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Baron 16.08.2012 18:51

Ecuador sagt Wikileaks-Gründer Asyl zu
 
http://www.focus.de/politik/ausland/...id_801199.html

Jetzt muss er nur noch aus London raus kommen und nach Ecuador...:rolleyes:

Christoph 16.08.2012 20:47

Und das will England verhindern.

Großbritannien besteht auf Auslieferung von Julian Assange

Christoph 16.08.2012 20:58

Zitat:

Assange: Briten drohen Ecuador mit Razzia

Ecuador gibt am Donnerstag seine Entscheidung über den Asylantrag von Wikileaks-Gründer Julian Assange bekannt. Laut Informationen des ecuadorianischen Außenministers droht die britische Polizei offen damit, die Botschaft zu stürmen, falls sich das Land weigert, Assange auszuliefern.

Sein Land habe über den Antrag entschieden und werde das Ergebnis um 07.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) mitteilen, sagte Außenminister Ricardo Patino am Mittwoch. Um Assange ist zwischen Ecuador und Großbritannien ein diplomatischer Zwist entbrannt. Das südamerikanische Land befürchtet eine Polizeiaktion gegen seine Botschaft in London, in der sich Assange seit sieben Wochen aufhält.

41-jährige hatte sich im Juni in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort werden ihm Sexualdelikte zur Last gelegt. Der Australier fürchtet aber, letztlich an die USA ausgeliefert und dort wegen der brisanten Enthüllungen durch Wikileaks verfolgt zu werden.

Schrifliche Drohung
Großbritannien hat nach Angaben Ecuadors mit der Durchsuchung seiner Botschaft in London gedroht. „Heute haben wir eine Drohung des Vereinigten Königreiches erhalten, eine ausdrückliche und schriftliche Drohung, dass sie unsere Botschaft in London stürmen könnten, falls Ecuador sich weigert, Julian Assange auszuliefern", sagte Außenminister Ricardo Patino am Mittwoch in Quito. Sollte Großbritannien die Androhungen wahr machen, würde dies Ecuador als „inakzeptabel, unfreundlich und feindlichen Akt" interpretieren, warnte Patino. Sein Land wäre gezwungen, zu reagieren. „Wir sind keine britische Kolonie", fügte er zornig hinzu.

Nach einem Bericht der britischen BBC könnte unter anderem der exterritoriale Status der Botschaft in London aufgehoben werden, um ein Eindringen von Polizeikräften zu ermöglichen. Rund um das Botschaftsgelände seien in der Nacht auf Donnerstag bereits zusätzliche Polizisten aufmarschiert.

Die Wikileaks-Aktivisten verurteilen das Verhalten Großbritanniens in einer Stellungnahme. Das Gewähren von politischem Asyl sei ein "friedlicher und humanitärer Akt", der keine negativen diplomatischen Konsequenzen nach sich ziehen dürfe ................
Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/netzpolitik/107...mit-razzia.php

Christoph 17.08.2012 11:23

Zitat:

Wikileaks: Nervenkrieg um Julian Assange

Zwischen Ecuador und Großbritannien ist ein diplomatischer Krieg über den Wikileaks-Gründer Julian Assange ausgebrochen. Die Briten belagern die ecuadorianische Botschaft und wollen Assange nicht gehen lassen. Ecuador kämpft für freies Geleit seines Schützlings in das südamerikanische Land.

Julian Assange avanciert zum berühmtesten Flüchtling der Welt: Nach der Zusage Ecuadors an den Wikileaks-Gründer, ihm Asyl zu gewähren, ist ein diplomatischer Krieg zwischen dem südamerikanischen Land und Großritannien - wo Assange sich geschützt in der ecuadorianischen Botschaft aufhält - ausgebrochen.

Nach den Plänen Quitos soll der Konflikt sogar noch eine größere internationale Dimension erhalten: Die ecuadorianische Führung beantragte eine Sondersitzung der Außenminister der Organisation Amerikanische Staaten (OAS) für den 23. August, die sich mit dem Fall befassen soll. Am Sitz der OAS in Washington verlautete, dass darüber am Freitag entschieden werden solle.

Kein Einlenken der Briten
Ecuador hatte zuvor beschlossen, dem vor acht Wochen in seine Londoner Botschaft geflüchteten Australier Asyl zu gewähren. Assange solle damit vor Verfolgungsrisiken vor allem in den USA geschützt werden, sagte Ecuadors Außenminister Ricardo Patino in der Hauptstadt Quito. Großbritannien will Assange jedoch in keinem Fall freies Geleit gewähren, erklärte Außenminister William Hague in London.

Die Briten hatten zuvor sogar gedroht, sie könnten auf der Grundlage eines Gesetzes von 1987 auch in die Botschaft Ecuadors eindringen und Assange dort festnehmen. Am Donnerstagnachmittag ruderte das Außenministerium dann aber zurück. Dennoch berief der ecuadorianische Parlamentspräsident Fernando Cordero den Kongress zu einer Sondersitzung für Donnerstagabend ein.

Keine Einmischung der USA
Wegen des diplomatischen Streits zwischen beiden Ländern hatte Ecuador auch die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) eingeschaltet und ein Treffen der Außenminister für Sonntag anberaumt. Am Wochenende kommt auch das lateinamerikanische Staatenbündnis der Bolivarischen Alternative für unser Amerika (ALBA) zu Beratungen über den Fall Assange zusammen.

Die USA wollen sich offenbar zunächst zurückhalten. "Das ist eine Angelegenheit zwischen den Ecuadorianern, den Briten und den Schweden", sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, am Donnerstag vor den Medien.

In Quito versammelten sich am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) rund 50 Demonstranten vor der britischen Botschaft, um gegen die Regierung Großbritanniens zu protestieren. Polizisten riegelten das Botschaftsgebäude ab, um es vor den Demonstranten zu schützen, berichtete die Zeitung El Comercio.

Ernennung von Assange zum Diplomaten
Unklar bleibt, wie Assange ohne Duldung der britischen Regierung aus der kleinen Botschaft nach Ecuador gebracht werden könnte. Die Vertretung ist im Erdgeschoß eines Appartementgebäudes untergebracht und unter Dauerbeobachtung der britischen Behörden. Im Vorfeld war spekuliert worden, Assange könne in einem diplomatischen Fahrzeug zum Flughafen gebracht oder im Botschaftsgepäck herausgetragen werden. Auch eine Ernennung zum Diplomaten wurde diskutiert. Anwälte und Diplomaten haben diese Szenarien jedoch als praktisch kaum umsetzbar verworfen.

Notfalls will Assange seine Ausreise vor dem Internationalen Gerichtshof erstreiten. London müsse "die diplomatischen Pflichten der Flüchtlingskonvention beachten, ihn ausreisen lassen und ihm freies Geleit geben", sagte der bekannte spanische Anwalt und frühere Richter Baltasar Garzón, der Assange juristisch unterstützt, der Tageszeitung El País.
Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/107...an-assange.php

und
http://www.heise.de/newsticker/meldu...l-1669131.html

Christoph 19.08.2012 21:14

Zitat:

Julian Assange: USA müssen sich entscheiden

In einer Rede vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London hat der Wikileaks-Gründer Julian Assange all seinen Unterstützern gedankt und besonders die südamerikanischen Staaten gelobt, die das von Ecuador gewährte Asyl unterstützen. Direkt an US-Präsident Obama gewandt, forderte Assange die USA auf, die "Hexenjagd auf Wikileaks" einzustellen und den mutmaßlichen Whistleblower Bradley Manning freizulassen.

In seiner sehr staatsmännisch und emotional gehaltenen Rede stellte Assange den Kampf von Wikileaks in eine Reihe mit allen Repressionen, die die Meinungsfreiheit in der ganzen Welt bedrohen. So erwähnte er die Verurteilung der russischen Band Pussy Riot ebenso wie die Gefängnisstrafe des Bloggers Nabeel Rajab. Assange schilderte, wie er in der ecuadorianischen Botschaft Schritte hören konnte, als die Polizei in der Nacht die Notausgänge besetzte und wie am nächsten Morgen die Sonne in einer neuen, gerechteren Welt aufgegangen sei, als eine mutige lateinamerikanische Nation für Gerechtigkeit sorgte.

Neben Ecuador bedankte sich Assange bei Bolivien, Brasilien, Chile, El Slavador, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua und Peru für die Unterstützung von Wikileaks. Erstmals erwähnte Assange bei einem öffentlichen Auftreten seine Famile und seine Kinder und sprach die Hoffnung aus, dass sie bald wieder zusammen sein werden.

Assange appellierte an die USA, sich an die Werte zu erinnern, auf denen ihre Gründung beruht. Sonst werde sich die USA zu einem repressiven Staat entwickeln, in dem Journalisten aus Angst vor Verfolgung schweigen und Bürger in der Nacht wispern müssten. Die USA müsse auf diesem Weg umkehren: "Ich appelliere an Präsident Obama, das Richtige zu tun. Die USA müssen ihre Hexenjagd auf Wikileaks einstellen."

In seiner Rede erwähnte Assange mit keinem Wort die Kernthese, die zu seinem Asylersuchen in der Botschaft von Ecuador führte: die Angst, dass er bei einer Auslieferung von Großbritannien an Schweden direkt in die USA überstellt werde und so zum Schweigen gebracht werden soll. Schweden hat einen europäischen Haftbefehl erwirkt, um dort erhobene Vorwürfe der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung von einem Untersuchungsgericht klären zu lassen. (Detlef Borchers) / (as)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-1670139.html

Und: Assange: Ausreise nach Schweden denkbar

Das ist schon fast lächerlich wie GB sich aufführt, die Nachrichten sind voll davon.

Hawi 19.08.2012 22:48

Ich mag von dem Kasperltheater schon nichts mehr wissen.

Baron 20.08.2012 17:05

Bist nicht der einzige -nehme ich mal an.
Aber ein bisserl Kritik muss sich der (Schein)heilige Assange auch gefallen lassen -man kann keinen gesetzesbruch begehen und dann sagen "stellen sie doch die Strafverfolgung ein (Hexenjagd)". Das hätte jeder Einbrecher auch gerne.

Hawi 20.08.2012 18:20

Da stimm ich eh voll zu.

Baron 20.08.2012 18:39

Danke!:hallo:

J@ck 20.08.2012 20:40

Lächerlich ist lediglich, dass Schweden die Auslieferung verlangt um ihn danach in die USA weiter zu leiten. Denn die Anklagepunkte von Schweden sind beinahe lächerlich, um ein solches Großaufgebot zu verantworten.

Wenn, dann soll er direkt von der USA zur Rechenschaft gezogen und nicht über ein politisches Kalkül erst nach Schweden und erst dann in die USA gebracht werden.

Meine Überzeugung: Keine der beiden Schwedinnen, auf deren Anzeigen hin Assange von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben wurde, hat je geleugnet, mit Assange einvernehmlichen Sex gehabt zu haben. Die Anklage ist daher extrem dünn.
Was Assange allerdings mit seiner WikiLeaks Plattform veröffentlicht hat, ist mMn ein sehr schweres Verbrechen, da er Jahre der politischen Kommunikation einfach vernichtet hat. Dafür sollte er sich wirklich verantworten.

Christoph 20.08.2012 21:13

Aber vor einem fairen Gericht, das nicht einen "Todfeind" der amerikan. Politik sucht.

Baron 20.08.2012 21:57

Nur das kann er sich genauswenig wie der Einbrecher aussuchen!
Und vor allem - wo wäre denn das ?
(Konkret)?

Christoph 20.08.2012 22:07

Z.B. in GB oder Ecuador.

Baron 20.08.2012 23:02

Ok- Danke!

Christoph 21.08.2012 10:40

Gern geschah´s und wieder +1. :utoh:

Christoph 21.08.2012 12:13

Zitat:

Schweden: Keine Auslieferung in die Todeszelle

Die schwedische Regierung hat versichert, dass sie den WikiLeaks-Gründer Julian Assange unter keinen Umständen der Todesstrafe überantworten wird. Assange fürchtet, dass die USA eine Auslieferung fordern, sobald er nach Schweden kommt. Dem schwedischen Justizministerium zufolge hätte es eine solche Forderung bis dato aber nicht gegeben.

Der stellvertretende Direktorin für Strafsachen und internationale Zusammenarbeit im schwedischen Justizministerium, Cecilia Riddselius, sagte der „Frankfurter Rundschau“, eine etwaige Auslieferung in die USA unterliege strengen Bedingungen. Dazu gehöre, dass die US-Regierung garantieren müsse, dass der Gefangene auf keinen Fall hingerichtet werde. „Wir werden niemals eine Person ausliefern, der die Todesstrafe droht“, sagte Riddselius.

Assange wird in Schweden gesucht, weil er zwei Frauen sexuell belästigt oder vergewaltigt haben soll. Er selbst hat mehrfach erklärt, er befürchte, Schweden werde ihn in die USA ausliefern. Dort drohe ihm die Todesstrafe, weil er auf der Enthüllungsplattform Wikileaks Zehntausende geheimer US-Depeschen veröffentlicht hatte.

In dem Interview stellte das schwedische Justizministerium jetzt klar, dass die USA bisher keinen Schritt unternommen hätten, um Assange aus Schweden ausgeliefert zu bekommen. Auch Großbritannien habe noch keinen Antrag aus den USA erhalten.
Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/108...todeszelle.php

Hawi 21.08.2012 12:47

Zitat:

Zitat von Christoph (Beitrag 2477430)
Z.B. in GB oder Ecuador.

... oder in Russland, dieser vorbildlichen Demokratie (siehe Russia Today).

Burschi 21.08.2012 16:20

Zitat:

Zitat von J@ck (Beitrag 2477417)
da er Jahre der politischen Kommunikation einfach vernichtet hat.

Wenn ich mich nur an das Video erinnere, wo vom Hubschrauber aus die Leute wie die Hasen abgeknallt werden, obwohl unbewaffnet, finde ich, man sollte ihm einen Orden verleihen. Leute wie er zeigen wenigstens einmal auf, wie die "Guten" wirklich sind. Die Amerikaner sind die Römer des 20. und leider auch noch des 21. Jahrhunderts.

Baron 21.08.2012 19:50

#OpFreeAssange: Anonymous greift britische Regierung an
 
Die Hackergruppe Anonymous gibt an, eine Nummer von Regierungsseiten Großbritanniens angegriffen zu haben, um Julian Assange zu unterstützen und sich für dessen faire Behandlung einzusetzen.
http://cas.criteo.com/delivery/lg.ph...NEjetWMj1dlsx5
(21.08.2012, 16:30) Die Webseiten von Regierungsinstitutionen wie die des britischen Justizministeriums wurden von Anonymous mit einer Denial of Service Attacke angegriffen. Damit möchte man gegen die Behandlung Julian Assanges protestieren und seine Unterstützung ausdrücken. Auch die Webseite des Departments of Work and Pensions sowie die offizielle Seite der Royal Family wurden lahmgelegt.

Der Gründer der Whistle-Blower-Pattform Julian Assange hat in der Botschaft Ecuadors in London Zuflucht genommen, um seine Auslieferung nach Schweden zu verhindern. Dort wird er wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zweier Frauen angeklagt, was er seit jeher bestreitet. Assange sieht die Anklage politisch motiviert. Damit soll der Gründer von Wikileaks an die USA ausgeliefert und wegen der Veröffentlichung einer Vielzahl kritischer und geheimer politischer Dokumente verantwortlich gemacht werden können.

Anfangs machte es den Anschein, als ob eine Auslieferung an die USA bei einer erfolgten Überstellung an Schweden eher unwahrscheinlich wäre. Nun aber erscheint dies weit plausibler. Die schwedische Regierung hat sich nämlich zu Wort gemeldet, und versichert, dass Assange auf keinen Fall an die USA ausgeliefert wird, wenn ihm dort die Todesstrafe drohen würde. Es bedarf also für die Auslieferung, die jetzt durchaus machbar erscheint, einer Garantie der USA, dass Assange nicht zum Tode verurteilt wird.

Allerdings habe die USA, so das schwedische Justizministerium, noch keine Wege eingeleitet, um die Auslieferung Assanges tatsächlich anzustrengen. Auch die britische Regierung vermeldet keinen solchen Schritt. Ein entsprechender Antrag soll aber bereits in Planung sein.

Am Sonntag sprach Assange vom Balkon der Botschaft von Ecuador und forderte die USA auf, die Hexenjagd zu beenden. Anonymous nahm sich der Befreiung Assanges schon länger an und schuf die Kampagne #OpFreeAssange.

Die Hackerformation hat im Rahmen dieser Operation nicht nur diverse Regierungswebseiten sondern auch die von Visa und Mastercard angegriffen, nachdem vor etwa zwei Jahren bekannt wurde, dass die Finanzdienstleister Spendengelder an Wikileaks einfrieren würden, so dass die Whistleblower-Plattform wegen Geldmangels eingestellt werden musste.

http://www.telekom-presse.at/OpFreeA...n.id.21780.htm

Christoph 21.08.2012 21:14

Da hier nur Pressemeldungen, die in allen Medien verbreitet werden, gepostet werden, verschiebe ich das Thema nach OT.

TheltAlpha 21.08.2012 21:24

Zitat:

Schweden: Keine Auslieferung in die Todeszelle
Na sehr glaubwürdig. Jeder, der weiß, wie man das Wort "Jus" schreibt, erkennt, dass das unglaubwürdig hoch zehn ist.
Zitat:

Dazu gehöre, dass die US-Regierung garantieren müsse, dass der Gefangene auf keinen Fall hingerichtet werde.
Wer führt denn den Gerichtsprozess? Die US-Regierung oder die US-Judikative? Kann in den USA die Regierung den Gerichten vorschreiben, wie sie zu urteilen haben? Das wäre dann allerdings sehr bedenklich.

Christoph 21.08.2012 21:33

Auch "nur" Lebenslänglich wäre in den USA nicht sehr angenehm.

J@ck 21.08.2012 21:56

Zitat:

Zitat von Burschi (Beitrag 2477475)
Wenn ich mich nur an das Video erinnere, wo vom Hubschrauber aus die Leute wie die Hasen abgeknallt werden, obwohl unbewaffnet, finde ich, man sollte ihm einen Orden verleihen. Leute wie er zeigen wenigstens einmal auf, wie die "Guten" wirklich sind. Die Amerikaner sind die Römer des 20. und leider auch noch des 21. Jahrhunderts.

Ich kann Dir zu dieser Aussage nicht ganz folgen.

Gemeint habe ich selbst die politische Kommunikation untereinander und nicht die Halbwahrheiten, die von der Politik dem Bürger untergejubelt werden.

Burschi 22.08.2012 01:12

Zitat:

Zitat von J@ck (Beitrag 2477417)
Was Assange allerdings mit seiner WikiLeaks Plattform veröffentlicht hat, ist mMn ein sehr schweres Verbrechen, da er Jahre der politischen Kommunikation einfach vernichtet hat. Dafür sollte er sich wirklich verantworten.

Dann verstehe ich nicht, was du damit meinst.

Mobiletester 22.08.2012 23:03

Wenn ich an die Heimlichtuerei von van Gucht und EU Konsorten denke, braucht es solche Leute.
Das Gesetz ist letzlich nichts anderes als von irgendwelchen Lobbisten und/oder Politiker verfasste Worte. Ich denke nur an die ungerechte Behandlung des Megauplod Begründers.
Ich habe Resepekt vor Assange und seinen Kollegen.

Lowrider20 22.08.2012 23:08

Also die veröffentlichten Depeschen, um die ja der ganze Wirbel um Wikileaks vs. USA entstand, sollen ungeschwärzte Namen enthalten haben. Und deswegen wurde angenommen, diese Personen würden nun auf den schwarzen Listen so mancher Gegner stehen. Aber bis heute hat man von keinem "Unfall" eines jenen ungeschwärzten Namensbesitzers gehört. War da vielleicht doch nicht soviel Wahres dran?

J@ck 22.08.2012 23:15

Zitat:

Zitat von Burschi (Beitrag 2477507)
Dann verstehe ich nicht, was du damit meinst.

Nun: In der Politik gibt es einerseits Gespräche unter Politikern (Botschaftern, etc.) und die Kommunikation an den normalen Bürger (über Medien).
Mit den Enthüllungen wurden weniger Halbwahrheiten zwischen Politik und Bürgern aufgedeckt als die eigentlichen politischen Gespräche zwischen Politikern geöffnet.

Ein Beispiel: Ein Konflikt zwischen 2 Ländern hat doch immer mehr "Hintergrund" als in den Medien dargestellt (Macht-, Ressourcen- oder Gebietsverteilung, etc.).

Einen Teil dieser Hintergrundgespräche zwischen Ländern lässt dem betroffenen Land in seine politischen Karten blicken und belastet zwischenpolitische Beziehungen stark, denn die wenigsten Politiker sind wirklich ehrlich. Ich persönlich halte es daher für keine gute Idee, die große Masse solcher Depeschen zu veröffentlichen.

Ist meine persönliche Meinung und Schweift vom eigentlichen Thema ab :rolleyes:

Lowrider20 22.08.2012 23:34

Naja. Ausschlaggebend waren ja die Afghanistan-Berichte (bei dem auch der Hubschraubereinsatz enthalten war). Und wie gesagt, bisher hörte man von keinen Todesfall jener Namensbesitzer.


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