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-   -   Intel greift AMD wegen vorhandener x86 Lizenz tatsächlich an (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=233876)

kikakater 18.03.2009 11:43

Intel greift AMD wegen vorhandener x86 Lizenz tatsächlich an
 
http://www.golem.de/0902/65370.html

Nvidia sucht Streit mit Intel wegen Chipsatzlizenzen (Upd 2)

Zitat:

Laut Nvidia behauptet Intel, das vor fünf Jahren nach langem Disput zwischen Intel und Nvidia abgeschlossene Lizenzabkommen sei nicht für Prozessoren mit Speichercontroller gültig. Nvidia widerspricht dem.
Fazit: Nvidia: Wir wollen nicht für AMDs "Speichercontroller im Prozessor" - Patente bezahlen.

Don Manuel 18.03.2009 11:53

Hallo Kika, schön, wieder von Dir zu lesen, aber warum 2 gleiche Threads im selben Unterforum?

The_Lord_of_Midnight 19.03.2009 01:00

Könnte mir gut vorstellen, daß Intel sich gerne Nvidia einverleiben würde.
Denn wenn AMD mit ATI zusammengehen konnte, sieht Intel das sicher als Nachteil, nicht denselben Erfolg erzielt zu haben.

garfield36 20.03.2009 13:52

Vermute mal, dass NVidia wohl kaum ein Dasein als Intel-Satellit erstrebenswert erscheint.

Don Manuel 20.03.2009 15:27

Ja, Garfield, für diese Selbstaufgabe ist NVidia schon noch zu erfolgreich.

Philipp 20.03.2009 16:00

Vor allem da man jetzt mit Apple einen relativ grossen Kunden an Land gezogen hat

Wildfoot 21.03.2009 01:39

Mir wäre es ja viel lieber, wenn Intel mit AMD und ATI zusammenspannen würde. Wie auch immer das aussehen möge. ;)

Gruss Wildfoot

The_Lord_of_Midnight 21.03.2009 02:57

Vielleicht machen sie das schon lange.
Preisabsprachen sind doch nichts neues.
Vor allem wenn es sowieso nur noch zwei Global Players gibt.
Und da muss man sich gar nicht groß anstrengen, man muss nichtmal miteinander reden.
Man muss sich nur so in etwa den Preisen der Konkurrenten annhähern, ohne einander allzu weh zu tun.
Das reicht schon, damit hat man denselben Effekt und es kann einem nichts nachgewiesen werden.

Denn ich glaube nicht, daß der Wettbewerbsschutz so weit geht, daß man in die Kostenrechnung der beteiligten Unternehmen reingeht ?
Vor allem in der derzeitigen Lage.

Wildfoot 21.03.2009 15:35

Ich meinte aber mit Zusammenspannen auch technologisch. Ich glaube nämlich, dass AMD und ATI gerade was Fertigungstechnologie betrifft noch einiges von Intel lernen könnten. Intel ihrerseits hätten dann den Vorteil, dass mit AMD ein Kunkurrent weniger ist und dass sie mit ATI schlagartig auch im GPU-Business vertreten sind.

Gruss Wildfoot

Hubman 21.03.2009 17:52

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2352808)
Vielleicht machen sie das schon lange.
Preisabsprachen sind doch nichts neues.
Vor allem wenn es sowieso nur noch zwei Global Players gibt.
Und da muss man sich gar nicht groß anstrengen, man muss nichtmal miteinander reden.
Man muss sich nur so in etwa den Preisen der Konkurrenten annhähern, ohne einander allzu weh zu tun.
Das reicht schon, damit hat man denselben Effekt und es kann einem nichts nachgewiesen werden.

Denn ich glaube nicht, daß der Wettbewerbsschutz so weit geht, daß man in die Kostenrechnung der beteiligten Unternehmen reingeht ?
Vor allem in der derzeitigen Lage.

nur das intel massive größer ist als amd und mit so einer absprache amd in kürze aushebeln könnte (wenn ich schon illegale preisabsprachen mache, was hindert mich daran, den anderen später zu verarschen), amd umgekehrt kann kaum effektiv was gegen intel machen

intel wird sich hüten was von ihrer fertigungstechnik preis zu geben, die wollens ned mal patentieren lassen, weil ihnen zu gefährlich ist

garfield36 22.03.2009 02:02

Das Letzte was ich mir wünschen würde, wäre die Einverleibung von AMD durch Intel.

Don Manuel 22.03.2009 09:54

Wird früher oder später ohnedies der Fall sein und AMD dann künftig ein Treppenwitz der Geschichte. AMD mag zwar theoretisch da und dort technisch Vorreiter gewesen sein, aber die CPU's halten einfach wesentlich schlechter als Intels. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Erfahrung, aber mich würde interessieren, ob andere die Bauweise von AMD-CPUs auch so kritisch sehen.
Die winzige die ohne eigene zusätzliche Vorrichtung zur Wärmeverteilung über viele Generationen war einfach extrem heikel, ordentlich in Wärmeleitung mit dem Kühlkörper zu bringen. Wesentlich leichter als bei Intel, schon beim Einbau das Ding völlig zu ruinieren.
Da ich mich ja bekanntlich aus musealem Interesse häufig am Schrottplatz bediene, kann ich vor allem bei defekten Geräten wunderbar vergleichen. Wenn ich einen Intel aus dem Müll berge, ist die CPU praktisch immer noch einwandfrei. Bloß seit den ersten Athlons enthalten entsorgte AMD-Geräte fast immer eine abgebrannte CPU.

The_Lord_of_Midnight 22.03.2009 17:07

Geh bitte, die Cpu ist noch immer das was am seltensten eingeht.
Wenn, dann stirbt das Mainboard.
Und das wovon du redest ist auch schon 10 Jahre her.
(Athlon-Cpus gibts seit 1999)
Ich persönlich habe es aber immer geschafft, auch eine Cpu ohne Heatspeader ohne Beschädigung einzubauen.
Was soll da schon so dramatisch dran sein ? Das macht man nicht jeden Tag, so ein System lauft in der Regel Jahre.

Don Manuel 22.03.2009 17:09

Ja, ich weiß LoM, ohne Dich hätte AMD noch weniger verkauft bisher :D

The_Lord_of_Midnight 22.03.2009 17:29

Zitat:

Zitat von Hubman (Beitrag 2352910)
nur das intel massive größer ist als amd und mit so einer absprache amd in kürze aushebeln könnte (wenn ich schon illegale preisabsprachen mache, was hindert mich daran, den anderen später zu verarschen), amd umgekehrt kann kaum effektiv was gegen intel machen

intel wird sich hüten was von ihrer fertigungstechnik preis zu geben, die wollens ned mal patentieren lassen, weil ihnen zu gefährlich ist

Einer vorhandenen Konkurrenz nicht allzu weh zu tun ist aber was anderes als Fertigungstechniken preiszugeben.
Ich denke es ist für die beiden Firmen sogar gut, denn wenns überhaupt keine Konkurrenz mehr gibt, dann könnte die Wettbewerbsbehörde auf Ideen kommen, die Intel letztendlich mehr schaden als der Nutzen, wenn sie einem lästigen Konkurrenten jetzt den Todesstoss geben.

Wildfoot 22.03.2009 21:56

Schlussendlich ist es egal, ob Intel AMD kauft, weil Intel einen Konkurrenten los haben will oder weil AMD pleite gegangen ist. Dagegen wird auch die WetKo nicht viel unternehmen können, AMD ist dann weg. Oder lebt wenigstens als Bestandteil von Intel weiter.

Es gibt doch aber auch andere Sparten, wo es nur ein Dominator gibt. So zum Beispiel bei der Software mit Microsoft. Gibt es da auf dem Windows/X86 Bereich irgendeine nennenswerte Konkurrenz zu M$??
Ich meine jetzt nicht Linux, das ist etwa so wie PC oder Mac. ;)

Gruss Wildfoot

The_Lord_of_Midnight 23.03.2009 00:23

Natürlich ist das sehr schwer für die Wettbewerbsbehörde.
Denn immerhin ist Intel auch für den US-amerikanischen Staat als Cash-Cow und Arbeitgeber sehr wichtig.
Genauso ist es mit MS.
Warum sollten also die USA einer Firma wehtun, wenn die ganze Welt ihnen so viel Geld bringt ?
Besonders in diesen Zeiten werden wohl noch mehr Kompromisse gemacht als sonst.
Obwohl die Krise eigentlich gezeigt haben sollte, daß es ohne Kontrollen nicht gehen kann.

garfield36 23.03.2009 12:53

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich bisher nur eine CPU geschrottet. Das war ein Athlon-Prozessor ohne Hitzeschild. Da ist mir bei der Demontage des Kühlers ein winziges Eckstück des Prozessors abgebrochen. In der Beziehung ist AMD eine Weile hinterhergehinkt, aber das ist schon Jahre her.
Als AMD ATI kaufte, hatte ich die Befürchtung, dass sich AMD damit übernommen hat. Und leider sind die Folgen dieses Deals bis heute noch nicht überwunden. Obwohl ich sagen muss, dass man mit der 4000er-Serie gute Produkte auf den Markt brachte.
Aber wenn ich daran denke, dass AMD Fabriken verkauft, die man vorher mit viel Geld, auch von Steuerzahlern, aufgebaut hat, sehe ich die Zukunft für AMD noch immer nicht sehr rosig.

Wildfoot 23.03.2009 21:33

Zitat:

Zitat von garfield36 (Beitrag 2353113)
Soweit ich mich erinnern kann, habe ich bisher nur eine CPU geschrottet. Das war ein Athlon-Prozessor ohne Hitzeschild. Da ist mir bei der Demontage des Kühlers ein winziges Eckstück des Prozessors abgebrochen. In der Beziehung ist AMD eine Weile hinterhergehinkt, aber das ist schon Jahre her.
Als AMD ATI kaufte, hatte ich die Befürchtung, dass sich AMD damit übernommen hat. Und leider sind die Folgen dieses Deals bis heute noch nicht überwunden. Obwohl ich sagen muss, dass man mit der 4000er-Serie gute Produkte auf den Markt brachte.
Aber wenn ich daran denke, dass AMD Fabriken verkauft, die man vorher mit viel Geld, auch von Steuerzahlern, aufgebaut hat, sehe ich die Zukunft für AMD noch immer nicht sehr rosig.

Das ist aber nach wie vor ein "ATI" Produkt. Ein Produkt, welches von ATI Ingenieuren und ATI Fabriken gefertigt wurde. Auch wenn es nun unter dem Decknamen von AMD läuft, steht doch vollends ATI dahinter. Und ATI ging es schon vor diesem "Deal" nicht schlecht. Könnte vielleicht sogar sein, dass ATI nun AMD finanziell rettet? ATI Karten verkaufen sich doch besser als AMD CPU's. ;)

Gruss Wildfoot

garfield36 23.03.2009 22:22

Das Problem liegt darin, dass AMD ja gar nicht das Geld hatte um ATI zu kaufen. Die letzten horrenden roten Zahlen resultieren ja zum Großteil darin, dass wieder eine gröbere Tranche für den Kauf fällig war.
Und der Witz an der Sache ist ja gerade der, dass sich die Grafikkarten (4000er-Serie) gut verkauft haben.

The_Lord_of_Midnight 24.03.2009 21:56

Interessant dabei ist, daß sie es aber nach wie vor überleben.
Also irgendwer muss doch an die Zukunft von Amd glauben, sonst wäre die Firma schon längst liquidiert.
Denn irgendwer muss ja laufend Geld zuschiessen, ansonsten würde es früher oder später zwangsläufig zum Konkurs kommen.

Baron 24.03.2009 22:05

Ahh -Garfield prophezeit mir schon seit 5 Jahren den unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch von AMD!

The_Lord_of_Midnight 24.03.2009 22:10

Naja, die Realität sehen wir sowieso.
Interessant ist das Verständnis der Zusammenhänge.
Warum die Dinge so passieren, wie sie eben passieren.

garfield36 25.03.2009 03:20

Wie AMD bis heute überleben konnte, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar. Und ob es die Firma als eigenständigen Betrieb auch noch weitere 5 Jahre gibt auch nicht. Die derzeitige Krise ist da nicht gerade hilfreich.
Für den Konsumenten wäre es natürlich ganz schlecht, wenn Intel quasi als Monopolist überbleiben würde.

kikakater 25.03.2009 12:51

AMD Athlon K7: eine Stunde ohne Kühlkörper betrieben, danach hat die CPU ein wenig verbrannt gerochen, nach einer Abkühlphase von vier Stunden und Lüften war der Brandgeruch weg. Danach hat der Prozessor seine Arbeit jahrelang klaglos weiter verrichtet.

Intel ist derzeit besorgt, vollkommen bedeutungslos zu werden, deswegen das Drohen mit Lizenzentzug.

Bei mir werkelt ein Athlon64 3000+ seit der Anschaffung noch immer tadellos und mit insgesamt 50 Watt Stromverbrauch für das gesamte System bei voller Auslastung. Dazu noch ein 1920x1200 fähiger CRT-Qualitätsmonitor, der je nach Auflösung zwischen 43 und 80 Watt benötigt (2048x1536 sind bei diesem Monitor möglich).

AMD Phenom und ATI 3xxx sowie 4xxx oder Intel Quad und Nvidia GT/S/X sind Energieverschwender.

Derzeit: Warten auf den Bulldozer Multimediaprozessor und Mainboards nach dem RS880 Chipsatz sowie Varianten dazu.

1080p Wiedergabe und Aufnahme mit 50/60 Bildern, 16 Megapixel Digitalkamera, DisplayPort

... daran sollte man sich bei jeder Neuanschaffung orientieren.

Ansonsten ziehen die Hardwarepreise der reichen Händler noch mehr an als bereits bisher.

In Europa vollzieht sich derzeit das Szenario wie in Japan der 1980er/1990er Jahre, wo jeder Klimbim gekauft wurde, und aufgrunddessen die Preise daraufhin stark angehoben wurden.

garfield36 25.03.2009 13:44

Gerade AMD hat sich in letzter Zeit bezüglich Energieeinsparung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Erst mit dem Phenom II kommt man langsam wieder auf den richtigen Weg.
Bei Intel hat man nach dem Pentium IV die Kurve gekriegt, und die Verlustleistung bei Dual- und Quadcore-CPUs gesenkt.
Bei leistungsstarken Grafikkarten sieht es da leider nicht so gut aus, egal welche Marke.


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