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Aufteilung der Einnahmen im VOR
Hallo!
Wie funktioniert die Aufteilung der Einnahmen aus Ticketverkäufen in Verkehrsverbünden wie etwa dem Verkehrverbund Ost-Region (VOR)? Wenn ich jetzt beispielsweise einen Fahrschein bei den Wiener Linien kaufe, damit aber Schnellbahn fahre, dann ist das ja ein Nachteil für die ÖBB, da ich deren Verkehrsmittel benutze, aber bei den Wiener Linien dafür bezahlt habe. Noch gravierender ist es natürlich bei Jahreskarten, wenn ich beispielsweise eine Jahreskarte bei den ÖBB für die Zone 100 kaufe, dann aber nur mit den Wiener Linien fahre. Wie funkioniert dieses System also, damit es möglichst gerecht bleibt? Ich stelle mir das so vor, dass es einen großen Topf gibt, in den alle Einnahmen hineinfließen und es dann eine Statistik gibt, wieviele Fahrgäste welche Verkehrsmittel benutzen und entsprechend dieser Statistik das Geld aufgeteilt wird. Oder wird einfach angenommen, dass die meisten Fahrgäste, die einen Fahrschein bei einem bestimmten VOR-Unternehmen kaufen auch hauptsächlich mit diesem Unternehmen fahren und die Wenigen, die bei einem Unternehmen kaufen und mit dem anderen fahren, sich jeweils in der Waage halten? |
Ganz abgesehen davon, dass ich nicht so ganz verstehe, warum Du das wissen willst - aber ich denke, so ganz genau wird es Dir nur die ÖBB sowie die Wiener Linien sagen können. Ich kann mir denken, dass es hier je nach Region einfach unterschiedliche Regelungen geben wird. Im Falle von Wien mit der Schnellbahn (gilt übrigens nicht nur für die Schnell- sondern auch für alle Regionalbahnen, wo der Zug in mehreren wiener Bahnhöfen hält) wird es eine pauschale Abgeltung geben; sind mehr Fahrgäste unterwegs, geht das zu Lasten der ÖBB, sind es weniger, dann eben zu Lasten der Wr.Linien.
Aber das ist nicht viel mehr als eine Vermutung! |
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Im Übrigen gibt es in Wien ja auch noch die Regionalbahn nach Baden und diverse regionalen Bus-Unternehmen, bei denen man auch mit dem Fahrschein der Wiener Linien fahren kann. Mit Sicherheit gibt es da unterschiedliche Verträge ... |
Wobei man dazusagen muss, daß angeblich 80% der Kosten für den öffentlichen Verkehr sowieso vom Steuerzahler bezahlt werden.
Keine Ahnung ob die Zahl so stimmt, habe das irgendwo mal aufgeschnappt. |
Ich glaub, es waren 2/3 der Kosten - zumindest in einem Artikel über die Wiener Linien, an den ich mich erinnern kann.
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Tja, wer kommt da wieder einmal vom eigentlichen Them zu seinem Lieblingsthema??
Dann darf ich auch: ich bin so und so dafür, dass alle Öffis kostenlos zu benutzen sind... |
angeblich kosten die schwarzkappler mehr als die einnahmen die sie bringen
:p |
...Arbeitsplatzbeschaffung!
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Angeblich kostet ein Polizist mehr als er Strafeinnahmen bringt.
Angeblich kostet ein Parksherif mehr... Es geht ja nicht um die Einnahmen die heriengespielt werden, sonderns chlicht und einfach um die Kontrolle... |
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Bei all diesen "Berechnungen" fehlt leider immer wieder der Betrag, der verloren ginge, würde gar nicht mehr kontrolliert werden - weil dann unter Garantie noch viel, viel mehr schwarz gefahren würde! |
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Ist ja letztlich ein primitives Argument!
Dann schaffen wir Polizei, Richter, Gefängnisse und vor allem alle Beamten(!!) ab, denn das kostet ja nur viel und es wird nichts produziert! |
Allerdings bin ich ebenfalls für die kostenlosen Öffis :)
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jo eh ...
wir zahlen genug steuern, und aus dem was wir dem staat blechen - bauen sie UNSERE öffis - daher -> nix gratis - aber nix XTRA zahlen :D |
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Und darüber ärgern sich auch wohl alle. Aber auch wenns als Betroffener besonders schwer fällt, muss man trotzdem auch ein Verständnis für das wirtschaftliche Überleben aufbringen. Es nützt allen nichts, wenn z.b. eine Firma pleite macht, weil jedem alle Wünsche unbedingt erfüllt werden. Bzw. anders fomuliert: Was jemand will ist uninteressant, es geht darum was objektiv notwendig und richtig ist. Die Kunst ist wohl immer, genau die richtige Balance zu treffen. Und das ist eine große Kunst, denn es wird wohl kaum um mehr gestritten als um Geld und Ressourcen. Dafür werden sogar Menschen getötet, dafür werden Kriege geführt. Es gibt wohl nichts, vor dem wir Menschen zurückschrecken, nur damit wir "das kriegen was uns zusteht" oder was wir gerne hätten. |
Eher wieder auf's ursprüngliche Thema bezogen: Ich habe heute festgestellt, dass eine Außenzone nur für Bahnfahrten 350 Euro pro Jahr kostet, für Bahnfahrten und Autobusse (das sind gar nicht so wenige) 353 Euro. Ist das nicht ziemlich krank? Wer nimmt denn bitte nur Bahnfahrten, nur weil sie um 3 Euro pro Jahr billiger sind, selbst, wenn nicht vorherzusehen ist, dass man die Busse benutzt? (Außer mir, der ich das zu spät gesehen habe? ;))
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Also ich würde mir trotzdem um 3 Euro pro Jahr die Karte inklusive den Bussen nehmen und dann halt irgendwann einmal, wenn mir fad ist, einfach mit einem Bus wo hinfahren. Dann hat es sich schon ausgezahlt. :)
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