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Ein Bekannter von mir möchte sich ein Komplettsystem zulegen (Tower), Monitor und Peripherie hat er. Ich habe ihm versprochen für ihn nachzusehen, weil er bisher auf Apple gearbeitet hat, jetzt soll es ein PC so mit 500 - 600 MHZ in der Preisklasse von 15000.-- werden. Ein gute Grafikkarte sollte auch drinnen sein und 128MB RAM
Nun habe ich die Angebote im WCM durchforstet und war etwas enttäuscht, in vielen Angeboten scheint nicht auf, welches Mainboard eingebaut ist, viele haben nur 64 MB Ram, von wem das Gehäuse ist gibt sowieso kein Händler an und auch welches Netzteil eingebaut ist. Was mich sehr sehr stört ist auch, dass es viele nicht wert finden, die genaue Bezeichnung der eingebauten Festplatte anzugeben. Soweit ich ihn kenne wird er vor allem mit grafischen Programmen, wie Photoshop usw. arbeiten. Kurz - also weiß wer ein "Schnäppchen", das das Geld wert ist? |
Kaum gewünscht ist's auch schon im WCM ;)
Nein im ernst, im kommenden WCM startet eine Serie mit Komplettsystemtests... Ein Rechner in dem Preissegment gibt es auch. |
In der Tat ist es so, daß die meisten Firmen deswegen keine genauen Bezeichnungen anführen weil sie sie selbst nicht kennen. Die bauen einfach billiges Zeug ein, das sie gerade zur Hand haben. Qualität bei Komplettsystemen ist sehr rar. Nimm z.B. die Komplettsysteme von Birg: gerade in der unteren Preisklasse bekommst du nur das allerbilligste. Allein die On-Board-Grafikkarte müßte dir schon alles sagen.
Auch in der mittleren Preisklasse wird bei Grafik, Sound und dem Mainboard kräftig gespart. Gute Systeme gibts ab ca. 16.000,- Willst du ein gutes und qualitativ hochwertiges System mußt du schon auf namhafte Hersteller zurückgreifen (Dell, Compaq, Waibl,..). Dafür legts du aber auch kräftig Kohle hin. Und selbst die bieten nicht immer das gelbe vom Ei. Der vernünftigste Weg ist noch immer die Komponenten selbst auszusuchen und vom Händler zusammenbauen zu lassen. |
ich muss kosh zu 90% rechtgeben.
von dell & klumpaq würd ich aber eher abraten, die bauen teilweise schon recht komisches/exotisches zeug ein. und echte rennmaschinen sind das meistens auch nicht. also am besten einen zusammenbauen lassen. da bekommst du genau das, was du willst. ------------------ -- wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!! :-) |
Da stimme ich voll mit Benjy überein. Vor Dell oder sonstigen "Marken" kann ich nur dringend abraten. Das Problem ist die Inkompatiblität. Z.B. die Gehäuse und Mainboards sind nicht Standard. Ebenso der Memory. Grafikkarte, Soundkarte etc. sehr häufig Onboard. Wenn irgendwas kaputt wird oder Du später einmal aufrüsten willst, vergiss es. Dann kannst Du nämlich sehr häufig nur beim Hersteller des Pcs kaufen. Und das wird richtig teuer. Die haben Wucherpreise, die das vielfache von Standardkomponenten ausmachen. Da hilft dann nur noch wegwerfen.
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Schließe mich der Meinung von Benjy voll an.
Letztes Erlebnis mit Marken-PC-XY. Soundkarte hineingegeben funktioniert sogar. XY hat sich gebessert aktzeptiert schon Treiber vom Fremdhersteller. Joyst. anschließen: geht leider nicht. Blech vom Gehäusekante zu hoch. Mußt Soundkarte von XY kaufen. Anschluß ist dort weiter oben. Kostet etwa doppelt so viel, und ist von gestern.Oder mußt du basteln, wenn du kannst. M.f.G. Karl |
Hallo Lord!
Hast du das gesehen? Wir waren in der selben Minute der gleichen Meinung. Ob das nur Zufall ist? M.f.G. Karl |
... also mit diesen Onboardchips habe ich bei Fremdpc's auch nur schlechte Erfahrungen gemacht, will das alles hier gar nicht anführen (dafür Treiber suchen ist lustig), meinen habe ich mir selbst zusammen"gestöpselt", ist zwar nimmer das Neueste aber der läuft wie geschmiert (Tyan Trinity 100MHZ AT-Board, 256 SDRAM, AMDK6-2/350, Adaptec SCSI, Yamaha SCSI-Brenner, 2 Monitore auf Matrox G400 Dualhead, Videograbberkarte Miro DC 30, SB Live, alles "vernetzt" mit Stereo und TV, usw.)
Ich würde mir ein System nur selbst aufbauen, Infos kann man sich genug mit Hilfe des neuen Mediums Inet holen, aber für andere würde ich das auch nicht tun (nur Undank), besonders wenn es sich um "minder bedarfte" handelt ... |
Ja Karl,
die beste Begründung dafür ist: Es ist einfach wahr, daß "Marken"-Pcs ein Käse sind. (zumindest für Private, denn Firmen haben natürlich ganz andere Bedürfnisse). Und wenn man schon darunter gelitten hat, muß man seinen Frust irgendwie loswerden, also schreibt mans in die weite Welt des Internets hinaus... |
Sicher ist der beste PC der, den man sich selbst zusammengestellt hat, no na.
Dennoch sollte man über "Marken"-Hersteller nicht so pauschal urteilen. Das mit der Inkompatibilität stimmt natürlich. Deshalb sollte man sich über solche Dinge vor dem Kauf informieren. Das Problem dabei ist, kennt man sich aus, und weiß solche Dinge, dann kauft man sowieso kein Komplettsystem :) Alleridngs muß ich einen Komplettsystem-Hersteller nennen der (zumindest weiß ich nichts davon) keine Probleme mit Inkompatibitität hat, da er nur "Schrauber" und kein Hersteller ist. Und das ist der Waibl. Sitzt in Deutschland und schraubt echt feine Geräte zusammen, baut keinen Schrott ein. Dafür ist er natürlich etwas teurer. Diese Firma dürfte aber die rühmliche Ausnahme darstellen. |
Dann sag uns irgend einen Marken-Hersteller, der die genannten Probleme nicht hat, ich kenne keinen einzigen. Waibl ist keine Marke, sondern ein Händler, der laut Deiner Information Qualitätskomponenten einbaut.
Als Marken gelten bei mir z.B. folgende: Dell, Compaqu, IBM, HP, Olivetti usw. Außerdem meine ich, daß Marken-Pcs für Firmen sicher sinnvoll sind (Einheitlichkeit, Support etc), aber für Private sinnlos. (aus obengenannten Gründen) [Diese Nachricht wurde von The_Lord_of_Midnight am 10. Februar 2000 editiert.] |
Darum habe ich auch Marken in Anführungszeichen gesetzt. Offensichtlich war meine vorherige Antwort nicht eindeutig genug. Ich kenne auch keinen Markenhersteller der die genannten Probleme nicht hat. Auch stimme ich mit dir überein was die Firmen betrifft. Ich würde nie einem Privat-User zum Kauf eines solchen Komplettsystems raten.
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Als ersten Schritt - vor Kauf eines PC's (auch Komplettangebot) - empfehle ich PC-Zeitschriften zu lesen, sich in diversen Foren schlau machen, eventuell sogar Fachbücher zu dem einen oder anderen Thema zuzulegen, Gespräche mit erfahrenen Freunden/Bekannten.....
Wenn man diesen ersten relativ aufwendigen Schritt hinter sich gebracht hat, fällt man nicht auf die schlimmsten Angebote herein - ein bißchen Fachwissen genügt schon (zu Beginn). Da weiß man auch welche Komponenten etwas taugen und welche totaler Mist sind. Am sinnvollsten ist es trotzdem noch immer sich einen PC nach Einzel-Wunsch-Komponenten zusammenschrauben zu lassen (ich habe mit dieser Vorgangsweise die besten Erfahrungen gemacht und wurde bis dato nicht enttäuscht). |
hallo kosh,
na, herzlichen glückwunsch. qualitativ hochwertig und compaq, das passt nicht zusammen. ich habe schon so einige rechner durch meine hände gehen lassen, und compaq ist so ziemlich das letzte, was ich jemandem anbieten würde. da fängt bei den boards an und endet bei der doch relativ kläglichen ausbäute an hardware, wenn es um aufrüstung geht. nur wenn du einen rechner haben willst, an dem du niemals etwas auf- oder5 umrüsten willst, kannst du dir guten gewissens einen compaq kaufen, wobei der trotz alledem in punkto geschwindigkeit nur mittelmass gegenüber eines selbst zusammengestellten rechners ist. randalica <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von Kosh: In der Tat ist es so, daß die meisten Firmen deswegen keine genauen Bezeichnungen anführen weil sie sie selbst nicht kennen. Die bauen einfach billiges Zeug ein, das sie gerade zur Hand haben. Qualität bei Komplettsystemen ist sehr rar. Nimm z.B. die Komplettsysteme von Birg: gerade in der unteren Preisklasse bekommst du nur das allerbilligste. Allein die On-Board-Grafikkarte müßte dir schon alles sagen. Auch in der mittleren Preisklasse wird bei Grafik, Sound und dem Mainboard kräftig gespart. Gute Systeme gibts ab ca. 16.000,- Willst du ein gutes und qualitativ hochwertiges System mußt du schon auf namhafte Hersteller zurückgreifen (Dell, Compaq, Waibl,..). Dafür legts du aber auch kräftig Kohle hin. Und selbst die bieten nicht immer das gelbe vom Ei. Der vernünftigste Weg ist noch immer die Komponenten selbst auszusuchen und vom Händler zusammenbauen zu lassen.<HR></BLOCKQUOTE> |
Genau Randalica !
Jeder muß mal aufrüsten, außer Du verkaufst das ganze Zeug so wie es ist, wenn Du einen Dummen findest, der Dir das dann wertlose, weil nicht mehr sinnvoll aufrüstbare Zeug, abnimmt ! Was mich z.B. am Compaqu am meisten stört ist, daß er einmal ein paar Minuten braucht bis er weiß, wie er heißt. Bis beim Compaqu die automatische Hardware-Erkennung zu Ende ist, hat ein normaler Pc schon fertig gestartet und das Windows ist bereit. |
Hallo an alle!
Also das mit den Wucherpreisen bei Ersatzteilen kann ich nur beipflichten bei IBM ein Netzteil um ein Netztteil anzufragen,war mein letztes mal 2.147 ATS ich glaub sogar exkl Mwst für einen Aptiva Für Firmen finde ich es richtig zu Marken zu greifen, du hast einfach weniger Probleme! und wenn du Sie least mit einem gscheiten Supportvertrag!! Nach ein paar Jahren gibts wieder was neues. ciao CMS |
Hi randalica!
Zum x-ten Mal: Der beste Rechner ist der, den man sich selbst zusammengestellt hat. Hättest du meine Postings genau gelesen, wüßtest du das. Die Komplettsysteme diverse Markenhersteller sind qualitativ hochwertiger als solche vom Birg oder NRE ect.. Daß die ein Schaß zum Aufrüsten sind haben wir in diesem Forum jetzt auch schon des öfteren festgestellt. Wie du schon gesagt hast, sind diese Systeme für solche Leute geeignet, die nicht aufrüsten wollen oder sich nicht mit solchen Dingen befassen wollen oder können. Sprich für die, die auch die Zielgruppe für solche Komplettsysteme sind. [Diese Nachricht wurde von Kosh am 11. Februar 2000 editiert.] |
Hi
Ich kann nur CMS zustimmen. Hatte mal das Vergnügen einen Marken PC (Siemens Nixdorf) aufrüsten zu dürfen (müssen).Allein die RAM Bausteine kosteten damals mehr als 2 mal so viel, als vergleichbare (aber nicht Siemens kompatibel) RAMs. Von der Onboard-Grafikkarte ganz zu schweigen. Die Folge des Aufrüstens war ein Neukauf eines selber zusammengelltem Comp. Merlin |
die besten erfahrungen mit markensystemen hab ich bis jetzt mit den neuen siemens systemen erlebt. und selbst hier sind nur die etwas teureren ausführungen zu empfehlen. (die mit dem imac-grünen deckel an der front. da sind relativ normale sachen, und auch kein sonderbares ram eingebaut. sogar die soundkarte ist nicht on board. inovativ!! ;-)
und außerdem: beim birg würd ich sowieso keinen computer kaufen!! so einen husch pfusch hab ich selten gesehn. ------------------ -- wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!! :-) |
Ein Freund geht immeer zum Actron, sagt das er gerne einen PC in der und der Preisklasse haben möchte, die stellen ihm einen zusammen, sieh an, geht immer perfekt, zu einen angemessem Preis
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... also, ich hab' meinem Kollegen jetzt geraten, das 550iger Athlon-System von der Firma Ascot zu kaufen, nur haben die das Komplettsystem gegenüber dem Systemtest aus der letzten WCM wieder geändert (andere Grafikkarte - schlecht bei DVD, anderes CD-Rom, .., im WCM sind bei jedem System Benchmarks, na, kann nur hoffen, das der auch vorkonfiguriert ist - wo doch keine Software installiert ist, vielleicht liest das wer von Ascot, ...
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Das ist in der Tat ein Problem. Die Preise und die Konfiguration halten sich logischerweise nicht lang- die PC-Branche is halt recht kurzlebig...
Die Tests sollen auch nur eine Momentaufnahme sein... Ohne jetzt Werbung für Ascot zu machen - aber ich finde, dass sie sich redlich bemühen - das sieht man zB. an der Verkabelung und der Auswahl der Komponenten. Bei dem System ist noch eine kleine Schachtel bei, in der alle Treiber und sonstiger Kram der Komponenten drin ist. zB. die Rollen die zu dem Towergehäuse gehören... |
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