![]() |
tomtom - userverrat
Hab grad gelesen, dass tomtom die beliebtesten raserstrecken an die Behörden verkauft hat ...
Ich weiß ... man soll nicht zu schnell fahren ... aber meine Befürchtung ist einfach, dass die Polizei den möglichen Gewinn im Auge beginnt an gefährlichen stellen zu kontrollieren ... die sind ja auch dazu angehalten, wirtschaftlich zu agieren However ... das ist der Moment wo ich mich entscheide einen tomtom traffic hd nie beizutreten. Jetzt werden die Daten anonymisiert weitergegeben ... aber der Kunde ist verkauft. |
ist dir eigentlich bewusst, was mit den Bewegungsdaten passiert, die dein Mobilfunkanbieter aufzeichnet?
Oder gar was die Supermarktketten mit den Daten treiben die sich durch die "Kundenkarten" erhalten? Wiedermal viel Lärm um etwas, was schon lange praktiziert wird .......... pong |
Egal ob Handy, Kontodaten, Kreditkarten, Bankomatkarten, Überwachungskameras, Flugdaten, Internet, Email,....
Die Stasi hätte sich damals sehr gefreut wenn sie solche Möglichkeiten gehabt hätten. Leider ist die Überwachung heute viel stärker als damals, und alles wird mit der Terroristenkeule begründet. Würde mich nur interessieren, was mit den Infos letzendlich gemacht wird. Passiert dann sowas wie Syrien irgendwann auch bei uns? |
> Würde mich nur interessieren, was mit den Infos letzendlich gemacht wird.
naja, du bekommst zielgerichtete werbung, und man kann alle deiner wege, vorlieben u.ä. nachvollziehen... > Egal ob Handy, Kontodaten, Kreditkarten, Bankomatkarten, Überwachungskameras, Flugdaten, Internet, Email,. hmmmm... du hast durchaus nicht unrecht, allerdings ist es (noch) nicht ganz so einfach, diese daten zusammenzufassen, und daher rechnet sich der aufwand idr nicht. wesentlich billiger ist facebook u.ä.;) wobei du es voll in der hand hast, wie immer... (gut, die sache mit den flugdaten ist eine, da kommst schwer dran vorbei) --- > Passiert dann sowas wie Syrien irgendwann auch bei uns? was meinst du, dass man sich gegen eine regierung, durch die man sich nicht vertreten fühlt, stellt? ne, nicht in österreich... |
Die EU scheint sehr daran interessiert zu sein, dass die Daten leicht abgreifbar werden ...
Sieht Vorratsdatenspeicherung ... die Studien sagen alle: bringt nichts bei Verbrechensbekämpfung Verbrechensbekämpfung bleibt aber das am häufigst verwendete Argument. Überweisungen können ja bereits mehr oder weniger ohne Angabe von Grund abgerufen werden. (Und wenn es die EU-Behörde nicht macht muss man sich an die US Behörden wenden ... die haben den Zugriff ja auch) Standortsdaten hatten wir in Österreich auch schon mal, dass die Provider geschrien haben, dass es so nicht weitergehen kann, nachdem nur bei einen Bruchteil der Anfragen von Standorten, die Gesetzlich vorgeschriebenen Formulare nachgereicht wurden. (Wurde damals so geregelt/(ich glaube ist es noch), dass die Abfrage durchgeführt werden darf, dass dann allerdings im Nachhinein, Grund und Rechtfertigung angegeben werden muss) Wenigstens sind wir nicht am Stand der Deutschen, dass man die persönlichen Informationen zu einer IP als Privatperson bei den Providern abfragen darf. So gesehen ... stimmt, worüber rege ich mich eigentlich auf ... Dann rege ich mich über die Verschwendung von Steuergeldern auf, dass es unsere Behörden nicht schaffen die Daten selbst auszuwerten ... P.s.: Bin geborener Wiener ... also über irgendwas muss ich murren ... |
;)
die sache mit der "verbrechensbekämpfung" find ich auch süß... nicht falsch verstehen, ich denke, die strafverfolgungsbehörden aller länder sind am neuesten stand, mit der besten hardware und den besten bedienern und analysten nur - verschlüsselung wurde bereits erfunden... und weiters denke ich, dass es ein schwerer fehler ist, seinen gegner zu unterschätzen... (aber über SINN und UNSINN zu diskutieren ist verlorene liebesmüh...) |
Zitat:
Wie richtig bemerkt wurde kostet das Ganze der Allgemeinheit sehr, sehr viel Geld. Siehe Kameras in GB: Die helfen maximal im Promillebereich zur Aufklärung. Da hält keine Kosten Nutzen Rechnung. Vom Energieaufwand ganz abgesehen. Verschlüsseln nutzt nichts. Die Verbindungsdaten, Kontodaten, Flugdaten, Bewegungsprofile,.... kannst nicht verschlüsseln. |
die bewegungsprofile können nur ausgewertet werden, wenn es zugelassen wird
für konto- und verbindungsdaten gilt das selbe, wobei das eine schwerer zu verbergen ist als das andere auch für flugdaten gäbe es ein, zwei wege, sie zu verschleiern, dies ist allerdings nicht ganz so einfach wie für verbindungs- und kontodaten... deutlicher ausgedrückt: vorratsdatenspeicherung hilft nur, aktionen nachzuvollziehen bzw vorauszusagen, deren planer den iq einer himbeere hatten... |
Zitat:
naja die polizei hat sich eigentlich auch an gesetze zu halten. Kontrollieren mit dem ziel abzukassieren ist nicht erlaubt. Natürlich gibts immer wieder beispiele wo dies nicht der fall ist, nur das kannst nicht tomtom in die schuhe schieben. Tomtom ist ein profitorientiertes unternehmen, das weis man schon vor dem kauf. |
Zitat:
Sogar beim Briefeschreiben musst du aufpassen, da gibt es Scanner die die Handschrift zuordnen und erkennen und gleich mit dem Absender (wenn der draufsteht) und dem Empfänger speichern und verknüpfen. Polen hat unlängst mehrer solcher Geräte bestellt. Wer weiss, wieviele sonst noch verwendet werden. Du kannst den staatlichen Überwachungswahn nicht abstellen. Du kannst es maximal etwas schwierieger machen. |
Zitat:
Zitat:
durch die tatsache, dass gesichterkennungssoftware entgegen gewissen filmen eine doch merkliche fehlerquote hat (auch begründet durch aufnahmewinkel u.ä.) ist das bodengebundene reisen in europa schon mal kein problem. das telefonieren - wie du ja schon erwähnt hast - ebensowenig, und kommunikation via internetz wie du meintest, ich kanns nicht abstellen, nur schwieriger machen. ja, aber um einen faktor, der sich niemals rechnet (definiere "rechnen" frei)... ich erwähnte es schon mal, ich bin nicht heimlich auf der welt, ich kann damit leben, gewisse spuren zu hinterlassen, und es steht mir frei, zu wählen, wie stark diese spuren sind... |
Zitat:
In Österreich stammen diese Daten von A1, in anderen Ländern von anderen Mobilfunkbetreibern. TomTom wäre gar nicht in der Lage, diese Daten selbst zu erzeugen bzw. zu erheben. |
Zitat:
|
Zitat:
das sähe ich allerdings anders... |
Zitat:
Ja, und TomTom hat Teile davon verkauft - an Regierungsstellen. |
;)
da wir anscheinend irgendwie aneinander vorbeireden, versuche ichs mit einem schritt zurück: "Wird das Gerät an den Computer angeschlossen, beispielsweise für Updates, erhält der Nutzer eine Meldung. Darin wird gefragt, ob die gesammelten Daten an TomTom weitergeleitet werden dürfen, um "die Produkte von TomTom zu verbessern“." tomtom hat 1) die karten 2) die positionen das heisst, tt kann jeden weg jederzeit aufzeichnen, und macht dies auch, mit voller zustimmung der user, IIRC auch - aber nicht nur - offline bis hier hat noch kein mobilfunkbetreiber seine hände im spiel... dass auch mobilfunk-bewegungsdaten erfasst werden können steht dabei ausser zweifel, IMHO muss dies auch passieren, u.a. zur netzoptimierung (handover uä), dies hat allerdings mit den bewegungsdaten, die tt an die schutzmannen verhökert hat, nichts zu tun... |
dass die daten weitergegeben wurden ist nicht das schlimme ... diese daten kann jeder bei den navi-herstellern einkaufen ...
das problem ist die art der verwendung durch die dortige exekutive, die keinesweg prävention im sinn hatte :rolleyes: ... |
Zitat:
:hallo: |
Zitat:
;) andererseits - nun weiss man, WO zu schnell gefahren wird, und kann dagegensteuern... die meisten, naja, viele, oder... zumindest einige beschränkungen geschwindigkeitstechnischer art haben durchaus sinn, und da auch dort, in jenem fernen land - wie ich vermute - eben diese beschränkungen ausgeschildert sind, und sich nicht daran gehalten wird, könnten schwerpunktkontrollen bzw das installieren einer fixen geschwindigkeitsüberprüfeinrichtung (mit integriertem inkasso;)) genau das schaffen, was die blechtafeln nicht geschafft haben, den autofahrer daran zu erinnern, dass er gegen die regeln verstoßen hat... |
http://www.heise.de/mobil/meldung/To...n-1234351.html
http://derstandard.at/1303950393480/...Polizei-weiter http://www.tagesschau.de/ausland/tomtom102.html Zitat:
der berichterstattung nach nutzt die polizei in NL aber die daten der navi-hersteller um stellen zu finden, wo zwer keine unfälle passieren aber aufgrund guten ausbaus und einsichtigkeit gerne mal geringe aber für strafen ausreichend hohe geschwindigkeitsübertretungen begangen werden ... |
Zitat:
Es geht beim Verkauf von TomTom um Daten (im o.a. Fall), die die Geschwindigkeit von Verkehrsströmen zeigen. Diese Daten verwendet TomTom für sein Stauwarnsystem HD Traffic. Diese Daten müssen für HD Traffic minutenaktuell sein (und sind es auch), da fänge man mit von Nutzern nachträglich übermittelten Daten gar nichts an. Daten von TomTom-Usern würden in diesen Fällen gar nicht weiterhelfen. Die Daten über die Geschwindigkeit der Verkehrsströme werde seit Jahren aus der Bewegung von Handys gewonnen. In Österreich meldet daher A1 die Bewegungsdaten aller A1-Handys in zwei Minuten-Abständen an TomTom, wo dann an Hand von Verlangsamung der Bewegungen neuralgische Staupunkte erkannt und Umfahrungen berechnet werden. Aus den selben Daten können auch Käufer mit anderen Absichten erkennen, wo sich Handys schneller als erlaubt bewegen. Grundsätzlich also nicht so schwierig. In Wahrheit werden in Holland Bewegungsdaten der Handys eines bestimmten Providers verscherbelt, in Österreich würden es die Bewegungsdaten von A1--Nutzern sein. Wobei die österreichischen Daten von TomTom (derzeit) nicht verkauft werden. Verstehst du mein schlichtes Posting von oben jetzt? |
Wäre nur mehr interessant, ob A1 dazu berechtigt ist, meine, wenn auch anonymisierten Daten weiterzugeben.
|
Zitat:
:hallo: |
Zitat:
|
> da fänge man mit von Nutzern nachträglich übermittelten Daten gar nichts an. Daten von TomTom-Usern würden in diesen Fällen gar nicht weiterhelfen.
hmmm ich weiss nicht, wenn ich auf standort A mit den koordinaten 1234 um 11:00 bin, um 11:02 auf B mit den koordinaten 2468 kann man ziemlich schnell ausrechnen, wie lange man eben von A nach B gebraucht hat. wenn man nun den koordinatenbezogenen schlüssel kennt, kann wiederum recht einfach berechnet werden, wie schnell die durchschnittliche geschwindigkeit zwischen A und B war. weiters wird bei den tt-geräten iirc ohnehin auch die ground-speed angezeigt, dh es muss weiter nichts berechnet werden, einfach messpunkte an koordinaten der karte koppeln reicht. diese daten können dann - da sie ohnehin auch mit zeitstempel versehen sind (und das mit recht genauen zeitstempel) zu jedem beliebigen zeitpunkt übertragen werden, da die "weitergabe" der daten nicht als echtzeitstream zu erfolgen hat weiters ist die genauigkeit der so ermittelten daten (position/geschwindigkeit) die der via mobilfunk ermittelten doch sehr größer ist. so kann via mobilfunk eher schwer untershieden werden, ob nun auf der autobahn 100 gefahren wird oder auf der wenige meter daneben parallel verlaufenden bundesstraße. da in der betreffenden region ebenso ein gewisses rechtssystem vorherrscht, müssen auch dort die aufstellorte der radarboxen/mobilen überwachungen genehmigt, und dann das zeugs noch vor ort und in position gebracht werden. weiters sollte noch etwas kalibriert werden (vgl urteile aus .de, bei denen bei mangelhafter kalibrierung alle daten für ungültig erklärt wurden). dies bedeutet, dass eine offline-analyse, welche bringt, dass zwischen A und B auf abschnitt n im schnitt 90 gefahren wird, lt verordnung allerdings nur ein schnitt von 70 möglich wäre, im nachhinein den vorteil, dass der stärkste (wiederkehrende wochen)tag zur überwachung/positionierung herangezogen werden kann, was die zu erwartende trefferquote merklich erhöhen würde was will ich damit sagen: echtzeit ist gut, für stauwarnungen u.ä. dafür werden auch die daten der a1, des rosa riesen und die einiger anderer verwendet. selbstverständlich können diese daten auch für eben die durchschnittsberechnung (wie o.a.) herangezogen werden. aber auf die "echtzeitdaten" wäre tt HIER nicht angewiesen, und die "passiven" daten wären zusätzlich noch die genaueren, mit dem weiteren vorteil, dass tt selbst der urheber der datenbasis ist, und so am urmaterial filtern kann... ach ja, und gratis, sowie frei von irgendwelchen lizenzen und/oder ähnlichen knebelungen... dass die bewegungsdaten von handysims weitergegeben werden steht ausser frage, wurde ja auch in presseaussendungen mitgeteilt. allerdings nicht "nur" von einem anbieter, was ebenso nachzulesen wäre... |
Zitat:
;) |
Zitat:
|
Zitat:
Ein paar sachliche Gedanken dazu allerdings: 1. Die meisten TomTom-User verwenden ein Navi, das gar nicht ohne PC mit irgendjemandem kommunizieren kann. 2. Die Gerätre haben einen sehr begrenzten internen Speicher. 3. Nicht jeder Kunde hat eine Speicherkerte zusätzlich drin. 4. Bei den aktuelle Top-Geräten ist auch gar kein Speicherslot mehr vorhanden. 5. Was würden wohl Daten nutzen, die zwar die Strecke von A nach B in der Zeit von 11:00 bis 11:02 in x Minuten abbilden, aber erst zwei Tage später zu TomTom gelängen, wenn es um Warnungen vor aktuellen Staus in Echtzeit geht? 6. Die Möglichkeiten, Daten von Gerät zu TomTom in Echtzeit zu übertragen, sind eng begrenzt (durch den Pauschalvertrag mit den Daten liefernden Und Warnungen sendenden Providern. Und du glaubst ernsthaft, dass da gespeicherte Bewegungsdaten drin sind? Gespeicherte Daten (z.B. Kartenkorrekturen) werden erst vom PC aus übertragen. 7. Die Bandbreite von A1 wäre extrem eingeschränkt, würden Datenmengen von jedem TomTom Navi jederzeit und andauernd per direkter Online-Verbindung übetragen. 8. Verschwörungstheorien sind wohl derzeit besonders in. .... Schönen Tag noch! :) |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:44 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag