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zweiter Videoschnitt PC, Komponentenaufstellung
Hallo zusammen,
nachdem ich vor ca. einem Jahr mit Videoschnitt begonnen habe (C2D 8400), ist auch mein Vater auf den Zug aufgesprungen und braucht jetzt einen PC, jetzt aber nicht nur ein paar Tauschteile sondern einen kompletten PC. 1 Jahr in der IT scheint doch ein bisserl viel zu sein, und deshalb bin ich schon wieder weit weg von aktueller Hardwareinfo. Hier meine Zusammenstellung, bitte um Kommentar: Mainboard: ASUS P7 P55D Sockel 1156 CPU: i5 750, alternativ i7 860 RAM: 2*2GB Kingston Value DDR 2 mit CL5, alternativ die 2*2GB Kingston DDR3 mit CL8 (Kosten sind ident, lege aber Wert auf Latenzzeit und deshalb die DDR2) Grafik: Sapphire Radeon HD 5750, 1024 MB (hat geringen Stromverbauch), hier bitte um Meinungen HDD: WD Caviar Green 750 GB, 16 MB Cache DVD: LG GH 22 NS 50, alternativ ein Blue Ray, derzeit aber noch nicht so attraktiv finde ich Gehäuse: Antec 300 Netzteil: be Quiet straight Power 450 W ATX 2.2 Monitor : Samsung Syncmaster P2450H (bitte um Alternativen, vielleicht ein bisserl günstiger) Tastatur uns Maus sollten ein Standardpaket sein Betreiben will ich den PC mit Win7 64 Bit und Pinnacle Studio |
würd eine schnellere Festplatte nehmen, besser noch wären 2 (Sys- und Daten) und noch flotter 3 discs
ich erseh bei Geizhals kein P55D welches sowohl ddr2 als auch ddr3 slots bietet würd auf jeden Fall zu DDR3 greifen und 4 GB als Minimum ansehen |
der p55 chipsatz kann nur ddr3.
@hdd gerade bei videoschnitt sollten es schon schnelle hdds sein und die wd green gehört eher nicht dazu. besser wären western digital black/blue, seagate 7200.x, oder samsungs F1 - F3 @monitor noch günstiger? ein 24" um 200€ ist imho günstig. wobei ich würde eher einen mit 1920x1200 nehmen. man kann einfach nicht genug pixel in der höhe haben. wer auf die schwachsinnige idee gekommen ist 1920x1080 für pcs zu produzieren, gehört imho bestraft. für fernseher ist es ja vollkommen in ordnung, aber für pcs? |
Zitat:
Die Industrie steht unter einem erheblichen Preisdruck, denn angeblich ist ja Geiz geil. Und da immer alles billig, billiger, am billigsten sein soll, muss zwangsläufig irgendwann das Aus für 1920x1200 kommen. Welche Produktionsfirma wird es sich leisten können, auf Dauer nebeneinander zwei Produktionsbänder für 1920x1080 und 1920x1200 Panels laufen zu lassen, wenn eines mit 1920x1080 wesentlich effizienter und damit kostengünstiger arbeitet? Außerdem werden nur wenige Konsumenten bereit sein, für den relativ kleinen Gewinn von 120 Pixel deutliche Aufpreise zu berappen... :hallo: |
Hallo Eltoro
von mir ein paar generelle Punkte: x) wichtig zu wissen ist, ob dein Vater SD oder HD Material schneiden will, davon abhängig ist nämlch das ganze System!! x) bei SD sind die Festplatten mehr als ausreichen, die CPU sogar übertrieben x) 4 GB RAM sind auch bei SD ein Minimum x) die Grafikkarte spielt dabei eine recht untergeordnete Rolle, eine GPU onboard würde hier ausreichen und spart nebenbei Geld x) ein TN Panel für Videoschnitt oder Fotobearbeitung würde ich auf KEINEN Fall empfehlen, damit ist keine zufriedenstellende Farbdarstellung und -korrektur möglich (z.B. wegen der hohen Blickwinkelabhängigkeit, mangelnde Ausleuchtung...) sieh dir dazu mal den Dell Ultrasharp 2209WA an - ein wahres Preis-Leistungs-Schnäppchen... |
Kann mich nur anschließen, 4 GB dürften für ein 64bit OS das Minimum sein,
je nach Softwareunterstützung (welche Studio Version?) bringt ein Quadcore wohl wenig bix nix, ein flotter DC könnte sogar überlegen sein, flotte GraKa hilft ebenfalls nur dann, wenn die Schnittsoftware die GPU nutzt. |
also es geht um hd material und das in voller auflösung.
ich bearbeite das auch mit einen C2D 8400 und 4GB Ram unter WinXP. Haut auch hin, mit Studio 12 Ultimate 8GB, naja mal sehen, es geht mir nicht darum in echtzeuit zu rendern, dafür gibt dann die nachtschicht. e muss ein flüssiges arbeiten möglich sein, und das ist, mit kleinen einschnitten, sogar bei meiner ausstattung möglich. somit sollte es auch bei dem neuen pc möglich sein. ob der monitor jetzt alles brilliant darstellt ist nicht so wichtig. er hat nicht vor die videos zu manipulieren, sondern nur zu schneiden, ein paar übergänge, ein paar Intros und menüs. das wars. somit sollte der pc von der leistung her ausreichen, ram kann ich noch immer mehr einbauen. noch was: die grafik ist ja bewußt im unteren segment gewählt worden, rendern hängt nur von der cpu ab! ich höre immer wieder, dass mehrere hdds wichtig sind. ich hab einen 75 Minuten film in hd gemacht und hatte nie ein problem mit der harddisk. ist mir ja egal wie lange das rendern dauert |
Hallo Eltoro,
nur eine Frage zwischendurch und nicht zum eigentlichen Thema gehörend. Du schreibst, dass Du HD-Material in voller Auflösung bearbeitest.Meinst Du damit 1920*1080? Wenn ja, wie siehst das Endergebnis qualitativ in Gegenüberstellung zum Originalmaterial aus, wenn z.B. bei kreativer Nachbearbeitung, also nicht nur Schneiden, sondern Bildbeeinflussung, bis zu vielleicht dreimal neu gerendert wird? Ich bin derzeit noch bei SD und bearbeite bis zur Endfertigung alles im Format DV-AVI (PAL), und da sehe ich auch nach dreifachem Rendern subjektiv noch keinen Unterschied in der Qualität, nachdem ich zunächst auf Mini-DV zurückgespielt und nochmals alles am Fernseher mit 70cm-Diagonale betrachte. HD-Material ist aber schon von der Quelle her hoch komprimiert, wirkt sich mehrfaches Rendern da nicht schon deutlich in Richtung Qualitätsverminderung aus? Gruss Josef. |
Zu AVCHD Video schneiden ein Komplettsystem?
Super Idee-schau dich bei den videoshops um -und nimm3-4000€ mit!:( Ansonsten-wie eh schon gesagt-schnelle HD(s) Und Ram, Ram, Ram! Ein guter Monitor ist durch nix zu ersetzen-es sind deine (bzw.die deines Vaters) Augen!:rolleyes: Grafikarten die mitarbeiten (cuda) sind auch net zu verachten! Zum thema Zeit:willst das dein vater beim Rendern verstirbt?:confused: |
Zitat:
Auch Pinnacle wird hoffentlich den Codec nicht ändern und nativ bearbeiten.... |
Stimmt aber!
MPEG 4 z.b. komprimiert! AVCHD auch! |
sicherlich ist AVCHD komprimiert, ganz klar und full hd ist 1920*1080, yep.
jedoch verstehe ich josef_e nicht ganz und muss stritzi zustimmen. die rohdaten werden nur einmal gerendert und zwar dann wenn ich eine zusammenstellung daraus erstelle. warum sollten die daten mehrmals gerendert werden? die rohdaten bleiben ja unbehandelt im hintergrund und werden nur im pinnacle selbst "geschnitten" bzw. so dargestellt. vielleicht bin ich aber einfach nicht weit genug in der materie drinnen, sozusagen zuviel amateur. ich bin auch gerade dabei proDAD Heroglyph einzubinden, pinnacle selbst bietet da zu wenig! ich hab übrigens den pc (bis auf kleine änderungen bei RAM und HDD) so bestellt wie beschrieben. ist sicherlich die passende wahl für uns. |
@Stritzi
"ähnlich wie bei jpg ... " Du hast ganz richtig verstanden. Nur zur Gegenüberstellung, mal ausgehend vom alten Format 4:3 mit einer Bildgrösse im PC von 720*576 (5:4) Pixel. Ganz unkomprimiert kann sich keine Kamera leisten, denn da würde die Minute Laufzeit bei ca. 1,6 GB Speicherplatz liegen. Verwendet wird z.B. bei Mini-DV und nach Übertragung in den PC das allgemein als DV-AVI (PAL) bezeichnete Format, hier benötigt die Minute Laufzeit ca. 220 MB, die Bitrate beträgt 29 Mbps, es ist ein bereits komprimiertes Format, aber sehr sanft, sodass auch mehrfaches Rendern (nicht nur Schneiden, da gibt es keine Änderung) kaum eine Qualitätsverminderung hervorruft. Um das auf eine DVD zu bringen, wird im MPEG-2-Verfahren komprimiert, die Bitraten liegen je nach unterzubringender Laufzeit zwischen 4 und 9 Mbps, entsprechend einem Speicherplatzbedarf zwischen 35 und 70 MB pro Minute Laufzeit, leichte Qualitätsverminderung gegenüber DV-AVI (PAL). Um das hochauflösende Format von 1920*1080 in der Kamera unterzubringen, bedarf es dem rund fünffachem Speicherplatzbedarf gegenüber dem alten Format oder der Reduzierung auf nur ein Fünftel Laufzeit. In der Praxis wird aber die Laufzeit durch starke Komprimierung nach verschiedenen Verfahren erreicht, und jetzt sind wir wieder beim vergleich mit jpg, wenn Du eine solche Grafik nachbearbeitest, ist nach dem neuerlichen Speichern mit jpg nicht mehr die Originalqualität vorhanden. Gruss Josef. |
so, hab mich nun ein wenig schlauer gemacht und ganz so, wie von Josef_E dargestellt ist es nun doch nicht:
Erstens ist die Frage der Neukomprimierung abhängig vom verwendeten Schnittprogramm: ich z.B. verwende Adobe Premiere und dort wird im nativen Format ohne Neukomprimierung gearbeitet (auch nachzulesen auf der Adobe HP bei Spezifikationen). Was nun Pinnacle mit dem Material macht, konnte ich auf deren HP nicht rausfinden... Zweitens kommt es auch drauf an, was mit dem Quellmaterial gemacht wird: wenn nur die Szenenfolge geändert wird und sonst keine Bearbeitung der Materials stattfindet (wie es scheinbar beim Vater von Eltoro der Fall ist) so wird das Material nicht neu codiert. Sollten aber Filter, Effekte oder Farbkorrekturen zur Anwendung kommen, so wird sehr wohl das Material neu berechnet/codiert und daher wird die Ausgabequalität "verschlechtert". Ob man das allerdings dann mit bloßem Auge feststellen kann, ist eine andere Frage;) Ebenso wird natürlich beim Wechsel des Codecs neu berechnet und es "verschlechtert" sich die Ausgabequalität - das kann ich mir schon eher vorstellen, das man das sieht... |
@stritzi
"Sollten aber Filter, Effekte oder Farbkorrekturen zur Anwendung kommen, so wird sehr wohl das Material neu berechnet/codiert und daher wird die Ausgabequalität "verschlechtert"." Stimmt, und nur davon war meine Rede und von sonst nichts Anderem. Wie weit man diese Verschlechterung akzeptiert, ist subjektiv zu beurteilen. Gruss Josef. |
Josef hat auf jeden Fall insofern recht, als dass AVCHD eigentlich nicht für den Videoschnitt gedacht bzw. optimiert ist. Abgesehen von der hohen Kompression und der damit benötigten Rechenpower geht auf jeden Fall durch wiederholtes Rendering Qualität verloren.
Auch wenn der Großteil von Hobbyvideomaterial wohl nur eine Aneinanderreihung von Szenen ist, kommt es doch oft vor, dass längere Szenen neu berechnet werden müssen, zB wenn man Entwacklungsfilter einsetzt oder die Farben anpasst, usw. Schön nachzulesen ist die Situation übrigens sogar auf Wikipedia: [IMG]file:///C:/Users/mg/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png[/IMG]"Problematisch ist beim Advanced Video Codec High Definition derzeit noch die sich erst entwickelnde Schnittverarbeitung. Selbst bei Rechnern mit 3 Gigahertz Dual Prozessor und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher kann es noch zu Renderzeiten kommen. Der Rechenaufwand ist stark abhängig von der Verwendung der Kodieroptionen und davon, wie gut die Rate-Distortion-Optimierung eingestellt ist. AVC-Encoder mit guter Performanz haben etwa die acht- bis zehnfache Komplexität eines MPEG2 Encoders und die Dekodierung ist etwa dreimal aufwändiger als bei MPEG-2. ... AVCHD wird derzeit überwiegend zum Speichern auf DVD, Festplatte oder Speicherkarte verwendet. Der Schnitt von Filmen war ursprünglich weder in diesem Format, noch im MPEG-2-Format vorgesehen. Erst durch die starke Nachfrage der Nutzer nach einer Lösung mit geringen Bandbreiten bei steigenden Bildauflösungen wurden auch Software-Schnittlösungen angeboten." http://de.wikipedia.org/wiki/Advance...igh_Definition |
Zitat:
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wahrscheinlich daraus::idee:
Zitat:
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Dort stehen aber noch nicht DIE ÄNDERUNGEN!
An dieser Konfiguration wurde ja was geändert-die frage ist WAS!:eek: Also bitte....:rolleyes: |
ist das ASUS PD55 LE geworden
DDR 3 1333 MHz und eine WD Caviar Black mit 640 GB |
THX! Gute entscheidung!
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so ich hab jetzt die teile zusammengebaut und es hat auch alles recht gut funktioniert.
ich hatte nur ein problem mit der stromversorgung, da ich nur die grafikkarte und das board (mit dem großen stecker inkl. zusatzstecker) neben den ram bänken angeschlossen habe. dann ging einmal, außer den lüftern (die auf volllast liefen) gar nichts. dann hab ich gesehen, dass ich den zusatzstecker 4 oder 8 pin am board vergessen habe. ich habe jetzt den 8 pin stecker angeschlossen (wo liegt der unterschied zum 4 pin stecker?) und das system rennt. was jedoch zu bemängeln ist, und es liegt sicherlich daran, dass ich etwas falsch angeschlossen habe, ist, dass die gehäuselüfter nicht immer anlaufen. offensichtlich haben die zu wenig saft?!? kann mir das zwar schwer vorstellen, da das system ja wenig brauchen sollte, jedoch wenn ich den lüfter mit dem finger leicht anstoße, dann startet er und dreht sich auch weiter. woran kann das liegen? vielleicht hat ja jemand mit dem gehäuse (Antec 300) erfahrung! |
stecken die Gehäuselüfter am Motherboard Molex Stecker??
dann check mal den Stromverbrauch der Lüfter und ob das deim MB am Molex hergibt... |
Zitat:
:hallo: |
Das liegt an der Temperaturregelung
Es wird nicht die volle Spannung an den Lüftern angelegt, für die vorhandenen Lüftermotore ist die Spannung zu niedrig um den Rotor in Bewegung zu versetzen (Losbrechkraft) |
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