![]() |
Telekom Austria vor Privatisierung?
http://diepresse.com/home/wirtschaft...ex.do?from=rss
na prost mahlzeit, wenns des a nu verkaufn woin... hoffentlich san de dementi wahrheitsgetreu! pharaonen tz :hammer: |
ich würd einen verkauf an die ägypter begrüßen, für was soll der staat noch seine 28€ an diesem unternehmen halten? weg damit wenn der preis gut ist, da wurde schon bedeutend wichtigeres verschleudert
|
Warum wird eigentlich diese Privatisierung nicht kritisiert ?
http://oesterreich.orf.at/burgenland/stories/237772/ Warum ist es bei der Austrian Wind Power (AWP), Becom und Bnet "gut" ? |
Weils keiner kennt, und darum keiner aufmuckt
pong |
weils eine landessache ist und keine bundessache
|
Man kann ja trotzdem eine Meinung dazu haben.
Auch wenn es in einem Bundesland stattfindet, in dem man nicht wohnt. Obs gut ist sowas hier zu Diskutieren ist eine andere Frage. Ich meine eher nicht. Und zwar weil ich den Eindruck habe, daß es darum geht, ob die Privatisierungs-Pläne von den "Guten" oder den "Bösen" stammen. Und nein, ich möchte jetzt nicht alles über einen Kamm scheren. Natürlich gibts Unterschiede. Trotzdem möchte ich aufzeigen, daß alle irgendwo "Gut" oder "Böse" sind, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und die Dinge realistisch sieht. Denn Privatisierung generell und prinzipiell immer gleich mal im Voraus zu verurteilen kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss ein. Und die einen als die "Privatisierungs-Teufel" und die anderen als die "Engerl" hinzustellen geht an den Realitäten vorbei. Ich würde daher bitten, daß wir uns nicht wieder in die Parteipolitik verlaufen. Weil das nur zerstörerisch ist und am Ende niemandem was bringt außer mehr Feindschaft. Und das will eigentlich niemand. |
wir lassen uns hier im wcm nicht triggern, keine angst ;)
in oö als beispiel, war vor kurzem der börsegang der linz ag geplant und schon fix und fertig beinahe, als sich eine partei weit weg von wien für die bevölkerung einsetzte und den börsengang verhinderte während eine andere partei das durchziehen wollte auf kosten der bürger. es stand dabei viel am spiel wie eine gewiße zeitung als einzige klar darstellte. gratisfahrten für kinder und ermäßigte fahrten für ältere und wenigverdiener mit den öffis wären schnee von gestern gewesen, weil der staat nichts mehr zuschiessen hätte dürfen. weiters strompreise und gaspreise und fernwärme wäre versorgungsmäßig nicht mehr auf dem niveau geblieben. usw usf... war ich brav? :D ;) |
Letztendlich gehts nicht darum, ob jemand brav war, sondern ob wir uns nachher noch mögen oder nicht ;)
Ich glaube man kann die Zusammenhänge nicht so eindimensional darstellen. Wir im Burgenland haben z.b. nach dem Bank Burgenland-Desaster jetzt fast 1 Milliarde Euro Schulden. (ich glaube irgendwas von über 800 Millionen Euro gelesen zu haben). Die Folgen sind -> Es wird alles verkauft, was nicht niet- und nagelfest ist Wichtige Investitionen sind nicht mehr möglich Selbst unsere Enkelkinder werden noch an den Zinsen zahlen Jetzt zu sagen, Privatisierungen bzw. Verkauf von öffentlichem Eigentum wären prinzipiell schlecht, ist eindimensionales Denken. Man sollte sich schon ein gewisses Mass an systemischem Denken zu eigen machen. Weil es sehr viele Zusammenhänge gibt, und die Dinge für sich alleine betrachtet nicht die Realität widerspiegeln. Ich würde sagen, für das Burgenland wäre es ein Segen gewesen, wenn wir das Eigentum an der Bank Burgenland so schnell als möglich und rechtzeitig abgestossen hätten. Bzw. nie angefangen hätten mit dem Irrsinn. Jetzt haben wir den Salat. |
Die Telekom Austria wirtschaftet aber profitabel, und das schon seit Jahren. Ob man die Tarife als gerechtfertigt ansieht, will ich hier mal dahin gestellt sein lassen. Aber warum sollte man auch noch den restlichen Staatsanteil verkaufen, wenn von dieser Seite Jahr für Jahr Dividende kommen?
|
Weil es nicht nur um die Dividende sondern auch um das Risiko geht.
Nochmals: Wegen so einer "Super-Sache" haben wir im Burgenland jetzt fast 1 MILLIARDE EURO Schulden. Und hast du das "kleine Problem" mit der Bank Austria schon wieder vergessen ? Das sind Dimensionen die jenseits alles Vorstellbaren gehen. Und da gehts mir jetzt nicht um Schuldzuweisung, sondern einfach nur darum auch die negativen Aspekte aufzuzeigen. Man muss alles sehen, nicht nur das was man sehen möchte. |
Und natürlich gehts auch darum, daß irgendjemand die vielen Wahlversprechen bezahlen muss.
Das muss man auch sehen, nichts wird uns geschenkt. Jedes dieser "Super-Geschenke" zahlen wir selbst wieder. Denn unsere Politiker verdienen das nicht, das müssen schon wir selbst erarbeiten. Es ist wirklich ein Teufelskreis. Die Schulden die unsere Unternehmen im öffentlichen Eigentum produziert haben, führen zum Verkauf weiterem öffentlichem Eigentums. Das wird noch verstärkt durch eigentlich unfinanzierbare Geschenke zu Wahlzeiten. Und nicht übersehen: Verkaufen tun sie alle was, nur vor den Fernsehkameras reden sie nicht gerne darüber. Sie sagen nur was sie geben, aber nicht was sie dafür wieder nehmen. Also entweder man sieht die Zusammenhänge so wie sie sind, dann ist es gut. Oder man lässt es bleiben, denn mit eindimensionalem "aber wir kriegen ja eine Dividende" steckt man ein bisschen den Kopf in den Sand. |
bei aller kritik, fast nirgends auf der welt geht es den menschen besser als bei uns und das trotz unserer volksvertreter. Mal verliert man geld durch wahlzuckerln, mal durch umweltkatastrophen das land wirds überleben das gehört dazu.
Solange die politikergehälter nicht massiv erhöht werden, werden wohl mehr fähige leute in die privatwirtschaft gehen wo sie nicht nur mehr verdienen sondern auch ein privatleben haben dürfen. |
Keine Ahnung welche Probleme die Bank Austria hat oder hatte. Ich schmeiße jedenfalls nicht alles in einen Topf sondern differenziere. Ich behaupte z.B. ja auch nicht, dass alle Politiker unfähig sind, oder alle Polizisten Schläger, nur weil es bei einigen zutrifft. Okay bei den Politikern etwas mehr!
|
Schon ok, ich will auch niemanden von irgendwas überzeugen.
Ich bin schon "zufrieden", wenn man Privatisierungen nicht nur einseitig gut oder schlecht findet. Ich sehe natürlich auch den Nutzen der Sicherheit für die Angestellten und den Nutzen der Stabilität für den Kunden. Man wird wohl immer abwägen müssen. Letztendlich muss man die Zusammenhänge verstehen, und nicht nur reflexmäßig immer alle als "böse" beschimpfen weil sie grade was verkaufen, dann ist es gut. |
Interessant wird das ja jetzt mit der AUA. Bin gespannt wie sich die Angelegenheit entwickelt.
|
naja so wies jetzt aussieht wird dei TA mit ihren glasfasernetzen wohl wieder gänzlich verstaatlicht werden, nach forderungen der provider und anderen.
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:28 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag