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DukeNukem 11.10.2009 19:56

Intelligentes Stromnetz
 
Intelligente Messsysteme zur Energiereduktion. Die Hauptinnovation scheint beim neuen NES System wohl folgende: Die jüngste Generation von
E. intelligenten Messsystemen umfasst eine MEP-Schnittstelle (Multipurpose-Expansion Port), welche die Kommunikation mit Eatons Haustechnik-Produktlinie über eine Funkverbindung ermöglichen wird.

Was dann zu folgenden Ergebnis führen soll

So kann der tatsächliche Energieverbrauch übersichtlich und verständlich präsentiert werden. Der Endbenutzer kann so seinen Verbrauch in Echtzeit regulieren und sich einen klaren Überblick über den Energieverbrauch verschaffen. So kann er fundierte Entscheidungen hinsichtlich seines Energieverbrauchs treffen.

Das Flächendeckend einzuführen hätte schon etwas fortschrittliches. Da ich mich in der Materie aber nicht wirklich auskenne frag ich mal nach: Ist das tatsächlich innovativ oder eigentlich ein alter Hut der bis dato einfach nicht großflächig umzusetzen ist...?

Quelle

oitt 11.10.2009 20:08

interessantes thema wo die nahe zukunft ja über einen tisch im haus/wohnung gesteuert werden soll.
das kommt bald alles angeblich.
in scifi ein alter hut, aber irl top modern, imho.
spielt dann auch die energiespeichernde folie aus linz eine rolle....zb.
microsoft hat man damals noch ausgelacht bzw billy gates als er sein top modernes automatisches haus vorstellte, wo alles zentral(istisch :D ) gesteuert wird ;)

ZombyKillah 11.10.2009 21:41

... ich beobachte diese Smart-Metering Sache jetzt schon eine weile ...
Eine kleine Zusammenfassung der Probleme und Sachen, die man damit machen kann.

1. Smart Meter Reading:
Bedeutung:
Elektronischer Zähler, der je nach Fabrikat bzw. nach möglichkeit von unterschiedlichen Stellen ausgelesen werden kann.
Vorteile:
-Abrechnung möglich, ohne dass jemand den Zähler ablesen muss
Wenn von Kunden auslesbar:
-Bewusstsein /werden, was im Haushalt den Strom frisst
Eine Amerikanische Firma oder Uni ich weiß das nicht mehr so genau ist soweit gegangen die Stromaufnahme automatisch in die Verbraucher aufzuteilen (Über die Abstufungen und unterschiedliche Stromkurven
z.B.: hat ein Motor einer Waschmaschine ein komplett anderes Verhalten wie eine Glühbirne oder wie ein Computer)
Nachteile:
-Messgenauigkeit
ein Elektronisches Messgerät hat im Normalfall eine Hohe Genauigkeit, solange der Verbraucher Ideal ist
Das Problem ist, dass man sich mit Halbleiter ein Netzteil basteln kann, dass ein vielfaches der Leistung aufnimmt wie das Messgerät anzeigt (Stichwort Hochfrequenz)
-Datenschutz
Anhand des Stromverbrauches kann man auf Gewohnheiten Rückschlüsse Ziehen.
So erkennt man z.B.: wann Warmwasser benötigt wird.
-Ach ja ... ein die Elektronik zum Messen hat einen höheren Eigenverbrauch wie die alten analogen Messgeräte wobei die Richtlinie einen maximalen Verbrauch von 1W Vorschreibt.

Firmen:
Google, Echelon, etc. etc.

2. Smart Supply Network:
Ein intelligentes System was die Versorger verwenden wollen/werden was auch immer um die Stromerzeugung zu optimieren.

oitt 11.10.2009 21:48

naja...ich schreib schon wieder...sorry :(
ich denke nur, nicht nur die versorger, sondern eben auch die haushaltsinterne verwaltung (dieser rechner im tisch).
hat man schon im tv sogar sehen können....das spielt alles dann zusammen.....ob leider oder zum glück bleibt ja dahingestellt.

SOunds 12.10.2009 20:16

Ich glaube wenn man das System noch ein wenig erweitert kann man sicher damit toll Strom sparen und zwar nicht direkt zu Hause sondern schon beim Kraftwerk. So könnte zum Beispiel die Waschmaschine einen Knopf haben mit dem man sie auf Standby schalten kann und wenn genug Maschinen vom Kraftwerk erfasst sind dann wird im Kraftwerk der Strom dafür erzeugt, so könnte man Spitzenzeiten ein wenig ausgleichen und vielleicht einen gleichmäßigeren Stromverbrauch erzwingen. Natürlich lässt sich das dann noch erweitern mit einer zusätzlichen Zeitinformation von wann bis wann die Wäsche gewaschen sein soll. Schlussendlich würde sich das Model dann auch auf andere Geräte ausweiten lassen.

LouCypher 13.10.2009 08:24

das wär was für meinen opa gewesen der vor jedem einkaufen gehen bzw. vorm schlafengehen das gas und den strom im haus abgestellt hat.

Baron 13.10.2009 16:58

Fehlt dann nur noch die mitteilung "waschmaschinen strom nur Mittwochs zwischen 13 und 17 Uhr"-ähnlich wie im kommunistischen Korea!:(

DukeNukem 13.10.2009 19:07

apropos Waschmaschinen
Intelligent_Haushaltsgeräte
Diese Masdar City wird wohl wirklich sowas wie n Vorzeigeprojekt...
@zombyKillah: Danke für die kleine Einführung
@ meinst du Gebäudeautomationssysteme wie von Moeller die man dann auch auf zb Metz TV Schirmen steuern kann. Oder hast du vielleicht einen link für diesen "rechner im tisch" ? (sorry ich verstehs nicht ganz :shy:)
lg

oitt 13.10.2009 19:24

ich weiß leider nicht viel, war nur im ORF im Oberösterreichbild oder wie das heißt.
soll ein tisch sein mit eingebautem touchscreen wo man alle systeme (TV, usw.) darüber steuert und wohl auch in zukunft den stromverbrauch mit obigen system. alles wird optimiert, ein Computer im Tisch sozusagen.
bin mir aber sicher daß das bald kommt...

DukeNukem 21.10.2009 19:49

ok verstehe....
ja soetwas meinte ich ja auch - nur ganz einfach auf nem TV :-)
War zb auch bei den Osbournes mal ein Tool das den Ozzy zur Verzweiflung gebracht hat

Schuttwegraeumer 22.10.2009 07:10

Für den Betreiber ist ja nur die Lastkurve eines Versorgungssegmentes als Regelgröße wirklich brauchbar.
Warum muss da alles vom Stromzähler individuell überhaupt zum NEtzbetreiber übertragen werden?
Der Verbraucher kann ruhig vollen Zugriff darauf haben aber der Netzbetreiber oder Stromanbieter braucht das eigentlich nur für Sachen die nicht im Interesse des Kunden sind.
Abgesehen von undichten Stellen die weitergeben wenn man im Urlaub ist wird mit solchen Daten nur Unfug getreiben.
Etwa dass man dann wie bei Mobilfunkbetreiber in ungünstige Tarife gelockt oder gezwungen wird bei denen das derzeitige Verbrauchsverhalten besonders teuer kommt.
Es gibt nämlich einfach Verbrauchsspitzen die man nicht nach 3:00 morgens verlagern kann und genau dann wenn man am wenigsten darauf verzichten kann wird der Strom viel teurer werden.
Was nutzt es wenn der Strom mitten in der Nacht (aber nur unter der Woche) 3 Cent billiger wird wenn ich dann wenn ich den Morgenkaffe oder die Dusche vor dem schlafen gehen dann mit 35 Cent/kWh bezahlen darf?
Oder glaubt wirklich wer dass die Stromversorger so begeistert sind von den neuen "intelligenten" Stromzählern damit wir so toll Strom sparen?

Wo bleiben eigentlich die Tarife mit 2 Tarifstufen und dem Mehrtarifzähler in AT?
Ich will zwischen 22:00 und 6:00 deutlich weniger zahlen da dann ein Stromüberschuss herscht in Österreich.
Zweitarifzähler sind schon lange ohne "Intelligenz" einfach zu realisieren und in anderen EU Staaten erhältlich, in AT habe ich sowas praktisches noch nicht gefunden.

Don Manuel 22.10.2009 12:10

Zitat:

Zitat von Schuttwegraeumer (Beitrag 2385063)
...
Zweitarifzähler sind schon lange ohne "Intelligenz" einfach zu realisieren und in anderen EU Staaten erhältlich, in AT habe ich sowas praktisches noch nicht gefunden.

Keine Ahnung, wie das heute läuft, aber vor Jahrzehnten weiß ich, dass der billige Nachtstrom über eigenen Zähler (gemeinsam mit E-Heizung) massiv von den Elektroversorgern gepuscht wurde.

fredf 22.10.2009 13:33

Zitat:

Zitat von Schuttwegraeumer (Beitrag 2385063)
Wo bleiben eigentlich die Tarife mit 2 Tarifstufen und dem Mehrtarifzähler in AT?
Ich will zwischen 22:00 und 6:00 deutlich weniger zahlen da dann ein Stromüberschuss herscht in Österreich.
Zweitarifzähler sind schon lange ohne "Intelligenz" einfach zu realisieren und in anderen EU Staaten erhältlich, in AT habe ich sowas praktisches noch nicht gefunden.

Gibt es, allerdings nicht von jedem EVU.

Schuttwegraeumer 28.10.2009 19:36

Zitat:

Zitat von fredf (Beitrag 2385112)
Gibt es, allerdings nicht von jedem EVU.

Kennst du irgendeinen der das anbietet?
Nachtstrom haben viele, da darf man aber nur bestimmte Verbraucher fix anschließen.

energie-information 29.10.2009 14:10

Smart Metering & Smart Grids
 
Hallo,

da ich quasi „neu“ hier bin, darf ich mich ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Daniel, ich bin Mitarbeiter der E-Control (www.e-control.at), der österreichischen Strom- und Gasregulierungsbehörde. Ich bin dort für die eigene Homepage zuständig, aber auch als sogenannter „Online-Relations-Beauftragter“ (tolles Wort, oder ;-) unterwegs. Sprich, ich klink’ mich in die diversen Foren ein und hoffe dort einerseits auf bestimmte Fragen gute und kompetente Antworten liefern zu können, andererseits auch Input aus den Communities für die Arbeit meiner Kollegen z.B. in Sachen Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt, oder Vorgaben zur Gestaltung von Strom- & Gasrechungen etc. zu bekommen.

Zum Thema:

„Intelligente Stromnetze“ und „Smart Metering“ sind streng genommen zwei verschiedene Dinge.

Intelligente Stromnetze, auch „Smart-Grids“ genannt, meint in erster Linie tatsächlich die Netze, also die Stromleitungssysteme, die durch intelligente (und intelligentere) Vernetzungen und Informationsaustauschsysteme die Netzbetreiber und Energielieferanten in die Lage versetzen sollen, effektiver, verlustfreier und kostengünstiger Energie zum Verbraucher zu bringen. Einige Informationen dazu haben wir online:
http://www.e-control.at/de/marktteil...en/smart-grids

Bei „Smart Metering“ geht’s tatsächlich um „diese Geräte“, die zukünftig einen genaueren und zeitnahen Überblick über den Energieverbrauch der Haushalte geben soll. Das ist derzeit ein sehr heiß und durchaus auch kontrovers diskutiertes Thema in der Energiebranche. Denn die neue, seit September gültige neue EU Richtlinie für den europäischen Energiebinnenmarkt – in der Branche meist als „3. Paket“ bezeichnet - sieht den Einsatz von Smart-Metern zukünftig bindend in ganz Europa vor (Das konkrete Ziel ist, dass bis 2020 80% der Haushalte mit Smart Metern versorgt sind). Dabei gibt es natürlich eine riesige Zahl von Fragen zu klären. Von der Art und der Häufigkeit der Daten, die dabei von „Smart Metern“ gemessen werden, über die Frage der Datenspeicherung bis hin natürlich zu den Kosten.

Weitergehende Informationen gibt es auch online:
http://www.e-control.at/de/marktteil...smart-metering

Die E-Control hat im Mai zu dem Thema eine Branchenveranstaltung abgehalten. Dabei wurden einige interessante Vorträge gehalten. Auch diese gäbe es online:
http://www.e-control.at/de/econtrol/...smart-metering

Und wen die oben erwähnte neue EU Richtlinie näher interessiert, auch dazu gab es eine spannende Branchenveranstaltung mit interessanten Informationen:
http://www.e-control.at/de/econtrol/...altung-3-paket


Wenn sich in Sachen Smart Metering in Österreich etwas Wesentliches tut, werde ich es zukünftig gerne hier an dieser Stelle kundtun.

In diesem Sinne, stay tuned,

dha

DukeNukem 01.11.2009 13:20

Erstmal Gratulation zu deinem Job - ich hoff da verdient man auch was dabei :D
es scheint sich ja durchaus schon was konkretes in Österreich zu tun - zumindest hab ich auf dem bereits zitierten Blog zum Thema über ein Pilotprojekt in Salzburg gelesen...
quelle

energie-information 02.11.2009 10:13

Hallo Nukem,

danke für den Link zu dem Blog. Den kannte ich noch nicht.
Ja, es tut sich was. Soll aber noch mehr werden. Und auch öffentlicher. Irgendwann fangen hoffentlich auch normale Haushaltskunden an, bei ihren Netzbetreibern nach Smart Metern zu fragen.

spunz 02.11.2009 21:37

mich würden konkrete daten zum verbrauch eines smartmeters interessieren. hier findet mal leider viele wiedersprüche - angeblich brauchen einige smartmeter bis zu 80 watt?

energie-information 03.11.2009 12:10

Hallo Spunz,

was die Zähler an sich betrifft, so dürfen diese nicht mehr als "normale" Zähler verbrauchen. Allerdings liegt der "wahre" Verbrauch im gesamten System. Die E-Control hat derzeit eine Studie zum Thema Smart Metering am Laufen. Da wird es auch speziell dazu Zahlen geben. Die Ergebnisse dürften in Bälde vorliegen.

Ganz generell kann man aber sagen - was auch internationale Vergleich zeigen - dass die Einsparpotentiale durch Smart Meter auf jeden Fall größer sind, als der Mehrverbrauch.

Ich werde Neuigkeiten dazu auf jeden Fall gerne hier bekannt machen.
(Studien gibt es auf unserer Homepage auch gesammelt und sortiert: http://www.e-control.at/de/publikationen)

spunz 03.11.2009 13:42

ich persönlich wüsste auch nicht was hier bis zu 80w brauchen sollte, aber derartiges höre ich immer wieder. über genauere daten und studien würde ich mich freuen.

wie wird den üblicherweise in .at auf die zähler zugegriffen? per powerlan, umts,..?

energie-information 03.11.2009 16:51

Wie gesagt, der Zähler selbst ist sicher kein großer zusätzlicher Stromverbraucher. Was man aber nicht vergessen darf, ist dass dabei ja eine ganze Menge Daten anfallen. Wenn die Werte z.B. viertelstündlich oder gar im 5 Minutentakt ausgelesen werden, dann kommt da einiges zusammen, dass es auszuwerten und zu speichern gilt. Rechen- und vor allem Speicherung verbraucht natürlich schon auch Energie. Server müssen gekühlt werden usw.

Leider gibt es wohl bislang kein "übelicherweise" in .at. was die Frage des Zugriffs betrifft. Darum ist die Frage der Übertragungsart u.a. einer der heftig debattierten Punkte.

energie-information 04.11.2009 16:37

Eine ergänzende Info: bei Gas werden dzt. die meisten Smart Meter mit einer Batterie betrieben, da meist kein Stromanschluss zur Verfügung steht bzw. aus sicherheitstechnischen Gründen (Explosionsgefahr) nicht zulässig ist.
Sprich, der Verbrauch der Messgeräte selbst liegt also wirklich eher im Bereich einer Küchenuhr.

Auf der Stromrechnung des Verbrauchers, der einen Smart Meter hat, macht sich dieser also quasi nicht bemerkbar. Wenn, dann entstehen Energiekosten, wie gesagt, eher im Bereich der Datenverarbeitung/-Speicherung, welche der jeweilige Netzbetreiber dann ggf. evtl. auf die Verbraucher umlegen möchte. Auch darum drehen sich im Augenblick natürlich die Diskussionen.

ZombyKillah 04.11.2009 18:26

Es gibt im Moment kein Üblicherweise ... aber:
Es gibt meines Wissens Vorschriften wonach der maximale Verbrauch für ein Meter mit 1W im vollen Betrieb als max. festgelegt wird.

Das dieses real ist weiß ich, da ich bereits Kommunikationsgeräte mit Integrierten Meter in Händen gehalten habe ... mit ca. 0,6W bzw. 2,5VA
... ich weiß, genialer cos ...

Henorpo 04.11.2009 19:00

Danke für die Infos!

Prodigy22 18.10.2011 21:28

Zitat:

Zitat von DukeNukem (Beitrag 2383275)
Intelligente Messsysteme zur Energiereduktion. Die Hauptinnovation scheint beim neuen NES System wohl folgende: Die jüngste Generation von
E. intelligenten Messsystemen umfasst eine MEP-Schnittstelle (Multipurpose-Expansion Port), welche die Kommunikation mit Eatons Haustechnik-Produktlinie über eine Funkverbindung ermöglichen wird.

Was dann zu folgenden Ergebnis führen soll

So kann der tatsächliche Energieverbrauch übersichtlich und verständlich präsentiert werden. Der Endbenutzer kann so seinen Verbrauch in Echtzeit regulieren und sich einen klaren Überblick über den Energieverbrauch verschaffen. So kann er fundierte Entscheidungen hinsichtlich seines Energieverbrauchs treffen.

Das Flächendeckend einzuführen hätte schon etwas fortschrittliches. Da ich mich in der Materie aber nicht wirklich auskenne frag ich mal nach: Ist das tatsächlich innovativ oder eigentlich ein alter Hut der bis dato einfach nicht großflächig umzusetzen ist...?

Informieren Sie sich hier


Hmm, also sekundengenaue Strommessung ist ja nicht schwer zu realisieren. Kommt allerdings mit dem herben Beigeschmack der Überwachbarkeit durch diese Anlagen. Schliesslich kann dann die Betreibergesellschaft sehr gut Statistik führen. Interessanter fände ich da eine unabhängige Messung, für den Privatraum. Quasi als Nachschaltgerät... im eigenen Haushault, ohne dass die Energiekonzerne diese detaillierten Daten erhalten.
Grüssle

Christoph 19.10.2011 00:53

Solche Geräte gibt´s als Steckergeräte bzw. als Subzähler, ob auch mit Datenprotokoll weiß ich nicht, nehme es aber stark an.

Christoph 26.03.2012 21:13

Zitat:

Smart Meter-Zwang: "Petition sehr erfolgreich

Die Mietervereinigung hat vor kurzem eine Petition gegen die Zwangseinführung von intelligenten Stromzählern in Österreich gestartet. Bisher wurden online mehr als 3000 Unterschriften gesammelt, auch offline liegen Listen in allen Service-Stellen der Mietervereinigung auf. Im futurezone-Gespräch erklärt die Bundesgeschäftsführerin Nadja Shah, was die Organisation mit der Aktion erreichen will.

Eigentlich sollen sie beim Energie sparen helfen, die neuen intelligenten Zähler. Das war zumindest der Plan der EU dahinter, als sie eine entsprechende Richtlinie beschlossen hat. Diese besagt, dass in Europa bis 2020 80 Prozent der Haushalte mit Smart Metern ausgestattet werden sollen. Dazu musste in Österreich ein Gesetz novelliert werden. Nun hat das Wirtschaftsministerium eine Verordnung ausgearbeitet, die vorschreibt, wie viele Zähler in Österreich bis wann eingeführt werden müssen. Die Einführung soll hierzulande jedoch wesentlich schneller gehen als von der EU vorgesehen. Bis 2018 sollen 95 Prozent der Haushalte mit den neuen Zählern ausgestattet sein, bis 2016 soll die Quote bereits 45 Prozent betragen.

"Bewusstsein in Bevölkerung wächst"
Neben der Arbeiterkammer und der Ärztekammer läuft auch die Mietervereinigung seit einiger Zeit gegen die rasche "Zwangseinführung" Sturm. Sie hat dazu, ganz nach dem Vorbild der Bürgerproteste in Kanada, eine Petition gestartet. Online wurden bereits mehr als 3000 Unterschriften gesammelt, auch offline liegen Listen auf. "Ich halte die Petition bisher für erfolgreich. Es wächst das Bewusstsein in der Bevölkerung", erklärt Nadja Shah, die Bundesgeschäftsführerin der Mietervereinigung, gegenüber der futurezone. "Die größte Angst der Menschen dabei ist, dass sie sich überwacht fühlen." Mit den neuen Zählern lässt sich, wie berichtet, feststellen, ob jemand alleine lebt, ob am Herd oder mit der Mikrowelle gekocht wird, oder welches TV-Programm abends läuft.

Bei der Online-Petition weist die Vereinigung Konsumenten zugleich auf mögliche steigende Kosten hin. "Die Umstellungskosten werden auf zwei Milliarden Euro geschätzt. Pro Haushalt mit Zähler sind das rund 360 Euro. Für die laufende Betriebsführung wird mit 60 bis 240 Euro gerechnet. Dem stehen vielleicht Kosteneinsparung von 9 bis 42 Euro pro Jahr und Haushalt gegenüber", rechnet die Mietervereinigung vor. Die Umstellungskosten würden auf den Schätzungen des VERBUND-Chefs basieren, während die geschätzten Kosten für die Betriebsführung von der deutschen Energieagentur DENA stammen. Bei den Einsparungen gehe man von rund drei Prozent aus, sagt Shah. Diese Kostenrechnung sei als plakatives Instrument für Konsumenten gedacht.

"Kunde kann Sicherheitsmaßnahmen nicht beurteilen"
"Die Ferraris-Zähler haben eine Lebensdauer von rund 75 Jahren. Bei den Smart Metern hingegen fallen jedes Jahr Software-Updates an und der Sicherheitsaspekt verursacht zusätzliche Kosten", meint Shah. "Es gibt keine einheitlichen Sicherheitsvorgaben, weder im Gesetz, noch in der Verordnung. Die Anbieter, die die Sicherheit ernst nehmen, werden viel investieren müssen und nur diejenigen, die das nicht tun, werden billige Preise anbieten können", mahnt Shah. ""Der Kunde kann diese Sicherheitsmaßnahmen außerdem nicht beurteilen. Er sieht es erst, wenn etwas schief gegangen ist und seine Stromdaten im Netz aufgetaucht sind."

Die Regulierungsbehörde E-Control hingegen hatte bereits mehrfach betont, dass die Kosten für die neuen Zähler durch das bisherige Messentgelt abgedeckt seien. Die Arbeiterkammer forderte die Behörde dazu auf, dies auch schriftlich festzuhalten. Das ist der Mietervereinigung zu wenig. Diese möchte erreichen, dass vor einer flächendeckenden Einführung eine unabhängige Kosten-Nutzen-Rechnung, wie sie auch ursprünglich von der EU gefordert wurde, durchgeführt wird.

Kosten-Nutzen-Rechnung fehlt
"Bisher gibt es nur eine generelle Aussage einer Agentur, die Zähler-Modelle verkaufen will. Aber ist es wirklich effizient, das Projekt zu starten? Man will hier auf Druck Zähler tauschen, ohne Nachweis, dass dies Vorteile mit sich bringt", so Shah. "Das Hauptproblem dabei ist der Zwang. Kein Mensch wurde dazu gezwungen, sich ein Handy zuzulegen. Ich muss als Kunde selbst entscheiden können, ob ich bei etwas mitmache, oder nicht", sagt die Geschäftsführerin der Mietervereinigung. Dabei würde die E-Control bei der raschen Umsetzung immer wieder auf das Wirtschaftsministerium verweisen - und umgekehrt. "Das ist eine Abschiebung der Verantwortung und lässt nur einen Schluss zu: Entweder hilft das Wirtschaftsministerium der Zähler-Lobby oder es ist schlichtweg uninformiert."

Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte gegenüber der futurezone, dass sich die Verordnung bereits in der "Endbeurteilung" befinde, aber es seien noch Gespräche am Laufen. Auch mit der Mietervereinigung möchte man sich noch zusammensetzen. "Wir haben das Gefühl, dass unsere Bedenken jetzt ernster genommen werden", resümiert Shah. "Dennoch muss klar sein: Die wirtschaftlichen Interessen dürfen nicht vor Datenschutz und Datensicherheit kommen."
Quelle: http://futurezone.at/future/8124-sma...rfolgreich.php

TONI_B 27.03.2012 07:40

Ich bin gerade "Beta-Tester" für das smart-metering. Obwohl ich diesen Dingen sehr positiv gegenüber stehe, finde ich in meinem Haushalt defacto keine Einsparungsmöglichkeit mehr: wir haben ein Haus mit fast 200m2 Wohnfläche, 4 Personen und einen Stromverbrauch von ca. 3600kWh. Heizung und Warmwasser erfolgt mit Gas. Eine Solaranlage erzeugt 4000-4500kWh pro Jahr. D.h. wir erzeugen wesentlich mehr Strom als wir verbrauchen! Die einzige Anwendung, die wir uns mit dem "intelligenten Stromzähler" vorstellen könnten, wäre das Einschalten des Geschirrspülers über das I-Net, wenn die Sonne scheint und wir nicht zu Hause sind. Damit würden wir mehr Solarstrom selber verbrauchen, denn vom selbst erzeugten Strom verbrauchen wir nur ca. 1/3 selber, der Rest wird eingespeist.

Aber vielleicht hat ja wer noch Ideen wie man damit noch sparen könnte...

Don Manuel 27.03.2012 09:05

Naja, für mich stellt sich da die Frage, wie viel Gas Du eigentlich verbrauchst. Denn ich schätze mal, da reden wir ca vom 7-10 fachen an Energie im Jahr, verglichen mit dem Strom.

TONI_B 27.03.2012 09:12

Nein, so viel ist es nicht: ca. 20000kWh pro Jahr für Heizung und Warmwasser in einem 4 Personenhaushalt, freistehendes Haus und ca. 500m3 Volumen zum Heizen...

Don Manuel 27.03.2012 09:29

Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem ;)

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt ;)

Tut man letzteres besonders konsequent :D ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.

Atomschwammerl 27.03.2012 09:41

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2471290)
Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem ;)

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt ;)

Tut man letzteres besonders konsequent :D ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.

Naja das Problem hier ist eher dass der Strom Überschuss dann anfällt wenn man eh nicht heizen muss....
Also im Sommer bei Sonnenschein.
Somit wär eine Wärmepumpe eher kontraproduktiv.


@ TONI_B Wie viel hat deine Solaranlage gekostet? Wann rechnest du damit das sie sich Amortisiert hat?

TONI_B 27.03.2012 09:44

Zitat:

Zitat von Atomschwammerl (Beitrag 2471291)
@ TONI_B Wie viel hat deine Solaranlage gekostet? Wann rechnest du damit das sie sich Amortisiert hat?

Unsere Anlage ist mittlerweile 4 Jahre alt und die Preise haben sich nahezu halbiert! Wir haben für 4kWp ca. 25000€ bezahlt, wobei mehr als die Hälfte gefördert wurde. Es blieben ca. 11500€ für uns...

Amortisation? Ist mir vollkommen egal! :cool: Keine Ahnung, wie sich die Strompreise entwickeln...20 Jahre, oder mehr :engel:

TONI_B 27.03.2012 09:46

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2471290)
Naja, 20.000 gegen 3.600, also mehr als 500% oder mehr als 400% Unterschied als "so viel ist es nicht" zu benennen erfordert ein eigenartiges Bezugssystem ;)

Da Du ja ca 1000kWhE "zu viel" hast, wäre der Überschuss eventuell sinnvoll in einen Wärmepumpenprozess investierbar. Bei einer Leistungszahl von 4 könnte das bis zu 20% der benötigten Heizwärme bringen. Zumindest wenn man einmal die Anfangsinvestition vernachlässigt ;)

Tut man letzteres besonders konsequent :D ist mein nächster Gedankenansatz, dass Gas besser in Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden kann. Muss Dir sicher nicht erklären warum.

Gabs vor 17 Jahren noch nicht als wir das Haus bauten...

Mein "wenig" hat sich eher darauf bezogen, dass man bei unserer Kubatur und herkömmlicher Bauweise auch wesentlich höhere Heizkosten haben kann - wie ich es bei unseren Nachbarn sehe, die 24-26°C in allen Räumen haben. Wir hingegen nur 20-21°C und in den Schlafräumen viel weniger...

Don Manuel 27.03.2012 09:53

Also ich hab lieber wenig Energieverbrauch wegen der guten Isolierung als wegen der niedrigen Raumtemps ;) Ansonsten sind die vorgeschlagenen Technologien nicht zwangsläufig wesentlich teurer wenn nachträglich eingebaut. Aber natürlich habe ich da keine Rücksicht auf Amortisation genommen. Billiger als ab heute wirst Du beim gegebenen wohl eh nicht mehr kommen können.

@Nuklearfungus: Und auch wenn natürlich der meiste Überschuss im Sommer sein wird, ohne thermische Solaranlage verbraucht er dann Gas für sein Warmwasser. Auch kein Ökovorbild ;)

Mobiletester 29.03.2012 21:53

Aber das Warmwasser erzeugt man besser solarthermisch. Wenn man genug Geld und Platz hat, kann man mit Pufferspeicherlösungen Gas sparen.

Don Manuel 30.03.2012 08:50

Ja, mache ich (spare aber Holz und nicht Gas :D ), aber Toni hat nunmal seine Südfläche schon dem Strom gewidmet und ich bin immer davon ausgegangen, er habe keinen Platz mehr für thermische Kollektoren.

Christoph 10.04.2012 20:00

Zitat:

Intelligente Stromzähler in Puerto Rico häufig für dumm verkauft

In Puerto Rico sind offenbar nicht nur Smart Meter selbst bereits selbstverständlich, sondern auch die Manipulation der "intelligenten Stromzähler", wie der US-Journalist Brian Krebs berichtet. Er beruft sich dabei auf einen auf das Jahr 2010 datierten FBI-Bericht. Demnach haben Stichproben eines nicht näher genannten Stromversorgers ergeben, dass etwa jedes zehnte Smart Meter manipuliert ist. Den daraus entstehenden Schaden schätzt der Versorger auf bis zu 400 Millionen US-Dollar jährlich – entsprechend derzeit 300 Millionen Euro.

Die Stromdiebe des karibischen Inselstaats, der ein assoziierter Freistaat der USA ist, manipulieren die Stromzähler laut dem FBI über die Infrarot-Wartungsschnittstelle mit optischen Ausleseköpfen (Optical Probes), die sie für rund 400 US-Dollar im Internet bestellen. Die passende Software ist nur einen Download entfernt. Dabei bleibt die Hardware des Zählers unversehrt. Unter Umständen genügt es laut dem FBI jedoch auch schon, einen sehr starken Magneten an dem Smart Meter zu platzieren, um an Gratis-Strom zu kommen.

Die Manipulation nutzen berufstätige Kunden etwa, um den Zähler nachts außer Gefecht zu setzen, wenn die stromhungrige Klimaanlage für ein angenehm kühles Schlafklima sorgt. Tagsüber wird der Magnet wieder entfernt – wenn der Kunde ohnehin nicht im Haus ist. Das senkt die Stromrechnung um bis zu 75 Prozent. Da der Zähler weiterhin in regelmäßigen Abständen seinen Zählerstand an den Versorger sendet, fällt der Schwindel nicht auf.

Kriminelle bieten Privatkunden laut dem FBI-Bericht für 300 bis 1000 US-Dollar ihre zweifelhaften Dienste an; für rund 3000 US-Dollar manipulieren sie auch die Zähler von Firmen. Das FBI nimmt an, dass sich auch ehemalige Mitarbeiter des Smart-Meter-Herstellers sowie Mitarbeiter des Stromversorgers ein Zubrot verdienen, indem Sie Zähler manipulieren und ihr Wissen an andere weitergeben.

Um welchen Versorger es sich konkret handelt, geht nicht nicht aus dem Bericht hervor. Laut Krebs kommt jedoch nur der größte Stromversorger Puerto Ricos in Frage, die staatliche Puerto Rico Electric Power Authority (PREPA). Der Versorger installiert nach eigenen Angaben bereits seit 1992 Stromzähler, die man aus der Ferne ablesen kann. (rei)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-1517754.html

Wer hätte das von der modernen Technik gedacht. ;)

Christoph 15.05.2012 20:11

Auch die EU hat Bedenken.

Zitat:

EU: Datenschutz-Experten für Smart Grids

Datenschutzbedenken standen in Österreich bisher bei der Diskussion rund um die Einführung von intelligenten Stromzählern ganz oben auf der Liste der Kritiker. Nun hat die Europäische Kommission Mitte Mai eine Expertengruppe zu den Themen Privatsphäre, Datenschutz und Datensicherheit in Smart Grids einberufen.

Bis Ende 2019 sollen intelligente, digitale Stromzähler in Österreichs Haushalten die mechanischen Ferraris-Zähler ersetzen. Immer wieder äußerten Datenschützer Bedenken, denn die neuen Zähler können theoretisch mehr über einen verraten, als man glaubt. Praktisch hängt dabei sehr viel von Datenschutzregelungen ab.

Auch die Europäische Kommission hat dieses Problem erkannt und Mitte Mai eine Expertengruppe zu den Themen Privatsphäre, Datenschutz und Datensicherheit in Smart Grids einberufen. Die Experten, zu denen auch der österreichische Datenschützer Andreas Krisch gehört, soll nun ein Instrument zur Datenschutz-Folgenabschätzung und zur Abschätzung der Informationssicherheit entwickeln.

Empfehlung und Expertengruppe
Konkret hat die Europäische Kommission im März diesen Jahres eine „Empfehlung an die Mitgliedstaaten" (PDF) herausgegeben, in der sie die Staaten dazu aufruft, die geplante Datenschutz-Folgenabschätzung anzunehmen und innerhalb von 12 Monaten nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt auch tatsächlich anzuwenden.

Vergangene Woche gab es ein erstes Treffen der Expertengruppe in Brüssel. Krisch berichtet, dass es vonseiten der Industrie „erstaunlich wenig Widerstand" gegeben hätte und das Interesse an der Ausarbeitung von Datenschutz-Standards generell groß sei. Bis zum März 2013 soll nun ein Datenschutz-Instrument entstehen, das im Anschluss der Artikel 29-Datenschutzgruppe zur Stellungnahme vorgelegt wird.

In der Empfehlung der EU-Kommission steht zudem drin, dass „der standardmäßige Datenschutz so umgesetzt werden sollte, dass dem Kunden die datenschutzfreundlichste Option als Standard-Konfiguration voreingestellt wird". Gefördert wird auch die Entwicklung von „Zertifizierungsverfahren und Datenschutzsiegel". In Deutschland hat man beispielsweise ein „Schutzprofil" für intelligente Zähler erarbeitet.

"Personenbezogene Daten" und der "Zweck"
Für Österreich gibt es derzeit allerdings keine ähnlichen Pläne. In entsprechenden Verordnungen der E-Control und des Wirtschaftsministeriums wurden Datenschutz-Anliegen nach Ansicht von Kritikern bisher nicht umfassend genug geregelt. Bei den Daten der intelligenten Zähler handelt es sich nämlich um „personenbezogene Daten".

Diese Daten dürfen laut dem Datenschutzgesetz nur zu einem "konkreten Zweck" erfasst werden. Im österreichischen ElWOG-Gesetz wird als Zweck für die Datenerfassung allerdings die schwammige Formulierung "Energieeffizienz" genannt. Der österreichische Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verspach im April, dass es hierzu noch „flankierende gesetzliche Regelungen" geben werde.

Die EU-Kommission lässt die Mitgliedstaaten in ihrer Empfehlung wissen: „Nach Artikel 8 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und Artikel 8 Absatz 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention muss jeder Eingriff in das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten begründet werden." In Punkto Datensicherheit fordert die EU-Kommission, dass bei Verstößen die betroffenen Personen "ohne unangemessene Verzögerung" über vorraussichtlich negative Auswirkungen informiert werden müssen.
Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/910...mart-grids.php

pong 16.05.2012 05:51

Hat jemand den Link wo man den passenden Magneten schon vorab bestellen kann?

pong


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