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Erfahrung Promise SmartStor NS2300N
So ich will mir nach langer Überlegung aus Bequemlichkeit ein NAS für zu Hause besorgen. In die engere Wahl kam das im Betreff angeführte Gerät.
Hat das schon wer im Einsatz? Mein Verwendungszweck: Auslagern der gesamten Media-Daten (MP3`s, Video´s u. Photo`s) (keine sorge die Wichtigen werden zusätzlich auf ne USB Platte gesichert) Abspielen der Media-Daten auf der PS3. Bitte um eine kurze Rückmeldung. Danke :hallo: |
Sooo nach langem hin und her, habe ich mich nun für das http://www.synology.de/deu/products/DS207+/index.php
Synology DS207+ entschieden, kostet zwar 100 Euro mehr, aber die Community ist bedeutend größer, der Hersteller updated die Firmware öfter. Da es etwas teurer wurde, hab ich vorab mal nur eine 500 GB HDD verbaut, und im FEB kommt dann eine 2.te 500er rein, damit sich ein schönes Raid1 ausgeht. Die wichtigsten Daten werden dann über eine externe HDD backuped. Somit wären die Themen, Datenverfügbarkeit, und Datenbackup vollinhaltlich zufriedenstellend erfüllt. |
wie sieht es mit dem datendurchsatz aus? kann man automatisch ein backup auf ein weiteres nas oder usb gerät machen?
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Hi!
Also vom Datendurchsatz sollte das NAS, für Consumer-Produkte, eher im oberen Drittel angesiedelt sein (lt. div. Testberichten). Ja man kann das NAS per schedule backup plan, auf ein anderes Synology-NAS, auf einen RSYNC-SERVER, auf eine externe USB bzw. ESATA Platte, durchführen. Also ich muß sagen das deutsche Synology-Forum ist echt ein Bereicherung! |
Wieviel Strom frisst das Ding und was hast für einen Datendurchsatz per LAN?
pong |
Also bez. den Daten kann ich noch nichts sagen, wird erst am Freitag bei mir eintreffen...ausserdem werde ich keinen LAN Durchsatz angeben können...da nur WLAN.
Bezüglich den SPEC: http://www.synology.de/deu/products/DS207+/spec.php |
Herstellerangaben sind immer ganz nett... die Realität schaut meist ganz anders aus
pong |
naja aber soweit ich im Forum und bei Test gelesen habe, sind die halbwegs aussagekräftig.
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Hat das Teil nur ein 100 Mbit Lan-Interface so wie die meisten NAS oder bereits ein Gbit Netz ?
Natürlich muss es nicht in allen Fällen 1 Gbit sein, aber es muss klar sein, daß ein 100 Mbit Interface die Transferrate der Festplatte auf einen Bruchteil der möglichen Werte reduziert. Jede Usb-Platte schafft ein vielfaches davon. Speziell bei größeren Datensicherungen sind 100 Mbit völlig unbrauchbar, wenn man wenig Zeit zum Warten hat. |
nein ist ein GBit Anschluß...was anderes wäre mir nicht ins Haus gekommen....
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Ja, grade gesehen auf Geizhals.
Schön :-) |
Kurzfazit: Geiles Teil...man könnte hier u. da noch was verbessern...aber im großen und ganzen ist es ein feines Stück Technik!!!
Aufbau: Auspacken, Abdeckung zur Seite schieben, HDD einbau, zuschieben, festschrauben, an den Strom anstecken, Netzwerkabel dito, CD-Einlegen, Kurz-Installation..und los gehts....also wenn man es nicht ehrfürchtig betreibt, ist das Teil in 10min im Netz! Aufstellort: im Kastl, und die TEMP bleibt mit einer HDD bei 32 °C im Dauerstress... ;-) Fernwartung: 1A! sogar über HTTPS!!!! |
und wie ist die Transferrate?
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im WLAN ca. 3 MByte/sec wobei das NAS nur mit 100 MBit an den Router angebunden ist. Einen LAN od GBit-LAN Transfer kann ich keinen angeben.
So hab heute das erste Mal Videos über die PS3 gestreamt, und es funktioniert 1A, das Directory-Listing ist schneller als über den WMP11 als UPnP-Server. |
Zitat:
pong |
ja, WPA2 verschlüsselt, und der Empfang ist nicht optimal...
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3MBYTE/s sind ja auch ungefähr 30MBIT also passt das schon.
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Hi
Jeder Test in c't zeigt immer wieder, dass die Hersteller bei den billigen NAS keine überzeugenden Übertragungsraten zustandebringen. Dafür steht einfach zu wenig CPU-Leistung zur Verfügung. Jeder Uralt-PC mit schneller Netzwerkkarte und einigermaßen flotten Festplatte demoliert die fertig gekauften NAS nach Strich und Faden. Von der oft wesentlich einfacheren Konfiguration und sicherlich besseren Erweiterbarkeit will ich gar nicht reden. :hallo: |
@OPA das sehe ich genauso ;-)
@Franz Also wenn der Stromverbrauch bei ca. ca. 35W liegt im Lastbereich, Du das Teil in 10 Minuten am Netz hast incl. div. Shares, Users. Es selbst in einem !kleinen! Schränkchen bei max. 32°C im Lastbereich liegen Wenn Du OHNE Linux-Kenntnisse Dein selbstbau-NAS auch noch als Webserver incl. PHP u. MySQL konfiguriert hast. Die Sicherung Deines Selbstbau-NAS mit 4 Klicks erstellen kannst. Dann gebe ich Dir vollkommen recht. Bez. Erweiterung: kein Problem kann noch eine interne HDD dazustecken (Aufwand incl. RAID 1 Konfig ca. 10 Minuten, natürlich ohne Rebuild), ich einfach über einen Hub mehrere externe USB HDD dazustecke..oder sogar ne externe ESATA HDD..... Alles verdammt einfach..... lg Markus PS: Für mich wars die Optimal-Lösung. |
Zitat:
Wenn schon, dann muss man die Disk im Gbit-Netzwerk laufen lassen. Und da bin ich mir nicht sicher, ob ein Uralt-Pc eine Chance hat. |
Zitat:
Grundsätzlich: wenn du meinst, dass es für dich die optimale Lösung ist, dann ist ja alles in Butter. Kein weiterer Kommentar. Für andere Interessenten einige zusätzliche Gedanken. In 10 Minuten am Netz mit allen Konfigurationen? Nicht schlecht! Aber hast du nicht geschrieben, dass du dich sehr lange und umfassend informiert hast, bevor du zu einer Entscheidung gekommen bist? Wenn du dich da gleich hingesetzt hättest, um einen ausgemusterten Rechner zu bestücken und konfigurieren, wärst du vermutlich wesentlich schneller im Netz gewesen! Stromverbrauch - oder besser gesagt die große Stromlüge! Keine Frage, dass du mit dem NAS sparsamer unterwegs bist. Aber rechne einmal nach, was du dir in einem Jahr gegenüber einem PC mit 50-60W Verbrauch einsparst (bedenke, dass du zu den 35W maximale Leistung noch den Verbrauch der Platte(n) dazurechnen musst!) ? Das wird sich bei geschickter Konfiguration des PC in der Größenordnung von 20-25€ bewegen. Wieviele Jahre brauchst du dann, um die Mehrkosten hereinzubringen? Da sind noch keine Strategien für Einsparungen beim PC berücksichtigt und schon gar nicht Überlegungen zur Energiebilanz. Die Herstellung des NAS hat soviel Energie verbraucht, dass du das gegenüber einem vorhanden PC in einem Jahrzehnt nicht einsparen kannst! Unterbringung: Klarer Punkt für das NAS. Es braucht viel weniger Platz und ist daher leichter unterzubringen. Es ist sogar denkbar, dass unter Umständen ein zusätzlicher PC gar nicht sinnvoll unterzubringen ist. Manche NAS sind aber subjektiv merklich lauter als ein PC (kleine Lüfter können nerven!). Konfiguration: Fein, dass dies in deinem Fall so gut und problemlos funktionierte. Das ist aber nicht unbedingt die Regel bei derartigen Geräten. Außerdem gibt es auch für PCs nahezu vollständig konfigurierte Linux-Distributionen, die auch nicht viel mehr Arbeit machen. Und wenn es einem sympathischer ist, kann man auch Windows verwenden. In beiden Fällen wirst du aber letztlich umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten haben. Sicherung: Schön, dass es mit vier Klicks geht. Aber wohin eigentlich? eine Sicherung im NAS ist witzlos, wenn z.B. einmal der Blitz einschlägt. Im PC kannst du auch spiegeln, und wenn du einen Wechselschacht einbaust und dort einmal im Monat eine Platte für eine zusätzliche Sicherung hineinsteckst und sie ansonsten an einem sicheren Ort aufbewahrst, dann ist das NAS in dieser Hinsicht immer Zweiter. Außerdem Macht ein PC interne Backups auf Wunsch automatisch, da braucht es nicht einmal vier Klicks.... ;) Letztlich meine ich, dass ordentliche Sicherung eines NAS immer zusätzliche Gerätschaften benötigt. Erweiterbarkeit: Schön, du kannst in deinem Fall einfach eine zweite Platte einbauen. Ist ja nicht immer der Fall, und du hast viel dafür bezahlt! Aber was ist, wenn auch die zweite Platte voll ist? Dann wird es zumeist sehr umständlich (und im Normalfall des Einfachgehäuses tritt der Fall schon bei Füllung der ersten Platte ein). Beim PC ist das trivial. Zusätzliche Platte einbauen, Umkopieren, alte Platte ausbauen - fertig. Hardwareprobleme: Klarer punkt für den PC. Immer wenn dein NAS die Daten durcheinander bringt oder bei den Platten Hardwareprobleme auftauchen, ist man zumeist auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. Da oft proprietäre Formate verwendet werden, hat man hier im Problemfall auch nicht die Hintertüre PC, um die Daten noch zu retten. Bei einem Heim-NAS könnte ich nur ruhig schlafen, wenn praktisch jederzeit eine vollständige Kopie des Inhalts extern vorhanden wäre. Das treibt aber den finanziellen und manipulativen Aufwand noch weiter in die Höhe. Leistungsfähigkeit: Noch klarerer Punkt für den PC. Günstige Heim-NAS haben gelegentlich schon Probleme, zwei Filme zugleich sauber ins Netzwerk einzuspeisen. Bei einem PC kannst du notfalls eine ganze Familie versorgen. Hier steht und fällt der Einsatz eines NAS mit der Einschätzung, ob man mit der gebotenen Leistung zufrieden ist und man in naher Zukunft keine gesteigerten Anforderungen erwartet. Wenn es aber eng wird, hilft nur der Austausch. Die leistungssteigernden Tricks und Möglichkeiten eines PCs sind einem NAS verwehrt. Handhabung: Synology scheint ein brauchbares Produkt anzubieten, was eher einen positiver Ausreißer in diesem Preissegment darstellt. Ein sauber konfigurierter PC ist aber nach dem anfänglichen Mehraufwand auch kaum weniger bequem zu bedienen und hat gegenüber vielen anderen billigeren NAS auch hier einen Vorteil. :hallo: |
Zitat:
Also Du hast recht ich habe mich vorher informiert, wie bei jedem technischen Geräte das ich mir anschaffe ;-) . Alte Hardware scheidet aus, da einfach nichts vorhanden ist, das ich auch nur in irgendeiner Weise benutzen könnte (mal abgesehen von einer ext. 2,5 Zoll HDD). Hier kurz meine Erläuterungen zu Deinen angeführten Punkten: Beim Stromverbrauch, aufgerechnet auf die Kosten gebe ich Dir absolut recht, vorausgesetzt es ist Hardware vorhanden. Unterbringung: Dies war ein wichtiger Punkt, denn die Wohnung ist klein, und es steht nur bedingt Platz zur Verfügung. Darum die "Kauf"-NAS Entscheidung. Klar wäre es mir lieber ich hätte einen eigenen "Server"-Raum ;-) ev. wenn ich mal Haus baue.....DANN gibts einen Serverraum. Bez. Lautstärke...darum ist das gute Teil im Kasten und es gibt sogar kostenlos Austausch-Lüfter vom Hersteller ;-) Sicherung: Vorab, ein NAS ist keine Datensicherung, Sie erhöht nur die Verfügbarkeit von Daten. Auch bei einem PC muß ich einmal einen Sicherungsjob anlegen..auch wenn der dann automatisiert abläuft, sowie bei mir. Ich gebe Dir vollkommen recht, wenn Du sagst, man fühlt sich nur sicher wenn die Daten auf zwei unterschiedlichen Geräten liegen. Dazu hab ich einen externe HDD, die an u. abgesteckt wird für die Sicherung der wichtigsten DATEN vom NAS. Erweiterbarkeit: Also ich habe mich bewußt für ein 2 BAY Produkt entschieden. Also mein Aufwand für eine Erweiterung hält sich in Grenzen. Eine Platte raus, größere rein, Rebuild, zweite Kleine raus, zweite Große rein, Rebuild, fertig (ok...so ein Rebuild eines RAID1 dauert Stunden, egal ob NAS od. PC-Hardware-RAID1). Alternativ hab ich zum Glück noch die Möglichkeit einfach eine externe ESATA Platte ran zu hängen. Hardwareprobleme: Da kommt es mir zu gute mich informiert zu haben. Denn Synology bietet, soweit ich das jetzt weiß als ziemlich einziger SOHO-NAS Hersteller, eine standard EXT3 auf den HDD`s. Also HDD aus dem NAS raus, in ein externes Gehäuse rein, ab an den PC und Daten kopiert. DAS WAR EIN SEHR WICHTIGER PUNKT. Auch ein PC ist vor Hardwareprobleme nicht gefeit. Leistungsfähigkeit: Vollkommen richtig, es kommt auf die Bedingungen an. Darum ist es immens wichtig vorab zu wissen was man will. Denn von der Leistung wäre auch eine HP Produkt lässig gewesen ;-) aber ein technischer Overkill. Also meine Vorgabe: 2 Notebooks, zweimal die User-Daten sichern bzw. Synchronisieren (per Offline-Ordner). Gemeinsamer Ablageort für Foto`s, Musik u. Videos. Streaming aller drei Media-Arten auf eine PS3 bzw. auf die Notebooks, im internen WLAN. Build-in P2P Programme, Sicherstellung das die Datenverfügbarkeit eher hoch ist. (Ansonst könnte ich mir den ganzen IMAP, Kalender-Synchro, etc..Scheiß sparen ;-) ). Verwaltung per SSH, Weboberfläche. WICHTIGSTER PUNKT: ICH WOLLTE EIN NEUES SPIELZEUG ZU WEIHNACHTEN :lol: In diesem Sinne ein freundlicher :bier: lg |
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