WCM Forum

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-   -   AMD's Aufholjagd (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=237200)

J@ck 18.11.2009 11:46

AMD's Aufholjagd
 
Angefangen mit einer Einigung der beiden Chipgiganten...
http://winfuture.de/news,51356.html

... über die verbauten Supercomputer...
http://www.pcgameshardware.de/aid,69...iter/CPU/News/
(die ersten 3 Computer laufen mit AMD - siehe http://www.top500.org/)

... bis zum Vorstoß in den Grafiksektor:
http://www.swissitmagazine.ch/komponentenzubehoer/grafikkarten/articles/239017/

Es tut sich endlich wieder was ;)

btw: Platz 4 der weltweiten Supercomputer belegt Deutschland :hammer:

Alter 27.11.2009 10:33

Und trotzdem wird AMD wieder und wieder rote Zahlen schreiben... Bin gespannt, wie lange das noch so weitergeht mit denen. Ohne die staatlichen Förderungen (siehe Werk Dresden usw.) gäbe es AMD vielleicht längst nicht mehr.

J@ck 27.11.2009 11:21

Zitat:

Zitat von Alter (Beitrag 2390783)
Ohne die staatlichen Förderungen (siehe Werk Dresden usw.) gäbe es AMD vielleicht längst nicht mehr.

Nana, wäre da nicht so voreilig mit der Aussage.
Eine ähnliche Aussage würde ja auf die meisten europäischen Halbleiterhersteller treffen. Ein interessanter Artikel dazu wäre der hier: http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~EA917C38B386742EE80092DD95A2EDDE7~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

Klar geht es dem Unternehmen derzeit nicht gerade rosig, haben aber einige sehr interessierte Investoren - die Zukunftspläne beider Chipgiganten sind vielversprechend, AMD ist mit der Übernahme von ATI dem Konkurrenten Intel m.E. sogar einen Schritt voraus.

Dazu die Strafzahlung von Intel, welche sicherlich auch zukünftig ein Zeichen sezten wird ;)

Ich merke persönlich wieder eine größer werdende Kluft der Chippreise
zwischen den beiden. Bevorzugt hätte ich wohl einen i7, für leichte Einbußen und um einiges weniger Geld hole ich mir jedoch einen AMD 965er.

Karl 27.11.2009 22:44

Ist es nicht ein bisserl übertrieben, von zwei Giganten zu sprechen?

J@ck 28.11.2009 11:40

Find ich nicht ;)

The_Lord_of_Midnight 07.12.2009 01:06

Also was jetzt in unser aller Interesse wäre, wäre ein Eintreten von "Waffengleichheit".
Denn solange Intel mit ihren Monopol-Methoden alles bestimmen, werden sie selbst mit eindeutig schlechteren Produkten gewinnen.
Und darauf gibt es nur eine richtig Antwort.
Siehe Strafzahlung von 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD.

J@ck 07.12.2009 21:50

So schlecht sind aber die Produkte von Intel nicht.
Nur lassen sie es sich etwas kosten.

Nächster Rückschlag: Intel streicht eigenen Grafikchip

Atomschwammerl 07.12.2009 23:12

Zitat:

Zitat von J@ck (Beitrag 2392447)
So schlecht sind aber die Produkte von Intel nicht.
Nur lassen sie es sich etwas kosten.

Zu P4 Zeiten war AMD eindeutig vorne konnte aber trotz besseren CPUs und besserem Preisleistungs verhältniss nicht punkten

Dank der großen PC hersteller welche von Intel geschmiert wurden...

Ich hoffe das AMD auch in zukunft an Intel dran zu bleiben vermag
sonnst würden die CPU preise explodieren.

J@ck 07.12.2009 23:19

Ich bin absolut Deiner Meinung, mein neues System wird/ist mal wieder von einer AMD CPU Betrieben. Hoffe ebenfalls, dass der Konkurrenzkampf noch länger bestehen wird.

Aber: Die höhere Taktrate sagt(e) zur Leistung einer CPU nur die Hälfte aus, extrem hoher Verbrauch und dementsprechend hohe Wärmeabgabe waren doch die großen Nachteile der schnellen CPUs.
Auch so manche Chipsätze, welche für den AMD K6 und K7 entwickelt wurden, waren nicht stabil, Intel und die umliegenden Chipsätze waren da einen Tick ausgereifter.

The_Lord_of_Midnight 08.12.2009 00:33

Zitat:

Zitat von J@ck (Beitrag 2392474)
Auch so manche Chipsätze, welche für den AMD K6 und K7 entwickelt wurden, waren nicht stabil, Intel und die umliegenden Chipsätze waren da einen Tick ausgereifter.

Ja, nur der riesengroße Unterschied ist:
Wenns bei einem Amd-System z.b. ein Problem mit dem Via-Chipsatz gab, dann war Amd Schuld.
Wenns bei einem Intel-System ein Problem mit einem Via-Chipsatz gab, dann war Via Schuld.

Und reine Intel-Systeme sind sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Da sind dann die Software-Hersteller schuld und haben sich gefälligst um die Bugs zu kümmern.
Denn was Intel herstellt, ist der Standard.

Und genau das ist das große Problem.
Erst wenn die Leute anfangen, sich das nicht mehr gefallen zu lassen und nicht mehr starr an "ihrem" Intel-System festhalten, wird sich was ändern.

Wildfoot 08.12.2009 01:22

Ich geb's offen zu, ich bin ein Intel-Anhänger. Ich habe mit Intel angefangen (8086) und bin dann dabei geblieben. Ich mag mich nicht erinnern, dass ich irgendwo mal länger (privat sowieso nicht) an einem AMD System gearbeitet hätte. Einzige halbe Ausnahme bildet da noch der IBM XT, welcher eine D8088 CPU (von AMD) und eine C8087 FPU (von Intel) hatte.

Aber eines tue ich doch hoffen, dass AMD sich halten kann, damit ATI nicht verschwindet. Das wäre dann doch sehr mies, wenn AMD drauf geht und rein nur deswegen auch ATI verschwindet. Ich bevorzuge da nämlich stark die ATI Karten, mit NVidia bin ich nicht so glücklich, obwohl die sicher auch ganz gute Karten machen. Meine letzte NV aber war eine GF4MX. ATI's dagegen habe ich von der Rage 128 Expert an aufwärts fast von jeder Serie.

Gruss Wildfoot

FranzK 08.12.2009 02:37

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2392491)
...
Wenns bei einem Amd-System z.b. ein Problem mit dem Via-Chipsatz gab, dann war Amd Schuld.
Wenns bei einem Intel-System ein Problem mit einem Via-Chipsatz gab, dann war Via Schuld.

Der erste Satz ist Unsinn und der zweite leider traurige Realität. Es war und ist das große Manko von AMD, dass die Chipsätze, die für AMD angeboten wurden, zumeist um einiges hinter die Qualität der Intel-Chipsätze zurückfielen. DAS war der Grund, warum sogar in Zeiten, wo die Athlon CPUs sowohl von der Leistung als auch dem Preis den gängigen P4-Typen überlegen waren, AMD bei den großen Herstellern nicht reüssieren konnte. Solange man den Rechner in der Grundkonfiguration verwendete, war alles OK. Aber sowie ausgefallene Karten zum Einsatz kamen, begannen die Probleme. Ich kann mich noch gut an die Probleme mit SAT-TV-Karten erinnern. Hauppauge-Karten, die in Intel-Systemen bombenstabil liefen, waren in AMD-Systemen nicht in den Griff zu bekommen. "Einigermaßen stabil" war das höchste der Gefühle, aber wenn man vorher nie wusste, ob sich eine Aufnahme nicht irgendwo in der Mitte aufhängen würde, war das letztlich unbefriedigend. Hauptplatinen mit Intel-CPU und fremden Chipsätzen erreichten nie die Qualität von reinen Intel-Systemen.
Die aktuellen AMD-Chipsätze scheinen ja besser gelungen, aber man braucht sicherlich einige Jahre, bis sich das Vertrauen der OEM-Ausstatter wieder aufbaut.



Zitat:

Und reine Intel-Systeme sind sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Da sind dann die Software-Hersteller schuld und haben sich gefälligst um die Bugs zu kümmern.
Denn was Intel herstellt, ist der Standard.

Und genau das ist das große Problem.
Erst wenn die Leute anfangen, sich das nicht mehr gefallen zu lassen und nicht mehr starr an "ihrem" Intel-System festhalten, wird sich was ändern.
Was Intel produziert, ist nicht der Standard, sondern die Messlatte, nach der sich die Konkurrenten orientieren müssen. Und Intel schafft es jetzt schon über drei Jahrzehnte, die Messlatte so hoch zu halten, dass die Konkurrenten alle Hände voll zu tun haben, um den Anschluss nicht zu verlieren. Und reine Intel-Systeme sind halt leider im Schnitt einfach universeller und stabiler als die Konkurrenz.

Ein weiteres Beispiel. Ich habe in einem Rechner ein Sockel-A-Board mit VIA-Chipsatz. Funktioniert soweit tadellos. Eine Steckkarte mit USB-2.0-Schnittstellen mit VIA(!)-Controller funktioniert im Prinzip recht gut, aber man versuche ja nicht, einige GB auf einmal über diese Karte kopieren zu wollen (z.B. eine DVD auf eine externe Festplatte zu überspielen). Ein Aufhängen des externen Laufwerks und des Explorers sind die Folge, die nur mit Strom-Aus zu lösen sind. Diese Karte läuft in Intel-Systemen völlig problemlos! Auf der anderen Seite funktioniert eine USB-Karte mit NEC-Controller am Sockal-A-Board wiederum tadellos, während man eine mit ALI-Controller nicht einmal gescheit zum Laufen bringt (erkennt angeschlossene Geräte nach Lust und Laune). Bei Intel funktionieren alle drei...

Den meisten Endbenutzern ist es letztlich egal, was in ihrem Computer steckt. Er soll funktionieren - das möglichst günstig - und auch alles, was man hineinstecken kann, soll funktionieren. Und genau da sind die OEM-Ausrüster vorsichtig, denn sie wissen aus der Vergangenheit, dass Intel-Intel-Systeme weniger Probleme und daher mehr Gewinn versprechen.

:hallo:

enjoy2 08.12.2009 02:41

leider hat FranzK recht, es bleibt zu hoffen, dass AMD nun seine Hausaufgaben auch bei den Chipsätzen macht

ob die Verdrängung Fremdhersteller (zB. Nvidia) für Chipsätze, wie Intel und AMD dies derzeit durchziehen, der richtige Weg dafür ist, kann ich nicht sagen

garfield36 08.12.2009 03:27

Ich habe zwar seit Jahren nur mehr Intel-Systeme gehabt, aber das liegt einfach an der Leistungsfähigkeit.
Grafikkarten habe ich sowohl von NVidia (Leadtek WinFast GTX 260 Etreme+) als auch von AMD/ATI (HIS Radeon HD 4850 IcQ4).
Zur Zeit hat meiner Ansicht nach AMD/ATI die Nase vorne, zumindest theoretisch. Die 5800er-Serie gefällt mir schon sehr gut, besonders die 5850. Die Verfügbarkeit ist allerdings auch nach über 2 Monaten schlechter als schlecht.
Obwohl AMD im oberen Leistungssegment keine CPU hat, die mir zusagen würde, wünsche ich mir, dass die Firma noch möglichst lange erhalten bleibt. Kann für das Preisniveau ja nur gut sein, und die GraKas sind ja auch ein Argument für AMD.

The_Lord_of_Midnight 08.12.2009 04:06

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392510)
Der erste Satz ist Unsinn und der zweite leider traurige Realität.

Weisst du was wirklich Unsinn ist ?
Das Intel die Messlatte wäre.
Warum hats dann Intel nötig, die Konkurrenz mit Methoden zur bekämpfen, für die sie eine Milliardenstrafe aufgebrummt bekommen haben ?
Sieht nicht nach einer Messlatte aus, sonderen nach einem Monopolisten, der sich um möglichst gutes Ausreizen seiner Macht konzentriert, anstatt gute und preiswerte Produkte zu produzieren.

The_Lord_of_Midnight 08.12.2009 04:14

Zitat:

Zitat von garfield36 (Beitrag 2392518)
Ich habe zwar seit Jahren nur mehr Intel-Systeme gehabt, aber das liegt einfach an der Leistungsfähigkeit.

Das ist natürlich keine Kunst.
Wenn der Preis sekundär ist, kann man relativ einfach ein leistungsfähiges System bauen.
Keine Frage, man nimmt einfach die Cpu mit den besten Benchmarks, fertig.
Aber der Nachteil ist, daß das gleichzeitig immer die teuerste Cpu sein wird.
Wenn man allerdings auch nach dem Preis fragt, dann ist es nicht mehr so einfach, denn dann muss man auch Kompromisse schließen.
Dann darfst du aber auch nicht mehr nur mit der Leistungsfähigkeit argumentieren.

Selbst zu Zeiten des Athlon hast du schon auf Intel geschworen.
Damals wars halt der P4, der angeblich immer leistungsstärker war.
Mittlerweile kann man es als allgemein anerkannt sehen, daß der Athlon überlegene Technologie war.

Wie hat jemand in einem anderen Thread geschrieben ;)
Mit dir zu diskutieren hat wenig Sinn. Wenn du einmal eine vorgefasste Meinung hast kehrst du alles was dir nicht gefällt unter den Teppich. Aber soll sein, davon werde ich auch nicht ärmer.

Bzw. derartige langweilige immer wiederkehrende und inflationär gebrauchte Postings könnten auch ein Grund sein, warum es weniger Mitglieder im Forum gibt.

Philipp 08.12.2009 10:53

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2392521)
Bzw. derartige langweilige immer wiederkehrende und inflationär gebrauchte Postings könnten auch ein Grund sein, warum es weniger Mitglieder im Forum gibt.

Und Du glaubst deine ewigen Attacken gegenüber einiger Forummitglieder helfen dem Forum?

lalaker 08.12.2009 13:20

Ich sehe das Problem eher bei den Firmen-Einkäufern. Früher (Sockel-A und davor) mag es tatsächlich so gewesen sein, das Intel-Systeme stabiler waren.
Leider ist es in der Praxis halt so, dass EDV-Verantwortliche lieber zu Intel greifen, denn wenn es dann Probleme gibt, hat man ja immerhin Intel genommen, ist also "unschuldig". Während bei AMD gleich mal Fragen aufgeworfen werden.

Ich bin kein Fanboy von irgendwem, egal ob CPU, Chipsatz oder Grafik. Seit meinem P166MMX hatte ich aber bis zum Erscheinen des Core2 keine Intel CPU mehr im privaten Einsatz, weil AMD eben mehr für´s Geld bot.
Bei meinen 4 PCs habe ich jetzt 2x Intel und 2x AMD im Einsatz, 2x Nvidia und 2x ATI/AMD. Allesamt sher stabil, bis auf kleines Problem welches ich gleich schildern werde.
Imho ist es sehr wichtig, dass es mindestens 2 Hersteller am Markt gibt, auch wenn der eine eh schon quasi Monopolist ist und man das viel zu oft durchgehen läßt. Die EU macht das bei MS schon viel besser.
Mein Multimedia-PC mit Gigabyte EP35-DS4 weigert sich hochzufahren, wenn der DVB-T USB-Stick angeschlossen. Funktioniert aber problemlos, wenn ich ihn im laufenden Betrieb anstecke, egal welchen der vielen Anschlüsse ich verwende.
Bei den AMD-Systemen gibt es dieses Problem nicht, aber wahrscheinlich ist nicht Intel, sondern Gigabyte schuld ;)
Es wäre halt wichtig, dass es mehr kritische Käufer am Markt gibt, dann kann man viele Monopol-Situationen verhindern, den Intel hat sicher kein "natürliches" Monopol.

enjoy2 08.12.2009 14:14

ich finde es auch wichtig, dass es mehrere Hersteller gibt, egal ob jetzt CPU oder was auch immer
weiters ist es wichtig, dass eine ungerechtfertigte Beeinflussung des Marktes durch eine defakto Monopolstellung geahndet wird, wie schon geschehen ist und auch noch wird (bin nicht mehr so in Bilde, ob noch Verfahren gegen Intel in Laufen sind, zB. Südkorea)

derzeit ist es aber so, dass Intel die besseren Prozessoren produziert;
ja, zu Zeiten von Pentium 4 waren AMD Prozessoren überlegen, Intel hat hier aber sehr stark zugelegt, insbesondere was sehr schnelle und trotzdem sparsame CPU belangt, eine der große Vorteil von AMD

allerdings werden Behauptungen, dass Fehler von Intel einfach zum Standard erklärt werden auch durch Wiederholungen nicht wahrer

FranzK 08.12.2009 14:31

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2392520)
Weisst du was wirklich Unsinn ist ?
Das Intel die Messlatte wäre.
Warum hats dann Intel nötig, die Konkurrenz mit Methoden zur bekämpfen, für die sie eine Milliardenstrafe aufgebrummt bekommen haben ?
Sieht nicht nach einer Messlatte aus, sonderen nach einem Monopolisten, der sich um möglichst gutes Ausreizen seiner Macht konzentriert, anstatt gute und preiswerte Produkte zu produzieren.

Das Problem mit dir ist, dass du fundamentale Zusammenhänge einfach nicht kapieren willst - oder grundsätzlich negierst.

Natürlich ist Intel die Messlatte. Und zwar noch viel mehr, als man sich das in der Regel vorstellt. Man denkt bei Intel in erster Linie an die Prozessoren. Die kennt jeder, und viele denken noch an die damit eng verbundenen Chipsätze. Aber die meisten vergessen schon darauf, dass Intel praktisch auf jedem Sektor der PC-Technik führende Produkte anbietet. Ich nenne da einmal die Hauptplatinen und Netzwerkprodukte, die keine Konkurrenz zu scheuen brauchen (und ja - ich weiß, dass sie zwar die meisten Graphikchips produzieren, aber auf diesem Sektor noch nichts wirklich Aufregendes zustande gebracht haben; da haben ATI und nVidia in ihrem Wettlauf den Rest der Welt bis auf Weiteres abgehängt).

Aber die wenigsten sind sich bewusst, in welchem Maße Intel der Motor der gesamten Halbleiterindustrie ist. Intel ist mit seiner Finanzkraft der einzige Konzern weltweit, der in der Lage ist, jegliche neue Entwicklung in der Halbleitertechnik im großen Stil bis zur Serienreife voranzutreiben (man denke z.B. an die permanente Vorreiterrolle Intels in der Weiterentwicklung der Wafer-Technologie - alle anderen hecheln nur hinterher...). Egal, was auf dem Halbleitersektor Neues in Entwicklung ist, wenn es darum geht, vielversprechende Neuerungen für den Markt aufzubereiten, wird irgendwann Intel mit einsteigen. Denn ohne deren Power geht fast gar nichts heutzutage. Ohne Intel wäre die heutige Halbleiterwelt nicht annähernd so weit, wie sie es jetzt ist.

Und jetzt kommst mit deiner lächerlichen Meinung daher, der Riese Intel hätte es rein technologisch nötig, den Zwerg AMD oder auch andere mit unlauteren Methoden am Boden zu halten. Dümmer geht es kaum noch. Nein, die beiden Dinge haben natürlich kaum etwas miteinander zu tun. In Wirklichkeit geht es um ganz etwas anderes.

Lernen Sie Geschichte! - das war einmal die Antwort eines prominenten Österreichers auf eine dümmliche Reporter-Frage. Was Intel hier gelegentlich - oder auch öfters - inszeniert, ist nichts anderes als der Ausdruck der menschlichen Natur. Der Mächtige will noch mächtiger werden und der Reiche will noch reicher werden. Das war immer so und wird immer so bleiben. Das ist bei Intel so, war ganz gleich bei IBM, ist bei Microsoft nicht anders und ähnliche Beispiele lassen sich beliebig auf allen Gebieten finden (da fällt mir gleich ein aktuell heißer Fall ein: General Motors war in seiner Hochblüte in Amerika ein schlimmer Monopolist, aber wie man sieht - auch Riesen können fallen!). Das Problem dabei ist, wenn jemand reich und mächtig genug ist, stehen ihm Mittel zur Verfügung, wie weder moralisch noch wirklich legal sind - und sie werden gnadenlos ausgenützt. Das ist leider so mit der menschlichen Natur....

Daher ist es ganz wichtig, dass man diesen Wirtschaftsriesen genau auf die Finger schaut und nach Möglichkeit auch auf dieselben klopft. Diese Kontrolle ist sinnvoll und nötig, denn sonst werden sie noch größenwahnsinnig. Aber die kleinkarierten Vorwürfe, Intel baue keine guten und preiswerten Produkte, sind unhaltbar. Ganz im Gegenteil, ohne gute und preiswerte Produkte hätten sie niemals ihre Stellung erreicht, geschweige denn gehalten. Sie sind sehr oft nicht so billig, wie es die Kunden gerne hätten und wie es möglich wäre, aber es ist das gute Recht jeder Firma, möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Das ist nicht zu bekritteln, im Gegenteil, ohne dieses Ziel ist eine Firma langfristig nicht erfolgreich zu betreiben. Illegale Auswüchse jeder Art sind aber energisch zu bekämpfen.

:hallo:

TONI_B 08.12.2009 14:47

Bin kein genauer Kenner der Szene, aber deine Analyse scheint mir nahezu perfekt zu sein! :laola:

garfield36 08.12.2009 14:58

Ich nehme auch bei Intel nicht die leistungsstärksten Prozessoren, sondern bleibe in der Regel eine oder zwei Stufen darunter. Leider hat AMD auch in der oberen Mittelklasse nicht viel zu bieten. Und wenn man auch noch den Stromverbrauch berücksichtigt, und die dadurch nötige aufwendigere Kühlung, komme ich nun mal zu Intel-CPUs. Hier war AMD mal Vorbild, leider hat sich das stark geändert.
AMD ist bei Prozessoren, meiner Ansicht nach, nur mehr im unteren Drittel gut aufgestellt.
Bei den Grafikkarten hätte man mit der 5800er-Reihe gute Karten. Aber was nützt das beste Produkt, wenn es nicht in nennenswerten Stückzahlen am Markt erhältlich ist.

lalaker 08.12.2009 14:58

Wobei ich schon anmerken möchte, dass Intel erst gute UND günstige Produkte anbietet, seit AMD (und andere) gute UND günstige Konkurrenzprodukte im Portfolio haben.

Wer kann sich nicht erinnern, was man vor dem Sockel-A für eine Intel-CPU bezahlt hat. Klar waren die CPUs damals noch alle verhältnismäßig teuer, aber Intel hat sich damals die faktische Monopolstellung (AMD produzierte für Intel, falls das einige nicht wissen) ordentlich zahlen lassen.

Intel hat das Geld und auch das Know How um Entwicklung voranzutreiben, dass diese aber nicht automatisch immer die Messlatte sind und vom Markt angenommen werden zeigt die Fehlentwicklung des P4 (mit den nachfolgenden CPUs ist ma ja wieder näher an den P3 herangerückt) und nicht zuletzt BTX.
Vlt. erinnert sich ja noch jemand an diesen (Intel)Standard, den kaum jemand gekümmert hat.
Mir ist es lieber, wenn zwei Konsortien mit verschiedenen Konzepoten (z.B. HD-DVD vs. Blu Ray) gegeneinander am Markt kämpfen und einer (nicht zwangsläufig der bessere/stärkere) setzt sich durch, als wenn ein Unternehmen die Standards definieren will. Natürlich ist letzteres aus Kundensicht vlt. auch angenehm, weil man eben nicht auf´s falsche Pferd setzen kann, ist ja nur eines da.

Also imho ist AMD bis in den mittleren Bereich gut aufgestellt, und 95 Watt TDP sind auch nicht so schlimm
http://geizhals.at/a486332.html

Wenn eine 4 Kern-CPU heutzutage, wo die meisten Anwendungen noch gar keinen Mehrnutzen von den 4 Kernen bringen bereits davon sprechen, dass die CPUs nicht mal mehr Mittelklasse sind, dann weiß ich wirklich nicht mehr weiter.

holzi 08.12.2009 15:02

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 2392576)
Bin kein genauer Kenner der Szene, aber deine Analyse scheint mir nahezu perfekt zu sein! :laola:


Sehe ich auch so - möchte aber anmerken, dass das Zitat "Lernen Sie Geschichte" oft falsch verstanden wird. Der Reporter hatte sehr viel Ahnung von Geschichte. Kreisky war zu dem Zeitpunkt schon gesundheitlich angeschlagen und der Ausruf entstand eher aus Argumentationsnot heraus...aber das ist hier schon mehr als OT ;)

garfield36 08.12.2009 15:04

Eines ist unbestritten, Konkurrenz kann für Konsumenten nur gut sein. Deswegen hoffe ich ja, dass AMD noch lange existieren wird.
Die Praktiken von Intel sind sicher auch nicht immer ganz astrein gewesen. Ohne Grund zahlt die Firma nicht 1,25 Milliarden an AMD. Deswegen sind aber die CPUs von AMD nicht automatisch besser.

enjoy2 08.12.2009 15:20

Zitat:

Zitat von lalaker (Beitrag 2392579)
Mir ist es lieber, wenn zwei Konsortien mit verschiedenen Konzepoten (z.B. HD-DVD vs. Blu Ray) gegeneinander am Markt kämpfen und einer (nicht zwangsläufig der bessere/stärkere) setzt sich durch, als wenn ein Unternehmen die Standards definieren will. Natürlich ist letzteres aus Kundensicht vlt. auch angenehm, weil man eben nicht auf´s falsche Pferd setzen kann, ist ja nur eines da.

eine Auseinandersetzung wie HD-DVD vs. BlueRay bringt für mich keine Vorteile, da ich (mit wenigen und teuren Ausnahmen) nur eine der beiden "Versionen" verwenden kann

Leute die auf HD-DVD gesetzt haben (oder früher mal auf Video2000) stehen jetzt im Regen

bei Computer kann ich zumindest einige Teile, wie Graka, Arbeitsspeicher, Festplatte, Monitor, usw. verwenden, egal welchen Prozessor ich verwende

FranzK 08.12.2009 15:30

Zitat:

Zitat von lalaker (Beitrag 2392579)
...
Intel hat das Geld und auch das Know How um Entwicklung voranzutreiben, dass diese aber nicht automatisch immer die Messlatte sind und vom Markt angenommen werden zeigt die Fehlentwicklung des P4 ...

Auch das stimmt so nicht!

Richtig ist, dass der P4 rückblickend eine Fehlentwicklung war. Die Intel-Techniker hatten die Höhe der thermischen Hürden dieses Designs unterschätzt. So etwas kann passieren, aber es passiert nur dem Technologie-Vorreiter! Der Hintennach-Entwickler kann einige Fehler von vornherein vermeiden.

Falsch ist aber, dass der P4 vom Markt nicht angenommen wurde. Im Gegenteil, nie zuvor hatte Intel so viele CPUs verkauft! Intel hat sich am P4 dumm und dämlich verdient. Der P4 hatte zwar einen deutlichen Hang zum Eierkocher, aber davon abgesehen war er sehr zuverlässig und in Verbindung mit Intel-Chipsätzen bombenstabil und sehr leistungsfähig. Wie ich schon andernorts geschrieben habe, war diese Zuverlässigkeit der Grund, dass AMD trotz der Überlegenheit der Athlon-CPUs im Markt der großen Stückzahlen keinen Boden gut machen konnte. Die Hauptplatinen für Athlons waren überwiegend keine echte Konkurrenz für Intel. So blieb für AMD nur der Markt der Selbstbauer, wo der Athlon den P4 überflügelte. Aber kommerziell hat das Intel praktisch überhaupt nicht gekratzt.

Schlimmer fanden die Intel-Leute natürlich den nicht zu übersehenden Image-Verlust durch die Athlons. Daran hatten sie natürlich zu kauen. Auch als absoluter Marktführer sollte man es sich nicht leisten, dass ein kleiner Konkurrent einem zu lange auf der Nase herumtanzt. Und Intel hat seine Lektion gelernt. Sie haben den P4 mehr oder weniger eingemottet, still und heimlich das angeblich ausgereizte P3-Design mit neuen Fertigungstechniken wiederbelebt und zum großen Gegenschlag ausgeholt.
Während sich AMD für einige wenige Jahre sträflich nachlässig auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat, war Intel nicht untätig und das Imperium hat beginnend mit der Centrino-Technologie gewaltig zurückgeschlagen. AMD brachte danach mehrere Jahre kein Bein mehr auf den Boden und erst in jüngster Zeit hat man im untersten und mittleren Segment wieder gute Argumente für AMD-Bestückung. Mit eigenen Chipsätzen und ATI-Graphik schaut die Zukunft gar ein wenig rosig aus. Aber sie müssen früher oder später auch wieder im oberen Segment etwas anbieten können, um nicht völlig als Billigausstatter zu enden.

:hallo:

FranzK 08.12.2009 15:55

Zitat:

Zitat von holzi (Beitrag 2392580)
Sehe ich auch so - möchte aber anmerken, dass das Zitat "Lernen Sie Geschichte" oft falsch verstanden wird. Der Reporter hatte sehr viel Ahnung von Geschichte. Kreisky war zu dem Zeitpunkt schon gesundheitlich angeschlagen und der Ausruf entstand eher aus Argumentationsnot heraus...aber das ist hier schon mehr als OT ;)

Ich würde Ulrich Brunner auch nie Gegenteiliges unterstellen. Aber sein insistierendes Beharren war zumindest höchst provokativ, passte ganz und gar nicht in den Rahmen eines Presse-Foyers. So hätte man sich vielleicht in einer Fernseh-Diskussion verhalten können, aber im gegebenen Rahmen wirkte es etwas unbedarft. Es kann aber natürlich auch sein, dass er so den Kanzler ganz bewusst aus der Reserve locken wollte. Was ihm ja auch gelungen ist....

:hallo:

lalaker 08.12.2009 15:58

In der Zeit, als Intel soviele P4 verkauft hat, wie nie zuvor, hat auch AMD soviele CPUs verkauft, wie nie zuvor, weil einfach die allgemeine Nachfrage recht hoch war. Jahr 2000 und die Folgen usw.

Nie zuvor, war der Marktanteil von AMD so hoch, wie zu Intel P4 Zeiten. Und wenn man schon zitiert, dann bitte den vollständigen Satz.

Ich glaube auch nicht, dass man ständig im oberen Segment was anbieten muss, um zu überleben, wenn man den i7 alleinstehend als oberes Segment betrachten will, was ich nicht tue.
Kaum ein Firmenrechner wird mit High-End-Technik eingekauft. Meistens spielt es isch im mittleren bis low end Bereich ab. Erst vor zwei Wochen habe ich wieder erfahren, das jemand zu Intel-Rechnern gegriffen hat, aber mit Atom-CPU.
High-End mag für das Image wichtig sein, und natürlich macht man dort pro Einheit mehr Gewinn, aber die großen Umsätze macht man anderweitig. Das gilt auch für den Grafikbereich. Den Gesamtmakrt betrachtend sind die verkauften Stückzahlen von GTX 285, 295 und den Ati Pendants wie 5890/4870x2 (davon habe ich selbst eine) verschwindend gering.

Auch wenn es vlt. nicht so aussieht sind wir mit unseren Analysen im Kern nicht weit auseinander darum soll dies mein letztes Statement dazu sein ;)

The_Lord_of_Midnight 09.12.2009 00:30

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Das Problem mit dir ist, dass du fundamentale Zusammenhänge einfach nicht kapieren willst - oder grundsätzlich negierst.

Komisch, genau den gleichen Eindruck habe ich von dir.
Ich hatte z.b. genug Probleme mit dem Intel Core Duo, der laut Zitaten "as buggy as hell" war. Ich kann ein Lied davon singen, mir braucht keiner mehr kommen mit den ach so guten Intel-Systemen.
Mir kommt vor du lebst vom Verkauf von Intel-Hardware, das würde deine Argumentation erklären ?

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Natürlich ist Intel die Messlatte.

Richtig, und zwar wenn auf einem Intel-System was schief geht, sind immer die anderen Schuld bzw. müssen sich um die Fehlerbehebung kümmern.
Wenn auf einem Amd-System was nicht funktioniert, dann war es natürlich die falsche Entscheidung sowas zu kaufen.

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Aber die wenigsten sind sich bewusst, in welchem Maße Intel der Motor der gesamten Halbleiterindustrie ist. Intel ist mit seiner Finanzkraft der einzige Konzern weltweit, der in der Lage ist, jegliche neue Entwicklung in der Halbleitertechnik im großen Stil bis zur Serienreife voranzutreiben (man denke z.B. an die permanente Vorreiterrolle Intels in der Weiterentwicklung der Wafer-Technologie - alle anderen hecheln nur hinterher...).

Natürlich, wenns Amd nicht geben würde, wären wir heute nicht dort wo wir sind. Amd hat genug Innovationen hervorgebracht und braucht sich sicher nicht vor Intel zu verstecken.

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Und jetzt kommst mit deiner lächerlichen Meinung daher, der Riese Intel hätte es rein technologisch nötig, den Zwerg AMD oder auch andere mit unlauteren Methoden am Boden zu halten. Dümmer geht es kaum noch. Nein, die beiden Dinge haben natürlich kaum etwas miteinander zu tun. In Wirklichkeit geht es um ganz etwas anderes.

Natürlich, deswegen wurde Intel auch zu einer Milliardenstrafe verurteilt ?
Du bist ja so gscheit, und das Gericht ist auch so dumm ?

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Lernen Sie Geschichte! - das war einmal die Antwort eines prominenten Österreichers auf eine dümmliche Reporter-Frage.

Wenn ich solche Kommentare machen würde, würde sofort die ganze Jagdgesellschaft zum Angriff blasen, aber weil ihnen deine Meinung passt, kannst du das natürlich ungestraft tun.
Mir wurden sogar schon mal rechtliche Konsequenzen angedroht, nur weil ich geschrieben habe, daß das nicht mein Problem ist.
Ich werde nicht so weit gehen, denn sowas finde ich ist in einem Forum unpassend.
Aber pass nur auf daß du das nicht mit den falschen Leuten machst, sonst könntest du dich bald vor Gericht wiederfinden.

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Was Intel hier gelegentlich - oder auch öfters - inszeniert, ist nichts anderes als der Ausdruck der menschlichen Natur.

Komisch, warum werde ich den Eindruck nicht los, daß es sich bei dir um einen Lobbyisten handelt ?

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Das Problem dabei ist, wenn jemand reich und mächtig genug ist, stehen ihm Mittel zur Verfügung, wie weder moralisch noch wirklich legal sind - und sie werden gnadenlos ausgenützt. Das ist leider so mit der menschlichen Natur....
Daher ist es ganz wichtig, dass man diesen Wirtschaftsriesen genau auf die Finger schaut und nach Möglichkeit auch auf dieselben klopft. Diese Kontrolle ist sinnvoll und nötig, denn sonst werden sie noch größenwahnsinnig.

Natürlich, aber die Gesellschaft muss sich gegen solche ernsten Bedrohungen mit aller Entschlossenheit zur Wehr setzen.
Genau das schreibe ich die ganze Zeit, und genau dafür werde ich noch kritisiert oder als dumm bezeichnet ?
Du findest mich fassunglos, denn wir sind einer Meinung.
Und du bringst es nicht übers Herz das auch so zu schreiben wie es ist ?
Tut dir das weh ?
Ist doch in Ordnung wenn man mal einer Meinung ist.


Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2392574)
Aber die kleinkarierten Vorwürfe, Intel baue keine guten und preiswerten Produkte, sind unhaltbar. Ganz im Gegenteil, ohne gute und preiswerte Produkte hätten sie niemals ihre Stellung erreicht, geschweige denn gehalten. Sie sind sehr oft nicht so billig, wie es die Kunden gerne hätten und wie es möglich wäre, aber es ist das gute Recht jeder Firma, möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Das ist nicht zu bekritteln, im Gegenteil, ohne dieses Ziel ist eine Firma langfristig nicht erfolgreich zu betreiben. Illegale Auswüchse jeder Art sind aber energisch zu bekämpfen.
:hallo:

Meine Erfahrungen sind andere.
Ich hatte schon mit viel zu vielen Intel-Bugs zu tun.
Komischerweise ist selbst Guru in einem der letzten Wcms zu der Meinung gelangt, daß ein Amd-System wesentlich wirtschaftlicher ist, und daß er seinem Freund aus eben diesem Grund ein Amd-System empfiehlt.
Ist der Guru auch dumm deswegen ?

The_Lord_of_Midnight 09.12.2009 00:42

Zitat:

Zitat von garfield36 (Beitrag 2392578)
Und wenn man auch noch den Stromverbrauch berücksichtigt, und die dadurch nötige aufwendigere Kühlung, komme ich nun mal zu Intel-CPUs.

Also ich sehe das nicht so.
Ich finde zb. diese Cpu ist ein sehr guter Kompromiss aus Preis und Leistung:
http://geizhals.at/a429763.html
AMD Phenom II X4 905e, 4x 2.50GHz, boxed (HD905EOCGIBOX)
Nicht zu vergessen, daß man beim Mainboard aufgrund des in der Cpu bereits integrierten Memory-Controllers nochmals einiges spart.

Nur die allerwenigsten Benutzer brauchen wirklich mehr Cpu-Leistung, und ein System auf dieser Basis ist ungschlagbar wirtschaftlich.

Aufändige Kühlung oder sowas in der Art ist absolut nicht nötig.
Der mitgelieferte Boxed Kühler ist unhörbar und du brauchst nicht mal einen Gehäuselüfter.
Wenn du dagegen ein ordentliches Power-System auf Intel-Basis aufbaust, schaut die Sache mit der aufwändigen Kühlung schon anders aus.

garfield36 09.12.2009 02:09

Dies ist zwar eine wirklich energiesparende Desktop-CPU, aber von der Leistung eher in die untere Mittelklasse einzureihen. Hier ist AMD sicherlich gut aufgestellt, was ich ja auch gelegentlich schon angemerkt habe.
In der oberen Mittelklasse mit einer maximalen TDP von 95W findet man jedoch keine AMD-Konkurrenz zum i5-750.
Die Stärke von AMD wären zur Zeit eher die aktuellen GraKas der 5800er-Reihe. Sind nur leider, wie auch schon angemerkt, so gut wie nicht erhältlich.

enjoy2 09.12.2009 22:02

Fanatismus http://de.wikipedia.org/wiki/Fanatismus

tut das eigentlich weh?

garfield36 09.12.2009 23:18

Die Antwort kennt nur der ... ;)

The_Lord_of_Midnight 10.12.2009 02:09

Ja, es wundert mich auch, warum so viele Leute fanatisch immer das stärkstmögliche System haben wollen ;)

garfield36 10.12.2009 02:21

Nun, dazu gehöre ich ganz sicher nicht. Meine Interessen gelten eher der oberen Mittelklasse.

The_Lord_of_Midnight 10.12.2009 02:52

Jetzt wirds spitzfindig.
Ist jemand fanatischer, der die obere oder die untere Mittelklasse bevorzugt.
;)

garfield36 10.12.2009 12:31

Weder, noch. Unter Fanatismus verstehe ich etwas anderes.

freakout 12.12.2009 05:37

intel vs amd
 
super thread :D
aber komplett sinnlos
lom wird bald wieder explodieren :lol:

garfield36 12.12.2009 11:58

Glaube nicht, dass er das tun wird.


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