;) aber nachdem ich das zusammen mit nem freund mache der von linux noch nicht wirklich einen plan hat wird das schon werden, dafür leisten wir uns mal auch eine originalpackung mit handbuch (http://www.pinguin.at/ ist am gscheitsten oder?)

danke für die infos!


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