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Klaus 10.02.2000 11:06

Hat eigentlich jemand von Euch Erfahrung mit YLine. Es wird ja z.B. in News/Format kräftigst geworben?!?!

Der "geschenkte" PC ist zwar IBM aber klingt trotzdem nach Billig-Standard-Komponenten. Der Minutensurfpreis 0,99 ATS ist ja auch nicht gelbe vom Ei - man muß md. 4 Stunden im Monat surfen - auf 2 Jahre. Bei diesen 4 Stunden bleibts ja dann nicht - und der Minutenpreis bleibt einem ja auch nach den 2 Jahren erhalten?!?! Angeblich hat der PC einen Wert von 14.990,--. Das kann ich mir aber nur schwer vorstellen!

Was passiert eigentlich nach den 2 Jahren. Muß man dann noch einmal aufzahlen oder gehört einem der PC dann?!?!

The_Lord_of_Midnight 10.02.2000 11:29

Ich kann nur dringend von diesem Angebot abraten, weil "Marken"-Pcs für private Anwender völlig ungeeignet sind. Siehe auch einige andere Beiträge im Forum. (Suche einfach nach dem Wort "Marken", das müsste reichen, um Dich zu kurieren, wenn Du für einen guten Rat dankbar bist). Weiters kannst Du davon ausgehen, daß in diesem PC der billigste Chunk drin ist, der überhaupt zu bekommen ist. Einen Celeron in einem neuen PC einbauen ist sinnlos, weil da kann ich gleich bei einem alten Pentium bleiben, da habe ich auch 66 MhZ Bustakt. Außerdem habe ich mir unlängst die Mühe gemacht, ein bisschen zu recherchieren, weil mich ein Bekannter dasselbe gefragt hat. Siehe folgende Postings, weil das eine ganze Menge Information ist.

The_Lord_of_Midnight 10.02.2000 11:31

http://futurezone.orf.at/futurezone....8141&tmp=55722

TÄUSCHUNG
VKI kritisiert AON, Chello und YLine
"Irreführende Versprechen" | Verein für Konsumenteninformation führt mehrere Kritikpunkte an | Als da wären | Downloadlimit bei ADSL | Hinauswurf bei AON Complete | Mailserverprobleme bei Chello | Teures Kombiangebot von YLine

Y-Line
Mehrere Zeitschriften bieten derzeit ein Abo kombiniert mit einem Internet-Zugang und einem Gratis-PC an. Das Kombi-Angebot wird jeweils mit öS 1.990,- ausgelobt. Vertragsbedingung ist eine zweijährige ausschließliche Bindung an den Provider Y-Line mit monatlicher Grundgebühr, der PC geht erst nach zwei Jahren in das Eigentum des Users über. "In der Werbung ist davon aber keine Rede. Wer sich für dieses Kombi-Angebot entscheidet, zahlt nicht die ausgelobten öS 1.990,- , sondern kommt im Endeffekt nicht unter öS 8.000,- weg. Vorausgesetzt, der Kunde überschreitet das vierstündige monatliche Surf-Limit nicht, sonst wird es entsprechend teurer", zeigt der VKI auf.


Yline Angebot via NEWS Verlag

Andreas, vor 12min
In Summe kostet der PC ca ATS 8.000,-- (1.990,.. plus 24 mal 240) Nur 4 Stunden pro MONAT (in den ATS 240,-- inkl)is a bisserl wenig, vor allem, wenn man bedenkt, dass jede zusätzl Minute fast eine Schilling kostet. Lösung? parallel bei Lion anmelden und ab der 5 Stunde lediglich 18 GROSCHEN bezahlen! Und nach zwei Jahren bei Yline kündigen...

Mikevor 7min
Ja, aber wie weiter unten zu lesen ist, zwingen Dich die Typen von Yline dazu, NUR bei ihnen ins Netz zu gehen. Und nach 2 Jahren werden die dann wohl vorbeischauen, ob das PC-Gehäuse noch plombiert ist und Du noch immer die uralte Windows98-Version installiert hast. Aber das schlimmste an dem Angebot ist sowieso, daß man ein News-Abo dazunehmen muß *g*

The_Lord_of_Midnight 10.02.2000 11:34

Als Bestätigung, daß der Internet-Zugang bei Y-Line in Wirklichkeit gratis ist, siehe:
http://www.yline.com/

Null Grundgebühr - Null Einrichtungsgebühr - 10 MB Webspace - Email Adresse - Das alles zum Telekom Onlinetarif.

Nur zur Klarstellung: Der Telekom Online-Tarif ist Ös 10.80/Std. und nicht ca. Ös 60,--/Stunde. Das ist doch fast der 6fache Preis ! Und das ist extremer Wucher ! Ich weiß schon, ein Anfänger sagt in der Regel: Ich brauch doch nicht mehr, aber das ist Blödsinn. Die Realität ist: Mit dem Essen kommt der Appetit und die Folge kennt jeder aus der Branche: Aufrüsten bis zum Abwinken, es ist krank und sinnlos, weil im Endeffekt kommt das alles wesentlich teurer als gleich ein gutes Gerät zu kaufen, von der Zeit und den unzähligen Schwierigekeiten gar nicht zu reden. Und mir ist z.B. Freizeit sehr wichtig.

Und jetzt kommt das Schlimmste: Du hast einen Pc, der für Deine Aufgabe nicht geeignet ist, deswegen mußt Du ihn aufrüsten. Du darfst ihn aber gar nicht aufrüsten, weil er gar nicht Dir gehört. Was machst Du ? Du gehst zu IBM oder zu irgendeiner PC-Bude. (Ich weiß auch nicht, wer bei diesem Angebot zum Eingriff in das Gerät authorisiert ist, aber das wäre eine SEHR WICHTIGE FRAGE vor Vertragsabschluss). Aber eins kannst Du sicher sein: Die nehmen Dich aus wie eine Weihnachtsgans ! Was tust Du, wenn etwas kaputt wird: Weihnachtsgans. Die Garantie ist ja nur ein halbes Jahr, die Nutzungsdauer aber zwei Jahre. Oder willst Du den PC ein Jahr lang rumstehen lassen ? Der ist doch schon beim Neukauf fast wertlos.

Bedenke: Du nimmst einen Kredit mit einer Laufzeit von 2 Jahren auf ! Das ist wie beim Leasing. Da kann ich mich an meinen BWL-Professor erinnern, der hatte einen legendären Spruch: "LEASING IST IMMER TEURER". Soll heißen: Ein regulärer Kredit ist billiger.


[Diese Nachricht wurde von The_Lord_of_Midnight am 10. Februar 2000 editiert.]

Klaus 10.02.2000 11:35

Dachte ich's mir doch!

Thanx

The_Lord_of_Midnight 10.02.2000 11:38


http://www.ombudsmann.at/

Irreführende Werbung?
08.02.2000
zur News Übersicht
VKI übt nach Beschwerden beim Internet Ombudsmann massiv Kritik an überzogenen Versprechen der Internet-Provider AOnline, Chello und Yline.
Die Internet-Welle hat auch Österreich nicht zuletzt auf Grund der "Go-on – Österreich an's Internet-Aktion" des Bundeskanzleramtes erfasst. Tatsächlich ist das Interesse am Internet gestiegen, und die Anbieter überschlagen sich mit Super-Offerten. Der Haken: Die Provider werben nicht mit den tatsächlichen Kosten, sondern versuchen den Internet-Zugang mit scheinbar günstigen Kombi-Angeboten schmackhaft zu machen, der jedoch bei genauem Nachrechnen sehr teuer kommt. Der Beschwerdestrom verärgerter und enttäuschter Kunden bei VKI und Internet-Ombudsmann reisst nicht ab.

Der VKI kritisiert, dass einerseits die Infrastruktur der Provider dem durch die massive Werbung eingetretenen Kunden-Ansturm nicht gewachsen ist (eingeschränkter Zugang zum Provider und hoffnungslos überforderte bzw. nicht erreichbare Service-Hotlines) und, dass große Internet-Provider andererseits auch noch mit unhaltbaren Versprechungen werben:

Beispiele:
Y-Line: Mehrere Zeitschriften bieten derzeit ein Abo kombiniert mit einem Internet-Zugang und einem Gratis-PC an. Das Kombi-Angebot wird jeweils mit öS 1.990,- ausgelobt. Vertragsbedingung ist eine zweijährige ausschließliche Bindung an den Provider Y-Line mit monatlicher Grundgebühr, der PC geht erst nach zwei Jahren in das Eigentum des Users über. In der Werbung ist davon aber keine Rede. Wer sich für dieses Kombi-Angebot entscheidet, zahlt nicht die ausgelobten öS 1.990,- , sondern kommt im Endeffekt nicht unter öS 8.000,- weg. Vorausgesetzt, der Kunde überschreitet das monatliche vierstündige Surf-Limit nicht, sonst wird es entsprechend teurer.

Ähnlich dem Handy-Markt, werden die Preise für den Verbraucher immer intransparenter. Statt das komplette Angebot auszupreisen, bekommt der Konsument nur Teile vorgesetzt, wodurch unklar ist, mit welchen Gesamt-Kosten schließlich zu rechnen ist. Niemand kann von den Konsumenten verlangen, die einzelnen Kosten wie bei einem Puzzle zusammenzufügen, um den tatsächlichen Preis selbst herauszufinden, kritisiert der VKI massiv die Verschleierungstaktik der Provider.

Der VKI wird diese Beschwerden nunmehr genau beobachten und sammeln, um diesen unlauteren Werbemethoden ebenso entgegen zu treten, wie den häufigen Leistungsstörungen bei den boomenden Produkten.

The_Lord_of_Midnight 10.02.2000 12:12

Und weil ich schon so gut in Fahrt bin, möchte ich noch ein paar Zitate aus der Werbung kommentieren:

(siehe http://194.96.205.40/networld/default_yline.asp)

Zitat:
Das Angebot für den Gratis-PC ist ganz simpel: YLine schenkt Ihnen den Top-IBM-Computer zum NEWS, TV- MEDIA oder FORMAT -Abo, wenn Sie auf diesem Computer 2 Jahre mit YLine im Internet surfen.

Kommentar:
Das ist doch völliger Blödsinn ! Jeder normal denkende Mensch muß doch verstehen, daß ein Top-IBM-Computer etwas mehr kostet. Top ist meiner Meinung nach das beste, das es gibt.

Zitat (nochmals):
wenn Sie auf diesem Computer 2 Jahre mit YLine im Internet surfen.

Kommentar:
Das heißt: Auf diesem PC ist das Surfen nur bei Y-Line und nur zum Wuchertarif (6facher Preis) erlaubt. Also: Zweiten PC kaufen ! Welcher normal denkende Mensch, der einen möglichst billigen Computer kaufen will, kauft sich dann einen zweiten ? Sinnlos. Also bleibt nur Verzicht oder Zahlen bis zum geht nicht mehr.

Zitat:
Der IBM Aptiva ist mit dem Intel Celeron 433 MHz Prozessor besonders leistungsstark

Kommentar:
Blödsinn. Der Intel Celeron ist so ziemlich die leistungsschwächste CPU, die derzeitlich erhältich ist. Eine ehrliche Werbung müsste heißen: "besonders leistungsschwach".

Zitat:
Er hat mit 64 MB Hauptspeicher und 8,4 Gigabyte Festplatten- Speicher hervorragend viel Kapazität.

Kommentar:
64 Mb Memory ist das absolute Minimum. 8,4 GB ist unsinnig klein. Ein paar Hundert Schilling mehr und man hat ein vielfaches an Kapazität und Performance. Hervorragend ? Hervorragend schon, aber hervorragend schlecht.

Zitat:
Dazu Grafikkarte, CD-Rom- Laufwerk und alle Extras.

Kommentar:
Wenn das alle Extras sind, die erhältlich sind, dann müssen diese Leute absolute Nullen sein, die nicht die geringste Ahnung von der Edv haben.

Zitat:
Gratis dazu erhalten Sie ein integriertes 56kB- Modem, das YLine Windows-98- Betriebs- System plus Internet- Zugang.

Kommentar:
Ich würde jetzt jedem empfehlen, sich sein Gratis-Modem und sein Gratis-Windows98 abzuholen !

Zitat:
Sie sparen sensationelle 14.990,- Schilling

Kommentar:
Warum werde ich dann gezwungen, mich zu einem Abo und einem Internet-Zugang zum Wucherpreis zu verpflichten ? Egal was die schreiben, für mich ist das Ding nicht 14.990 wert. Das ist doch ein Mondpreis, ein billiger Werbetrick.

Zitat:
Sie machen also den Deal des Jahres.
99 Groschen pro Internet-Minute

Kommenatar:
Ich sage, daß eher der Anbieter den Deal des Jahres damit macht. Beim fast 6-fachen Preis !


Alles in allem gesagt: Irreführend. Das ist genau der Grund, warum Marketing für mich und viele andere einen negativen Touch hat. Und das wäre eigentlich nicht nötig, denn es gibt nach wie vor viele seriöse Anbieter.

[Diese Nachricht wurde von The_Lord_of_Midnight am 10. Februar 2000 editiert.]

Klaus 10.02.2000 15:54

Da kann man ja nur hoffen, daß möglichst viele Deine Zusammenfassung hier lesen und an möglichst alle Bekannten/Verwandten/Freund/Kollegen weiterleitet (habe ich gerade gemacht), damit niemand in diese Falle tappt.

Die Idee mit dem gratis PC hat sich ja nicht umsonst (im wahrsten Sinne des Wortes) bis dato bei uns noch nicht durchgesetzt --> mit derartig versteckten "Keilermethoden".

[Diese Nachricht wurde von Klaus am 10. Februar 2000 editiert.]

10.02.2000 18:40

bei den angegebenen 240.- sind die onlinegebühren nicht enthalten!!!!
zusätzlich 0,99.-!!!
also aufpassen.
wenn man schon kauft dan bei uta anmelden und dort zum onlinetarif surfen!!
besser einen pc kaufen und gleich zu uta oder andere gehen!!
pc ist sowieso fast schrott um dieses geld!!
leute glaubt mir die betreiber haben nichts zu verschenken!!!!

Klaus 10.02.2000 18:55

Nur der Ordnung halber. Die 240,-- (exakt: 237,60) sind doch die Onlinegebühren. Man muß mindestens 240 Minuten im Monate über Y-Line im Internet surfen. Aber wie bereits mehrmals erwähnt - nur 240 Minuten schafft kaum wer --> mit jeder Minute mehr wirds um 0,99 Schilling teurer!

10.02.2000 23:47

OFF TOPIC aber siehe
http://www.immobilien-er.de/objekte/zitatruskin.htm

oder auf englisch
http://www.ccp.com/~trussme/pricing_philosophy.htm


[Diese Nachricht wurde von Staberl am 10. Februar 2000 editiert.]

11.02.2000 00:14

Wieso werden eigentlich bei allen Inseraten peinlichst genau die Daten der Grafikkarte verschwiegen ?

Wie ich die IBM kenne, ist es höchstwahrscheinlich ein Cirrus Logic, S3, Irgendetwas von NumberNine oder bestenfalls ein Riva128 ONBOARD - nicht abschaltbar :-) mit 8 Mb.

11.02.2000 00:35

Es gibt von dieser Firma tatsächlich Pentium III PC's mit S3 Trio3D 4Mb Grafik

aber wahrscheinlich ist das der billgste um 19.020 ATS excl. UST.
http://www5.pc.ibm.com/at/products.n...256729001F7B11

die technischen Daten und den Preis muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

11.02.2000 00:41

Nachtrag:

das CDROM ist optional um 1550 excl. UST.
http://www5.pc.ibm.com/at/products.n...ookup/_33L5001

The_Lord_of_Midnight 11.02.2000 02:16

Ja Staberl, der Ruskin ist ein Klassiker. Wenn man diese Dinge hört, fühlt man sich ja wie in der Steinzeit. Das ist noch schlimmer, als ich geglaubt habe.

The_Lord_of_Midnight 12.02.2000 14:00

Nur zur vollständigen Information: In WCM 123 gibt es auf Seite 33 einen Artikel
"Gratis" IBM-Aptiva TV-Media
Dieser Beitrag ist deutlich positiver als meine Einschätzung.

The_Lord_of_Midnight 12.02.2000 14:16

Wenn irgendjemand so einen PC kauft, würde mich interessieren, ob meine Einschätzung richtig war. Wer kann aus Erfahrung berichten ?

z.B.:
Was passiert, wenn der PC defekt wird ?
Wer repariert den ?
Welche Stolpersteine werden einem in den Weg gelegt ?
Was ist, wenn der PC NICHT defekt ist ? (Testpauschale ?)
Sind die Preise einer Reparatur oder Aufrüstung marktüblich oder IBM-mäßig unbezahlbar teuer, so daß ein Neukauf billiger kommt ?
Kann oder darf man überhaupt selbst aufrüsten oder reparieren ?
Was passiert, wenn man selbst und eigenmächtig das Gehäuse öffnet ?
Gibt es überhaupt Ersatzteile, der Ibm Aptiva wurde ja bereits eingestellt ?
Was ist, wenn man einen zweiten Internet-Zugang installiert und mit diesem zusätzlich zum Online-Tarif surft ? Geht das überhaupt ?
Muß man den Vertrag mit Y-Line rechtzeitig kündigen ? Was ist, wenn man das vergißt ? Muß man dann weitere 2 Jahre 240,--/Monat bezahlen ?
Jetzt ist ja Windows98 bald ziemlich alt. Kann oder darf man auf Windows 2000 upgraden ?
Fühlt man sich durch unlautere Werbemethoden nicht betrogen ? (Vor allem der Laie, der unter "besonders leistungsstark" ein erstklassiges Gerät erwarten würde.)


[Diese Nachricht wurde von The_Lord_of_Midnight am 12. Februar 2000 editiert.]

PeeCee 14.02.2000 16:06

PeeCee zur YLINE-Diskussion:

Bürger, Freunde, Leser!

Bitte keine unnötige Aufregung. Wer immer bei einer "der Zeitschriften" wegen dem Abo anruft, einen Erlagschein über ATS 1.990,- bekommt und diesen einzahlt, schließt einen gültigen Vertrag zu den "Bedingungen" ab, die in den zugehörigen Inseraten abgedruckt und somit veröffentlicht wurden.

Der Hinweis "Es gelten die Bedingungen und Voraussetzungen für die Nutzung des 'YLine Free Internet PCs - yFIP'" kann rechtlich - ohne einer richterlichen Entscheidung vorgereifen zu wollen - kaum zum Tragen kommen, wenn eben diese "Vorschriften" beim "Geschäftsabschluß" weder kundgemacht, noch ausdrücklich vom User anerkannt wurden. Noch dazu, wo diese Formulierung so gewählt wurde, dass sie ein "durchscnittlicher" Leser nicht als AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen - erkennen kann.

Und - meine Meinung basiert auf den "Bedingungen" der 2.990-er-Aktion beim Niedermeyer. Dass YLine nunmehr "neue" kreiert hat, war weder erkennbar, noch abzusehen.

mfg peecee

Und diesen Kommentar des VKI hat ein engagierter Leser übermittelt:

Sehr geehrter Herr M.!
Wenn ein Unternehmer bei Vertragsabschluss auf AGB nicht hinweist und diese auch nicht zugänglich sind, dann werden diese nicht Vertragsbestandteil. Gefährlicher wäre es, wenn am Antragsformular auf die AGB hingewiesen wird, diese aber nicht verfügbar sind. Da würde ich raten, eine Anmeldung erst vorzunehmen, wenn die AGB postalisch übermittelt werden und nicht darauf vertrauen, dass im Streitfall ein Gericht davon ausginge, dass die AGB nicht gelten. Mit 1.6.2000 treten Bestimmungen zum Fernabsatz in Kraft, die vorsehen, dass der Anbieter bestimmte wesentliche Informationen, die idR in AGB geregelt werden, dem Kunden vorab zur Verfügung stellen muss.
mfg Kolba
Dr. Peter Kolba
Leiter der Rechtsabteilung des
VKI Verein für Konsumenteninformation


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