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mendaxx 29.11.2007 15:32

Dimmschalter umbauen - seltsame Belegung
 
Grüß euch!

Da ich mir für meine Deckenleuchte Tageslicht-Energiesparlampen zugelegt habe, die nicht dimmbar sind, fliegt der Dimmer aus meinem Zimmer (hab ihn eh nie benutzt).

Also habe ich einen neuen Einbaustecker gekauft und dachte: gehma's an. Allerdings hab ich ziemlich blöd geschaut, als ich die Verkabelung vom Dimmer gesehen hab:
http://jagatee.net/static/images/dimmer1a.jpg
http://jagatee.net/static/images/dimmer2a.jpg
http://jagatee.net/static/images/dimmer3a.jpg

In der Dose befinden sich drei Leitungen:
Leitung A, Leitung B und Leitung C.

Leitung A mündet in eine Verbindung, an der ein blaues Kabel angeschlossen ist, welches zusammen mit dem braunen Kabel, welches von Anschluss 1 kommt, nach unten weiterläuft. Einen Meter unterhalb des Schalters befindet sich eine Steckdose.

An Anschluss 1 sind das braune Kabel und Leitung C angeschlossen.
Anschluss 1 ist mit einem dünnen, schrägen Pfeil und einer dazu quer liegenden Wellenlinie gekennzeichnet.

An Anschluss 2 ist Leitung B angeschlossen.
Anschluss 2 ist mit einem dicken Pfeil gekennzeichnet.

Irgendwie werde ich aus dieser Verkabelung nicht schlau. Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass es sich um einen Gemeindebau aus der Nachkriegszeit handelt.

##############################

Meine Vermutung:
An Anschluss 1 liegt der Neutralleiter, also Leitung C.
Das braune Kabel ist (nach veraltetem Farbcode) der Neutralleiter der darunterliegenden Steckdose, und das blaue Kabel deren Phase.

Leitung B an Anschluss 2 ist die Phase.

##############################

Wie denkt ihr darüber?
Wenn mir jemand erklärt, wie ich damit umgehe, hätte ich auch noch ein gutes Multimeter.

Besten Dank im Voraus!

PowerPoldi 29.11.2007 19:37

Die Phase kannst Du am entweder mit einem Phasenprüfer (Schraubenzieher mit Glimmlampe) herausfinden, oder mit einem Multimeter. Wenn Du mit dem Multimeter arbeitest dann ist es jene Leitung die gegenüber Erde 230V und gegenüber dem Nullleiter 230V auf die Anzeige bringt.

Der Anschluß gekennzeichnet mit "Welle und Pfeil" dürfte der Ausgang des Dimmers sein. Miß einfach die Spannung am Ausgang gegen Nullleiter und verstell den Dimmer! Falls ich richtig liege, sollte sich die angezeigte Spannung ändern!

mendaxx 29.11.2007 20:11

Danke sehr für deine Antwort! :-)

Einen Phasenprüfer wollte ich auch schon ausprobieren, aber leider besitze ich offenbar keinen - shame on me.
Das allergrößte Problem ist ja, dass die gesamte Verkabelung keine Erdung aufweist. Ich könnte zwar die Spannung gegenüber eines Heizungsrohres messen, das in Reichweite des Multimeters liegt, allerdings bin ich mir nicht sicher, wie klug das wäre.
Vielleicht hol ich mir am Besten morgen einen dieser leuchtenden Schraubenzieher ... :idee:

Danke nochmals!

PowerPoldi 29.11.2007 23:04

Du meinst, daß die nächstgelegene Steckdose KEINEN Erdleiter besitzt? Wie alt ist denn diese Hausinstallation?

Das erinnert mich an meine Zeit im Studentenheim, das war so alt, daß die E-Installation auch noch keine Erdung hatte.

Ich hatte ein durchaus "KRIBBELNDES" Erlebnis als ich ein Netzwerkkabel an den Rechner eines Kollegen zwei Zimmer weiter anschloß und durch den Schrim dann der Potentialausgleich floß. Behelfsmäßig haben wir dann die Erdklemme von einem freien 3'er Verteiler mit Krokoklemmen and die Heizung angeschlossen.:ms: :ms:

mendaxx 29.11.2007 23:26

Tja, wie im Eingangsposting erwähnt, handelt's sich um eine Gemeindebauwohnung der Nachkriegszeit :D

Die Einzige Erdung befindet sich auf der Toilette an einem Wasserrohr. Was genau dieses Kabel erdet, ist mir nicht bekannt.

Ashape 30.11.2007 08:04

An der linken Klemme ist die Phase (Leitung C kommend), diese geht parallel weiter zur Steckdose. Der Neutralleiter der Steckdose ist in der Schalterdose direkt geklemmt (der blaue aus der Zwillingsleitung), der Neutralleiter hat ja auch an einem Dimmer (oder sonstigem Schalter) nichts verloren. An der rechten Klemme ist der Lampendraht (Leitung B).

mendaxx 30.11.2007 11:12

@Ashape:
Warum hat der Neutralleiter, deiner Ansicht nach, nichts in meinem Schalter verloren?

Ich hab die Leitungen jetzt alle mit dem Multimeter überprüft:
Wie ich vermutet hatte, handelt es sich beim blauen Kabel und der Leitung B um die Phasen.

Gegenüber dem Heizungsrohr und den Kabeln an Anschluss 1 zeigt mir das Multimeter für beide die Netzspannung von 230 Volt an. Untereinander haben sie keine Spannung.

Wie soll ich den Schalter nun verkabeln?
So sieht der neue Einsatz rückseitig aus:
http://jagatee.net/static/images/dimmer4a.jpg

Ich würd's so machen:
Code:

Leitung C

[1]

 |
 O
 |\
 | \
 |  \
 |  \
 |    \
 |    \
 O      O
 |      |
[2]    [3]
braunLeitung B

Damit hätte ich die unschöne Doppelbelegung, wie sie derzeit bei Anschluss 1 implementiert ist, beseitigt.
Oder spricht irgendetwas dagegen?
Ob ich die Phase vor oder nach dem Verbraucher mit dem Schalter unterbreche, kann ich ja eigentlich nur überprüfen, indem ich es jetzt mal anschließe und dann in beiden Schalterpositionen an der Deckenleuchte nachmesse, ob Strom fließt. Richtig?

Entschuldigt die dummen Fragen, aber meine letzte Elektroinstallation ist lang her.

Danke im Voraus!

PowerPoldi 30.11.2007 12:29

Der Schalter ist ein Wechselschalter, dh. er schaltet den Eingang (am Schalter ROT markierte Klemme) je nach Schalterstellung auf einen der beiden Ausgänge.

Du nimmst die Phase und legst diese auf den roten Eingagn.
Das Kabel zur Lampe (geschaltet Phase) kommt auf einen der beiden Ausgänge.

Den Nullleiter mußt Du mit einer Klemme brücken - der hat an einem Wechselschalter nichts verloren.

@Ashape: Ein Dimmer braucht schon einen Nullleiter, weil da drinnen eine Elektronik werkelt. Somit braucht diese zwangsläufig ein zweites Potential.

kutz 30.11.2007 14:05

Zitat:

Original geschrieben von PowerPoldi


@Ashape: Ein Dimmer braucht schon einen Nullleiter, weil da drinnen eine Elektronik werkelt. Somit braucht diese zwangsläufig ein zweites Potential.

Die meisten Dimmer holen sich den Neutralleiter über den Verbraucher und haben dafür keinen direkten Anschluß

mendaxx 30.11.2007 16:24

So.
Ich bin nochmal sicherheitshalber alles mit dem Durchgangsprüfer vom Multimeter durchgegangen, um ja keine Fehler zu machen.
Im Endeffekt hab ich wieder beide Kabel, die beim Dimmer auf Anschluss 1 lagen, zusammen auf Anschluss [3] des Wechselschalters, und Leitung B auf Anschluss [1].

Beim braunen Kabel handelt es sich um die Rückleitung aller Steckdosen im Zimmer, die über Leitung C hinaus muss. Leitung A speist die Steckdosen über das blaue Kabel.

Jedenfalls vielen Dank für eure Hilfe!
Alles funktioniert, nichts brennt und ich lebe noch :D

Ashape 30.11.2007 19:10

Zitat:

Original geschrieben von PowerPoldi


@Ashape: Ein Dimmer braucht schon einen Nullleiter, weil da drinnen eine Elektronik werkelt. Somit braucht diese zwangsläufig ein zweites Potential.

Muß mir den Rest erst noch in Ruhe durchlesen; aber ein herkömmlicher Dimmer braucht mit Sicherheit keinen Nullleiter, und wie man auf den Fotos sieht, sind nur 2 Klemmen belegt;
der Dimmer ist ein Wechselschalter, an einem Anschluß für Kores ist die Lampe angeschlossen, am als Ausgang bezeichneten Anschluß ist die kommende Phase angeschlossen und parallel dazu die weitergehende Phase zur Steckdose darunter, wenn ich richtig verstanden habe daß die Zwillingsleitung zur Steckdose geht. Der Nullleiter der von der Steckdose retour kommt, ist in der UP-Dose des Schalters geklemmt. Versteh die Problematik nicht, ein neuer Schalter hat dieselben Anschlüsse, ist demnach also einfach gleich anzuklemmen.

mendaxx 01.12.2007 13:39

Hallo!

Verwirrt war ich deshalb, weil ich in meinen ersten Überlegungen die Steckdose nicht berücksichtigt hatte und deshalb verwundert war, wieso an einem Anschluss zwei Kabel lagen.
Weil ich das fälschlicherweise als Eigenheit des Dimmers angesehen hatte, hat's so lange gedauert, bis ich das gesamte System durchschaut habe.

Ich schäm mich eh - im Nachhinein :D

Nochmals vielen Dank und liebe Grüße

Ashape 01.12.2007 19:01

Nachdem ich meinen Beitrag verfasst hatte, hab ich dann noch alles andere gelesen und festgestellt, daß du es eh schon hingekriegt hast. Hab mich nur a bissl geärgert, weil da jemand behauptet, daß Dimmer einen Nullleiter brauchen, der verwechselt da wohl was (Bewegungsmelder...)
Bin seit 20 Jahren Elektriker, deshalb war die Situation für mich wohl klarer als für manche andere. Bissl ärgern tut mich auch, wenn Leute irgendwelche Antworten geben, und nicht mal richtig wissen, wovon sie reden.
Deshalb schreib ich in solche Foren auch meist nur was rein, wenn ich sicher bin, daß es auch stimmt, was ich da verzapfe...:engel:

mendaxx 01.12.2007 19:14

Hehe :D
Ich kann dich verstehen.
Auch ich versuche nur Dinge zu posten, wenn ich mir ganz sicher bin, dass sie korrekt sind. Andernfalls schreib ich dazu, dass ich eventuell auch falsch liegen könnte. Als Student bin ich halt (noch) auf keinem Gebiet wirklicher Profi.

Aber es ist schön zu wissen, dass hier auch wirkliche Fachleute verkehren!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Indako 01.12.2007 23:28

Zitat:

Original geschrieben von mendaxx

Alles funktioniert, nichts brennt und ich lebe noch :D
Hoffe du hast nicht nur die Funktion von Leuchte und Steckdosen nach Fertigstellung deiner Arbeiten geprüft, sondern auch die Funktionsfähigkeit der Schutzmassnahmen. :verwirrt: :hammer:

Insbesondere ob die Schutzkontakte der Steckdose(n) Spannungslos sind und eine Niederohmige Verbindung haben. Ferner ob der gemessene Schleifenwiderstand noch zu deiner Sicherung passt, oder sich durch Fehlerhafte Klemmverbindungen eventuell erhöht hat. :engel:



Indako

mendaxx 02.12.2007 00:32

Falls du den Thread aufmerksam gelesen hast, weißt du auch, dass es in meiner Wohnung keine Erdung gibt. Da die Schutzkontakte deshalb auch nicht verbunden sind, dürfte es relativ sinnfrei sein, sie auf Spannung zu prüfen.

Wie messe ich den Schleifenwiderstand und nach welchen Kriterien suche ich dann die passende Sicherung aus?

Theoretisch gehört wahrscheinlich ohnehin die gesamte Verkabelung der Wohnung erneuert, weil kein Mensch mehr weiß, was meine Verwandten da drin schon alles herumgepfuscht haben. Die Isolierungen Marke Nachkriegsplastik schreien auch nach Kabelbrand.

Ashape 02.12.2007 09:52

Im Normalfall sollte schon an jeder Steckdose der Schutzleiter mit dem N-Leiter verbunden sein (klassische Nullung). Weiß nicht wie alt deine "Bude" ist. Vielleicht kennst du ja einen Elektriker, der sich die ganze Sache mal anschauen kann, falls alles halbwegs verrohrt ist, wäre der Aufwand nicht so extrem, die Leitungen neu und ordnungsgemäß einzuziehen. Weiß jetzt auch nicht, ob du Eigentümer oder Mieter der Wohnung bist. Im letzeren Fall müßte wohl der Vermieter mal tätig werden... (leicht gesagt);)

mendaxx 02.12.2007 13:05

Ich selbst bin nur Untermieter - die Wohnung gehört meiner Großmutter.
Dass alles verrohrt ist, bezweifle ich stark.
Der Vermieter ist die Stadt Wien, insofern wird es wohl a Bisserl dauern, bis sich da irgendetwas tut.

Ashape 02.12.2007 13:17

Oh je, das kannst wohl vergessen. Die Stadt wird sich kaum drum kümmern... Und als Mieter/Untermieter was investieren, rentiert sich wohl kaum, außer du weißt sicher, daß du ewig in der Wohnung bleibst/bleiben kannst.

mendaxx 02.12.2007 13:23

Ja, das ist richtig.
Die Stadt verspricht auch schon seit mehreren Jahren die Wärmedämmung zu erneuern.
Alles, was in die Wohnung investiert wird, verrechne ich eh meiner Oma. Theoretisch wäre es eigentlich kein Problem, dass ich "ewig" hier wohne, aber die Frage ist, ob ich das möchte.

Ashape 02.12.2007 14:06

Wenn keine ordentliche Verrohrung der Elektrik vorhanden ist, rentiert sich das Aufstemmen und Neuverlegen wahrscheinlich eh nur bei einer generellen Modernisierung der Wohnung. Und das kannst nur du wissen, ob du das irgendwann machen möchtest.

mendaxx 02.12.2007 14:26

Ja, die Diskussion hatten wir auch schon mal.
Allerdings wird das wohl nicht mehr zu Lebzeiten meiner Großmutter passieren.

Indako 03.12.2007 00:03

Zitat:

Original geschrieben von mendaxx
Falls du den Thread aufmerksam gelesen hast, weißt du auch, dass es in meiner Wohnung keine Erdung gibt. Da die Schutzkontakte deshalb auch nicht verbunden sind, dürfte es relativ sinnfrei sein, sie auf Spannung zu prüfen.
Hallo mendaxx,

da widersprichst du dich selbst. Denn hier hast du noch von einer Erde geschrieben. Auch wenn du das vermutlich anders gemeint hast.
Zitat:

Original geschrieben von mendaxx
Die Einzige Erdung befindet sich auf der Toilette an einem Wasserrohr. Was genau dieses Kabel erdet, ist mir nicht bekannt.
Also gibt es schon mal eine Erde, was anderes ist ob die Steckdosen auch daran angeschlossen sind, bzw. wie Sie daran angeschlossen sind. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, einmal per separatem PE (früher rot / heute grün-gelb) oder über den PEN (früher rot oder grau / neuer grün-gelb bzw ??? blau). Dies währe, wie Ashabe schon geschrieben hat, die Klassische Nullung. Im übrigen für neue Anlagen oder Anlagenteile, auch Ergänzungen, bereits seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr Zulässig.

Da ich annehme das deine Steckdose nicht so aussieht wie diese für Schutzisolierung laße ich diese Schutzmaßnahme mal außen vor. Insbesondere da du geschrieben hast das im Raum ein geerdetes Heizungsrohr ist, währe diese Schutzmaßnahme auch verboten. (Bild von wikimedia.org)

http://upload.wikimedia.org/wikipedi...and_socket.png


Deshalb gehe ich davon aus das deine Steckdose so ähnlich ausschaut wie diese mit den Schutzleiterkontakten. (Bild von wikimedia.org)

http://upload.wikimedia.org/wikipedi...and_socket.png


Bei diesen wird bei Zweiadriger Verdrahtung, wie bei dir, eine Brücke zwischen dem Neutralleiter (alt grau / neu blau) und dem Schutzleiterkontakt der Steckdose eingelegt. Das heißt wenn die Phase und der Neutralleiter beim verklemmen in irgendeiner Abzweigdose vertauscht wird liegen volle 230 Volt am Schutzkontakt an. Und da du hier geschrieben hast
Zitat:

Original geschrieben von mendaxx
Ich hab die Leitungen jetzt alle mit dem Multimeter überprüft:
Wie ich vermutet hatte, handelt es sich beim blauen Kabel und der Leitung B um die Phasen.
heißt dies Möglicherweise, wenn eine Brücke zwischen N (blaue Ader) und dem Schutzkontakt vorhanden ist, das dieser unter Spannung steht. Dies beeinträchtigt leider nur die Sicherheit, angeschlossene Geräte funktionieren Problemlos weiter. Wenn dann noch dein Fußboden Isolierend ist, z.B. aus Holz, oder du nur Geräte mit Schutzisolierung
angeschlossen hast, merkst du dies auch erst mal nicht. Erst wenn deine Oma Bügelt und eventuell den Heizkörper berührt wird Sie zum :engel:.


Abgesehen davon, wurden sowöhl der Dimmer, als auch die Leitung mit blauer und brauner Ader vom Dimmer zur Steckdose erst in den letzten 10 Jahren Installiert. Auch die Schalterdose ist nicht Orginal Nachkriegszeit. Deshalb gelten hierfür die Aktuellen Vorschriften und die Verbietet die Klassische Nullung. :heul:

Dann gibt es noch so einen schönen Spruch " Den letzten beißen die Hunde". Deshalb wird es der Hausverwaltung freuen das Sie mit deiner Bastellei erst einmal aus der Haftung sind. Denn für alle Fehler, auch die der Vormieter und Bastler, ist immer der letzte Elektriker oder Bastler verantwortlich. Der hat nähmlich die Glorreiche Aufgabe zu Prüfen ob noch alles an dem Teil an dem er gearbeitet hat auch Vorschriftsmäßig und sicher ist. Hat er zweifel daran, dann darf er die Sicherung und damit den den Strom nicht wieder einschalten. Macht er es trotzdem, steht er für alle Fehler und deren Folgen in der Haftung. :hammer:


Aber einen Trost habe ich für dich. Solange nichts passiert kümmert sich niemand darum und nimmt dich auch keiner in die Haftung für dein tun.



Indako

mendaxx 03.12.2007 01:27

Danke sehr für deine Antwort.
Ich denke, dass ich das jetzt im Großen und Ganzen verstanden habe.
Von den Elektroinstallationen dürfte bis auf den Sicherungskasten nichts mehr "original Nachkriegszeit" sein. Es kann ja auch keiner verlangen, dass man bis in alle Ewigkeit mit dem Zeug lebt. Die Steckdosen in meinem Zimmer sind auf jeden Fall neueren Datums. Original gab es in diesem Raum nur den Lichtschalter und den Deckenanschluss für die Lampe.

Die Erdung ist auch sicher nicht vom Vermieter (der Stadt Wien) installiert. Ich hab schnell Bilder davon gemacht:
http://666kb.com/i/au1at0zn21aqcmpnx.jpg
http://666kb.com/i/au1aufzlla31ysui5.jpg
http://666kb.com/i/au1auqxhmyntew7e5.jpg

Es treffen sich also drei Kabel (ein rotes und zwei gelb-grüne) an einer Schraube des Hauptwasserrohrs auf der Toilette.
Das obere gelb-grüne, sowie das rote Kabel kommen aus Richtung Wohnzimmer/Küche. Das untere gelb-grüne offenbar aus dem Bad.
Kann ich irgendwie prüfen, welche Steckdosen an dieser Leitung geerdet sind?
Ich habe den Verdacht, dass diese Erdung entweder bloß für Wohnzimmer, Küche und Bad installiert wurde und daher meines, sowie das Schlafzimmer nicht angeschlossen sind, oder dass die Erdung bereits stillgelegt wurde. Kann ich überprüfen, ob die Erdung, bzw. das Wasserrohr unter Strom steht?

Danke sehr für deine Hilfe!


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