![]() |
Trafofrage
Hi !
Wenn ich einen Trafo Trafo 50VA, 24V, 2080mA nur als ERHALTUNGSlader für einen 24V Bleiakku bauen will und ich nehm den : http://www.reichelt.de/Printtrafos-2...043a01146e9934 wie rechnet sich das? 24V AC*1,4 = nach dem Siebelko 33,6V DC (- 2x0,7V für Dioden) und ich kann dann einen Längsregler anhängen und den auf 27,6V einstellen. Passt das so? lg Triti |
Kommt drauf an wieviel Strom du brauchst. Die 33,6 Volt hast du nur unbelastet, im Leerlauf. Der Längsregler braucht auch noch mal 3 Volt und meistens schaltet man eine Diode in Serie zum Ausgang (Akku) um den Akku bei Netzausfall nicht zu entladen und den Längsregler zu schützen. Ich würde da lieber einen 30 Volt Trafo nehmen und eine Schaltung mit dem L723 aufbauen. L200 und Konsorten sind da relativ rasch am Spannungslimit.
Nimm diesen! 1,5 Ampere sollten genug zur Erhaltung sein. |
Eine günstigere Trafo Alternative.
http://neuhold-elektronik.at/catshop...oducts_id=3403 Hier musst du die Wicklungen fasenrichtig paralellschalten. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hi!
Danke für den link. > Kommt drauf an wieviel Strom du brauchst. Das soll nur ein ERHALTUNGSlader für den 24V Akku im Traktor sein. Der wird vorher voll aufgeladen und dann kommt das Ding ran. Da reichen sicher 1,5A. Aber was anderes: Kannst Du mir bitte erklären welchen Transistor man bei dem Längsregler (ja, ich will das selbst bauen) nehmen muss? Reicht der TIP33C oder muss/soll das ein Darlington (TIP142T)sein? Ich hänge eine Zeichnung für einen 12V Akku an. Den will ich auch bauen. Umschaltbar auf ca. 3A und 5A. Stromquelle: Laptop 120W Netzteil, hab ich schon. Aber ich habe Probleme mit dem Vorwiderstand. Wieviel Ohm und warum? Ich denke wenn der zu klein ist und der Transistor zur strombegrenzung aufmacht dann kriegt der zu viel Strom und stirbt. Wie macht man das richtig? lg Triti |
Zitat:
Dann ist dir mit einer konstante Spannungsquelle nicht geholfen: diese Art der Regelung ist für Blei-Gel-Akkus geignet nicht aber für, ich sage mal "Säure-Akkus": diese benötigen eine konstante Stromquelle. MfG, Thiersee |
> Ich nehme an, daß es sich um einen "normalen" Akku für LKW und KFZ, nur mit 24v, oder?
Richtig. > ich sage mal "Säure-Akkus": diese benötigen eine konstante Stromquelle. http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie: ...oder aber wenn möglich ein Erhaltungsladegerät anzuschließen. Das ist ein Ladegerät mit sehr kleinem Ladestrom (etwa 50 bis 100 mA), bei möglichst auf 14,4 Volt beschränkter Spannung. Dieser Strom gleicht die Selbstentladung aus, ohne Schaden anzurichten. http://www.conrad.at/ce/de/content/cms_bleiakkus_laden/ Im Gegensatz zu NiCd- oder NiMH-Akkus, die mit einem konstanten Strom geladen werden, erfolgt die Ladung von Bleiakkus mit einer konstanten Spannung. lg Triti |
Zitat:
Transistorschaltungen habe ich noch nie berechnet und habe daher auch keine Praxis. Die Strombegrenzung errechnt sich relativ leicht. Es müsssen 0,65 Volt abfallen, dann steuert der Transistor durch und zieht die Regelung auf 0Volt. Ich war von der Schaltung noch nie begeistert. Schau dir mal diese Schaltung an: http://www.national.com/ds/LM/LM723.pdf Seite 8 Figure 7. Bei 12 Volt kannst ganz einfach den L200 nehmen: http://www.datasheetcatalog.com/data...0/0/L200.shtml Bei 24 Volt kommst du rasch ans Spannungslimit von 40 Volt. Der kann den Strom begrenzen (bis 2A), die Spannung stabil halten und braucht nur ein paar Widerstände und Kondensatoren. Damit hat Elektor auch Ladeschaltungen gebaut. Vergiss die Kühlung nicht, egal welche Bauteile du nimmst |
> Die Strombegrenzung errechnt sich relativ leicht. Es müsssen 0,65 Volt
> abfallen, dann steuert der Transistor durch und zieht die Regelung auf 0Volt. DAS habe ich ja kapiert. Aber der andere Transistor.... :confused: > Ich war von der Schaltung noch nie begeistert. Warum? Habe gehört das ist früher immer so gebaut worden. Werde mich über die fertigen Längsregler schlauer machen. Aber es interesiert mich trotzdem. lg Triti |
Irgendwie kommt mir die Schaltung komisch vor.
Über den 330 Ohm bekommt der TIP (NPN) seine Basisspannung um zu öffnen. Der BC 337 zieht die Spannung gegen Masse und dadurch wird der Basisstrom begrenzt>geringere Ausgangsspannung. Genau dasselbe macht auch der graue Strombegrenzungstransistor. Fliesst zuviel Strom (>3A) durch den 0,22 Ohm Widerstand, so leitet er und zieht die Basisspannung des TIP gegen Masse. Die Regelung wird über die beiden Dioden (6,3 Volt) und den Spannungsteiler des BC337 realisiert. Die Diode am Ausgang schafft einen variablen Spannungsabfall von ca. 0,2Volt bis >1Volt, je nach Lastverhältnisse. Auch die Strombegrenzung ist von der Temperatur des Transistors und dessen Umgebungsvariablen abhängig. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Die Schaltung sollte schon passen. Mit dem Poti an der BC337 stellt man die Ausgangsspannung ein. Der graue BC337 springt nur dann an wenn der Strom zu gross wird und klaut dem TIP33 den Basisstrom.
NUR: Die Schaltung ist eigentlich für eine Eingangsspannung von 9...12V und Ausgang 5V gedacht bei <1A. Ich habs nur aufgeblasen weil ich höheren Strom haben will. Und da haperts bei beim ausrechnen vom Vorwiderstand / bei der notwendigen Stromverstärkung vom Transistor. Aber danke und zerbrich Dir nicht mehr den Kopf. Ich werde schon einen finden :-) der so was schon gebaut hat. Schau mal, hab da was ähnliches gefunden, aber für max. 1,5A --> Bild lg Triti |
Bei einem Hfe von 20 braucht der TIP 33 bei 1A Laststrom 50mA Basisstrom. Bei 5A Laststrom sind es 250mA Basisstrom. Aus meiner Sicht musst du die Ausgangsspannung plus 0,6 Volt von der Eingangsspannung abziehen. Der Basisstrom und die Differenzsspannung müssten den Basiswiderstand ergeben. Vergiss nicht, der BC 337 kann nur 800mA und nicht mehr als 500mW Verlustleistung. DerTransistor leitet den "überschüssigen" Strom ab, um den Ausgangstransistor zu sperren.
|
Hi,
> Vergiss nicht, der BC 337 kann nur 800mA und nicht mehr als 500mW Verlustleistung. Ist mir vor einer Stunde aufgefallen :-). Ich nehm einen BD678A mit Rb 330 Ohm, der kann 4A. Und als Haupttransistor einen BDX33C darlington (hfe 750) mit Rb 270 Ohm/2W. Mal sehen wie das tut. Kühlkörper muss ich noch finden. Dazu noch einen 25R NTC über ein Relais als Einschaltstrombegrenzung damit das Netzteil länger lebt. Der NTC geht nur bis 3A aber der ist ja auch nur ganz kurz belastet bis das Relais anzieht, das muss er aushalten. Jetzt kann ich endlich die Teile bestellen. Danke Dir! lg Triti |
Bei einem Relaiss sind nur die induktiven Spannungsspitzen gefährlich. Dazu gehört eine Diode wie z.B.: 1N4004 paralell zur Relaisspule, Kathode am Pluspol. Dein NTC kann die Spannungsspitzen sicher nicht so gut wie die Diode abfangen. Und der Einschaltestrom ist bei einem Standardrelais und deinem starken Netzteil kein Thema. Wenn du ganz sicher sein willst, kannst du vor dem Transistor der das Relais schaltet, einen 470µF Elko schalten.
|
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
> Wenn du ganz sicher sein willst, kannst du vor dem Transistor der das Relais schaltet, einen 470µF Elko schalten.
Wenn ich das richtig sehe wäre das eine Einschaltverzögerung aber die bremst mir den Strom nicht aus. Hab ich schlecht beschrieben. So meine ich das --> Bild lg Triti Edit: Autsch! Sehe gerade: Ein 12V Relais an 18V ist nicht gut. Hm. Einen Widerstand vor die Spule? Und eine Zenerdiode? ...? |
Ein passender Widerstand in Serie zur Spule ist robuster und billiger als Dioden.
Was für eine Funktion soll der NTC paralellzum Relaiskontakt haben? |
> Ein passender Widerstand in Serie zur Spule ist robuster und billiger als Dioden.
Passt 47R/0,6W? > Was für eine Funktion soll der NTC paralellzum Relaiskontakt haben? Der bremst den Einschaltstrom (wenn zB ein grosser Elko drinnen ist). Das Relais zieht ein bisschen verzögert an, der Strom geht zuerst über den NTC, dann ist der Elko schon fast ganz geladen oder der Faden bei einer Glühlampe leicht warm. Ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen :-) http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20101223180903 lg Triti |
Ohne Spulenwiderstand kann ich nichts kontrollieren.
Die Einschaltestrombegrenzung macht so ab 1 kW Sinn. Ich denke, davon bist du noch weit weg. Du kannst auch einen Widerstand anstatt des NTC nehmen. Und als Profi steuerst du das Relais mit einem Timer wie z.B. LM555 an. Abgesehen davon, baust du deine Schaltung NACH dem Netzteil ein. Bei den kleinen Strömen reicht der Innenwiderstand von Trafo und Gleichrichter. |
> Du kannst auch einen Widerstand anstatt des NTC nehmen.
Aha. >> Die Einschaltestrombegrenzung macht so ab 1 kW Sinn. Ich denke, davon bist du noch weit weg. Und als Profi steuerst du ... Davon bin ich noch weiter weg :-) > Abgesehen davon, baust du deine Schaltung NACH dem Netzteil ein. Genau. Das ist aber ein Schaltnetzteil und die sollen recht empfindlich sein hört man. Darum die Begrenzung damit das Teil im ersten Moment nicht so viel Strom liefern muss. Aber die Idee mit NE555 und Widerstand hat echt was. Ich glaube das bau ich so. Danke! lg Triti |
Zitat:
Musst halt die Leistung richtig berechnen, sonst raucht er nach einiger Zeit ab. Frei nach Murphy: Wenn du alles in ein Gehäuse gebaut hast und es deinem Freundeskreis zeigst! Ich gebe dir recht, das sich Schaltnetzteile mit Fold Back Strombegrenzung schwertun, hohe Anlaufströme kurzzeitig zu liefern. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:09 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag