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g17 08.11.2002 03:56

AMD........
 
Hammer...neue Roadmap...neue Namen


http://www.amd.com/us-en/Processors/...18_608,00.html




g17

Alter 09.11.2002 04:21

Zitat:

AMD Processor Roadmap

This information is temporarily unavailable.

Die machens aber spannend. ;)

g17 09.11.2002 04:46

Bei mir (Chello)geht heute fast überhaupt kein surfen, andauernd DNS Ausfälle.

Gestern war die Site, Online. Vielleicht ändern sie wieder etwas.


g17

maXTC 09.11.2002 11:42

Zitat:

Original geschrieben von g17
Bei mir (Chello)geht heute fast überhaupt kein surfen, andauernd DNS Ausfälle.
detto

kikakater 09.11.2002 20:37

chip.de hat es + den passenden Kommentar.

Loewe 10.11.2002 04:53

Hinzu kommt noch die bei AMD angekündigte Entlassungswelle, die immerhin 10 bis 20 Prozent (1.300 bis 2.600 Mitarbeiter) der weltweiten Belegschaft den Job kosten soll. Firmen-Optimismus sieht wohl anders aus.

Wie wäre es mit etwas Zweck-Optimismus: 2003 wird für AMD ein tolles Jahr. Der Hammer kommt im Früh-Sommer auf den Markt und schlägt dort frontal ein, weil sowohl Overclocker als auch die von AMD so sehr gewünschten Firmenkunden total begeistert und überzeugt sind. Schließlich ist der Hammer schneller und günstiger als Intels Pentium 5 samt Hyper-Threading und 667 MHz Front-Side-Bus. Wenn dem nicht so ist, spielt Intel 2004 wohl allein in der CPU-Champion-League...

Oje, wenn das Pasiert werden die Intels einiges Teurer werden. :heul:

Alter 10.11.2002 06:30

Wenn Intel wirklich plötzlich so Gas gibt, wäre das auch nicht optimal für die gesamte Hardware-Branche. Wer will schon jedes Jahr ein neues Mainboard + Ram + Prozessor kaufen? Die Boardhersteller dürfen fleißig produzieren, und die Konsumenten halten sich zurück, weil spätestens ein halbes Jahr später sowieso ein besserer Intel-Chipsatz kommt, und ob der dann noch kompatibel zu den kommenden Prozessoren ist, welche dann wieder ein halbes Jahr darauf auf den Markt kommen?
Die Gebrauchtmärkte boomen jetzt schon, weil das "alte" Zeug sowieso noch schnell genug ist.

Loewe 10.11.2002 19:14

Zitat:

Original geschrieben von Alter
weil das "alte" Zeug sowieso noch schnell genug ist.
Genau, siehe mein Profil.
Da gebe ich das Geld lieber für gute TFT oder Grafikkarte aus, hab da einiges mehr davon als wenn ich eine DVD in 2 Stunden Rippen kann statt eine ganze Nacht.
Weil Schlafen muss eh jeder, also was solls.

kikakater 10.11.2002 22:16

Die größte Frechheit sind die geringen L2 Cachegrößen eines jeweiligen Prozessors. Also 512 KB sind schon das Minimum. Was soll man mit dem PC schon machen als Rendern und Hypertasken demnächst.

Der Grund warum Intel von den P4 Innovationen nur mäßig profitieren wird können liegt in der Fähigkeit des Hammer 64bit sowohl zu verarbeiten wie auch zu adressieren.

Das Verschieben nach hinten macht zunehmend Sinn für AMD. Ein Vorwärtskommen mit einem schnellen Einführen von 64bit ist angesichts der problematischen Anbindung des Prozessors an größere Mengen von Speicher, der noch dazu schneller Speicher sein soll, nicht zu sehen.

Die Firma ist angewiesen, den Hammer für DDR II und vielleicht sogar DDR III auszulegen, was mit jetzigem Stand ein Unding ist, JEDEC sei dank.

Weiters lauert auf AMD noch das komplexe Schaltungsproblem, das sich nicht mit der Anbindung an den Speicher einzig abtun läßt. Das letzte Wort zur Entwicklung um den Hammer ist noch nicht gesprochen.

Der langen Rede kurzer Sinn: Intel bleibt zu teuer und proprietär (32bit ist überkommen), AMD macht auf Zeit und muß noch Entwicklungsarbeit in die Prototypenplattform Hammer stecken.

Wie ich es bereits erwähnt habe, ist es 2004 an der Zeit sich mit 64bit CPUs - und reichlich Speicher - einzudecken.

Loewe 11.11.2002 02:26

@kikakater

Abwarten...;)

spunz 11.11.2002 09:01

Zitat:

Original geschrieben von Loewe

Oje, wenn das Pasiert werden die Intels einiges Teurer werden. :heul:

dann kann man endlich richtige cpu´s von ibm kaufen und von den altlasten x86 und windows wegkommen :D

kikakater 11.11.2002 09:55

Zitat:

Original geschrieben von spunz


dann kann man endlich richtige cpu´s von ibm kaufen und von den altlasten x86 und windows wegkommen :D

Doppelt unterschreib, 8086 Instruktionen 2003 in einem 686 kompatiblen Prozessor: Das ist 1. CISC nicht RISC und 2. ein Skandal.

Loewe 11.11.2002 11:11

Zitat:

Original geschrieben von spunz


dann kann man endlich richtige cpu´s von ibm kaufen und von den altlasten x86 und windows wegkommen :D

Jo

Es gab ja viele gute CPU's die sich wegen Windows?! nicht durchsetzten:
der Alpha-Chip, die Risc-Technologie...usw. :rolleyes:

[AMD]Feuerspucker 12.11.2002 12:46

Die AMD Prozzis arbeiten intern mit RISC. ;)

Und die Entlassungen sind vollkommen logisch, AMD hat die ganze Prozessorenproduktion nach Deutschland verlagert und zu UMC. In Austin wird nur noch so Flash Zeugs produziert.

Loewe 12.11.2002 13:41

Zitat:

Original geschrieben von [AMD]Feuerspucker
Die AMD Prozzis arbeiten intern mit RISC. ;)

Und die Entlassungen sind vollkommen logisch, AMD hat die ganze Prozessorenproduktion nach Deutschland verlagert und zu UMC. In Austin wird nur noch so Flash Zeugs produziert.

Mit Risc meinte ich eigentlich mehrere CPU's als ein System.
Wenn ich also mehr Power brauche stecke ich halt noch ein Paar CPu's rein.
Das ist der Sinn der Sache.

spunz 12.11.2002 13:44

Zitat:

Original geschrieben von Loewe

Mit Risc meinte ich eigentlich mehrere CPU's als ein System.
Wenn ich also mehr Power brauche stecke ich halt noch ein Paar CPu's rein.
Das ist der Sinn der Sache.

wo wirklich power und stabilität nötig ist, gibts eh kein x86 UND windows ;)

[AMD]Feuerspucker 12.11.2002 13:52

Was hat RISC mit der Anzahl der Prozessoren zu tun?

Ausserdem funktioniert das beim Opteron eh so... da kannst so viele Prozessoren per HyperTransport verbinden wie du willst...
Ohne speziellen Chipsatz...

Alter 12.11.2002 14:30

Zitat:

Original geschrieben von spunz


wo wirklich power und stabilität nötig ist, gibts eh kein x86 UND windows ;)

Wo er recht hat, hat er recht.

[AMD]Feuerspucker 12.11.2002 14:48

Red Storm?
Schrödinger I? ...

Seh ich ein wenig anders...

Alter 12.11.2002 15:18

Bei uns im medizinischen Bereich (großes Krankenhaus in Wien - welches bloß...*gg*) laufen die Geräte, die praktisch immer verfügbar sein müssen unter VMS, HP-UX, Unix und Solaris. Und da sind überwiegend andere Prozessoren im Einsatz als x86er.
Erst seit ein paar Datenserver auf Drängen von Siemens und Philips umgestellt worden sind auf Xeon und WinNT/2000, gibt es gröbere Probleme und Netzwerkausfälle. Gerade ist ein zentraler Datenserver komplett ausgetauscht worden, weil dauernd einer der Xeons abraucht und nach einem Motherboardwechsel nichteinmal mehr neu aufgesetzt werden konnte - und das bei einem Server aus dem Hause D*l*.
Mag schon sein, daß etliche Supercomputer auf x86-Technologie setzen, aber so wartungsarm wie die verschmähte Konkurrenz sind sie anscheinend nicht unter Dauerstreß.

kikakater 12.11.2002 17:53

Das kommt aber daher, weil man in Wien den American Way of Life noch nicht gelernt hat. Service Hours are good hours ;)

Die verwinkelten x86 Prozessoren sind immer noch besser als die wahnsinnsdüpierten PA-RISC Hangerln von HP, z.B. Daß die Mühle ewig läuft, steht nur HP drauf, kommt daher, daß HP einen Wartungsvertrag hat, denn Service Hours are bad hours :lol:

The_Lord_of_Midnight 12.11.2002 20:01

Zitat:

Original geschrieben von Alter
Erst seit ein paar Datenserver auf Drängen von Siemens und Philips umgestellt worden sind auf Xeon und WinNT/2000, gibt es gröbere Probleme und Netzwerkausfälle. Gerade ist ein zentraler Datenserver komplett ausgetauscht worden, weil dauernd einer der Xeons abraucht und nach einem Motherboardwechsel nichteinmal mehr neu aufgesetzt werden konnte - und das bei einem Server aus dem Hause D*l*.
Mag schon sein, daß etliche Supercomputer auf x86-Technologie setzen, aber so wartungsarm wie die verschmähte Konkurrenz sind sie anscheinend nicht unter Dauerstreß.

:ja:

Alter 12.11.2002 21:16

Zitat:

kommt daher, daß HP einen Wartungsvertrag hat
Wartungsverträge werden eigentlich fast nur noch für die medizinischen Untersuchungsgeräte gemacht, für die EDV habe wir z.T. eigenes Personal, z.T eine Firma unter Vertrag.
Die HP-Risc Workstations für die Eingriffsplanung haben in den 4 Jahren noch keinen Techniker zu Gesicht bekommen.

The_Lord_of_Midnight 12.11.2002 22:18

Wem sagst du das ? Ich habe meine Hp Risc Workstation 7 Jahre ohne ein einziges Problem permanent laufen gehabt. Der einzige Grund, warum ich hin und wieder einen Shutdown gemacht habe, war weil man in so einem dynamischen Umfeld hin und wieder einen neuen Schreibtisch bekommt. :cool:

Und nach diesen 7 Jahren war das Ding leider schon zu veraltet, dann habe ich sie in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Wenn nicht unsere internen Leute noch irgendeine Sache damit angestellt haben.

kikakater 13.11.2002 01:08

Leute ich bin gegen PA-RISC, weil ich die Preise kenne. Das relativiert vieles. Mittlerweile machen die Serverchips aus der Sparte Xeon - trotz allem - PA-RISC schlichtweg alles streitig. Und das ist gut so. Ein Xeon Server läuft mit dem richtigen Mainboard doppelt so lang wie ein HP System, und zwar wegen seiner Wirtschaftlichkeit. Die Xeons werden alles platt machen und bis in den gehobenen Desktop/Workstationbereich vordringen, obwohl das eigentlich subversiv ist. Einfach weil sie günstig werden vom Preis her - dank AMD.

g17 13.11.2002 11:49

Der Link geht wieder.

g17

The_Lord_of_Midnight 13.11.2002 12:38

@kika
Sicher sind sie billiger. Aber kein Vergleich in der Stabilität. Schaut aber so aus als würde es heutzutage nur noch auf den Preis, aber nicht mehr aus die Zuverlässigkeit ankommen. Beispielsweise was interessiert es eine Telekom, wenn die Kunden alle paar Wochen einen Totalausfall ihres Internet-Zuganges haben ?

Dass ein Xeon länger lebt als eine Hp-Workstation, das verstehe ich jetzt aber nicht. Du meinst ein Xeon, der gleich viel kostet, als eine Hp-Workstation ? Hast du da auch Vergleichszahlen, welche Leistung man bei den zwei Konfigurationen bekommt und was man dafür bezahlt ? Du meinst jetzt wohl ein Xeon-Server unter Linux im Vergleich zu einem Hpux-Server ? Denn Windows is a hog, wie wir alle wissen. Das ist diesbezüglich völlig chancenlos.

Im High-End-Markt gibts den Xeon-Bullshit zum Glück noch nicht, aber wer weiß was in ein paar Jahren ist. Vielleicht verkraftet dann ein Proliant wirklich zehntausende oder gar hunderttausende Benutzer gleichzeitig.

Bis jetzt waren meine Erfahrungen eher umgekehrt. X86-Server sind zwar billiger. Aber wenn man sich die Leistung der etwas teureren Risc-Unix-Server anschaut, dann ist ein vergleichbar teurer X86 nur Spielzeug.

Aber vielleicht hat sich das in letzter Zeit geändert. Ich kann nur sagen, bis jetzt habe ich keinen einzigen X86-Rechner gesehen, der auch nur annähernd als Hochleistungsmaschine geeignet wäre.

Mal abgesehen von extrem teuren Einzelstücken mit Tausenden Cpus drin. Nur da mag ich nicht daran denken, wie ich die am Laufen erhalten soll. Da ist es mir lieber, ich habe z.B. 16 Cpus die in einem massiv parallelen Server verbunden sind. So eine Maschine lauft problemlos und braucht kein eigenes Kraftwerk ;)

kikakater 13.11.2002 21:15

Es geht hier nicht um die Zuverlässigkeit allein, soweit man das seriöserweise abschätzen kann, sondern um die TCO-Rate. Und die hinkt bei PA-RISC weitaus hinterher. Was Dell, Compaq, Maxdata leisten ist die Einführung des Client Server Modells.

Vielerorts wird es sie geben die Small und Midrangeserver, Demut üben, massiv parallel Rechenleistung anbieten a la Seti ist die Zielrichtung. PA-Risc steuert auf Kostenmaximierung zu, auch und insbesondere was die Wartungsverträge anlangt.

Die Großprojekte werden in Zukunft durch Joint Ventures angeboten werden, auf Basis früherer PA-RISC Systeme ist das zum Scheitern verurteilt. Sun und insbesondere AMD mit dem Opteron werden sich die Rosinen herauspicken. Die Rechnung geht für AMD in jedem Fall auf, für Sun sehe ich die verstärkte Zusammenarbeit in Joint Ventures.

Was Intel mit dem Itanium macht, ist die Kostenmaximierung ohne auf die Folgen zu achten. Deswegen stehen die Itanium Systeme - zur Zeit - nicht hoch im Kurs.

Die Wirtschaft ist nicht auf Kostenmaximierung aufgebaut, die Wachstumsgrenzen diesbezüglich sind erreicht.

The_Lord_of_Midnight 13.11.2002 22:26

Ich kann das nicht bestätigen. Alle X86-Systeme, die ich bis jetzt gesehen habe sind etweder billig und nur für schwache Leistungen gut. Oder sie kosten genauso viel wie ein Pa-Risc Server, sind aber trotzdem bezüglich Leistung und Zuverlässigkeit weit abgeschlagen.

Hast du da Zahlen zum Thema Tco ? Und vor allem, wie sich die zusammensetzen ?

dleds 13.11.2002 22:55

ich will mich in eure Unterhaltung nicht einmischen aber....

wie definiert ihr hier Langliebig?????

ich kenne mich eigentlich nur mit low-traffic Fileservern aus...und die meisten von denen laufen ihre 10 Jahre und dann werden 10Stück von denen gegen einen neuen Ausgetauscht....in letzter Zeit hab ich z.B. öfters die Ersten Pentium....solchen Rechnen wurde NIX geschenkt meißtens sind die voll mit Controllerkarten oder 2-3 Nic`s.

und der Standleitungsrouter rennt nun mitlerweile auch schon 5 Jahre OHNE einmal abgeschaltet worden zu sein (Notstromagregat sei dank...)
und die Gurke ist ein ESCOM pc....wer eskom kenn weiß was ich meine....wenn der scon net schlapp Macht warum sollte ein Marken PC rauchen... Testweise rennt mittlerweile ein Ppro seit 1 Jahr mit 24/7 unter Seti mit Volllast für Ram unf CPu sowie mobo (W2k...) und auch der RENNT

was ich einsehen kann ist das in bestimmten bereichen von vielen jahren möglicherweise(eigentlich ziehmlich sicher). Risc rechner schneller waren (vgl. Sparc und nen 486er....)

kikakater 14.11.2002 00:44

@LOM: Ich habe keine konkreten Zahlen bezüglich Kostenvergleich zwischen einem XEON Server und/oder einem PA-RISC System. Ich möchte da auch gleich einen Unterschied anmerken.

Ein XEON Server läuft auf x86 Basis während ein PA-RISC Verband eine Zusammenarbeit von einigen großen Firmen (Patente) mit HP ist.

Während HP propietär mit MPE und HP-UX arbeitet, läuft auf einem XEON Server tatsächlich alles, von klein bis ganz groß, was die Software betrifft.

Mir geht es um die Kostenwahrheit und die ist nun einmal besser bei einem XEON Server egal, was es nun sein soll.

PA-RISC ist ein teurer Koloss, von klein/er/e/n Systemen will ich gar nicht erst anfangen zu sprechen.

Eine Fibu, ein Abrechnungssystem, Clearing Stellen - egal was man hernimmt - läuft auf einem XEON weitaus effektiver als auf PA-Risc.

Das ist auch der Grund, warum HP - wie im Übrigen alle anderen namhaften Hersteller von Server CPUs auf Itanium umgeschwenkt sind und lediglich Sun sowie AMD als die einzigen Mitbewerber im Markt um Serversysteme übriggeblieben sind.

Sogar SGI setzt bereits auf x86 CPUs, und das Segment für Itanium Systeme wird weiter wachsen.

Nun kommt aber AMD mit dem Opteron heraus, und der wird einschlagen, wie nichts vorher. Sun ist intensiv dabei die 64bit Sparte mit Solaris und sogar LINUX voranzutreiben.

Die Konsequenz aus den Vorgängen rund um PA-Risc ist einerseits, daß Intel massiv Schaden erleiden wird, denn sie müssen die Hochpreissparte ersetzen, da führt kein Weg vorbei. Und andrerseits wird der Kostendruck den Börsenkurs (Intel) mittelfristig zu einem Auf und Ab bewegen, während AMD die ruhigere Kugel schieben wird können - allen Unkenrufen zum Trotz.

Im übrigen kommt noch erschwerend hinzu, daß HP durch Compaq sich selbst konkurrenziert.

The_Lord_of_Midnight 14.11.2002 09:28

Aber wie kannst du von Kostenwahrheit reden, wenn du keine Zahlen hast ?

Ich kann mich erinnern, das ist maximal 1 jahr her. bei einer firma wo ich installiert habe, da war ein hpux-server und ein xeon-server. der edv-leiter dort dürfte ein ehemaliger pc-freak gewesen sein. jedenfalls war er sehr stolz auf sein xeon-baby.

der vergleich hat dann aber sehr schnell gezeigt: der xeon-server war vielleicht mit winzip im vergleich zu einem billig-pc wahnsinnig schnell. wenn man dann aber wirklich eine last auf die maschine legt, geht sie sehr schnell ein.

die hpux-maschine war dagegen beim i/o weit überlegen und kann wesentlich besser skalieren.

man sollte dabei nicht übersehen, daß der xeon-server schweineteuer war. da ist überhaupt nicht mehr die rede vom preis eines pcs. der hat ebenso einige 100.000 schilling gekostet.

vielleicht schaut das bild anders aus, wenn man auf dem xeon-server nicht windows, sondern linux laufen lässt. (nur kann ich mir nicht vorstellen, daß der i/o eines xeon-servers an eine risc herankommen kann) und vielleicht hat sich in den letzten monaten wirklich so viel getan. aber bis jetzt kann ich das ganze nicht aus eigener erfahrung bestätigen.

wenn ich etwas ausholen darf: vor 10 jahren habe ich einmal einen unisys-server mit intel-cpu installiert. damals unter irgendeinem unix-derivat. da war es dasselbe bild: am anfang mit einem benutzer ist der cisc tatsächlicher schneller. zumindest kommt die antwort auf die benutzereingaben schneller. nur wenn dann mehr und mehr benutzer connecten bricht die intel-maschine komplett ein und ist nur noch wertloser schrott.

aber in dem sinne hast du recht, dass der kunde bestimmt was er will. und das wer bezahlt, anschafft was auf den tisch kommt.

kikakater 14.11.2002 12:18

1.Ich kann Deine Angaben nur bestätigen. 2.Allerdings ist es eine Tatsache, daß PA-Risc zu teuer ist und AUSSERDEM durch Itanium Server Chips ersetzt wird. Ich spreche bei XEON von jetzt und von AMD später ab 2004 speziell.

Daß der XEON in die Knie geht bei sehr vielen Anfragen, das kommt auch bei PA-Risc vor, ich weiß wovon ich spreche. Weiters ist XEON nicht gleich Xeon. Der eine hat 512 MB Second Level Cache, der andere 2 MB. Die XEONs, abgesehen von Dual XEONs, kann man nur von außen miteinander verbinden, PA Risc CPUs sind durch einen Bus miteinander verbunden. Itanium Chips ebenso und die Opterons ebenfalls.

The_Lord_of_Midnight 14.11.2002 12:36

Jeder Server geht irgendwann in die Knie, das ist schon klar. Nur sind meine Erfahrungen bis jetzt so, daß Intel-Server praktisch nicht skalierbar sind. Also sehr früh eingehen. Ein Risc-Server schafft immer noch ein vielfaches. Und wenn er es nicht mehr schafft, dann ist er sehr einfach aufzurüsten.

Daher ist laut meinen jetzigen Erfahrungen das Preis/Leistungsverhältnis eines Risc wesentlich besser.

spunz 14.11.2002 12:43

wenn man guckt wie ibm derzeit die preise drückt, wird man sehen ob sich xeon lösungen in dem bereich in größeren mengen verkaufen lassen.

und der trend geht möglicherweise noch mehr zurück zu großen mainframes die gleich mehrere virtuelle server verwalten, spart kosten und zeit, ausfallsicherheit ist weit einfacher und günstiger als irgend eine win/xeon lösung herzustellen (stichwort windows cluster :lol: )

kikakater 14.11.2002 12:44

Und jetzt sind wir beim Thema ! Bei vielen Clients UND wenig Übertragung ist das richtig. Nur geht es heute um das rightbreak Computing und nicht mehr um die ganz großen Serverschränke. Richtig heruntergebrochen bedeutet Kosten sparen, nicht mehr und nicht weniger. Die Last die eine Druckermaschine aushalten muß, packt der XEON - ohne Herz' ;) Das heißt, wenn ich einen Batchjob starte, dann tut mein Linux blöderweise, was ich von ihm will.

kikakater 14.11.2002 12:48

@spunz: Ich rede nicht von mehreren virtuellen Servern, dafür ist sowieso noch immer IBM oder Sun und dergleichen zuständig, ich spreche hauptsächlich von kleinen und mittleren Systemen, bei denen es sehr kritisch ist, soviel Geld in eine wartungsbetreute Maschine zu stecken, die Ich AGs sind mein Thema, nicht die Firmen, die sich eine MultiCPU Plattform zulegen MÜSSEN, auch aus Kostengründen.

spunz 14.11.2002 13:07

was ist ein kleines system bei dir? kleine systeme und xeon? da sind wir erst wieder bei teuer ;)

die grundsätzliche hardware kostet eh nicht mehr soviel. eher die lizenzen, ordentliche backupumgebung, personal (wenn man keinen wartungsvertrag hat),..

Frostmourne 14.11.2002 13:44

hm
 
ich mag intel nicht auch wenn sie billiger wären und so gut amd aber den namen find ich so schwul.....
intel na wei

hatte immer intel war nie zufrieden mit denen
jetzt hab ich nen amd und da sag ich nur HAAAAAAABT ACHT !


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