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Trittin schlägt wieder zu!
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...144066,00.html
:confused: (Satire Anfang) Demnächst ist Fliegen nur noch zu Hause am PC erlaubt. (Satire Ende) :confused: |
Mit einem guten Verstärker, guten Boxen und "angemessener" Lautstärke kannst Du die angegebenen Werte von 67 dB locker übertreffen.
Deine Nachbarn werden sich wundern, dass der Flughafen plötzlich zu Ihnen gekommen ist... :ms: |
Demo!!
Moin,
man könnte ja glatt mal in Flusi-Kreisen ne Demo veranstalten: Zu einem festgesetzten Zeitpunkt starten Flusi-Fans aus ganz Deutschland ihre Maschinen, reißen die Anlage bis zum Anschlag auf, machen ihre Fenster auf und lassen ihre Triebwerke mal brüllen wie Sau. Empfehlenswert wäre hier vielleicht die MD-87 von Paul Golding, die hat einen so schönen baßlastigen Sound... -wollen wir doch mal sehen, wer lauter ist; die Flughäfen oder wir! :ms: Gruß, -Enno |
Re: Trittin schlägt wieder zu!
Jungs,
ich mag ja nicht meckern, aber dieser Thread hat doch wieder mal nichts mit "So fliegt man richtig" zu tun, oder? Das gehört eher in "Meinung, Klatsch und Tratsch". Genauso wie all die anderen Threads über FS98/FS2000-spezifischen Problem in die entsprechenden Folder gehören. Kein persönlicher Vorwurf, nur ein Beitrag zur Aufrechterhaltung der Moral. ;) Markus |
@Markus
Jein,
schliesslich handelt es sich um eine Gesetztesvorlage, die das REALE Fliegen betrifft und auch hier gibt es ein paar "Exemplare" realer Piloten. Auf der anderen Seite magst Du recht haben, da es sich hier nicht um technische Belange des Fliegens handelt. Dass ich mir schon Gedanken über den Ort eines Postings mache, kannst Du daran erkennen, dass der Artikel über die Airbus-Marktführerschaft (auch von mir) in den "Tratsch Ordner" geschrieben wurde. Mit einem offenen Ohr für Anregungen (Kritik) :) |
Mahlzeit,
Ich finde den Vorstoß gut, da er die Konzerne zu weiteren Maßnahmen der Lärmreduzierung zwingt. Man sollte dies noch ausweiten, und die Lärmbelastung im Cockpit um mindestens 10dB senken. Nur damit ihr mal eine Vorstellung bekommt, was so abgeht: im Cocpit der B747-200 haben wir !!!!97!!!! dB (und die Pflicht einen Gehörschutz zu tragen!!), in der A340 (das leiseste Flugzeug in der gesamten LH Flotte) sind es immerhin noch 87dB, was auf den Ohren der Piloten durchschnittlich lastet. Es handelt sich dabei um den Umgebungsgeräuschpegel und die ATC-Dosis. TLF |
Hallo,
ist eigentlich allen klar, wie laut Flugzeuge wirklich sind?? Hier in Hamburg gibt es dankenswerterweise das Nachtflugverbot, über das sich einige Egoisten aufregen. Selbst wenn man nicht direkt an der letzten Meile des Final eines großen Verkehrsflughafens wohnt, kann das ganz schön nerven. Für Preissenkungen war und ist genügend Spielraum, warum nicht auch für eine Verbesserung des Streßfaktors von Anwohnern und Personal? @boerries: Wo bitte "schlägt Trittin wieder zu"?! Wo hat er denn schon mal "zugeschlagen"? Ganz ehrlich: undifferenzierte Schlagzeilen à la Bildzeitung gehen mir ziemlich auf den Keks. Die freie Entfaltungsmöglichkeit einer Gemeinschaft wird immer Einschränkungen lokaler Art nach sich ziehen. Betto. |
97 dB im Cockpit? Da irrst du dich, TooLowFlap!
Leihe Dir mal ein Schallpegelmeßgerat und stelle 97 dB an Deiner Stereoanlage ein (falls diese das überhaupt schafft). Das ist ein Höllenlärm. Im Airbus-Cockpit sind es auch keine 87 dB. es ist dort normalerweise viel leiser. Bei einem Pegel von 87 dB muß man schon fast schreien um sich zu unterhalten. Viele leise Grüße! Hans |
@Betto, hier hat Trittin bereits zugeschlagen:
- beim Dosenpfand, kläglich gescheitert
- bei der Ökosteuer (eigentlich Energie- oder Rentenkassenaufbesserungssteuer), fauler Kompromiss, die grossen Verschmutzer wurden davon befreit, die bieten schliesslich Arbeitsplätze, der Privatmann zahlt kräftig drauf, auch ohne Auto - beim Atomausstieg, fauler Kompromiss ... Ich wohne selbst im RNAV SID NOR1A, NOR1M von EDDK. Die Regelung betrifft ja nicht nur die grossen Airports, sondern auch die "kleinen" Verkehrs- und Sonderlandeplätze, was das Aus für eine grosse Anzahl derselben bedeuten würde. Lies mal in den einschlägigen General Aviation Zeitschriften, wie dort über die Novelle gedacht wird. |
hi boerries,
es ging mir eher um die Formulierung als um den Inhalt seiner politischen Karriere. Dosenpfand: ja, *leider* gescheitert (diese Deppen, die nicht bis zwei zählen können, sich aber Ministerpräsidenten schimpfen! Grrr.) Ökosteuer: Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nicht besonders gut verkauft. Diese sch... Ausnahmen sind leider politische Realität, damit die diversen Wählergrüppchen nicht gar zu beleidigt sind. Die CDU hatte für die derzeitige Legislaturperiode ähnliche Pläne in petto, hütet sich aber, das als Opposition an die große Glocke zu hängen, dann kann man nämlich nicht mehr so schön meckern. Atomausstieg: "Faul"? Würde ich nicht sagen. Das Ziel eines baldigen Ausstiegs war nur mit Kompromissen zu erkaufen. Eine kompromißlose Verfügung der Regierung hätte rechtliche Schritte (Besitzstandswahrung, Rechtssicherheit...) der Betreiber nach sich gezogen, die einige Aussicht auf Erfolg gehabt hätten. Immerhin ging es darum, die Betreiber dazu zu bewegen, sich *freiwillig* von einem Milliardengeschäft zu trennen. Das Risiko eines verlorenen Rechtsstreits wäre für die Regierung einfach zu groß gewesen. Die Schwierigkeiten, ein Kernkraftwerk stillzulegen, sind ganz dramatisch und kosten extrem viel Geld (gemessen in Jahren/Milliarden pro Kraftwerk). Selbst unter optimalen Voraussetzungen ginge der Vorgang nicht signifikant schneller (vielleicht zwanzig statt dreißig Jahre), auch wenn das nicht alle sehen (wollen). Aber mir scheint eher, daß Trittin Dir in den anderen Belangen nicht radikal/konsequent genug ist?! Herzliche Grüße, Betto. |
Zitat:
In diesem Sinne TLF |
Hi Betto,
nein, Trittin ist mir in manchen Belangen zu radikal, nämlich bei denen er keinen Widerstand von Lobbyisten befürchten muss. Die Ökosteuer ist das beste Beispiel, guter Ansatz, der aber durch die vielen Ausnahmeregelungen zunichte gemacht wurde, und nun das Wirtschaftswachstum hemmt und Ottonormalverbrauchers Geldbörse belastet.
Zum Beispiel: "Warum bitteschön, sollen Airlines nicht für Kerosin Mineralölsteuer zahlen?", nur damit das Fliegen für Touris billig bleibt? Obwohl aufgrund der Höhen in denen geflogen wird, die Auswirkungen auf die Ozonschicht wesentlich gravierender sind, als bei einer vergleichbaren Menge Otto-/Dieselkraftstoff in einem PKW/LKW. Beim Atomausstieg hat er meiner Meinung nach einen ganz entscheidenden Fehler gemacht: Er hat keine Alternativen zur Verfügung, alternative Energieträger gibts bisher nur in einem so geringem Ausmass, dass die Lücke nicht gefüllt werden kann! Der notwendig Strom wird nun entweder durch Einkauf oder durch die Verbrennung fossiler Energieträger bereitgestellt werden müssen. Eingekauft wird nun "billiger" Strom u.a. aus KKW´s in Osteuropa oder Frankreich also verlagert man das Problem Atomstrom nur ins Ausland. Die andere Alternative ist die Verwendung heimischer Braunkohle mit Ihren negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Wer einmal über die Braunkohletagebaugebiete in Ostdeutschland oder NRW geflogen ist, weiss was ich meine, abgesehen von der CO2- Belastung. Beim Thema Dosenpfand wäre es auch sinnvoller sich über Alternativen, die es ja schon gibt, Gedanken zu machen und die Dosen durch andere Behälter zu ersetzen. Wie wäre es mit Flaschen, die kann man nämlich wieder verschliessen, wenn man sie nicht in einem Zug leert, was bei den Bierdosen natürlich schwerfällt ;) und sie danach wieder über das schon bestehende Pfandsystem wieder zurückführen. Das waren so meine Gedankengänge, aber ich glaube nun kommen wir wirklich vom eigentlichen Thema "So fliegt man richtig" ab. Trotzdem ist es interessant sich auch über solche Themen hier zu unterhalten. Viele Grüsse nach Hamburg (hab die Stadt übrigens vor zwei Wochen erstmals mit Sonnenschein erlebt, war echt ein Erlebnis :) ) |
Hallo TooLowFlap,
hier schreibt noch mal der 61jährige junge Mann. *g* Zunächst ist es wichtig, dass wir auch wirklich von den gleichen Voraussetzungen ausgehen. Bei den 97 dB habe ich unterstellt, dass es sich um den sogenannten A-bewerteten Schallpegel handelt. Dann müsste es 97dBA heißen. Beim A-bewerteten Schallpegel wird nach dem Mikrofon ein Filter eingefügt, dass zunehmend die tiefen, und etwas auch die hohen Töne dämpft, bei 32 Hz z.B. um 40 dB, das bedeutet, Schwingungen mit dieser Frequenz werden um den Faktor 100 abgeschwächt angezeigt. Damit will man erreichen, dass das Pegelmeßgerät etwa so "hört" wie der Mensch. Was das Pegelmeßgerät natürlich nicht bewertet ist die individuell empfundene Lästigkeit des Lärms. Ein Windrauschen wird allgemein vergleichsweise als nicht sehr lästig empfunden, kann natürlich auch sehr laut sein. Vielleicht kommt es daher, dass ich bisher stets den Eindruck hatte dass es vorne im Cockpit immer leiser war als hinten in der Kabine, denn ich konnte stets mit den Piloten ganz normal sprechen ohne schreien zu müssen. Ein vorbeifahrendes Motorrad lärmt mit mit ca. 90 dBA. Neulich habe ich mal die Musik im Fitness-Studio nachgemessen, es waren auch 90 dBA, für mich schon belastend laut. Ich bin deshalb gegangen. Naja, wenn ich alleine zu Hause bin, stelle ich mal meine Stereoanlage mit einem Rauschsignal auf 97 dBA. Sollte im Cockpit einer 747-200 wirklich ein Dauerpegel von 97dBA herrschen, so wäre es eine ziemliche Sauerei falls nichts dagegen unternommen wurde. Viele Grüße! Hans |
Diese Angaben sind Stand Dezember 2000 für die 747-200:
Umgebungsgeräuschpegel (in -db(A)-): 84 Geräuschpegel inkl. ATCdosis (in -db(AI)-): 97 Grund dafür dürfte vorallem sein, dass das Überschallrumpeln bei der 742 fast genau über dem Cocpit ist. Nachlassende Hörleistungen sind da kein Wunder. TLF |
Danke TooLowFlap,
jetzt wird die Sache klar. Das Nutzsignal (ATC) muss bei einem breitbandigen Lärmpegel etwa 10 dB über diesen liegen, um lesbar zu sein. Für die Piloten kommt schon, wie bei manchen anderen Berufen auch, eine ganze Menge an gesundheitlichen Belastungen zusammen, die für sich alleine genommen nicht gefährlich aussehen, in der Summe es aber bestimmt sind. Aber sowas wird von den Arbeitgebern ja stets verharmlost. Überschallrumpeln, das ist was Neues für mich, das kenne ich vom Cessnas fliegen nicht, logisch. Ich könnte mir aber vorstellen, dass durch die Rumpfform die Strömung stark beschleunigt wird und dadurch, ev auch durch Wirbel in der Grenzschicht, teilweise in den Überschallbereich gerät. Bitte kläre mich (und uns) kurz auf. Gruß! Hans |
.........oder sollte die 747 nicht so viel mit geöffnetem Fenster geflogen werden?
;) HP PS: Ich weiß gar nicht, ob sie Schiebefenster wie die 757/767 hat........ |
Mit geöffnetem Fenster fliegen? Oje, ich ahne was!
Gruß! Hans |
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