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Erfahrungen mit Buffalo Terastation Live?
Hat jemand Erfahrungen mit der Buffalo Terastation Live?
siehe: http://geizhals.at/a244370.html Der Hindergrund: Die Speicherkapazität unseres Server geht zur Neige. Eine Erweiterung mit einem NAS erscheint da die praktikabelste Lösung. Am Server bedienen sich maximale 3-4 User(von 20) gleichzeitig. Gespeichert werden vor allem Dokument, Bilder u.ä. Danke im voraus für Feedbacks. |
NAS Produkte von Buffalo sind grundsätzlich eine gute Wahl. An und für sich spielt das Ding alle Stückerl was ein Admin und ein User brauchen, angefangen vom Raid, zentrale Verwaltung übers Web, CIF, FTP, Auto Backup Software… Der bittere Nachgeschmack von solchen Geräten lt. meiner Erfahrung: SATA gehört in den Home User PC. SARS Platten sind wirklich dauerlauffähig und ausfallsicherer. Selbst bei Raid 5 darf nur eine Platte ausfallen – das macht bei SATA Platten die nicht für den Dauerlauf ausgelegt sind ein wenig Angst. SATA Mehrfachausfälle in Serversystemen oder NAS Geräten sind kein Einzelfall und ich erlebe dies immer wieder. Da es für einen Techniker kein Problem darstellen sollte bei einem Server (wenn er nicht zu alt ist) eine komplette Übersiedelung von einem alten Raidverbund auf einen neuen größeren durchzuführen, würde ich eher diesen Part einer Erweiterung vorziehen. Außerdem sollte man den Aspekt einer Zentralen Sicherung nicht übersehen – am Server kein Problem, bei NAS Geräten hat man da eingeschränkte Möglichkeiten. Iomega bietet da NAS inkl. REV Sicherungen an.
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@valvas: Danke für die professionellen Informationen. Ein neuer Server (wäre meine Priorität) scheitert leider schlicht an den Kosten. Das Backup des NAS würde vom bestehenden LTO Streamer des Servers übernommen werden.
Hast Du eine Idee wie ich die 65GB Daten vom Server am einfachsten auf das NAS bekomme (einfach via LAN kopieren scheint etwas langwierig)? |
anders als via lan wird nicht gehen.
wie alt ist denn euer server, 65gb ist ja nicht besonders viel? |
Zitat:
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Wie sieht es eigentlich mit der Zugriffszeit (suchen, öffnen und speichern) im Vergleich NAS zu einem Server aus? Gibts da Erfahrungen bzw. merken die User einen Unterschied?
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die billigen nas lösungen sind lahme enten - die kisten haben einfach zu wenig cpu leistung. warum steckt ihr in euren server nicht einfach 2-3 größere platten rein?
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Die Buffalo Terastation kostet über 1000 Euro. Selbst wenn ich SAS Platten und einen Passenden Controler dazu nehme ist man unter 1000 Euro. bei SATA oder IDE Platten kommt man noch billiger. Wenn man klonen muß sollte man ein geeignetes Programm in betracht ziehen welches Serversysteme klont.
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Wenn man es sehr billig haben möchte und man gerne Selber Baut: Freenas. Da kann man einen alten Rechner nehmen (1100 Mhz und 512Mb reichen) und fertig. Geht gans gut und reicht auch. Nur schön ist es halt nicht. Ich selber hab sowas bei mir Zuhause im Einsatz und geht recht gut. Da kann man die Rechnerleistung selbst bestimmen...
http://www.freenas.org/ |
Danke für die aufschlußreichen Beiträge :bier:. Auf dieser Basis wurde nun folgende Entscheidung getroffen:
- Die Lösung mit dem NAS wurde verworfen (Performance, Flexibilität) - Neuer Server (HP Proliant ML110 G5, 1GB RAM, 2x160GB + 2x500GB SATA HDD, jeweils im Raid 1 Verbund, MS Srv. 2003 R2 Frage: Wird das AD vom ersten Server automatisch auf den neuen Server repliziert wenn dieser als zusätzlicher DC in die Domäne eingebunden wird? Oder sind weitere Schritte erforderlich? |
http://www.microsoft.com/germany/tec...es/600096.mspx
kurz gesagt: 1. dcpromo laufen lassen 2. fsmo rollen auf neuen server übetragen 3. alten dc mit dcpromo entfernen |
Danke spunz, der alte Server soll Betriebsmaster bleiben und der neue im Falle eines Ausfalles des alten die Anmeldung der Clients übernehmen.
Ist das so machbar? |
klar, mach den server zum dc und fertig.
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Also, da muss man weiter ausholen. Um dies zu realisieren kann man die FSMO Rollen von einem Windows 2000 oder 2003 Server übertragen. Nachdem diese Rollen und Funktionen auf den neuen Server übertragen wurden nimmt man den alten Server aus der Domäne und hat alle Benutzerkonnten und den Inhalt des AD auf dem neuen Server. Somit erspart man sich eine Menge Zeit und Geld sowie das lange Aufsetzen und einrichten der Domäne. Da dies recht einfach klingt, in der Praxis aber oft gerade bei einem lang laufenden System scheitert ein wichtiger Tipp: Bitte sichere zuvor alle Systemstates und wenn vorhanden Exchangekonnten mit NT-Backup weg. Auch Acronis True Image hat mir hier schon sehr oft das Leben gerettet (www.acronis.de, unbedingt Sicherheitsdatenträger auf eine Part PE). Nun gut - wenn du von diesem Vorhaben etwas Angst hast dann hilft dir eine gute Anleitung: http://support.microsoft.com/default.aspx?kbid=324801 oder http://www.administrator.de/index.ph...fb5&query=fsmo.
Zum rein lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/FSMO Ich gratuliere dir/euch auch zu der Entscheidung in einen neuen Server zu investieren - dies ist sicherlich die beste Entscheidung. Nur ein Tipp: Bitte nimm 2 Gb Ram und auf das Bandlaufwerk nicht vergessen. Sicherung ist die letzte Chance bevor die Daten weg sind. |
Vielen Dank - der Server bekommt seine 2GB RAM und wird als Mitgliedsserver des (alten) DC in der Domäne integriert
Bevor ich mich ans Werk mache eine wichtige Frage: Wie kann ich die Verzeichnisse vom alten Server auf den neuen Server bringen (kopieren oder verschieben?), sodaß die Sicherheitseinstellungen und Zugriffsberechtigungen erhalten bleiben? Also am neuen Server so sind wie am alten. Es würde mir dadurch viel Arbeit und Mühe erspart bleiben. |
ja - zb mit robocopy.
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Danke, mit robocopy habe ich vorab einen Versuchslauf gemacht. Werde es so machen.
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Mit Total Commander geht es auch sehr schön.
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