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Raytheon 28.12.2009 14:30

Sicherungsautomat netzwerkfähig(IP)
 
Hallo,

Gibt es einen Sicherungsautomaten welcher eine Ethernetschnittstelle inkludiert hat? Mit welcher es möglich ist die Sicherung über das IP-Netzwerk zu prüfen (ausgelöst Ja/Nein)?

Problem ist folgendes, zweitweise fallen bestimmte Geräte aus (im IP-Netzwerk nicht mehr erreichbar). Nun müsste man wissen, ob die Sicherung ausgelöst oder ob das Gerät sich einfach nur aufgehängt hat bzw. defekt ist.

lg

Don Manuel 28.12.2009 15:50

edit: 1.posting war Irrtum, aber das Schlagwort lautet EIB

zigeina 28.12.2009 17:20

aber EIB prüft auch nicht die sicherungsautomaten sondern automatisiert die schalter .....

hängengebliebene geräte erkennt man mit watchdogs, oder eigener serverhardware, die noch ansprechbar ist, wenn das bs hängt

wenn die sicherungsautomaten auslösen, hats eh was mit den leitungen und deren belastungen,...das sollte doch nicht sein, frag mal den elektriker deines vertrauens

Don Manuel 28.12.2009 17:45

Zitat:

Zitat von zigeina (Beitrag 2396075)
aber EIB prüft auch nicht die sicherungsautomaten sondern automatisiert die schalter .....

wirst wohl leider recht haben, sorry...

Mobiletester 28.12.2009 18:16

Bezüglich Sicherungsautomaten würde ich mich mal bei www.moeller.net erkundigen. Einfacher ist sicherlich ein Voltmeter das busfähig ist. Wen es über ein bischen Intellegenz verfügt, meldet es automatisch wenn eine Schwellwertüber / Unterschreitung stattgefunden hat. Mit einem Scanner kannst damit mehrer Leitungen sequenziell überwachen. z.B.: http://www.keithley.de/products/dmm . Vergiss nicht eine unabhängie Stromversorgung für das Multimeter, sonst kannst nur indirekt den Stromausfall durch das schweigen des Messgerätes feststellen!

ZombyKillah 28.12.2009 22:29

Ich weiß nicht, ob es eine Sicherung oder einen FI mit integrierten Netzwerkanschluss oder Busanschluss gibt.

Wäre sicher hilfreich, wenn man per fernwartung ein paar mal probieren kann wieder einzuschalten *gg*

Was ich kenne ist eine eigene Überwachungseinheit, welche überprüft, ob Spannung an den Verschiedenen Ausgängen anliegt und so den Ausfall von Sicherungen wahrnehmbar macht.

zigeina 29.12.2009 13:11

Zitat:

Zitat von ZombyKillah (Beitrag 2396142)
Ich weiß nicht, ob es eine Sicherung oder einen FI mit integrierten Netzwerkanschluss oder Busanschluss gibt.

Wäre sicher hilfreich, wenn man per fernwartung ein paar mal probieren kann wieder einzuschalten *gg*

Was ich kenne ist eine eigene Überwachungseinheit, welche überprüft, ob Spannung an den Verschiedenen Ausgängen anliegt und so den Ausfall von Sicherungen wahrnehmbar macht.


laut zulassung und definition DARF es automatisiert wieder einschaltbare sicherungs automaten, bzw RCDs(=Fi) nicht geben
RCD: Fehlerstromschutzschalter löst wegen fehlerstrom aus, d.h. meist spannung an masse, und versucht es halt immer wieder, der arme tropf, der grad da das gerät berührt und immer wieder stromstösse kriegt, bis er wirklich durchgegrillt ist
bei sicherungen: diese dienen dem leitungsschutz, wenn zuviel stromfließt, um die leitungen nicht zu überlasten, ich freu mich auf das feuer vom abgebrannten haus, wenn die leitungen trotz dauernder überlastung immer wieder eingeschaltet werden!!!

da ist ein prinzipieller denkfehler in der überwachungstheorie!!
wenn sicherungen fliegen sollte man die ursache beheben nicht die symptome
oder schminkst auch die pusteln von den masern weg und sagst es ist nix :bier:

Don Manuel 29.12.2009 13:21

Muss ja nicht zum Einschalten gehen über IP, aber Statusmeldung würde dem TO wohl schon genügen...

zigeina 29.12.2009 13:36

statusmeldungen müssen dann über ein versorgungsunabhängiges netz kommen, wenn kein strom mehr da ist, wie soll die alarmierung dann funktionieren
scherzerllösung: häng ein lamperl in den stromkreis, dieses wird von einem batteriebetriebenen helligkeitssensor überwacht, der meldet über ein angeschlossenes handy einen alarm, wenn der strom weg ist :lol:

Raytheon 29.12.2009 14:08

Im Prinzip reicht eine Statusanzeige aus, in weiterer Folge wäre auch SNMP nicht schlecht mit dem man den Zustand abfragen könnte.

Wenn sowohl das spannungsüberwachte Gerät als auch die Ethernetspannungsüberwachung nicht erreichbar sind, dann ist wohl die Spannung nicht vorhanden -> Sicherung gefallen.
Falls nur die Ethernetspannungsüberwachung erreichbar ist, dann wird wohl das spannungsüberwachte Gerät ein Problem haben (watchdog ist zwar vorhanden, allerdings bei einem Hardware defekt oder wenn das Betriebsystem im halbfunktionieren zustandist, bringt es nicht wirklich was).

Die Lösung sollte natürlich auch kosteneffizient sein.

ZombyKillah 29.12.2009 14:16

Es ist mir klar, dass es nicht in allen Situationen gut ist, fern-schaltbare Sicherungen zu verwenden ...
Vor allem wenn die betreibenden Personen nicht wissen, was sie tun.
Aber im Falle, dass ein solches Gerät eine Datenleitung hat, gehe ich von einer zusätzlichen genauen Messwertübertragung aus, welche auch aus der Ferne eine Diagnose ermöglicht ... ob vielleicht nur ein kleiner Erdschluss auf Grund einer Muffe vorliegt, oder ob irgendwo tatsächlich ein schwerer - tödlicher Fehler vorliegt.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass es in der Hochspannung durchaus üblich ist, dass sich die Sicherheitsschalter im Fehlerfall kurz abschalten und nach 50ms nochmal versuchen einzuschalten.

Mobiletester 29.12.2009 20:24

Es gab / gibt FI Schutzschalter die selbstständig wiedereinschalten. Diese wurden bei Kühl und Gefrieranlagen verwendet, um einen durch z.B. Gewitter ausgelösten Schalter, wieder einzuschalten. Damit im Fehlerfall nicht der gesamte Inhalt eines Gefrierregals in einem Geschäft entsorgen zu müssen.

Mobiletester 29.12.2009 20:28

@Raytheon
Nimm einen billigen Minimal PC (embedded, Miniserver, Netbook ohne Akku,...) schliesse ihn an das zu überwachende Netz an. Wenn er nicht mehr kommuniziert, ist der Strom weg. Falls der Strom wiederkommt, ist er wieder ansprechbar. Damit hast du eine digitale "Anzeige".

Raytheon 30.12.2009 12:21

@Mobiletester
Das ist eine gute Idee, aber ein PC (embedded, netbook,...) ist fast zu teuer dafür. Eher einen Ethernet-Temperatursensor (mit SNMP), welcher auf der selben Spannungsversorgung wie das zu überwachende Gerät angeschlossen ist. Nur sowas in Österreich anscheinend nicht leicht zu bekommen.

FranzK 30.12.2009 12:35

Zitat:

Zitat von Raytheon (Beitrag 2396429)
@Mobiletester
Das ist eine gute Idee, aber ein PC (embedded, netbook,...) ist fast zu teuer dafür. ...

Ausrangierte Systeme gibt es praktisch umsonst. Alles raus, was nicht unbedingt gebraucht wird, und auch die Stromkosten werden sich in erträglichen Grenzen halten...

:hallo:

fredf 30.12.2009 13:52

http://www.pro-ite.de/index.php?id=sensoren
mit:
pro3024 - Netzspannungs-Detektor
Der Netzspannungs-Sensor kann feststellen, ob eine Steckdose Spannung führt. Die Potentialgetrennte Erfassung erfolgt über Relais, daher ist auch Überwachung mehrerer Phasen mit mehreren PRO3024 Detektoren möglich, 220-240 V, mit 1 Meter Kabel für Netzwerkanschluß.

allerdings keine low-budget-Lösung


Wie wär´s mit einem alten Router auf dem Stromkreis und bei Bedarf pingen

vtom 03.01.2010 19:59

Zitat:

Zitat von Raytheon (Beitrag 2396429)
@Mobiletester
Das ist eine gute Idee, aber ein PC (embedded, netbook,...) ist fast zu teuer dafür. Eher einen Ethernet-Temperatursensor (mit SNMP), welcher auf der selben Spannungsversorgung wie das zu überwachende Gerät angeschlossen ist. Nur sowas in Österreich anscheinend nicht leicht zu bekommen.

Servus
Falls das Ding mal in Österreich leicht und vielleicht auch billiger zu bekommen ist hätte ich auch Interesse, brauch ca 10 Stück.
Am liebsten mit Temp, Feuchte und Luftdruck inkl FTP Clienten ;)

Gruss
Tom

Mobiletester 04.01.2010 18:27

Frag einmal bei www.mru.at nach.

Wildfoot 04.01.2010 21:50

Wie wäre es mit einer Data Acquisition Card (DAQ) in einem Atom-PC, welcher über eine USV läuft?
Mit dieser Data Acquisition Card könnte man dann die Spannungen an unterschiedlichen Stellen überprüfen, und per Atom im Netzwerk verfügbar machen.

Ausserdem, fällt mir gerade ein, eine USV hat doch auch eine Status-Rückmeldung an den PC (in dem Fall der Atom-Rechner), da sollte es doch möglich sein, über das Netzwerk prüfen zu können, ob die USV auf der Batterie läuft oder nicht.

Gruss Wildfoot


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