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Längere Ladenöffnungszeiten sind nicht so wichtig!?
Meinungsumfragen zementieren mitunter, was „eh scho alle wissen“. Marketagent.com hat im Jahr 2007 insgesamt 12 Handelsbranchen untersucht und dazu jeweils rund 1.000 ÖsterreicherInnen zum Thema Ladenöffnungszeiten und was Ihnen wichtig ist befragt. Wie Sie mitunter schon gemerkt haben, können Geschäfte seit dem 1.Jänner 2008 nun 72 statt bisher 66 Stunden in der Woche offen halten. Verkauft werden dürfen die Waren von Montag bis Freitag von 6 bis 21 Uhr und am Samstag von 6 bis 18 Uhr, der Sonntag bleibt bis auf regionale Ausnahmefälle und Groß-Events weiterhin tabu.
Vollständige News: http://www.wcm.at/story.php?id=11729 |
Ich hab längere Öffnungszeiten nie gebraucht und werde sie auch in Zukunft nicht nützen.
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sonntagsöffnung würd für mich viel bringen, 24h weniger.
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Finde ich unnötig, ausserdem sollte man an die Leute die in diesen Geschäften arbeiten müssen auch nicht vergessen...
Da wird die Dienstzeit einfach gestreckt, und die Leute kommen grade noch zum schlafengehn nachhause, einige Jahre später gibts schon eigene Mitarbeiterwohnräume in jedem Geschäft... |
Hätte nix gegen eine Ausdehnung auf Sonn- und Feiertage, sonst brauch ich es nicht wirklich länger als 18:30 Uhr.
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wenn dienstverträge nicht eingehalten werden ist das ein versagen des gesetzgebers bzw. der gewerkschaften und hat nichts mit den öffnungszeiten zu tun. Hier wird das symptom statt der ursache bekämpft. Handelsangestellte werden schon jetzt von manchen firmen ausgebeutet das gehört bekämpft hat aber nichts mit den öffnungszeiten zu tun.
Warum etwas das für anderen berufsgruppen selbstverständlich ist gerade bei handelsangestellten so problematisch sein soll hab ich sowieso nie kapiert. |
naja wenn man auf 26 Stunden/Woche gemeldet ist und man 30-40 Stunden/Woche arbeitet, ist das auch nimmer lustig :rolleyes:
fand 18uhr immer voll ok, Sonn- Feiertag bis 12uhr. |
also in salzburg gibts den europark...
der hat jetzt einmal im monat bis 21:00 geöffnet und samstag bis 18:00 statt bis 17:00 uhr... also ich sag mal würden alle angestellten... ihre überstunden nehmen oder auszahlen lassen würde das nie und nimmer gehen, kann sich kein unternehmen leisten ... weil nur weil länger offen ist wird ja auch ned unbedingt mehr gekauft... zumindest steht wahrscheinlich zu keiner relation zu den kosten die man hätte würde alles genau abgerechnet werden... aber ich denke mal die meisten trauen sich einfach nix sagen... politik sagt sicher auch nix dazu weil die froh san wenn 5 halbtagsangestellte mehr arbeiten... sehr sinnlos das ganze !! |
wenn arbeitsplätze dadurch geschaffen werden warum nicht. und wg. überstunden, und an die leute denken die dort arbeiten - leute es gibt auch arbeitendes volk das NICHT im handel beschäftigt ist und sam- sonn- und feiertags arbeitet!
also mir ist es im grunde genommen egal wann ich arbeiten muss, solange ich meine freie zeit habe ist es ok. 60h die woche arbeiten, und da ist es ja egal ob man mo, di, mi oder sonntag daheim ist ... in anderen ländern ist es üblich 27/7 zu arbeiten - ausser staatsfeiertag :D |
Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch die aktuelle Erweiterung der Öffnungszeiten neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Aus konkreten Beispielen in meiner Region (dort nutzen viele Geschäfte den neuen max. Wochenstundenrahmen) läuft es dahingehend, dass halt die Dienstpläne angepasst wurden. Eine Stunde später anfangen, dafür am Abend länger, etc. Etwas anderes würde sich auch nicht rechnen, da ja insgesamt die Umsätze nicht höher werden - zumindest wenn alle Geschäfte in einer Region gleichziehen - und das ist ja meist der Fall. Als Nachteil hat sich jetzt schon herausgestellt, dass jetzt viele Angestellten an den langen Abenden nicht mehr mit den Öffis fahren können, da sich diese nicht an die längeren Öffnungszeiten angepasst haben (aus Kostengründe wurde zitiert). Das ist schon für viele ein gröberes Problem, da auch nicht immer Fahrgemeinschaften gebildet werden können ... lg Oliver |
Zitat:
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letzendlich sollte der unternehmer entscheiden können wann er wo aufsperrt. Der ikea wird am samstag um 2h früh sicher kein geschaft machen, der billa am bermudadreieck vermutlich schon. Ob es sich letzendlich rentiert und damit durchsetzt bestimmt sowieso der markt.
Ich bin nur dagegen längere öffnungszeiten abzulehnen um auf diese weise die auswirkungen eines ungenügenden arbeitnehmerschutzes zu kaschieren. Wenn ein geschäft länger offen hat und die dienstverträge eingehalten werden, müssen zwangsläufig mehr leute angestellt werden. Geht natürlich nur wenn es sich rentiert, somit regelt sich das eh von selbst. Das es nichts bringt auf der kärntnerstrasse am sonntag offen zu haben glaube ich nie und nimmer, die touristen haben geld, und das wollen sie loswerden auch am sonntag. |
das sich das von selbst regelt ist aber traumdenken...
in einem einkaufszentrum entscheidet das das center mangement... im fall europark(salzburg) ist das der "spar" dem gehört die bude... für den zahlt es sich vielleicht sogar aus... aber für x andere sans einfach nur mehrkosten... |
Für lebensnotwendige Mitteln sehe ich eine Öffnungszeitenverlängerung ein...
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Bin VerkäuferIn und hab jetzt schon zuviele unentgeltich geleistete Überstunden.
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Geb dir vollkommen Recht der(die) l-i-e-b-e - der(die) verkäufer(in)?
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finde zu dem thema man soll nägel mit köpfen machen also 24 7 tage egal ob sonntag oder feiertag, oder aber alles belassen wie es ist. das was jetzt wiedermal im laufen ist nicht fisch nicht fleisch sondern es wird auf druck und profilierungssucht gearbeitet von den verantwortlichen.
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ich bin für 24h/7t - das schafft erstens arbeitsplätze und ermöglicht es auch menschen mit längeren arbeitszeiten in ruhe einkaufen zu gehen. beispielsweise in innsbruck hat der m-preis am bahnhof jeden tag bis 21:00 geöffnet. dort ist regelmässig voll, auch ich nütze dieses angebot gerne.
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Zitat:
pong |
Länger brauchen Geschäfte nicht offen halten, aber dafür zu den richtigen Zeiten!
Sollens meinetwegen zwischen 1100 und 1600 zusperrren aber dafür dann bis 2300 offen halten. Außerdem soll es die gestezliche Möglichkeit geben 24h offenzuhalten wenn jemand will, Sonntags kann von mir aus auch zu bleiben. |
Zitat:
Ausserdem ermöglicht es Raubüberfälle rund um die uhr! Ist doch bestimmt auch sehr zielführend -da kann man sich noch vorher ordentlich im Cafee Mut antrinken und nachher die Drogerie überfallen! :D |
Ich hab selber früher in den Ferien bei einer Supermarktkette gearbeitet und kenne daher die Zustände und Probleme, obwohl sich die Verhältnisse mittlerweile gottseidank gebessert haben.
Davon abgesehen finde ich es durchaus praktisch, bis 21:00 einkaufen zu können. Arbeitszeiten von 8:00 bis 17:00 odgl. sind ja nicht die Regel und viele Pendler haben lange Heimwege. |
Bei allen Argumenten FÜR die NOLIMIT-Ladenöffnungszeiten sollte man aber auch ein Auge auf die Handelsangestellten werfen.
Hier müssen vorher unbedingt entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Damit meine ich nicht unbedingt jetzt mehr Geld, das ist sekundär, vielmehr die Möglichkeit vernünftiger Dienstpläne. Meine besser Hälfte arbeitet im Handel. Er hat grundsätzlich kein Problem, zu jeder Tages/Nachtzeit zu arbeiten, der Großteil seiner Angestellten auch nicht. Im Zuge der Auseitungen der Öffnungszeiten in den letzten Jahren wurde jedoch NIE (oder kaum) zusätzlich Personal eingestellt, vielmehr wurden die Dienstpläne vom Arbeitgeber "gestreckt". D. h. Längere Pausen, unmögliche Schichten, etc. Was bringt es einem Angestellten, wenn er 2 Stunden Pause hat, die aber nicht sinnvoll nutzen kann (gerade, wenn man in einem Shopping-Center arbeitet), man gibt höchstens Geld aus oder fadisiert sich. Dafür ist aber der ganze Tag für andere sinnvolle Tätigkeiten in der Freizeit "kaputt". Derzeit entwickeln solche Bestrebungen (länger Offenhalten) eine gewisse Eigendymanik, die aber SELTEN im Interesse der dahinterstehenden Unternehmen stehen. Ich weis aus zuverlässigen Quellen, dass viele Unternehmen am liebsten die alten Regelungen hätten (ausg. in Tourismusgebieten), sie müssen aber mitziehen, weil eben ein Center oder eine Kette damit anfängt. An Umsatz bringt das ganze kaum etwas (ausg. wieder spezielle Tourismusgebiete), daher kann auch nicht in zusätzliches Personal investiert werden. Übrigens, ich persönlich benötige diese langen Öffnungszeiten überhaupt nicht. Weder im Non-Food-Bereich und schon gar nicht in der Lebensmittelbranche. lg Oliver |
Bullshit news
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