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PPL, aber ab wann?
Hallo,
ich bin 15 Jahre alt. Ich interessiere mich für die Privatpilotenlizenz. Ab wann kann man denn damit anfangen, bzw. ab wann bekommt man die Lizenz zum Fliegen? Gruß Felix |
Hallo!
Ich bin 16! ICh kann dir sagen, dass du schon seit 1 Jahr an deinem Segelschein hättest arbeiten können. Den bekommt man dann glaube ich erst wenn man 19 ist, aber du fliegst bis dahin regelmäßig. ICh habe leider kein Geld und meine Eltern unterstützen mich (noch) nicht in der Hinsicht, deswegen muss ich leider warten. Obwohl Eudenbach doch hier ganz in der Nähe ist! :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: Spätestens mit 19 hoffe ich werde ich dann den ATPL angehen! Tschüß David |
Also,
extrem sinnvoll ist diese Seite: http://www.luftrecht-online.de/grund...agen-recht.htm Hier werden z.B. auch die einzelnen Prüfungsteile erklärt. Oder auch, welche Vorteile Du hast, wenn Du schon Segelflieger oder Motorsegler geflogen bist. In Anbetracht des Preises des PPL-A solltest Du Dich evtl. nach Alternativen umschauen. Motorsegler oder UL ist doch auch net. Bedenke auch, dass nicht nur der einmalige Erwerbspreis hoch ist, sondern auch die laufenden Kosten, um die Lizenz am Leben zu halten. Auch wenn Du das jetzt gerne in Kauf nimmst - im jungen Alter interessiert Dich vielleicht nach erworbenem Schein in ein oder zwei Jahren für etwas ganz Anderes. Und wenn Du die teure Lizenz dann den Bach hinunter gehen lässt, ist das schon sehr ärgerlich. Oder auch nur, weil Du später wenig Zeit hast: Abi-Stress, Bundeswehr, schwieriges Studium... Aber natürlich ist das eine sehr persönliche Sache. Menge und Umgang mit dem eigenen Geld sind ja bei jedem unterschiedlich. Schöne Grüße Marc |
Hallo,
ich bin zwar erst zehn Jahre später als Du auf den Trichter mit der Fliegerei gekommen (ich bin 25), kann Dir aber nur raten, einen Flugschein zu machen, wenn Du das wirlklich willst. Seit Sommer mache ich den Segelflugschein und kann mir nichts schöneres mehr vorstellen. Die Segelfluglizenz kann man mit 17 Jahren erwerben, mit 14 Jahren damit anfangen. Am besten Du schaust einfach mal bei einem Verein in Deiner Nähe vorbei und machst Dich mal schlau. Meist gibt es Schnuppertage oder mehrtägige Anfängerkurse. Wie meine Vorredner schon sagten: Letztlich ist bei der Fliegerei alles auch eine Kostensache. In einer Flugschule musst Du deutlich mehr hinblättern als in einem Verein, kommst aber auch schneller an die "Pappe". Da Du aber sowieso noch Zeit hast, spricht ja auch nichts gegen einen Verein. Dann musst Du Dir im Klaren darüber sein, was Du willst. Ein PPL-A kostet richtig viel Geld, auf jeden Fall im fünfstelligen DM-Bereich. Segelfliegen ist zwar auch nicht ganz billig, aber auch für Schüler halbwegs bezahlbar. (Einige Schüler aus unserem Verein stemmen die Kosten ohne Elternhilfe durch eigenes Arbeiten). Recht günstig ist auch eine UL-Lizenz. Zumal sich die Flieger hinter der E-Klasse nicht zu verstecken brauchen. Reisegeschwindigkeiten jenseits der 200 km/h sind völlig normal. Doch auch hier spricht wieder ein Argument für den Segelflugschein: Der ist immer noch billiger und mit einigen wenigen Flugstunden nach dem Scheinwerwerb hälst Du auch relativ unbürokratisch Deine UL-Lizenz in den Händen. (Das habe ich zumindest so vor) So, jetzt will ich mich hier nicht weiter auslassen. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mir gerne mailen. Oder aber schau mal ins Forum von www.segelflug.de Da gibt es auch einen Link zur entsprechenden Motorflugseite. Ach ja, ein entscheidendes Argument spricht gegen den Segelflug: Es kostet wahnsinnig viel Zeit. Viele Tage an den Wochenenden verbringt man am Flugplatz. Das ist nicht weiter tragisch, wenn man mit Freude bei der Sache ist. Aber man sollte sich im Klaren darüber sein, was das dann für das Privatleben und andere Hobbys (z. B. die Freundin :lol:) bedeutet. Gruß, Patrick Meine e-Mail-Adresse: paddy@blablub.de |
joa, da hat er schon alles gesagt bzw. richtiggestellt.
nur das segelfliegen teuer ist, halte ich für ein gerücht. bei uns im verein zahlen schüler 500DM im jahr und das wars... damit kann man sich kräftig den allerwertesten plattfliegen. es kommen wie fast überall noch 50 baustunden dazu aber 50 in einem jahr ?? das doch nix. für diese 500DM kann man unseren Flugzeugpark scheuchen ( ASK13 Ka8b Ka6cr DG 505 DG101 DG 300 Janus CM ), kann soviele windenstarts machen wie man will (also ohne mehrkosten), nicht ein pfennig pro flugminute, kein "berechtigungsgeld", bekommt guten theorie unterricht und lernen autofahren *g* von irgentwelchen späßchen am abend schreib ich jetzt mal besser nix.... und das für 41 DM im Monat.... wo bitte ist das teuer? greets, Nik |
Hallo,
eine wichtige Ergänzung zur UL-Ausbildung ist in diesem Zusammenhang doch noch erforderlich: in Deutschland wird der UL-Schein z.Zt. nicht auf den Erwerb anderer Lizenzen angerechnet! Das heisst, sollte man später doch den PPL-A erwerben wollen, muss man wieder ganz von vorne anfangen, also 80 Std. Theorie, min. 35 Stunden Praxis etc. Dann wird es letztendlich doch teurer. Der Einstieg via Segelflugschein (PPL-C) scheint mir da tatsächlich die bessere Alternative zu sein, insbesondere wenn man erst 15 ist. PPL-C wird meines Wissens angerechnet und mit schlappen 5 Extra-Stunden und einer theoretischen Einweisung hat man auch den UL-Schein. Ich würde den PPL-C auch gerne machen, allerdings fehlt mir absolut die Zeit zu der doch recht intensiven Vereinsarbeit. Gruss, ULli P.S. Eins stört mich ein wenig bei den Segelflugzeugen: es gibt (noch) kein Gesamtrettungssystem (dafür aber eine prima Gleitzahl, die wünsche ich mir im UL...) |
moin!
DG hat ja schon einiges im Angebot was sicherheit angeht - nix mit nem Fallschirm fürs ganze Flugzeug, aber sicherheits cockpits ausstiegshilfen usw. es gab sogar crashtests mit segelflugzeugen. leider stellte sich heraus: niemand ist bereit etwas für diesen sicherheitsbonus zu zahlen. "ging ja immer ohne" greets, Nik |
Segelflugzeuge sind sicher
Ich lerne auch Segelfliegen bin 14 Jahre alt und mir hat man erlkärt des es zwar ofterer zum Absturts kommt als bei Probs aber selten ernsthafte Verletzungen auftreten. So ein Segelflugzeug geht nicht so schnell kaputt,auch wenn in der Luft die Tragflächen öfters mal verbiegen und herumwackeln.:)
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ja und ne....
also segelflugzeuge sind schon sehr stabil - wenn du aber aus 300 metern höhe abschmierst hilft nurnoch der schrim. wenn man es denn schafft rauszukommen. gerade beim kurbeln im pulk mit was weiß ich 20 flugzeugen muß man schon höllisch aufpassen. vorrausschauend fliegen, rücksicht nehmen, keine heftigen lageänderungen und schon garnicht plötzlich die klappen reissen - schon geht das... greets, Nik |
so so ....
mit 19 und schüler und dann groß tips verteilen... also um mal klartext zu reden: nen Ul-Schein bekommt man im vergleich zu nem PPL hinterhergeworfen. desweiteren ist man schön blöd, wenn man den schein an einer gewerblichen flugschule macht. im verein kostet es meist einen bruchteil. das mit deiner bisherigen ausbildung : muß ich nochmals wiedersprechen. nichts ist besser als superschwierige ausbildungsbedingungen. man kommt nicht soo schnell vorran, lernt es aber anständig. stell dir halt vor du machst deinen schein an einem platz mit ne 15 km langen piste, niemals auch nur ein hauch von wind keine hindernisse oder stromleitungen usw. dann haste dein UL Schein und fliegst munter durch die gegend... nun fliegst du einen platz an, welcher eine kurze bahn hat - natürlich mit neigung um 2 achsen. es gibt heftigste lee walzen in bodennähe usw. ob das gutgeht???????? es kann nie schaden, wenn man in der ausbildung blutet - nur so lernt man sicher zu fliegen. und dein vortrag wie doof teuer und gefährlich fliegen ist, klingt ganz nach ner konversion abends beim bier: " wir hatten seitenwind - sowas könnt ihr euch nicht vorstellen ... mein motor brannte, der passagier hatte nen herzinfarkt, die linke fläche war zur hälfte weg, durch einen kabelbrand konnte ich nichts sehen UND die landebahn war nur 40 meter lang. na ja... *brustaufblas* ich bin pilot - ich hätte tot sein können." also um das ganze abzurunden: wer in einer flugschule nen schein macht, muß halt blechen. wer im verein einen schein macht, bezahlt weniger - aber es dauert länger. laßt euch von wilden märchen nicht beeindrucken. fliegen ist schön und auf keinen fall ein sport ausschließlich für reiche. (punkt) ... mußte gesagt werden! greets, Nik |
so nächster versuch.... hatte die antwort schon fast fertig, da mußte natürlich meine sicherung rausfliegen *grml*
also: da ich jetzt mal auf die uhr sehe, muß ich feststellen, dass ich 0 bock mehr hab zu antworten.... obwohl es dringend nötog wäre... aber das bett ruft. ne antwort kommt das ist versprochen... greets, Nik |
Bruchteile....
Moin Moin,
Zitat:
Kosten PPL- A in EDXF: Verein: 11.000,. DEM Gewerbliche Schule: 12.000,- DEM Verein: Monatl. ca. 40,- Beiträge plus 12 Arbeitsstunden, die AFAIK sofern sie nicht abgegolten werde mit 12 DEM angerechnet werden. Dafür aber keine Landegebühren am Heimatplatz. Das sind ja Bruchteile....... Möcht mal wissen, wer immer propagiert, daß Vereine soooo billig und gewerbliche Flugschulen ja soooo teuer sind... Will damit nicht sagen, daß es keine Unterschiede gibt, aber vor einer derartigen Pauschalisierung würde ich doch genauer recherchieren... Aber so oder so, eine Motorfluglizenz kostet trotz- und alledem fünfstellig und will unterhalten werden. Natürlich darf man zum Selbstkostenpreis Gäste mitnehmen, aber ich würd mich nicht drauf verlassen, diese auch zu bekommen. UL ist ganz lustig, schränkt aber auch ein, erst mal mußt Du 60 Stunden geflogen sein bevor Du Gäste mitnehmen darfst, dann darfst Du nicht auf Fluglätze mit ATC und ob ich in so einem Gerät längs durch Deutschland düsen würde,.... ich weiß nicht, wobei das nun eine sehr persönliche Sache ist, das gebe ich zu. Aber wer den Vergleich zwischen einem UL und z.B. einer PA28 kennt,.... da ist einfach mehr Komfort und Flugruhe drin. Also: Ob Verein oder gewerblich,... der Unterschied ist bei näherer Betrachtung nicht so beträchtlich wie gerne herbeigeredet wird. Ob generell finanzierbar;... wohl eher ein Problem. Segelfliegen: Eine prima Alternative für junge Leute deren finanzielle Zukunft noch nicht so ganz fest steht. Fazit: Alles was fliegt macht einfach Spaß, egal ob Segler, UL, oder Flugzeug. Und BTW: Ich weiß nicht, warum ein 19- jähriger Flugschüler keine Tipps zu Dingen abgeben sollte, zu denen er bereits Erfahrungen gemacht hat. Weder das Alter noch der Status FLugschüler rechtfertigen dies. Ich fand seine Anmerkungen qualifiert und angemessen. Sind Erfahrungen denn wie Wein, daß sie erst mal lange liegen müssen um gut zu werden??? ;) Joscha hat bereits Flugerfahrung und weiß wovon er schreibt und hat darüberhinaus sich bereits mit den hier gestellten Fragen auseinandergesetzt und seine Erfahrungen auf diesem Wege gesammelt und gibt sie hier weiter. Ich finde es offengestanden nicht in Ordnung das in irgendeiner Weise abzuwerten. SCNR Viele Grüße, Marcus |
Sorry, aber was mir grad noch einfällt...
Hi Nik,
Zitat:
Zitat:
Die Flugausbildung soll Dich langsam an die Materie heranführen und erst, wenn Du den grundlegenden Teil beherrschst sollte der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Wir haben bei uns z.B. eine Piste mit 1012m, dennoch habe ich von vornherein gelernt am Zebrastreifen aufzusetzen. Nur, wenn es anfangs mal nicht geklappt hatte, habe ich wenigstens die Gelegenheit bekommen, mich zu wundern ;). Um für kurze Pisten fit zu werden wurden Markierungen angelegt, die einzuhalten waren, kein Problem damit auch Kurzstarts und Kurzlandungen hinzubekommen und zwar so wenig Problem, daß mir dadurch ein Flug nach Helgoland möglich wurde....(werf mal einen Blick in die AIP zu Helgoland) Egal in was man ausgebildet wird, zuerst beginnt man mit dem Anfang und der beginnt bei Null und dann wird langsam gesteigert. Oder hat schon mal jemand in der 5.Klasse beim ersten Englischunterricht gleich einen ganzen Roman vorgesetzt bekommen? Oder erinnere Dich an die Berufsausbildung. Nur zur Kenntnis, ich bilde selber aus und weiß nach einem Studium der Arbeits- u. Organisationspsychologie um die Funktion der Lern- und Aufnahmefähigkeit und der Nachhaltigkeit gewiß genug um hier ein Urteil zu fällen. Ich habe meine Ausbildung auch in schwierigen Wetterbedingungen durchlaufen und sicherlich bin ich froh, daß alles schon mal mitgemacht zu haben, aber mit Sicherheit ist es wesentlich idealer zuerst die grundlegen Dinge bei Idealbedingungen zu verinnerlichen und einzuprägen, um anschließend nur noch auf Veränderungen reagieren zu müssen. Und wenn wirklich mal eine Bedingung eintritt, die mir neu ist, so kann ich mich jederzeit an meine Fluglehrer wenden, die auch nach Scheinerhalt gerne immer bereit sind, mir dabei zur Seite zu stehen. Denn das Wetter holt man sich ja vorher ein :) Zitat:
Zitat:
Versteh mich nicht falsch, es ist nicht meine Absicht Dich zu diffamieren oder nieder zu machen, wohl aber zu kritisieren und die Empfindlichkeit zu wecken, besonnen und wohl recherchiert zu schreiben. Die Ausführungen des 19-Jährigen Abturienten erfüllen dieses Attribut absolut und davon abgesehen bist Du auch lediglich 3 Jahre älter... Ich meine dies nicht persönlich, auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, daß Du es so verstehen könntest. Ich schreibe es trotzdem, weil es hier nicht nur um Meinungen geht, die man einfach akzeptieren kann, sondern um Tatsachen die richtig zu stellen sind, wozu ich aufgrund meiner Erfahrungen und meines Fachwissens durchaus fähig bin. Und es ist mir wichtig, einiges richtig und in Frage zu stellen, gerade weil hier Leute mitlesen, die in der Phase der Entscheidungsfindung sind und es daher eben nicht anders wissen. Trotz und alledem sollten wir es damit bewenden lassen und auf ein virtuelles :bier: anstoßen. Viele Grüße, Marcus |
Mal an die, die mit PPL (Oder besser) privat fliegen:
Wie hoch sind denn eigentlich die laufenden Kosten mindestens wenn man regelmäßig fliegt?? ( |
UL-Kosten
habe ich seinerzeit mal in diesem Thread aufgelisted:
http://www.wcm.at/vb2/postings.php?a...&postid=285428 Gruss, ULli |
Ups,
offensichtlich habe ich keine Ahnung, wie man hier einen Hyperlink auf ein Thread angibt... (wei geht denn das???), deshalb hier nochmal mein Beitrag aus "Das ist mir passiert - Flusi-Frust":
Zitatanfang In Deutschland wird die UL-Lizenz auf 48 Monate ausgestellt. Für den Scheinerhalt sind nötig: - 18 Std Flug - 36 Starts in den letzten 24 Monaten vor Ablauf der Lizenz. Das ist alles. Knetemässig ausgedrückt, unter pessimistischer Annahme von DM 150/h Charterkosten und DM 10 Landegebühr, der absolut dramatische Betrag von 150DM x18 + 10DM x 36 = DM 3060 Dazu kommen noch die Kosten für höchstens zwei fliegerärztliche Untersuchungen (da gibt es noch eine kleine Auseinandersetzung der Rechtsgelehrten) à DM150. Die Gesamtkosten für den Scheinerhalt betragen damit in vier Jahren DM 3360. That’s it. In Wirklichkeit würde ich aber von mindestens 25h pro Jahr ausgehen, insgesamt also 100 Std. Dazu kommen, sagen wir mal, insgesamt 75 Landungen. Das führt dann zu Gesamtkosten, wieder unter pessimistischen Ansätzen, von DM150x100 + DM10x75 + 300 = DM 16050, also etwa DM 4000 pro Jahr, schwierig für einen Schüler (der sollte eher Segelfliegen, auch Klasse), machbar aber für jeden Durchschnittsverdiener, möchte ich meinen. Zitatende Gruss, ULli P.S. @Marcus: wie kommst du auf die Idee, dass man mit einem UL nicht auf Flughäfen mit ATC landen darf? Hahn und Köln-Bonn sind z.B.für UL zugelassen (PPR natürlich und mit BZF). Ausserdem: schon mal ein modernes UL gesehen? |
Re: Ups,
Hi Uli,
Zitat:
Ja, wir haben Einiges an UL' bei uns am Platz, aber bei etwas stärkeren Winden schüttelt's einen schon ganz schön rum, während man in den doch etwas größeren E-Klassen (PA28) noch weniger davon mitbekommt, darauf bezog sich das. Ausgenommen solche Mini- E-Klasse, die VLA's (Cessna 150)..... dagegen ist'n UL modener Bauart das reinste Gold ;) Viele Grüße, Marcus |
schwer zu sagen, aber...
Moin Moin,
Zitat:
Wenn es *nur* darum geht, die 24 Stunden zum Scheinerhalt in 2 Jahren abzreiten (was sicherlich keinem reichen wird, aber mal als reproduzierbare Grundlage angenommen wird): C172= ca 200DEM naß die Stunde/ PA 28 etwas darüber. Landung in EDXF, ich meine irgendwas um die 12 Märker pro Touch down, davon muß man ja mindestens 25 machen. Äztliche Tauglichkeitsuntersuchung noch dazu, ca 150,-DEM (mitunter unterschiedlich, aber wohl etwa in dieser Dimension)kommst Du auf *mindestens* eine Landung und eine Stunde pro Monat (plus eine weitere, 25.e Landung;) ) Also so gaaaanz grob, 215- 250 Märker. wer mehr fliegen will,...... ;) Das Ganze hier ist jetzt ohne Verein, bei einem Luftfahrtunternehmen gechartert. Der Verein nimmt für die Mühlen in etwa das Gleiche (eine- oder 3 mark mehr), dazu kommt dann der Vereinsbeitrag, dafür aber keine landegebühren, tut sich also nicht viel. Die Preise sind allerdings regional seehr unterschiedlich, also ist dieses Beispiel nicht represäntativ. Wirkliche Auskunft bekommst Du speziell für Dich nur an Deinem Flugplatz. HTH, Viele Grüße, Marcus |
so, war die ganze zeit auf dem flugplatz. deswegen hat`s länger gedauert, bis ich antworte.
zuerst zu der versprochenen antwort: die bemerkung mit den 19 jahren war nicht auf "klein und blöd" bezogen (wie könnte ich lol) sondern ehr auf "meine jüngeren kollegen" nichts gegen tips, aber da du alles mit den augen eines "noch" schülers sprichst, finde ich, dass du es nicht subjektiv genug beeurteilen kannst. desweiteren hatte ich ja schon geschrieben, dass ich einige deiner ansichten nicht teile. dies wurde von Dir und Marcus wiederrum als falsch dargestellt. also versuche ich es nochmals. diesmal werde ich sachlicher argumentieren und für jede wichtige aussage vergleiche ziehen. wenn ich dann noch etwas vergesse, bitte ich um entschuldigung. " Kosten PPL- A in EDXF: Verein: 11.000,. DEM Gewerbliche Schule: 12.000,- DEM Verein: Monatl. ca. 40,- Beiträge plus 12 Arbeitsstunden, die AFAIK sofern sie nicht abgegolten werde mit 12 DEM angerechnet werden. Dafür aber keine Landegebühren am Heimatplatz. Das sind ja Bruchteile....... Möcht mal wissen, wer immer propagiert, daß Vereine soooo billig und gewerbliche Flugschulen ja soooo teuer sind... Will damit nicht sagen, daß es keine Unterschiede gibt, aber vor einer derartigen Pauschalisierung würde ich doch genauer recherchieren... " Also hier hast du preise aufgelistet. dies entspricht aber nur deinem verein. du sagtest ebenfalls: " C172= ca 200DEM " also nur um mal meine recherche: ne stunde C-Teil, also C-172 kostet bei uns 111 DM .... alleine in diesem einem beispiel sieht man schon dass es unterschiede gibt. desweiteren muß man bei uns im jahr 50 baustunden machen, was monatlich 4,1 also 4 baustunden wären - und nicht 12 wenn bei euch die flugstunden so viel mehr kosten, darf man sich auch nicht wundern, dass der schein bei euch 11000 DM kostet. nochmals zur grundfrage verein oder schule.. mal ein zitat vom daec: " In kommerziellen Flugschulen oder in Luftsportvereinen. Was für den Interessierten am passendsten ist, muss er selbst feststellen. Allgemein lässt sich sagen: Die Ausbildung in gewerblichen Flugschulen geht meist schneller, die Anpassung an den Terminkalender des Flugschülers ist einfacher. Im Verein dauert die Ausbildung oft länger, ist jedoch meist günstiger. Außerdem erwirbt man in aller Regel gleichzeitig die Mitgliedschaft , die zur Nutzung der viel preisgünstigeren Vereinsflugzeuge berechtigt. Das Lernen in Gesellschaft, das intensive Erleben des Vereinsflugbetriebs und das Ausnutzen von Mitflugmöglichkeiten sind weitere Vorteile, die eine Ausbildung im Verein mit sich bringt. " zurück zu den kosten: also bei uns wäre das so.... vereinsbeitrag motorflug (normal/ermäßigt) = 900/700 DM 35 Flugstunden = 3885 DM Taugenichtszeugnis (bei der polizei machen...) = 80 DM Funksprechlehrgang + Prüfung (ca.) = 300 DM 80 stunden theorie (im mitgliedsbeitrag enthalten) = 0 DM Sind bisher für schüler, studenten, wehrpflichtige, zivis 4965 DM Für "unermäßigte" 5165 DM ... es kommt natürlich hier und da noch was dazu, aber unter 8 000 DM sollte wohl jeder bleiben. ist das nun günstiger als 12 000 DM oder nicht? Ich meine 4 000 DM ist ja nicht der rede wert.... da hast du deinen bruchteil. Außerdem kann man die PPL-A ausbildung auch teilweise auf motorseglern machen, welche bei uns ab 60 DM die stunde durch die gegend fliegen. somit kann man nochmals sparen. nächster vorteil: wir haben mehr als nur einen fluglehrer (5 für PPL-A) - komme ich mit einem überhauptnicht klar, nehme ich einen der anderen. außerdem hat es den vorteil, dass man von jedem was abschauen kann und nicht auf einen angewiesen ist, wo man macken und fehler gleich mitlernt. na, ja lassen wir das. sorry, muß 2 einträge machen da alles zusammen 7406 zeichen sind - erlaubt sind nur 6000... |
part2 ....
nächster punkt: " Aber wer den Vergleich zwischen einem UL und z.B. einer PA28 kennt,.... da ist einfach mehr Komfort und Flugruhe drin. " ach ? sehr interessant. wie war das mit der genauen recherche? es gibt ul`s die lachen sich über die reisegeschwindigkeit einer PA-28 schlapp. nur mal so am rande. und schön mit leder und modernen werkstoffen ist es genauso ruhig und bequem. außerdem kosten ul`s weniger, verbrauchen weniger und das mit dem plätze anfliegen ist so aktuell wie "hey, bald kommt der euro" <== ok, war übertrieben, aber die meisten plätze lassen ul`s runter und es werden nicht weniger... sondern rasant mehr. Was lernen unter schwierigen umständen angeht: " Macht man auch auf einem Porsche seinen Führerschein,... inmitten einer Großstadt zur Rushhour die erste Fahrstunde??? " ... man macht auch führerschein auf einem bobbycar in der wüste? beides ist übertrieben.... nicht wahr? " Und wenn wirklich mal eine Bedingung eintritt, die mir neu ist, so kann ich mich jederzeit an meine Fluglehrer wenden, die auch nach Scheinerhalt gerne immer bereit sind, mir dabei zur Seite zu stehen. " ach ja? im verein geht sowas nicht, da redet keiner mehr mit dir wenn du deinen schein hast. in vereinen gibt es sowas wie eine gemeinschaft. das bringt nicht nur neue freunde sondern auch wissen aus vielen quellen..... so nun der wohl wichtigste part: " Was ich mit meinem Posting zum Ausdruck bringen wollte ist, dass Fliegen nicht wie Fußball spielen oder Tennis ist. Man benötigt wesentlich mehr Zeit und vorrallem Geld. " nö. <== schwierig kein (Punkt) dahinterzusetzen - aber diesmal lasse ich das, bevor du dich wieder dran hochziehst... so nehmen wir mal den segelflug und tennis. Zuerst Segelflug: Jahresbeitrag 500 DM Fliegerarzt 80 DM Das war`s erstmal. Klar, man muß 50 baustunden machen, irgentwann kommt theorieprüfung und nen funksprechzeugnis... aber sonst war`s das. ca. 600 DM Tennis: Schläger : 230 DM <== geschönt um fair zu bleiben Hallen- u. normale Turnschuhe 300 DM <== wer braucht schon markenschuhe? Jahresbeitrag: 240 DM <== bei uns sind alle teurer... Bälle und Krams (Tasche usw.) 90 DM <== kommt nicht in die rechnung. wären also round about 800 DM wobei hallennutzung meist extra kostet. Segelflug ist somit 200 DM günstiger. Das diese rechnung nicht genau ist, rafft wohl jeder, aber zum bsp. segelfliegen ist nicht teurer als andere hobbys. ich hätte für den vergleich auch tauchen nehmen können. klar, es ist zeitintensiv, aber teurer ist es nicht zwingend. machen wir mal weiter: " Im Vergleich zu einem PPL-A bekommt man den UL Schein hinterher geworfen. Das ist schon richtig, nur im Vergleich zu einer S-Klasse bekommt man einen Smart auch hinter her geworfen. Die Frage ist nur, was man will..... " Zum ersten teil : der vergleich war müll, mein fehler ... Was in diesem Vergleich welches auto ist, sollte jdoch noch geklärt werden :lol: es ging mir dabei nicht um die kosten, sondern an die anforderungen. Zum zweiten teil: Was man will? FLIEGEN ! durch meine lange abwesenheit kamen recht viel dazu - sollte ich einen wichtigen punkt vergessen haben, einfach sagen was. um das ganze abzurunden. meine erste antwort auf Joschas UL beitrag war weder stilvoll noch ausgewogen. ich wollte ihn nicht schlechtmachen, sondern einfach nur drastisch mitteilen, dass er das fliegen nicht so darstellt, wie es in !! meinen !! augen ist. es klingt für ! mich ! fast wie eine warnung.... das ist alles. greets, Nik |
Flightbase,
von der Richtigkeit all Deiner Ausführungen ausgehen bleibt doch das Problem, dass Deine Rechnung sehr unausgewogen ist. Das Fliegen im Verein ist ja gerade billiger als das in der Flugschule weil alle mit anpacken. Nur musst Du dann fairerweise diese Arbeitsleistung auch in der Gesamtrechnung würdigen. Du berücksichtigst aber nicht den finanziellen Wert der Arbeitsstunden. Und gerade hier geht doch der subjektive Wert weit auseinander. Bin ich ein 17-jähriger Schüler und gewohnt, für 15 DM in der Stunde Pizzen zu verteilen, dann haben für mich 50 Baustunden einen subjektiven Wert von 750 DM. Nicht die Welt im Jahr. Ein Bisschen Rasenmähen und Flugzeuge polieren macht ja auch Spaß. Bin ich aber 28-jähriger, frisch fertiger Jurist und rechne nach meinen Wertmaßstäben 100 DM pro Stunde, habe ich eine ganz andere Einstellung. So leiste ich subjektiv mit meinen Baustunden eine Arbeitsleistung von 5000 DM. Vom Gerichtssaal an den Rasenmäher macht auch irgendwie weniger Spaß. Den Wert der Arbeitsstunden lässt aber Deine Rechnung unter den Tisch fallen. Noch zum allgemeinen, zeitlichen Aufwand der Vereinsalternative: Wenn einerseits das Vereinsleben bei diesen Darstellungen positiv gewürdigt wird, dann muss als Kehrseite davon aber auch deutlich gesagt werden, dass es Unmengen an Zeit verschlingt. Und die hat auch einen subjektiven Wert. Und den lässt Deine Rechnung auch völlig außen vor. Bin ich ein 17-jähriger Schüler, habe derzeit keine Freundin, mittags Schule aus, und noch keinen Stress mit dem Abi, dann habe ich viel Zeit. Ein Wochenende auf dem Flugplatz ist dann nichts besonderes, auch wenn ich nur 2x60 min geflogen bin. Bin ich aber 28-jähriger, fertiger Jurist, jeden Tag von 9.00 - 20.00 in der Kanzlei, habe eine feste Beziehung oder vielleicht sogar ein Kind und muss mich mit Fortbildungen rumschlagen, dann ist ein freies Wochenende sehr viel Wert für mich. Zwei komplette freie Tage meine Unterlagen und meine Partnerin zuhause alleine sitzen zu lassen, ist für mich kaum denkbar. Für eine Nettoausbeute von 2x60min Fliegen zwei volle Tage zu investieren, ist mir dann einfach viel zu teuer. Den Wert des Zeiteinsatzes lässt Du aber ebenfalls unter den Tisch fallen. Mein Fazit: So wie nicht alle 17-jährige Schüler sind, ist nicht für alle die Vereinslösung wirklich die günstigere. Eine dahingehende Pauschalisierungen erscheint mir deshalb eher wenig sinnvoll. Freu Dich, dass Dein soziale Umfeld ein Deine berufliche Situation Dir einen solchen Zeit- und Arbeitseinsatz ermöglicht. Aber habe Verständnis für alle Leute, die sich diesen Luxus des Zeiteinsatzes einfach nicht erlauben können. Fair betrachtet gibt es einfach ein gewisses Spektrum bei der Ausbildung: Was investiere ich mehr: Zeit oder Geld? Und das muss wirklich jeder selbst mit sich, seinem Konto und seinem sozialen Unfeld ausmachen. Ich wäre auch sehr vorsichtig, aus der jeweiligen Position in diesem Spektrum Rückschlüsse über die Qualität der Ausbildung zu treffen. Aussagen darüber wirken schnell so, als müsse man für sich den eigenen Standpunkt rechtfertigen. Das wird dann schnell unseriös. Vom allgemeinen didaktischen Standpunkt her gilt jedenfalls, dass eine zügigere Ausbildung einen höheren Lerneffekt bringt. Das würde dann jetzt hier aber wohl den Rahmen etwas sprengen. Ich denke, jeder sollte hier selbst mit sich ausmachen, wie die gewünschte Lizenz erwirbt. Schöne Grüße Marc |
moin erstmal!
ich sagte : es dauert halt länger - somit habe ich zeit nicht ganz unter den tisch fallen lassen. klar, wer`s sich leisten kann, nimmt den schnelleren weg. nun bedenke aber auch, dass nicht jeder jurist sein kann bzw. nicht jeder nen kind zu hause hat. was die baustunden angeht, kann man ebenfalls verschiedene wege gehen. einerseitz bezahlt man sie einfach oder aber man leistet sie in arbeit, welche einem gefällt bzw. ehr liegt. das mit dem rasenmähen ist schon ein lustiges beispiel. darum prügeln sich die schüler immer. ;) ich leiste meine baustunden als Flugleiter, als Webmaster oder auch in der Jugendarbeit ab. da ich angehender leichtflugzeugbauer bin, habe ich auch ein wenig ahnung was gfk und sonstige werkstattarbeiten angeht. somit helfe ich den jugendlichen in der werkstatt, auf ihre stunden zu kommen. gut, ich stecke jede freie sekunde in den flugsport und habe jetzt bereits meine baustunden für das jahr 2002 voll. das nicht jeder soviel zeit in die vereinsarbeit stecken kann ist mir durchaus klar - aber für schüler ist es doch ein enormer vorteil. jede stunde ab der 50 baustunde bekommt man bei uns vergütet. im winter ist vormittags unterricht, am nachmittag werkstatt angesetzt. nehmen wir mal an ich arbeite im winter an 5 sonntagen von 13 bis 19 uhr wären 30 baustunden. am 4 sammstagen von 14 bis 19 wären 20 baustunden. schon ist der soll erfüllt. und das komplett ohne stress. muß man aber nicht. tag der offenen tür gibts 10 baustunden - und da kann man viel machen ... vom rundflugpiloten über bierwagen-crew bis hin zur präsentation. sollte man diesen tag wahrnehmen, müßte man im winter weniger arbeiten. nun kommt für jugendliche noch hinzu, dass sie mal den trecker erklimmen und ein wenig das gras kürzen. wieder weniger in der werkstatt. und so weiter und sofort. ein schüler der mit ein wenig elan baustunden macht, kann durchaus seinen jahresbeitrag durch mehrgemachte baustunden bezahlen. desweiteren gibt es für jugendliche noch andere interessante dinge. sei es, dass man mit 14 breits autofahren lernt (leppo) oder aber man lernt nennen wir es mal einflußreiche leute kennen, welche zufällig nen ausbildungsplatz "über haben" ... die sache mit dem vitamin B ... so habe übrigens ich meine ausbildung bekommen.... kann gut sein, dass meine beiträge zu jugendlastig sind. aber wer nicht auf`s geld achten muß, wird sich auch über nen paar mark mehr nicht beschweren. fragen wir mal so: wer hat mit 14 an einer flugschule seinen ppl-c begonnen? man macht den schein eh erst mit 17 und wird wohl kaum solange in einer flugschule stunden schrubben. im verein kann ich mir auf deutsch gesagt den arsc* plattfliegen, bis ich "endlich" alt genug bin... beides hat vor- und nachteile. können wir uns darauf einigen? greets, Nik |
Zitat:
Lies meinen Text nochmal genau und richtig, ich habe kein Wort über Geschwindigkeit erwähnt! Ich setze Komfort nicht mit gut gepolsterten Sitzen gleich, und Flugruhe nicht mit Lautstärke. Gezwungenermaßen bleibt eine größere und schwerere Maschine auch bei turblulenterer Luft noch länger ruhig, und der Platz, den man in einer komfortablen 4-sitzigen Reisemaschine hat, dürfte von einem UL schwer zu erbringen sein oder?. Da ist ein UL wohl fraglos enger. Wo siehst Du da eine mangelnde Recherche? Zitat:
Les auch diese Stelle des Textes bitte erneut und Du wirst feststellen, daß es dort um den Beginn und den Durchlauf der Ausbildung und die damit verbundenen Umstände ging. Die Unterstützung bezog sich klar und verständlich auf die Zeit nach der Erlangung des Scheines und unter der Prämisse, daß man mit Situationen konfrontiert wird, die man noch nicht kennt. Dabei ging es lediglich um Deine Aussage, es sei gut, derartige Situationen auch schon in der Ausbildung zu haben. In keinem Teil meines Textes stand eine Bewertung, daß ein Erfahrungsausstausch nicht in Vereinen möglich ist. Wo hast Du das jetzt her? Zur Debatte stand: Lernen in einer logischen Reihenfolge, nämlich von leicht nach schwer. Und anschließend Erweiterung der gewonnenen Erfahrungen, ohne sich dabei zu gefährden, denn Du hast ja selber gefragt, was denn wäre, wenn man auf einer 15KM langen Piste geschult wurde und plötzlich die Piste ganz kurz wird.... Das war eben eine Antwort darauf. Kein Wirt darüber, daß dies im Verein nicht geht... Abschließend noch zu den von mir genannten Preisen: Die Charterpreise und auch die Kosten für die Ausbildung bezogen sich *ausdrücklich* (auch hilft sicher wieder; nochmal lesen)*nur* auf EDXF. Das hast Du sogar mit zitiert..... ;) Durch diese Einschränkung habe ich von vornherein eine mögliche Interpretation der Allgemeingültigkeit herausgenommen.Ich habe in einem späteren Posting sogar extra noch mal dazugeschrieben: "Ich kann Dir sagen, was auf mich hier oben EDXF so in etwa zukommen wird: " Auch hier ein *eindeutiger* Bezug auf diesen einen Standort. Es lag gar nich in meiner Absicht, eine Gesamtübersicht zu erstellen, sondern lediglich klarzustellen, daß die von Dir genannten (allgemein gehaltenen, erinner Dich PPL im Verein Bruchteil als von gewerblich, dort stand nicht in *meinem* Verein) Fakten nicht verbindlich sind. Ich habe vor Beginn der Ausbildung beträchtliche Preisvergleiche angestellt, bis in den Süden Deutschlands hinunter und die Unterschiede sind mitunter gewaltig, sowohl für Ausbildung als auch für die Charter. Ich habe auch festgestellt, daß Dein Verein saugünstige Preise anbietet, aber damit leider die absolute (und megapositive) Ausnahmestellung darstellt, so günstige Charter habe ich sonst nirgends aufgefunden. Die Preise hier oben in EDXF sind dabei immer noch im unteren Bereich angesiedelt, es geht also noch wesentlich teurer. Aber es ging mir nur um die allgemeine Darstellung Verein/gewerblich, denn wie gesagt, bei uns ist der Unterschied lapidar. Bei den Arbeitsstunden in umserem Verein habe ich mich unglücklich ausgedrückt, die 12 Arbeitsstunden sind nicht pro Monat, sondern pro Jahr, sorry, das war eindeutig falsch zu verstehen. Aber um es kurz zu machen,....(den Text durchles,... etwas rotwerd,... das "kurz wegdenkt...ahem) Es ist jetzt nicht in meinem Sinne eine endlose Diskussion in Gang zu bringen die im Nirwana endet, weil irgendwann keiner mehr mitliest und es langweilig wird. Mir ging es nur darum, einen Gegenstandpunkt darzulegen, den ich aus eigenen Erfahrungen beitragen konnte. Ich will nicht "ich hab recht, nein ich habe recht" spielen, ganz bestimmt nicht. Mir ist nur wichtig, daß diejenigen, die hier mitlesen und mit dem Gedanken spielen, das Fliegen selber anzufangen empfindlich gemacht werden, immer genaue und eigene Informationen einzuholen, weil nun mal große Unterschiede bestehen. Und es sollte eben klargestllt sein, *daß* diese Unterschiede bestehen. Und Mißverständnisse, die aus gelesenen Texten heraus entstehen, was nun mal schneller geschieht, als bei Unterhaltungen, versuche ich auch entsprechend gerad zu biegen, soll keine Klugsch...erei sein. Viele Grüße, Marcus |
Turbulenzen...
Hallo Marcus,
ich bin vor ein paar Wochen mit einer PA28 (nicht als PIC) entlang der mallorcinischen Nordwestküste geflogen, und ich muss dir sagen, so bin ich noch nie in einem UL durchgerüttelt worden, und habe da schon einiges hinter mir. Selbst dem Piloten, einem Fluglehrer, wurde die Sache bedenklich. Leider war meine kleine Tochter mit an Bord, die mag jetzt voerst nicht mehr mit einer kleinen Maschine fliegen. :(Allerdings kam der Wind cross über die Berge, und die Frage ist natürlich, wie z.B. eine C42 von Comco Ikarus da ausgesehen hätte...) Rein theoretisch: hängt die Turbulenzanfälligkeit nicht auch von der Flächenbelastung ab? Mit anderen Worten, kann eine kleinere Fläche bei gleichbleibenden Gewicht dieses Problem mildern? Gruss, ULli |
also um das hier mal zu beenden:
ich nehme alles zurück und behaupte das gegenteil. ULli hat recht was die sache mit dem UL angeht. gewicht ist nur ein teil der rechnung.... So ich bin dann erstmal wech. bekomme noch kopfschmerzen hier greets, Nik |
Na klar, ULli...
... das ist es: Bei gleicher Masse und gleichem Traegheitsmoment bestimmt die Flaechenbelastung die Anfaelligkeit fuer Turbulenz. Bei "Schlagloechern" muss man also noch einen Kartoffelsack in's UL laden...
Ich hab gehoert, in der schoenen Schweiz werden UL's einfach schwerer gemacht (hoffentlich auch fester) und dann als normale Leichflugzeuge zugelassen (und von PPL-A-lern geflogen) - dort zaelt die Flaechenbelastung, nicht das maximale MTOW. Noch sind da "echte" UL's nicht erwuenscht ;) . Viele Gruesse Peter |
Re: Turbulenzen...
Hi Ulli,
Zitat:
Zitat:
Viele Grüße, Marcus |
Ja, ja, die Schweiz,
aber die österreichischen Kollegen sind da auch etwas speziell, was die UL-Fliegerei angeht, zumindest wenn es um die Anerkennung deutscher Lizenzen geht... Tja, die Bergluft... :D
Fies, wa? Gruss, ULli |
Wichtiger Nachtrag:
Hallo!
Es sieht so aus, dass Mitte dieses Jahres in Deutschland der PPL nach JAR/FCL eigeführt wird (weitere Verzögerungen allerdings nicht ausgeschlossen). Zusätzlich soll es dann auch einen nationalen PPL geben und - anders als ich es vor einen Tagen gepostet habe - wird dann auch die UL-Lizenz auf den PPL angerechnet!!! Nur wenige Extra-Stunden plus Theorieprüfung sind nötig!!! :) Im Umkehrschluss heisst das aber auch: der alte PPL fällt weg, bestehende Lizenzen bleiben aber unangetastet. Wenn man also den PPL sowieso machen möchte und ins Ausland will, sollte man die Ausbildung schleunigst beginnen!!! Mit Einführung von JAR/FCL Regeln wird es richtig teuer! Details in der Januar-Ausgabe des Fliegermagazins. Gruss, ULli |
joa, mir stinkt dieser euro kram - wie gut dass ich davon so nicht betroffen bin. acro hab ich ... nur lehrlizens will ich noch... weiß einer, ob sich da auch noch was ändert?
greets, Nik |
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