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mp3-player-maschine unter linux
hallo zusammen,
eine warnung vorweg: das wird ein langes posting (will ja auch viel wissen ;) u da ich linuxmäßig noch ein ziemliches nudelaug bin, ist halt noch vieles unklar). würd mich aber freuen, wenn sich trotzdem möglichst viele die arbeit antun und sich daran beteiligen. ich habe geplant aus "altteilen" einen mp3-player zusammenzuschustern. die zur verfügung stehende hardware: 1 pentium mmx 233 1 hdd 800 mb (es wären noch mehrere kleinere hdds vorhanden, aus akkustischen gründen will ich aber nur eine einbauen) 96mb sdram 1 soundblaster pci 128 ich stelle mir das folgendermaßen vor: auf der kiste rennt linux mit einem einfachen windowmanager, ein mp3player (der via lirc steuerbar ist), grafikausgabe erfolgt (in ermangelung einer graka mit tv-out) auf einem alten graustufen-14-zöller. die mp3 liegen auf meinem (noch ;) ) windowsserver in einem verzeichnis, welches per smbmount eingebunden wird. die ersten fragen: Q1: reicht die hdd für eine linux-installation? Q2: angesichts der geringen festplatten-kapazität u des (für diesen eingeschränkten verwendungszweck) imho doch ausreichenden ram: wie groß würdet ihr den swap wählen/ist ein großer swap erforderlich? Q3: der prozessor sollte zum mp3 decoden doch stark genug sein, odr? Q4: ist der prozessor auch potent genug für eine grafische umgebung + mp3-decoden? Q5: welcher wm ist denn eurer meinung nach der sparsamste/welchen würdet ihr dafür empfehlen? zu den playern/frontends: eckdaten: - lirc-support - gui mit playlistanzeige - formate: mp3, ogg - soll playlists lesen können den mplayer hab ich aus mehreren gründen (keine playlist-anzeige wenn ich mich nicht irre Q6: stimmt das eh?) für mich schon verworfen. meine derzeitiger favorit wäre xmms, erfüllt imho alle meine anforderungen. außerdem gibts einiges an zusatz-programmen, zb eines zur remote-steuerung per webfrontend u auch ein osd-plugin. was mich nur stört: die playlist ist relativ klein u daher am bildschirm wohl kaum (bzw nur aus näherer entfernung) lesbar. Q7: weiß da jemand abhilfe bzw wie man das größer/lesbarer bekommt? skins helfen da beim xmms ihmo ja nix .... weiters bin ich noch über das dave/dina project gestolpert, welches als frontend für diverse multimedia-player dient u als oberfläche für reine playermaschinen eingesetzt wird. werde allerdings aus dieser seite trotz (oder wegen? ;) ) der fülle an iinformationen nicht ganz schlau ... Q8: hat jemand erfahrung damit? wenn ja empfehlenswert? und zuletzt: Q9: was haltet ihr von dieser konfiguration oder kann jemand noch etwas anderes empfehlen? bin für jegliche unterstützung dankbar |
Ich will dich jetzt nicht von Linux abbringen, aber ich hatte mal auf einem ähnlichen Rechner einen Dos basierten mp3 Player(Playlists, Netzwerkfähig, usw). Mit Ogg Vorbis Files konnte er aber nichts anfangen.
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Zitat:
2. beschreib das gerät trotzdem mal, bin da generell interessiert .... |
Die HD langt für eine Basislinuxinstall. Wenn allerdings einen Windowmanager willst könnts verdammt knappt werden. Weiß nit genau ob sich das ausgeht aber knapp wirds auf alle Fälle. Wenn schon ein Windowmanager dann entweder einer der *box Linie (Blackbox, Fluxbox) oder Windowmaker. Enlightenment könntest auch probieren das sind alles sehr sparsame Windowmanager. An X kommst bei denen allerdings nicht vorbei.
Ich würde dir allerdings dazu raten alles über die Konsole laufen zu lassen. Da ersparst dir viel SPeicher. Ich weiß aber nicht wie es mit dem Angebot für MP3 Player mit deinen Anforderungen in der Console ausschaut. Wegen dem Swap würd ich sagen, dass für die Sachen die du machst keinen Swap brauchst da Linux sowieso sehr Swap sparsam arbeitet. Nimm 10MB als Swap zur Sicherheit. FÜr normal nimmt man die gleiche Anzahl an MB der Ram auch für den Swap manchmal auch das doppelte. Aber bei deiner Festplatte is das nicht ratsam. Das war mein Senf dazu :rolleyes: |
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Apache mit mod_mp3
http://media.tangent.org/ Da kann man sich auch schöne Oberflächen basteln :D Sloter |
@ ezechiel
bzgl hdd: passt; von wegen grafischer installation: das werd ich halt testen müssen. consolen-mp3-player: hätt ich schon einen gefunden, irmp3, der kann sogar mit lirc umgehen, eine gui wäre mir allerdings schon lieber (damit ich nicht permanent auf webinterfaces oder commandline-tipseln angewiesen bin, die kiste soll halbwegs "standalone" laufen) -> also für das interface entweder wieder x11 oder eine gui auf ncurses-basis (sowas hab ich allerdings leider noch nicht gefunden) swap: gut so, das hatte ich gehofft ;) @ spunz schaut ganz nett aus, v allem in bezug auf kappen hd-speicher. allerdings wirds glaub ich schwer mit customizing und sicher auch mit lirc @ sloter schaut ganz nett aus, bloß: 1. hat das ding auch lirc-unterstützung. 2. das oben bereits beschriebene manko mit dem lokalen zugriff auf die gui (x11 erforderlich) |
wozu eigentlich nen monitor? ein display über die parrallele oder serielle schnittstelle wäre weit sparsamer. kostet aber 50euro aufwärts.
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x11 brauchst nicht, wird von einem Clienten über Browser (Apache Webserver) gesteuert.
Die mp3`s werden gestreamt zum Clienten. Sloter |
@ spunz
1. wie schon angesprochen kosten, außerdem aufwand u fehlende kenntnisse ;) 2. der monitor steht ungebraucht herum (u bei den 3 monis, die ich an der workstation hängen hab, fällt der auch schon fast nimmer auf :D ) @ sloter wie schon angesprochen, soll das ja _nicht so_ funktionieren. der player soll ja standalone, ohne einen client, lauffähig sein. ich stell mir das eher so vor wie einen dvd-player, der standalone läuft, auch eine einfache gui auf einen "monitor" (respektive tv) bringt u ir-fernbedienbar ist. --- cut --- und um die frage, warum nicht gleich einen dvd-player gleich im keim zu ersticken: :D weil a. ich keinen kaufen will b. ich das klumpert (soll heißen die hardware) sowieso rumliegen hab c. ich bloß einen 35er-portable-tv hab u sich da ein dvd-player halt schon in frage stellt d. ich auf die files übers netzwerk zugreifen kann u nicht cds einlegen muß e. die wenigsten dvds ogg können f. man diesen player auch remote via web bedienen kann, wenn schon mal ein client rennt ... (das nur als optionale möglichkeit, soll auch gänzlich ohne auskommen!) g. es mir sicher nicht schadet, wenn ich mich mal a bisserl ins linux einarbeite und die challenge beim basteln auch nicht zu vernachlässigen ist ;) -- EDIT -- gebt mal kommentare zu den rechenleistungsfragen ab. reicht die eurer meinung nach? -- /EDIT -- |
Zitat:
Ein Bekannter von mir hat seine Sponsionsfeier genau so gemacht: P133`er mit kleiner Platte für System und eingebauter neuerer mit der Musik in der Ecke an die Stereoanlage angeschlossen, gesteuert mit XMMS auf kleinem Monitor. Geht also :) Ciao, Steve |
Zitat:
danke! |
Hi,
also auf 800MB ein Linux mit grafischer Oberfläche unterzubringen ist an sich kein Problem, richtig knapp wärs erst mit der Hälfte, als Windowmanager würde ich was ganz kleines und schlichtes nehmen da du im Normalfall sowieso den XMMS im Vollbild laufen lassen wirst (z.B. TWM), auf keinen Fall sowas wie GNOME oder KDE rauftun, das kostet nur Plattenplatz und Speicher. Ich würde an deiner Stelle mit einem Debian Basissystem beginnen (bei Tasksel nur X-Windowsystem anwählen) und den Rest dann per apt-get bei Bedarf installieren. Der Prozessor hat mehr als genug "saft" um mp3s zu dekodieren. Um etwaige kurze aussetzer bei benutzung des Systems zu unterbinden würde ich den Player trotzdem mit hoher priorität laufen lassen. Zum Thema SWAP: Faustregel ist der doppelte Arbeitsspeicher. Da du aber keine Workstation oder einen Server planst und die Platte eher klein ist würd ich mal sagen 32MB sind genug. 10MB Swap kannst du gleich vergessen, dann lieber gar keinen. Mit 96MB RAM geht sich das je nach Services ev auch ohne aus. Wenn du keinen freien Speicher mehr hast (<1MB) beginnt der Kernel halt Prozesse zu killen :) Daher der Swap als Versicherung. mfG Clystron |
hdd: beruhigend ;)
swap: na dann werd ich halt mal a bisserl was reservieren ... Zitat:
(sorry, /me anfänger wie schon erwähnt :rolleyes: ) |
Zitat:
nice ist dein Freund, du startest den Player einfach mit "nice -n -20 xmms" und er läuft mit höchster Priorität (wobei das Prioritätenhandling des Linux-Schedulers eine Wissenschaft für sich ist). Siehe auch man nice bzw info nice. mfG Clystron PS: Ich hab hier ein X-Windowsystem mit Gnome, Sawfish, TWM, Mozilla und ein paar anderen kleinen Teilen, sowie einem kompletten 2.4.19er Kernelsource (immerhin ~160MB) auf ~520MB untergebracht. Sicher sind da fast keine grafischen Programme dabei aber die brauchst du auch nicht. Die Mühle auf der das läuft (eine SparcStation 10) hat 64MB RAM und in der momentanen Konfiguration sind davon ~20MB noch frei (nach Abzug des Caches). |
thx a lot!!
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