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-   -   ftp auf suse 8.0 server: Verbindung beendet durch Remotehost (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=68189)

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 00:50

ftp auf suse 8.0 server: Verbindung beendet durch Remotehost
 
Hi zusammen,

hab mir grade die Suse Linux 8.0 Professional auf meinem 2. Pc installiert. Mit telnet komm ich schon rein, das hat anfangs auch nicht funktioniert.

Aber mit ftp komm ich nicht durch.

Vom Client Windows 2000 Sp3, das ist gleichzeitig der Internet Pc mit Isdn Modem Fritz Card Usb:
----------------------------
Microsoft Windows 2000 [Version 5.00.2195]
(C) Copyright 1985-2000 Microsoft Corp.
E:\>ftp 192.168.0.2
Verbindung mit 192.168.0.2 wurde hergestellt.
Verbindung beendet durch Remotehost.

Vom Linux Rechner selbst:
-------------------------
Welcome to SuSE Linux 8.0 (i386) - Kernel 2.4.18-4GB (3).
linux login: linux
Password:
Last login: Thu Aug 29 23:27:15 from 192.168.0.1
Have a lot of fun...
linux@linux:~> ftp 192.168.0.2
Connected to linux.local.
421 Service not available, remote server has closed connection.
ftp>

ping funkt:
-----------
Welcome to SuSE Linux 8.0 (i386) - Kernel 2.4.18-4GB (2).

linux login: linux
Password:
Last login: Thu Aug 29 23:43:35 from 192.168.0.1
Have a lot of fun...
linux@linux:~> ping linux
PING linux.local (192.168.0.2) from 192.168.0.2 : 56(84) bytes of data.
64 bytes from linux.local (192.168.0.2): icmp_seq=1 ttl=255 time=0.031 ms
64 bytes from linux.local (192.168.0.2): icmp_seq=2 ttl=255 time=0.030 ms
64 bytes from linux.local (192.168.0.2): icmp_seq=3 ttl=255 time=0.031 ms
ò
--- linux.local ping statistics ---
3 packets transmitted, 3 received, 0% loss, time 2000ms
rtt min/avg/max/mdev = 0.030/0.030/0.031/0.006 ms
linux@linux:~>


Hab schon in der Suse-Supportdatenbank nach diversen Sachen gesucht, auch im Forum. Nix gefunden :(

Folgendes habe ich gemacht:
Yast2
Netzwerk/Basis
Start oder Stopp von Systemdiensten
inetd ein-/ausschalten:
(.) Ein, mit benutzerdefinierter Konfiguration...
Active! ftp /usr/sbin/tcpd vsftpd
Active! telnet /usr/sbin/tcpd in.telnetd

Jetzt funkt wie gesagt schon der telnet, aber ftp streikt noch immer. Ein Linux Server ohne ftp ist eine etwas blede Gschicht :heul:

Heeelp :(

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 00:54

hab grade alle files aus dem /tmp verzeichnis gelöscht. sowas hatte ich nämlich auch schon öfters, das einfach ein socket mit root-rechten im /tmp verzeichnis ist. hat auch nix genützt :(

Lotussteve 30.08.2002 01:17

Re: ftp auf suse 8.0 server: Verbindung beendet durch Remotehost
 
Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ein Linux Server ohne ftp ist eine etwas blede Gschicht :heul:

Hallo!

Ich kann dir bei deinem eigentlichen Problem nicht helfen, aber eine Alternative anbieten:

FTP ist alt,unsicher und einfach wääh ;) , probier mal ob du einen sshd zum laufen kriegst. Dann hast du folgende Optionen:

a.) Du benutzt sftp (ist im Paket von openssh dabei), das nur sshd braucht.

b.) Du benutzt http://lftp.yar.ru/ der das fish (Ftp In Secureshell) Protokoll nimmt und ALLE Vorteile einer bash hat (Autocomplete etc..).

Vorteil von beiden: Verschlüsselte Kommunikation.

Ich hoffe ich konnte dir den "Umstieg" schmackhaft machen!


Ciao,

Steve

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 01:24

hmm, jetzt muss ich schlafen gehen, ich muss morgen wieder früh raus.

zumindest gibt es mir hoffnung. :) na sobald ich zeit hab, werd ichs lesen.

aber wenn mir jemand sagen könnte wie ich das deppate ftp hinkriege wäre ich trotzdem sehr verbunden. denn ich muss die maschine dringend installieren und ohne ftp ist es so mühsam :heul:

übrigens: mit suse linux enterprise server 7 hats sofort problemlos funktioniert. das hat aber meine netzwerkkarte nicht erkannt. deswegen wollte ich suse 8.0 ausprobieren...

valo 30.08.2002 01:48

schliesse mich mal Lotussteve an, telnetd durch sshd ersetzen. dann kannst du zumindest über scp datentransfer machen...

ftp müsst ich mal auf meiner debian workstation ausprobiern, hab das bis jetzt nur auf openbsd am laufen gehabt :) und da hats auf anhieb funktioniert... :confused:

*reminderschreib*

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 12:20

Hab etwas im google gestöbert, da stehen hints zum thema hosts.allow und hosts.deny.

Kann mir irgendjemand ein fertiges hosts.allow und hosts.deny posten ? Wo sozusagen alles offen ist ?

Der Linux-Rechner steht im internen Netzwerk, das auf dem Internet-Rechner mit einer Firewall geschützt ist. Sicherheitsbedenken habe ich also in diesem Fall nicht.


Ich werde mir selbstverständlich diese Tips zu Gemüte führen, ich habe nur gehofft das der Ftp Server auch irgendwie zum Laufen zu bekomen ist.

Nochwas zur Erklärung (interessant das es niemand aufgefallen ist ;): Der ftp-Server mit Sles7 hat natürlich nicht auf dem aktuellen Pc funktioniert. Denn ohne Netzwerkkarte wirds auch mit ftp nix werden. Aber auf dem Pc, den ich unlängst verkauft habe. Brauch jetzt nur noch 2 Pcs, da ich mir in der Arbeit einen Notebook statt des Desktops nehmen werde :)

@lotussteve
sftp gibts nicht für windows oder doch ?

_m3 30.08.2002 12:31

man hosts.allow

valo 30.08.2002 12:32

ad sftp:
psftp ist dein freund: http://www.chiark.greenend.org.uk/~s.../download.html

ad hosts.allow/hosts.deny:
i hab in meiner hosts.deny drin stehn:
Code:

# /etc/hosts.deny: list of hosts that are _not_ allowed to access the system.
#                  See the manual pages hosts_access(5), hosts_options(5)
#                  and /usr/doc/netbase/portmapper.txt.gz
#
# Example:    ALL: some.host.name, .some.domain
#            ALL EXCEPT in.fingerd: other.host.name, .other.domain
#
# If you're going to protect the portmapper use the name "portmap" for the
# daemon name. Remember that you can only use the keyword "ALL" and IP
# addresses (NOT host or domain names) for the portmapper. See portmap(8)
# and /usr/doc/portmap/portmapper.txt.gz for further information.
#
# The PARANOID wildcard matches any host whose name does not match its
# address. You may wish to enable this to ensure any programs that don't
# validate looked up hostnames still leave understandable logs. In past
# versions of Debian this has been the default.
 ALL: PARANOID

in meiner hosts.allow:
Code:

# /etc/hosts.allow: list of hosts that are allowed to access the system.
#                  See the manual pages hosts_access(5), hosts_options(5)
#                  and /usr/doc/netbase/portmapper.txt.gz
#
# Example:    ALL: LOCAL @some_netgroup
#            ALL: .foobar.edu EXCEPT terminalserver.foobar.edu
#
# If you're going to protect the portmapper use the name "portmap" for the
# daemon name. Remember that you can only use the keyword "ALL" and IP
# addresses (NOT host or domain names) for the portmapper. See portmap(8)
# and /usr/doc/portmap/portmapper.txt.gz for further information.

das sind aber default vorgaben...

auf einem anderen meiner rechner hab i in der hosts.allow folgendes drinnen stehn:
Code:

named: ALL : severity notice
sshd: 10. : severity notice
ALL: LOCAL : severity notice
smbd: ALL : severity notice


valo 30.08.2002 12:36

Zitat:

Original geschrieben von _m3
man hosts.allow
auf debian: man hosts_access ;)

valo 30.08.2002 15:04

so, hab jetzt auf debian einen ftp server installiert (proftp)

apt-get -u install proftpd

dann nach der install das config file /etc/proftpd.conf angeschaut, server name editiert, anonymous access auskommentiert und ein reload des server gemacht... funktioniert auf anhieb...

mit welchem user loggst du dich ein? ich hab bei mir zb. keinen anonymous login erlaubt sondern verwende die user die eh schon im system angelegt sind.

als root darf ich mich _NICHT_ einloggen, da krieg ich dann als antwort 530 login incorrect

welchen ftp server verwendest du?

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 22:14

@m3
ich hab mir die man-pages angeschaut, aber irgendwie war mir die beschreibung nicht ganz klar. außerdem war ich bis jetzt sehr stark im streß. ich hoffe, daß ich mir dieses wochenende alle eure updates durchschauen bzw. testen kann.

kann man eigentlich in der hosts.allow einfach "ALL" reinschreiben bzw. in der hosts.deny gar nichts und dann ist alles offen ? oder muss ich da zwingend irgendwelche wildcards oder namen nach dem doppelpunkt einsetzen ?

ich will einfach die fehlerquelle eines deppaten syntax errors vermeiden, wo ich mich dann einen halben tag spielen muss und alle möglichen ursachen testen bis ich draufkomme es war eh nur diese datei. was ist wenn ich genau in dieser datei einen fehler habe ?

ich hab mich schon stunden mit dem problem beschäftigt und 2 mal neu installiert, bevor ich was gepostet habe. so leicht mache ich es mir nicht und geh euch absichtlich auf den geist.

ok ?

The_Lord_of_Midnight 30.08.2002 22:20

Zitat:

Original geschrieben von valo
so, hab jetzt auf debian einen ftp server installiert (proftp)

apt-get -u install proftpd

dann nach der install das config file /etc/proftpd.conf angeschaut, server name editiert, anonymous access auskommentiert und ein reload des server gemacht... funktioniert auf anhieb...

mit welchem user loggst du dich ein? ich hab bei mir zb. keinen anonymous login erlaubt sondern verwende die user die eh schon im system angelegt sind.

als root darf ich mich _NICHT_ einloggen, da krieg ich dann als antwort 530 login incorrect

welchen ftp server verwendest du?

den ftp-server hab ich schon im ersten posting geschrieben:
Active! ftp /usr/sbin/tcpd vsftpd
Active! telnet /usr/sbin/tcpd in.telnetd

werde nochmals kurz in die liste gehen um zu sehen, ob es auch einen proftpd gibt.

ich kann mich nicht einloggen, ich komm gar nicht bis zu frage nach dem usernamen. dass man für remote logins mit root besondere freigaben braucht, ist mir klar bzw. hab ich zumindest damit gerechnet, daß das auch unter suse so ist wie bei den meisten anderen unix-derivaten. aber das will ich gar nicht. ich starte den ftp client, dann dauerts ein paar sekunden und ich kriege eine fehlermeldung. aus, vorbei :(

aber jetzt muss ich mir unbedingt noch einen vortrag anschauen, der dauert eine stunde. dann werde ich entweder schlafen gehen, wenn ichs nicht mehr packe oder mir die linux-sachen zu gemüte führen.

Sloter 31.08.2002 11:09

Nachgucken ob es gibt

/etc/init.d/proftpd
/etc/init.d/wuftpd

Wenn nein, dann die erste CD reinlegen und Yast aufrufen, mit der Paketverwaltung installieren.

Wenn ja dann starten
/etc/init.d/wuftpd start/stop/restart

Sloter

The_Lord_of_Midnight 31.08.2002 16:45

Danke Sloter, das war der entscheidende Hinweis !

Es war nichts anderes als das der Ftp-Daemon nicht installiert war.

Hab wie "befohlen" im Yast2 unter "Software" "Software installieren/löschen" ausgewählt. Dort hab ich alles mit ftpd gesucht und installiert:
ftpd
ftpdir
pure-ftpd
vsftpd

Unter "Netzwerk/Basis" "Start oder Stopp von Systemdiensten" hab ich dann den vsftpd Aktiviert.

Jetzt krieg ich ein Login.

Eigentlich wäre mir das alles klar gewesen. Nur hab ich übersehen bzw. nicht gewusst, daß man unter Linux beim Starten eines Dienstes keine Fehlermeldung bekommt, daß dieser nicht installiert ist !!! Ebenso wenn ein Programm im Startmenü drinsteht. Es tut sich einfach nichts. In der command line kann sowas natürlich nie passieren, weil da steht dann basc: xxx: command not found

Wenn da im Status "Active!" steht hab ich ursprünglich angenommen, daß alles ok ist.

Sloter 31.08.2002 19:46

Hy Lord

Ist etwas doof mit dem KDE, du wirst zwar einen FTP-Clienten aber keinen FTP_Dienst installiert haben.

Was hast du für ein Paket gewählt beim installieren?
Denke Grundsystem mit KDE oder?
Da nimmt er wenige Dienste mit........Netzwerkserver ist da eine gute Wahl wenn du Dienste brauchst/möchtest.

Sloter

The_Lord_of_Midnight 01.09.2002 00:06

Ja, das stimmt. Ich hab das Standardsystem mit Office ausgewählt. Mittlerweile ist mir das auch klar geworden daß ich das nächste Mal Netzwerkserver auswählen werde.

Jedenfalls funktioniert ist. Jetzt muss ich fleissig sein und einiges installieren, damit der Server nächste Woche fertig ist. Dann kann ich vielleicht auch einen oder zwei Tage von zu Hause arbeiten :)

MZ 04.09.2002 12:25

Re: Re: ftp auf suse 8.0 server: Verbindung beendet durch Remotehost
 
Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


a.) Du benutzt sftp (ist im Paket von openssh dabei), das nur sshd braucht.

b.) Du benutzt http://lftp.yar.ru/ der das fish (Ftp In Secureshell) Protokoll nimmt und ALLE Vorteile einer bash hat (Autocomplete etc..).

Vorteil von beiden: Verschlüsselte Kommunikation.

nachteil - "ftp-user" brauchen shell zugriff was nicht wirklich erwünscht ist in den meisten Fällen.

The_Lord_of_Midnight 04.09.2002 12:35

in diesem fall ist mir das egal. weil der linux-server steht bei mir zu hause. da gibts im netz nicht mehr als meinen internet-pc davor und der ist durch eine firewall geschützt.

The_Lord_of_Midnight 08.12.2003 23:55

ich weiß, der thread ist uralt. aber ich schau hin und wieder bei einer neuinstallation von suse hier rein.

just for the records:
wenn beim ftp eine fehlermeldung "530 Login incorrect." kommt, obwohl der vsftpd installiert ist und läuft, dann muss man noch den betreffenden user aus der /etc/ftpusers entfernen.
This file describes the names of the users that may _*NOT*_ log into the system via the FTP server.

und vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen.

The_Lord_of_Midnight 12.12.2003 19:28

Wenn beim Versuch eine Datei mit Ftp auf den Server zu übertragen, die folgende Fehlermeldung kommt:
550 permission denied

Dann in der Datei /etc/vsftpd.conf
# Uncomment this to enable any form of FTP write command
write_enable=YES

Wie vorher "just for the records".


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