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-   -   Welche Dist? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=59166)

sagi 09.06.2002 21:55

Welche Dist?
 
Welche der oben angeführten Distributionen könntet ihr mir - Anfänger - empfehlen.

mfg

c.

_m3 09.06.2002 22:09

Debian!

(Erster, vor Lotussteve! - :hehe: )

sagi 09.06.2002 22:15

Also eigentlich war ich der erste :cool: .

Ich hab allerdings nicht gemeint, welche Dist du für die beste hältst (da käm ja nur noch Debian raus) sondern welche du einem ANFÄNGER empfehlen könntest.

Oder würdest du einem dieser Art wirklich Debian zumuten wollen? :(

mfg

c.

spunz 09.06.2002 22:33

debian ist nicht schwer, mit google kannst fast jedes anfallende debian problem lösen.

programminstallationen sind unter debian deppensicher, dank apt. es kommt drauf an was du mit linux anstellen willst. server, desktop, router,...

Lotussteve 09.06.2002 22:58

Zitat:

Original geschrieben von sagi
1.) Ich hab allerdings nicht gemeint, welche Dist du für die beste hältst (da käm ja nur noch Debian raus)


2.) sondern welche du einem ANFÄNGER empfehlen könntest.
Oder würdest du einem dieser Art wirklich Debian zumuten wollen? :(

Hallo sagi!

ad 1.) Ja :hehe:


ad 2.) Kommt darauf an was deine Herangehensweise an das Thema GNU/Linux ist:

Wenn du nur schnell eine Surfstation willst, die OGG/Vorbis und mpegs abspielen kann und mit der du Unreal spielen willst, dann ist eine der o.g. gut für dich.

Wenn du dich aber von Anfang an, quasi per Sprung ins nicht so kalte Wasser, mit deinem System, das ja defacto ein Teil von dir sein wird, auseinandersetzen willst, ist Debian der beste Weg dafür.

Hilfreich wo es sein muss, konfigurierbar ins kleinste Detail, aber für den User die grösstmögliche Freiheit, d.h. es passiert nix wenn du das nicht willst....


Hilfe bekommst du u.a. hier :)


@m3: Du nutzt ja nur aus daß ich meine kranken Hals kurieren musste :P



Ciao,

Steve
der nicht abgestimmt hat da Debian nicht zu Auswahl steht ;)

sagi 09.06.2002 23:01

@spunz
Du bist dir sicher, dass man das so ohne Vorkenntnisse schaffen kann?

Wie lange würde so eine Installation dauern (Zur Verwendung als Desktop Computer mit KDE oder GNOME)?

mfg

c.

Lotussteve 09.06.2002 23:04

Zitat:

Original geschrieben von sagi
1.) Du bist dir sicher, dass man das so ohne Vorkenntnisse schaffen kann?

2.) Wie lange würde so eine Installation dauern (Zur Verwendung als Desktop Computer mit KDE oder GNOME)?

Hallo sagi!

1.) Einfach probieren, du kannst ja fast nix kaputt machen ;)


2.) Wenn du einen Eindruck der Installation von 2.2 willst siehe hier:

http://www.linuxfibel.de/debian.htm

Bei 3.0 ist einiges verbessert worden, im grossen und ganzen ist es aber ähnlich!

Wie schrieb mal wer:
"Debian kann ein Huhn installieren, es muss nur 35x auf ENTER picken!" ;)


Ciao,

Steve

sagi 09.06.2002 23:05

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hilfe bekommst du u.a. hier :)

Anderenfalls könnt ich den Beitrag gar nicht schreiben. ;)

_m3 09.06.2002 23:05

Zitat:

Original geschrieben von sagi
Wie lange würde so eine Installation dauern (Zur Verwendung als Desktop Computer mit KDE oder GNOME)?
Ned länger als bei SuSE oder Red Hat.

sagi 09.06.2002 23:08

Zitat:

1.) Einfach probieren, du kannst ja fast nix kaputt machen
Naja - mein SYS :(

Zitat:

"Debian kann ein Huhn installieren, es muss nur 35x auf ENTER picken!"
*lol*

sagi 09.06.2002 23:13

Noch was:

Gibt es Probleme mit Debian auf Notebook (bzw. erschwert das die Installation)?

mfg

c.

_m3 09.06.2002 23:18

Kommt drauf an, wie schwer das Notebook ist :roflmao:

Im Ernst: Ned mehr oder weniger als mit anderen Distris - es kommt halt drauf an, was an HW drinnen ist (das solltes Du GENAU wissen).
Ach ja und Du solltest auf jeden Fall DEbian Woody und nicht mehr Potatoe (die noch aktuelle Release) nehmen. ;)

sagi 09.06.2002 23:22

Zitat:

Original geschrieben von _m3
1)Kommt drauf an, wie schwer das Notebook ist :roflmao:

2)Im Ernst: Ned mehr oder weniger als mit anderen Distris - es kommt halt drauf an, was an HW drinnen ist (das solltes Du GENAU wissen).
3)Ach ja und Du solltest auf jeden Fall DEbian Woody und nicht mehr Potatoe (die noch aktuelle Release) nehmen. ;)

zu 1)

ca 3 kg


zu 2)

ist eher billig also zB SiS 630 (hab in SuSE 7.2 - mein jetziges Sys - einen framebuffertreiber) kann ich das auch in Debian so machen?

zu 3)

wizo?

mfg

c.

Lotussteve 09.06.2002 23:34

Zitat:

Original geschrieben von sagi
zu 3)

wizo?

Hallo sagi!

Weil Potato vom August 2000 ist, Woody hingegen dieser Tage erscheinen wird, aber in der Vorabversion stabiler läuft als manch andere final ;)

@m3: Dan Quayle erklärte mal einem Schulkind daß es PotatoE und nicht Potato heisst und wurde u.a. deswegen , zum Glück, nicht Präsident der USA..... ;)


Ciao,

Steve

santi 10.06.2002 00:27

Hi sagi,
als Linux-Anfänger ist es schwer ein Urteil darüber abzugeben welche Distribution für Anfänger am geeignetsten ist aber wenn die Leute die sich besser auskennen Dir zu Debian raten dann wird schon was dran sein!

Aussagen wie "Wer als Neuling das erste Mal den Einstieg in Linux angeht, der sei vor der Debian-Distribution gewarnt. Wem Begriffe wie Partitionen, Swap und Mountpoint nicht geläufig sind, dem sei, hat er die Wahl, dringend zu einer »anfängerfreundlichen« Distribution geraten. Auch ist die rein englischsprachige Menüführung nicht jedermanns Sache...Zielgruppe des Debian-Projekts ist eindeutig der erfahrene Linuxer." in Lotussteves Link schrecken halt viele Anfänger von Debian ab. Mit etwas Vorbereitungsarbeit und mit Hilfe des Forums wird aber sicherlich Debian auch von einem Linux-Anfänger zu installieren sein.

Ich habe mich vor der Wahl meiner Distribution im Internet auch etwas umgesehen und mich dann für Mandrake entschieden.
Das mausgesteuerte Installationstool DrakX ist von einem durchschnittlichen PC-User bedienbar und die Hardwareerkennung hat sowohl auf meinem alten 233er MMX wie auch auf meinem neuen AMD 1600 XP mit Elitegroup K7S6A und Matrox G550 gut funktioniert.
Ich stimme daher für Mandrake.

Gruß
santi

sagi 10.06.2002 00:41

Nach all den Statements denke ich, ich werds mal mit Debian vesuchen. Falls ich zu dumm - also dümmer als ein Huhn (siehe Lotussteve) - bin, kann ich immer noch Manrake installieren.

thx@all

mfg

c.

valo 10.06.2002 01:37

ich hab mit mandrake begonnen, bin dann relativ schnell auf redhat gewechselt...

jetzt wart ich nur mehr auf debian woody... aber das scheint noch ein bischen zu dauern...

ich stimme mal für gar nix... obwohl ich sagen muss, redhat ist nicht schlecht (ja ich hab mich auch am anfang von debian abschrecken lassen :D)

_m3 10.06.2002 01:52

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve
@m3: Dan Quayle erklärte mal einem Schulkind daß es PotatoE und nicht Potato heisst und wurde u.a. deswegen , zum Glück, nicht Präsident der USA..... ;)
@lotussteve: :p

BTW: Ich hab unlängst Woody übers NEtz installiert - 2 Disketten und etwas Geduld war alles, was es gebraucht hat. Im Gegensatz zu den 6 Disketten für die ftp-Installation von SuSe 8 :D

Philipp 10.06.2002 01:57

Zitat:

Welche der oben angeführten Distributionen könntet ihr mir - Anfänger - empfehlen.
Ich würde Mandrake nehmen da es relativ Einsteigerfreundlich ist und kostenlos heruntergeladen werden kann :)

Excalibur33 10.06.2002 08:49

Hi,
also ich würde sagen, das es entscheidend ist ,wie intensiv du dich damit befassen willst. Sofern du nur eine Workstation betreiben willst, wäre "Debian" ne überlegenswerte Alternative.
Willst du damit einen Serverbetrieb einrichten, wäre ne RedHat Version sicher zu empfehlen. Mit Hilfe des Forums hier bist du in einigen Wochen soweit, dass dein Sys den Erwartungen entspricht, die du hast.
Allerdings ohne Fach-Literatur und intensivem Arbeiten mit Linux wirst dir bei jeder Distri schwer tun, irgendwelche Sys- änderungen hinzu bekommen. Es ist ein steiniger Weg, den ich als " Ich wills auch haben " nicht empfehlen würde!
mfg Excal

oe5fol 10.06.2002 09:03

Re: Welche Dist?
 
Für Anfänger nur Mandrake 8.2.
Besonders wenns ums ADSL Internet mit speedtouch geht, wird der absolute Anfänger mit allen anderen Distributions absolut aussteigen und frustriert sein.
mfg vom
oe5fol

oe5fol 10.06.2002 09:14

Re: Re: Welche Dist?
 
Mdk 82. kann ich Dir schicken.

Red Hat 7.3 hab ich auch hier laufen.
Rh 7.3 hat schon Kde 3.0, während MDK 8.2
noch kein KDE 3.0 hat. (Ist ja wurscht)

Bei RH 7.3- so schoen alles mit KDE 3.0 ist-
als Anfänger hat man sicherlich Probleme

beim Updaten und Verwalten der Packete von den
CD-Roms. , das geht mit MDK 8.2 viel eleganter !!!!!

Beide Distros kann ich Dir schicken ....

(if you want)

oe5fol

citizen428 10.06.2002 09:34

Zitat:

Original geschrieben von sagi
Ich hab allerdings nicht gemeint, welche Dist du für die beste hältst (da käm ja nur noch Debian raus) sondern welche du einem ANFÄNGER empfehlen könntest.

Hab mal für "alle ein Schaß" gestimmt, wobei Red Hat davon für mich noch die beste Distri ist. Mit SuSE (eigenes Süppchen) und Mandrake (irgendwie immer Beta), hab ich keine guten Erfahrungen. Zumindest nicht nachdem sie installiert sind, und das macht man ja hoffentlich nur ein mal.

@Debian:
Ja, kann man durchaus auch einem Anfänger empfehlen. Wenn man noch null Ahnung von GNU/Linux hat ist es ja eigentlich egal in welche Distri man sich einarbeitet. Und das Wissen das du dir bei Debian aneignest ist IMHO "portierbarer" auf andere Distributionen als z.B. bei SuSE.

Der Meinung von Excalibur bezüglich Workstation und Server kann ich mich überhaupt nicht anschliessen, denn gerade die von dir angeführten Distris haben eine starke Desktopausrichtung, und warum Debian für Server weniger geeignet sein soll als irgendeine andere Distri bleibt mir - gerade wegen des genialen Updatemechanismus mittels apt - ein Rätsel.

Jetzt noch mein persönlicher Favorit: Gentoo Linux
Hab es mittlerweile sowohl als Desktop- als auch als Serversystem (Web- und Mailserver) anstelle von Deiban laufen, und bin bis jetzt (hab's noch nicht lange) höchst zufrieden damit! Die Installation ist zwar nicht wirklich anfängerfreundlich, aber wie gesagt, man installiert nicht allzu oft, außerdem ist im Installdoc wirklich jede Kleinigkeit beschrieben. Nur ein wenig Zeit und eine gute Internetverbindung sollte man mitbringen da alles als Source aus dem Netz gezogen und kompiliert wird.

Fazit:
Wenn du Debian-Installation scheust (wozu überhaupt kein Grund besteht, allein hier im Forum können genug Leute helfen), dann wäre mein Vorschlag Red Hat.

[edit:]
Ein inoffizielles Debian Woody (6 Cd's) könnte ich dir schicken. Ebenso Red Hat 7.2 oder Mandrake 8.1, die jeweils neueren hab ich mangels Interesse nicht mehr.

sagi 10.06.2002 10:38

Ich glaube allerdings, dass ich mit Debian am meisten über Linux "lerne" und es - da es nicht so aufgeblasen ist wie andere Distributionen - auch verstehen kann.

mfg

c.

sagi 10.06.2002 10:41

Re: Re: Welche Dist?
 
Zitat:

Original geschrieben von oe5fol
Für Anfänger nur Mandrake 8.2.
Besonders wenns ums ADSL Internet mit speedtouch geht, wird der absolute Anfänger mit allen anderen Distributions absolut aussteigen und frustriert sein.
mfg vom
oe5fol

Ich hab zwar genau dieses Modem, allerdings nicht an meinem Computer (Hängt an meinem Proxy mit W2k).

mfg

c.

Philipp 10.06.2002 13:42

Zitat:

Original geschrieben von sagi
[b]Ich glaube allerdings, dass ich mit Debian am meisten über Linux "lerne" und es - da es nicht so aufgeblasen ist wie andere Distributionen - auch verstehen kann.
Nicht unbedingt. Man kann von jeden Distribution etwas lernen :)

Wenn du es "Light" haben willst kannst du auch einmal http://sorcerer.wox.org ausprobieren. Ich hatte zwar noch keine Gelegenheit es selber zu testen aber von den Paketen (enthält z.b. KDE 3.0.1 oder Apache 2.0.36) als auch von der Größe (nur 80MB Download) ist es interessant :)

sagi 10.06.2002 13:48

Zitat:

Original geschrieben von Philipp


Nicht unbedingt. Man kann von jeden Distribution etwas lernen :)

Wenn du es "Light" haben willst kannst du auch einmal http://sorcerer.wox.org ausprobieren. Ich hatte zwar noch keine Gelegenheit es selber zu testen aber von den Paketen (enthält z.b. KDE 3.0.1 oder Apache 2.0.36) als auch von der Größe (nur 80MB Download) ist es interessant :)

Ich glaube, ich werde mich doch eher an den "Mainstream" halten, da es so wesentlich leicher ist Support zu bekommen.

mfg

c.

Sloter 10.06.2002 13:54

Und weil keiner über Suse schreibt tu ich das :D

Wenn du Suse verwendest findest du viele How To`s und Konfiganleitungen in Netz die alle auf Deutsch sind.


Sloter

Ps: @Exi gerade weil nur stabile Pakete in Debian vereint sind, eignet es sich hervoragen als Serveros.

sagi 10.06.2002 14:00

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
Und weil keiner über Suse schreibt tu ich das :D

Wenn du Suse verwendest findest du viele How To`s und Konfiganleitungen in Netz die alle auf Deutsch sind.


Sloter

Ich verwende gerade SuSE 7.2. Es haut mich allerdings nicht vom Hocker. Da macht man mal eine Änderung in YAST1 und die Einstellungen aus YAST2 sind überschrieben.

Hab schon öfter gehört, dass es eine absolute Einsteigerdistribution ist doch andererseits wird auch viel schlechtes über sie berichtet: die Pfade sind in jeder Version geändert ....

Gibts eigentlich SuSE 8.0 schon zum Download (legal). Bei den Vorgängern hats ja keine gegeben oder?

mfg

c.

citizen428 10.06.2002 14:03

Zitat:

Original geschrieben von Philipp
Wenn du es "Light" haben willst kannst du auch einmal http://sorcerer.wox.org ausprobieren. Ich hatte zwar noch keine Gelegenheit es selber zu testen aber von den Paketen (enthält z.b. KDE 3.0.1 oder Apache 2.0.36) als auch von der Größe (nur 80MB Download) ist es interessant :)
Genau nach diesem System funktioniert auch das von mir erwähnte Gentoo Linux. Allerdings hat es für die kurze Zeit die es verfügbar ist schon eine ziemlich große Userzahl (sieht man zB an forums.gentoo.org ) und auch schon relativ viele Pakete (> 1000).

Ausserdem ist der Gentoo-Kernel mit einer Reihe von Patches versehen (devfs, Low Latency, Preemptive Multitasking, xfs) die alle samt sehr interessant sind. Alternativ gibt es natürlich andere Kernel:
  • xfs-sources: A snapshot of the SGI XFS CVS Linux source tree; this is the kernel to run if you're using the XFS filesystem
  • openmosix-sources: A stock Linux kernel source tree patched with support for the GPL openMosix load-balancing/clustering technology
  • usermode-sources: A stock Linux kernel source tree patched with support for User-Mode Linux. ("Linux inside Linux" technology)
  • vanilla-sources: A stock Linux kernel source tree, just like you'd get from kernel.org
Bis jetzt bin ich von Gentoo sehr begeistert, mehr darüber gibt es sicher bald von mir zu hören. :)

Excalibur33 10.06.2002 14:03

Zitat:

@Exi gerade weil nur stabile Pakete in Debian vereint sind, eignet es sich hervoragen als Serveros
Wird er sich damit bei der Konfig nicht etwas schwer tun?
@sagi:
Geholfen wird dir hier bei jeder Dist. , egal wie du dich entscheidest!
mfg Excal

sagi 10.06.2002 14:17

Die Qual der Wahl
 
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist, die "richtige" Distribution zu finden. :(

Immerhin ist das eine Entscheidung fürs ganze Leben :) und will gut überlegt sein.

Ich möchte auf jeden Fall ein stabiles Sys, dass ich nicht jeden Monat neu aufsetzen muss (also sicher kein M$ mehr :ms: ). Das System soll ein Teil von mir werden, da ich sicherlich ein Drittel meines Lebens vor der Kiste verbringe. Daher werde ich mir auch die Zeit nehmen das Sys aufzusetzten und zu warten möchte allerdings nicht, das ich zu nichts anderem mehr komme (also sicher kein M$ mehr :ms: )

mfg

c.

Excalibur33 10.06.2002 14:37

@Sagi:
Ich kann nur soviel sagen: Ich hab seit Jänner 02 RedHat 7.1 Prof mit div. Serverappl. durchlaufen(24/7) allerdings mit etwas besserer Hardware, (Ataptec 2100 Raidcontroller,Kingston 512MB ECC, 2x 18GB IBM SCA Hds, redundanter NT, USV etc.) und keine Probs. wie Abstürze oder Freeze etc., bin voll zufrieden damit!!
mfg Excal

Lotussteve 10.06.2002 15:24

Zitat:

Original geschrieben von Excalibur33
Wird er sich damit bei der Konfig nicht etwas schwer tun?

Hallo!

@Ex33:

Bitte schau dir Debian an bevor du Mutmassungen anstellst oder Behauptungen machst.

Gerade die Systemverwaltung wurde von 2.2 auf 3.0 durch das sehr gute "debconf" vereinfacht, das fast jedes Paket bei der Installation schon ,mit oder auf Wunsch fast ohne Userinteraktion, konfiguriert.
Wird eine Änderung gewünscht gibt man einfach "dpkg-reconfigure PROGRAMM" ein und stellt es um.

dpkg-reconfigure etherconf

z.B. konfiguriert mein Netzwerk und die NIC.

dpkg-reconfigure modconf

die beim Systemstart zu ladenden Module

usw.....

Darüberhinaus gibt es noch für viele Einstellungen das Kommando "update-XXXX", mit dem weitere Bereiche eingestellt werden können.

Und das schönste: Debconf macht die Einstellungen in einem eigenen Bereich in den Konfigdateien, die speziell gekennzeichnet sind, wodurch eigene Änderungen nicht überschrieben werden.


Soviel zur Verwaltbarkeit, Debian hat nicht umsonst einen Ruf zu verteidigen. Zum Thema Server hat citizen428 schon geantwortet.


Ciao,

Steve
Debian Devotee
der folgende Distros benutzt (hat):

SuSE 7.0
Mandrake 7.2
Mandrake 8.0
Mandrake 8.1
RedHat 7.0
Caldera 2.3
Debian 2.2
Progeny 1.0
Debian 3.0 (aktuell)

Excalibur33 10.06.2002 15:43

@Lotussteve:
Zitat:

Wird er sich damit bei der Konfig nicht etwas schwer tun?
war als Frage gedacht, weder Vermutung noch Behauptung, da ich Debian nicht kenne!:)
mfg Excal

Lotussteve 10.06.2002 15:46

Zitat:

Original geschrieben von Excalibur33
@Lotussteve:
war als Frage gedacht, weder Vermutung noch Behauptung, da ich Debian nicht kenne!:)

Hallo!

Ok, ich verstand es so:

"Da ich mich mit Debian auskenne stelle ich die Frage: Wird er sich mit der Konfig nicht schwertun?"

Schau es dir mal an :)


Ciao,

Steve

santi 10.06.2002 15:59

Re: Die Qual der Wahl
 
Hi sagi,

Zitat:

Original geschrieben von sagi
"Das System soll ein Teil von mir werden..."
Das hab ich doch schon mal wo gelesen, sagt mal - nehmt ihr Drogen? ;)

Naja, rein pragmatisch gesehen, ist - was die Summe aus Zeitaufwand und Stabilität betrifft - Win 2K aber auch nicht so schlecht!

Wenn ich mir überleg wieviel ich als Anfänger in letzter Zeit über Linux gelesen habe, da hätte ich locker das System einige Male neu aufsetzen können... :rolleyes:

Jetzt probier endlich mal Debian aus und berichte uns dann von Deinen Erfahrungen! Wenn Du zufrieden damit bist werde ich es auch ausprobieren!

Gruß
santi

Excalibur33 10.06.2002 16:03

@Lotussteve
Bis auf ein kleines Sicherheitsprob. bei der "potato" Version >http://www.debian.org/security/2002/dsa-130.de.html
das man beheben kann, sicher nicht schlecht. :)
Wie auch immer, einarbeiten bleibt ihm nicht erspart, und jede Dist. hat ihre Vorteile !
Und jeder lobt die Distribution, bei der man die besten Erfahrungen macht.(gemacht hat)
mfg Excal

sagi 10.06.2002 16:05

Zitat:

Wenn ich mir überleg wieviel ich als Anfänger in letzter Zeit über Linux gelesen habe, da hätte ich locker das System einige Male neu aufsetzen können...
Ja, aber wirklich nur das Sys. Wennst ein paar Programme auch aufsetzten musst, alle Einstellungen wieder machen musst, die Patchs neu einspielen musst und den verlorengegangenen Daten hinterherjagst schaut das ganze schon wieder anders aus.

Zitat:

Das hab ich doch schon mal wo gelesen, sagt mal - nehmt ihr Drogen?
Kommt auf deine Definition von Drogen an ;)

Zitat:

Jetzt probier endlich mal Debian aus und berichte uns dann von Deinen Erfahrungen! Wenn Du zufrieden damit bist werde ich es auch ausprobieren!
werd ich

mfg

c.

citizen428 10.06.2002 16:24

Zitat:

Original geschrieben von Excalibur33
@Lotussteve
Bis auf ein kleines Sicherheitsprob. bei der "potato" Version >http://www.debian.org/security/2002/dsa-130.de.html
das man beheben kann, sicher nicht schlecht. :)

Und du meinst RedHat oder irgendeine andere Distribution hat keine Sicherheitsprobleme? Nur daß bei diesen der Link zur Securityseite meist nicht so vorbildlich auf der Startseite ersichtlich ist.


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