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Erlaubte Sendeleistung bei UMTS/GPRS
Wie hoch ist die in Österreich erlaubte Sendeleistung bei UTMS bzw. GPRS ? Hintergrund ist der, dass ich die Empfangsleistung von UMTS bzw. GPRS mittels Richtantenne erhöhen möchte, ohne ungut aufzufallen :D
Soweit ich weiß ist in Deutschland bei UMTS max. 25 db erlaubt - der UMTS Stick alleine hat jedoch meines Wissens schon knapp 20 db - d.h. (exkl. Kabel) würde eine Antenne mit max. 5db noch im erlaubten Rahmen sein ? |
warum soll die sendeleistung durch eine antenne höher werden? Du lenkst die vorhandene leistung ja nur in eine richtung und verstärkst sie nicht.
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http://www.emf.tugraz.at/download/fo...ilfunk_EMF.pdf
Überschreitung der Abstrahlleistung durch Bündelung(Richtwirkung) ist nicht gestattet. |
Zitat:
Außerdem geht es aus der von fredf zitierten Studie der TU-Graz hervor, daß das UMTS-Mobiltelefon (und die Basisstation auch!) die Sendeleistung auf "minimal möglich" reduziert, je nach Signal/Rauschen-Verhältnis, was m.E. den Einsatz einer Richtantenne etwas "unsinnig" macht, außer du wohnst in einem "Empfangsloch", dann könnten die paar dB Gewinn einen Sinn haben, wenn der Empfangssignal nicht "unter aller Sau" ist (zu knapp an der Grenze zum Stör-/Rauschen-Signal; klar aber, daß auch die ausgestrahlte Leistung höher wird. Erlaube mir eine Frage aus reiner Neugierde: hast du ein Mobiltelefon mit einer Buchse für eine externe Antenne? Solche Mobiltelefone habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen, deswegen behalte ich meinen Siemens S65 solange es geht! MfG, Thiersee |
Zitat:
Die Richtantenne kann schon Sinn machen, denn gerade bei höherer Netzaktivität im Bereich von einer Zelle steigt der Signal-Rauschpegel und dadurch wird die Reichweite verringert, abgesehen von Umwelteinflüssen, die detto die Signalqualität beeinträchtigen können. |
Es geht um ein Empfangsloch und einen Huawei E159G Stick, der einen externen Antennenanschluß hat.
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Zitat:
normale Antenen strahlen radial in alle richtungen / oder empfangen .... ich meine er meint nur eine normale Antenne das mit der Richtane habt ihr so hinein interpretiert und somit ist´s ok |
Blicke nicht ganz durch das Problem, aber vielleicht ist dieses gemeint:
Habe für meinen Laptop einen Stick E 160 für mobiles Internet von A1. An einer bestimmten Stelle der Wohnung habe ich keinen Empfang bei direktem Anschluss des Sticks an den Laptop, aber wenn ich den Laptop auf einer Schachtel um 20 cm höher stelle, geht alles wieder. Dieser Stick hat aber einen Anschluss für Zusatzantenne, diese hat 50 cm Leitung und gibt es bei A1 zu kaufen. Damit kann ich bei erhöhter Anordnung der Antenne wieder einwandfrei ins Internet und brauche keine Schachtel für den Laptop. Gruss Josef. |
Sollte ich mich unklar ausgedrückt haben, so versuche ich nochmal meine Frage zu präszisieren:
Schlechter Empfang über UMTS und GPRS mittels eines Huawei UMTS Sticks mit Antennenanschluß. Um diesen Empfang womöglich zu verbessern ist eine externe Antenne von Nöten - in meinem Fall eine Richtantenne, da diese das Signal durch die Ausrichtung auf einen Sendemasten optimal verstärken könnte. Nun gibt es da Grenzen, wie bei jedem Funksender, die nicht überschritten werden dürfen, um im Bereich des Legalen zu bleiben. Ich weiß, dass dieser in Deutschland bei UMTS max. 25db haben darf, wobei der Stick schon knapp 20 hat (laut div. Webseiten). Würde man dann eine Richtantenne anbringen die Hausnummer 11db+ hat, dann wäre man ja weit über den 25db, die legal sind. Ich bin Laie was Physik betrifft, der einzige Gradmesser bei div. zum Kauf angebotenen UMTS Antennen sind nun mal db - ich wollte nur wissen, wie hoch in Österreich die Grenzen sind und ggf. wie schwerwiegend ein Überschreiten des max. Pegels ist bzw. wie realistisch strafrechtliche Aspekte bei einer geringfügigere Überschreitung sind. Nicht dass ich mir da eine Antenne anhänge, die mir Besuch vom Funkwagen beschert :D |
Nur so nebenbei noch eine Frage, da ich offenbar heute einen meiner beschränkten Tage habe:
Du hast in der Rubrik "Handy & Mobiltelefonie" gepostet. Da ich kein Handy mit Anschluss für Stick habe, nur einen Laptop mit Anschluss für Stick, kann ich nicht entnehmen, auf welches Gerät Du den angeschlossenen Stick beziehst. Oder ist es nur eine allgemeine Frage, was die erlaubte Sendeleistung und/oder die Erlaubnis zur Verwendung einer Richtantenne an einem Stick betrifft? Gruss Josef. |
Rubrik "Handy & Mobiltelefonie":
Zitat:
Ich wundere mich schon, ob meine Fragestellung wirklich so verwirrend war, dass es sich hauptsächlich darum dreht, was und warum ich das bezwecke. Ich kenn mich zuwenig mit Elektrotechnik aus, um Begriffe wie Abstrahlleistung und Sendeleistung präziser zu verwenden - ich hoffe, es wird verstanden, was ich meine. Man beachte bitte diesen Shop http://www.brennpunkt-srl.de/ und liest sich ggf. in die Begrifflichkeit des EIRP Sendeleistung ein. Und genau darum dreht sich meine Frage, wie z.B. Zitat:
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Dann stelle ich, formuliert mit eigenen Worten und nach meinem Wissensstand, diese Behauptung in den Raum:
"Jede Änderungen an einer für den freien Verkauf zugelassenen Funkeinrichtung und deren genehmigten Zusatzeinrichtungen bedürfen einer Anmeldung und Genehmigung durch die zuständige Behörde." Gruss Josef. |
das würde aber bedeuten, dass ein Nutzen eines Antennenanschlusses an einem UMTS Stick einer Genehmigung bedarf - das mag ich nicht so recht glauben.
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Nicht das Nutzen eines Antennenanschlusses, sondern die Verwendung einer nicht zugelassenen Antenne.
Beispiel aus der längst vergangenen Zeit des CB-Funks: Mit einem genehmigten CB-Funkgerät durfte und darf bis heute in Österreich keine Richtantenne betrieben werden. Gruss. |
@Dumdideldum
wennst wirklich glaubst das eine antenne wo +11db draufsteht das auch bringt-glaubst auch das Wlan N 300mbit dauernd bringt? Also geh bitte! Max.die hälfte! Der rest ist werbung! |
also wennst die antenne bei A1 kaufen kannst
gibts da sicher kein problem.... wenn ich du wär würd ich ein USB verlängerungskabel nehmen und den stick oben aufs display kleben wenn 20cm höher empfang vorhanden ist. dann brauchst keine antenne kaufen. |
Der Empfang ist leider so schlecht, dass nicht einmal eine stabile GPRS Verbindung möglich ist, was insofern eine Repositionierung des Sticks kaum sinnvoll macht.
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@Dumdideldum:
Du verwechselst etwas: Die HF Leistung wird in dBm angegeben, nicht in db! Die Angabe dB ist ein realtives Mass. 3 dB sind die doppelte Leistung, -3dB die Halbe. Die Angabe dBm bezieht sich auf 1mW. Das heisst, 0dBm sind 1mW, 10dBm=10mW 20dBm=100mW, 30dBm=1W, 33dBm=2W usw... Wenn du eine Antenne anschliesst wir normalerweise von der ERP (=emitted radiate power) gesprochen. Normalerweise hast du (idealerweise) als Antenne einen sogenannten Kugelstrahler. Das heisst, die Sendeleistung wird gleichmässig in alle Richtungen gesendet. Engst du den Abstrahlwinkel aalog zu einer Lichtquelle immer mehr ein, so steigt die ERP bei gleichbleibender Sendeleistung, da die bestrahlte Fläche immer kleiner wird. Deswegen arbeiten Richtfunker mit sehr geringen Leistungen.Als netter Nebeneffekt ist das Ganze recht abhörsicher. Analog gilt das alles auch für den Empfang! Nun zu deiner Frage: technisch gesehen ist es kein Problem eine Richtfunkantenne zu verwenden. Die Basisstation gibt die entsprechende Leistung vor, damit sollte es keine Probleme geben. Bedenke dass der Gewinn einer Antenne sehr schnell durch das HF Kabel und Anschlüsse wieder verloren geht. Hochwertige HF Kabeln und Stecker kosten ein kleines Vermögen. Was ich dir nicht beantworten kann, ist die rechtliche Frage. |
Die Angaben der "Leistung" ist auf der Homepage, von wo ich die Antenne wohl beziehen werde ( http://www.brennpunkt-srl.de/ ) ist in dbi .
Dass Kabel Verluste bedeuten ist mir schon klar, mir geht es nur darum, dass ich nicht so eine große Leistung verursache, dass ich unangenehm auffalle. Ich denke mir, ich bin nicht der erste und auch nicht der letzte, der eine Richtantenne für UMTS verwenden möchte - Richtantennen bei Wlan sind ja auch nicht selten. Ich möchte nur nicht, dass es da zu solchen Spitzen kommt, dass dadurch wirklich Störungen verursacht werden könnten, die unangenehm auffallen. Beim Antennentypus bin ich mir nicht zu hundert Prozent sicher, was geeigneter wäre. Der Standort befindet sich ich würd mal sagen 50 Meter unter dem Niveau der Ortschaft, wo denke ich auch der Sendemast steht, begrenzt durch einen relativen steilen Hügel. Ich wäre schon mit einer stabilen GPRS Verbindung zufrieden, dort sind die Sendetoleranzen ja meines Wissens größer, nur UMTS ist da sehr begrenzt. Wäre da ein Rundumstrahler, der natürlich nicht solche Verstärkungen bietet, vielleicht besser ? Danke |
Zitat:
@dumdideldum Außerdem ist die Leistung, für die ein Sender zugelassen wird, die Ausgangsleistung an der Antennenbuchse. Wie schon Mobiletester gesagt hat kommen dann Kabel, Stecker, ev. nicht ideale Montage derselben, usw. hinzu und deine 20 dBm/100 mW, die der Stick liefert, sind sehr schnell auf 1/10 geschrumpft, sodaß du nur 2 dBm/10 mW an der Antenne hast; hier habe ich mit 10 mt Antennenkabel gerechnet: die Firma aus deinem Link, liefert die Antennen mit Microcell3-Kabel, der eine Dämpfung von 1,1 dB/m hat). Aber jetzt eine ernst gemeinte Frage: wenn du Bedenken hast, daß du Störungen verursachen kannst, warum probierst du nicht, den Sticker an einem 5 mt langen USB-Kabel anzuschliessen, wie auch atomschwammerl vorgeschlagen hat (länger nur mit USB-Verstärker, gibt es auch bei der Firma in deinem Link)? Vielleicht hast du dann mehr Freiheit, den Sticker zu positionieren. MfG, Thiersee |
... und ungeachtet aller hier abgegebenen Kommentare mit theoretischen und rechtlichen Erörterungen würde mich das Endergebnis interessieren, wenn Du Dich wirklich zum Kauf und Einsatz einer solchen ins Auge gefassten Antenne entschliessen solltest.
Gruss Josef. |
Zitat:
Ich werds wohl darauf ankommen lassen, außer jemand hat noch die entsprechend Information, wie die Grenzen genau sind. |
Ich würde eine Antenne mit hohen Richtfaktor (Stichwort Pringels Antenne) nehmen, und das HF Kabel zwischen Antenne und Stick unter 20cm halten. Alles andere ist aus HF technischer Sicht sinnlos. Die niederfrquenten Datenströme kannst du viel leichter und billiger verteilen als die HF.
Hast du dich schon nach einen alternativen Betreiber, oder Festnetz umgeschaut? |
Nachtrag: Falls du dich mit dem Antennenbau beschäftigen möchtest, schau mal hier: http://sbarth.dyndns.org/seiten/rahm...=tincanantenna.
Hab die Blechdosenantenne selbst gebaut und war überrascht wie gut sie funktioniert hat. Für UMTS musst du die Frequenz auf 2,1 GHz reduzieren. |
Warum besorgt dich das Rechtliche so sehr?
Glaubst du in deinem Kuhdorf(no offense-komme selbst aus nem "Kaff") interresiert ne kleine Richtantenne? Ich sag dir komplett scheißegal. Wer soll denn kommen? Du solltest die gleich die brutalste kaufen die in deinem Budgetrahmen liegt. Solange du den Grundsatz "was keiner weiss macht keinen heiss" berücksichtigt bist du auf der Sicheren Seite. Kurz mir den Worten von Dale Carnegie: "Sorge dich nicht , lebe!" |
Zitat:
ahhh, jetzt weiß ich auch endlich was du gemeint hast. ich denke das "Beachten sie..." wurde einfach copy & paste von den WLAN antennen übernommen. Bei WLAN gibt es ja auch ein limit für Verstärkerleistung + Antennengewinn. Bei UMTS gibt es soetwas nicht und du schadest mit so einer passiven antenna auch nicht dem netzbetreiber, eher das gegenteil ist der fall. :-) Ich würde allerdings auschließlich jene Antennen verwenden, die vom Netzbetreiber selbst angeboten werden, da diese getestet und für gut befunden wurden. Idealer (indoor) montageort wäre fensternähe mit Blick auf einen großen "Horizont". Ausrichten nach maximaler Feldstärkeanzeige oder gleich richtung allenfalls bekannter basisstation. |
ok ich danke euch allen - werd wohl eine Richtantenne kaufen und bei Bedarf kurz rückmelden.
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