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Passive Lautsprecher
Hallo
Gibt es (noch) Lautsprecher für den PC die nur über USB oder Audiokabel den Strom beziehen? Bei NRE, Ditech und E-Tec habe ich keine gefunden. |
Hm. Audio-Kabel können keine Leistung übertragen. Mit USB ginge es theoretisch, aber mit der 0,5W Maximalleistung eines USB-Controllers wird man bei einem Lautsprecher nicht weit kommen...
:hallo: |
Beim Conrad gab/gibt es sowas. Die Qualität ist halt wirklich gering.
Bei Merkur gabs vor kurzem einen Whisky mit Lautsprechern als Zugabe. Qualität s. oben. |
Nach dem Genuss des Flascheninhalts hört man aus den mitgelieferten Lautsprechern warscheinlich auch etwas wenn sie nirgends eingesteckt sind. ;):D
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stimmt :D
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Stromversorgung über USB kann ich mir ja vorstellen. Wie das über Audiokabel gehen soll, ist mir allerdings schleierhaft.
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Pong, die sind zu teuer.
Ich benötige ja nur einen besseren Ersatz für den PC-Lautsprecher an der Frontseite. |
PC oder Laptop?
Beim PC würd ich sagen, häng das Ding doch einfach an die Stereoanlage. Dann brauchst nur ein Kabel, mehr nicht. Gruss Wildfoot |
Bei Conrad:
Audio+USB z.B.: http://www.conrad.at/ce/de/product/9...archDetail=005 um € 9,95 Übersicht siehe: http://www.conrad.at/ce/de/search/?s...f1=&s_oa1=true Aussuchen mußt selbst. ;) |
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an meinem Subnotebook hab ich für unterwegs die Logitech S-150 in Verwendung.
Klanglich können sie mit den preisähnlichen (rund 15€) Lautsprechern die ihren Stromversorgung über Netzgeräte etc erhalten durchaus mithalten. Highfidele Ansprüche werden natürlich nicht befriedigt, zum passablen Film schauen passt´s. Wenn´s nur halbwegs laut sein soll für Stimmenwiedergabe gibt´s einen kleinen Lautsprecher in Form eines Balles (4-5cm im Durchmesser), mittig mit einem "Zieharmonikabalg". Finde den auf die Schnelle nicht, ist teurer als obig erwähntes System und rein brauchbar für Stimmwiedergabe. |
Es sind Hama-Lautsprecher von Conrad geworden um 8 Euro. Der Strom wird tatsächlich über das Audiokabel bezogen.
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Kicher, kicher.
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Zitat:
:lol: |
garfield36
"Stromversorgung über USB kann ich mir ja vorstellen. Wie das über Audiokabel gehen soll, ist mir allerdings schleierhaft." ____________________________________ |
für alle die lachen und google nicht verwenden "können"
http://www.hama.de/portal/searchSele...bySearch*mb-20 |
Zitat:
Ausserdem, das Boxen-Signal beinhaltet selbstverständlich auch Energie, Die Boxen laufen ja nicht gratis. Nicht um sonst hat jede Soundkarte, Stereoanlage, MP3-Player etc.. auch einen Amplifier. ;) Gruss Wildfoot |
Dann können die Boxen aber nicht am Line-Out angeschlossen werden (dort wird keine Leistung übertragen!), sondern müssen an einem Kopfhörerausgang betrieben werden. Der liefert natürlich ein wenig Leistung, das Kabel ist aber dann kein Audiokabel (im üblichen Sprachgebrauch), sondern entspricht einem Lautsprecherkabel. Diese Lautsprecher müssten dann aber relativ hochohmig sein, denn herkömmliche Lautsprecher würden einen Kopfhörerausgang potentiell überlasten (mit der Gefahr, dass der Chip am Ausgang bei voller Lautstärke einfach abraucht).
:hallo: |
Zitat:
Aber darum sind die passiven Lautsprecher auch so selten und meist unerwünscht. Meist ist noch ein Netzteil (oder Batteriefach) und ein aktiver Amp. mitdabei. :-) Gruss Wildfoot |
Zitat:
Die Zeiten der guten alten Soundblaster sind vorbei. Die hatten am Ausgang einen ordentlichen 4W-Chip, der alles getrieben hat, was man anhängen konnte. Heute ist der einzige Ausgang mit Leistungsübertragung der ausgewiesene Kopfhörerausgang. Und den haben viele aber nicht alle Soundkarten. Bei den modernen Vielkanalkarten ist der Ausgang mit Kanal 1+2 ein guter Kandidat. Es kann aber auch sein, dass nur der Frontpanelanschluss auf der Hauptplatine in der Lage ist, einen Kopfhörer zu betreiben. Solche Teile wie die oben verlinkten HAMAs sind vermutlich dafür geeignet, aber generell ist das kein Ausgang für passive Lautsprecher. Die "Lautsprecherausgänge" an den Soundkarten sind in der Regel reine Signalausgänge für Aktivboxen. Mein Intel-D975XBX-Extreme-Board meint dazu: The line out connector, located on the back panel is designed to power either headphones or amplified speakers only. Poor audio quality may occur if passive speakers are connected to this output. Immerhin warnt Intel nicht vor möglicher Beschädigung, was darauf schließen lässt, dass der verwendete Intel-Chip einen wirksamen Überlastungsschutz besitzt, der rechtzeitig abdreht. :hallo: |
Zitat:
Ich kann es jetzt auch nicht gerade genau sagen, denn auch ich betreibe zur Zeit nur entweder Kopfhörer oder aktive Lautsprecher an meinen Soundkarten. Aber kann das echt sein? Also meine OPTi 930 sowie die ESS Solo 1 konnten jedenfalls noch echte Boxen treiben, wie das jetzt mit meinen ADI Chips ist weiss ich nicht? Gruss Wildfoot |
Dazu müsste ja ein Verstärker eingebaut gewesen sein, was ja nicht wirklich selbstverständlich ist oder war.
Auch bei den oben verlinkten Hama-Boxen ist nicht angegeben, ob da ein Verstärker eingebaut ist, ich glaub eher nicht, das dürften passive Boxen sein. @Wildfoot: Kannst du dir die unnötigen Fullquotes bitte abgewöhnen, es liest sich ohne die Zitate leichter. Danke. |
Natürlich ist ein Verstärker eingebaut gewesen. Ein etwa 5W Amp. pro Kanal. ;)
Gruss Wildfoot |
Irgendwie verstehe ich euch nicht.
Der Audioausgang hat immer einen Verstärker. Egal ob diskret oder integriert (IC). Grundsätzlich sind die so aufgebaut dass sie bei der angebenen Minimallast nicht abrauchen. Je nach Board / Notebook bringt er 30 mW oder auch 5 Watt. Jetzt kommt es nur mehr auf die Spezifikation an. Bei PMPO heisst das in der Praxis weniger als 10% der angegeben Leistung im Dauerbetrieb. Wenn ich mir die Lautsprecherboxen ansehe, haben die da grössere Kopfhörer Lautsprecher eingebaut. Nachdem die passiv sind, beziehen sie auch die Leistung über das Audiokabel. Sie sind also passiv. Was glaubt ihr ist im Notebook eingebaut? |
Zitat:
Lautsprecherkabel übertragen KEINEN Strom! Bei passiven Lautsprechern muss die Signal-Verstärkung schon vor dem Kabel durch irgendeine Art von Verstärker erfolgen. |
Zitat:
:hallo: |
@Franz
Leistung ist relativ. Ein Elektriker versteht unter Leistung was anderes als ein Nachrichtentechniker. Aber, es wird eine Leistung über das Audio kabel übertragen. Ist nur in Bruchteil einer Stereo Anlage, aber ganz ohne Leistung schweigt auch der empfindlichste Lautsprecher. Ich weiss nicht, was du für ein Chassis oder auch Lautsprecher du im Kopfhörer vermutetest. Da ist grundsätzlich pro Kanal auch nur ein breitbandiger Lautsprecher drinn. Zur Audiotechnik: Wenn du dich mit lautsprecher bzw Lautsprecherboxen beschäftigst, wirst du merken, dass die 4 oder 8 Ohm nur eine "Nennimpedanz" bei meist 1 kHz ist. Je schlechter die Box ausgelegt ist, desto weiter weicht es von der Nennimpedanz ab. Und da können bei 4 Ohm Lautsprecher Werte zwischen 1 und 10 Ohm sein. Und ein halbwegs guter Verstärker kann das auch locker verkraften. Da hast du eine Kurve von einem 50 Ohm Kleinlautsprecher: http://www.visaton.de/bilder/frequen.../k16_50_fs.gif Auch hier wirst du fündig: http://www.intertechnik.de/Lautsprec...,32,52933.html |
Zitat:
Die zweite Kabelart, die du da in einen Topf wirfst, ist das Lautsprecherkabel. Hier läuft das verstärkte Audiosignal zum Schallwandler, zumeist der Lautsprecher. Aber auch der Kopfhörer ist im Prinzip ein Lautsprecher, wenn auch mehr ein Leisesprecher. Und ein Kabel, das am Kopfhörerausgang angeschlossen wird, ist ein Lautsprecherkabel und kein Signalkabel. Das siehst du auch am Aufbau des Kabels, das zumeist drei Adern hat. Linker und rechter Kanal sowie gemeinsame Masse. Bei einem Signalkabel wären die einzelnen Kanäle separat geschirmt. Zitat:
Zitat:
Um jetzt wieder auf das Problem mit den Hama-LS zurückzukommen: diese werden am Kopfhörerausgang angeschlossen. Dieser erwartet in der Regel eine Abschlussimpedanz von 25Ohm oder mehr. Kopfhörer für portable Audiogeräte und Computer haben Impedanzen von 25Ω bis ca. 60Ω (echte Hifi- und Studiokopfhörer haben zumeist wesentlich höhere Impedanzen und benötigen wesentlich mehr Spannung als man einem portablen, batteriebetriebenem Gerät zumuten kann). Ein Chip, der 25Ω Abschlusswiderstand erwartet, muss bei 8Ω ein Vielfaches an Strom liefern. Ich weiß nicht, wie robust die entsprechenden Chips in den Notebooks sind. Man kann nur hoffen, dass sie bei Überlastung entsprechend abregeln (wie es der Intel-Chip auf meiner Beispiel-Hauptplatine offenbar macht). :hallo: |
Nette Theorie,....
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Philips SBC3201
Genauso ein Ding habe ich da, funktioniert nur über Audiokabel. Hat sogar zwei Lautsprecher eingebaut, stereo ;) http://imgur.com/mirPy.jpg http://imgur.com/Py7Tw.jpg |
Ich weiss, es funktioniert. Vielleicht aus technischer Sicht nicht perfekt konstruiert, aber was solls, dafür ist es billig und funktioniert.
Und kaputt werden kann immer was. Dafür braucht es oftmals keine Hilfe von "aussen". |
Ich habe das Ding schon oft verwendet, ist ja ideal, um vor Ort die Funktionstüchtigkeit einer Soundkarte sofort testen zu können. Dabei ist natürlich nie etwas kaputt gegangen, hätte auch einen ziemlich schlechten Eindruck gemacht ;)
edit: und so sieht übrigens innen aus, hat keine ersichtliche Elektronik http://imgur.com/WwGP3.jpg |
Zitat:
:hallo: |
Nein, mangels funktionierendem Ohmmeter wird da nichts draus, sorry.
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Wofür braucht ma so einen Dreck, der die Ohren nur beleidigt?
Quintus |
Zum Testen, steht eh schon weiter oben.
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Stimmt, ein Rohr nach außen
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Zitat:
Aber so ein 10€-Multimeter würde sich schon für das Prüfen der CMOS-Batterien rentieren.... :hallo: |
Nein, dafür reicht ein funktionierendes Voltmeter. Ein nicht funktionierendes Ohmmeter habe ich eh ;)
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