![]() |
S: Arbeiten in Dubai, Erfahrungsberichte
Überlege nach DUbai zu gehen. War schon jemand dort? Bzw. kann mir jemand etwas davon erzählen?
|
ich war 2 wochen in dubai auf urlaub :)
70% der leute dort sind inder bzw. pakistani - die werden "gehalten" wie die sklaven. ich war vor 2j unten, dort wurde noch extrem gebaut, dürft heute nicht anders sein, ab märz wirds unerträglich heiss (ich war gott sei dank im februar), ... |
"Arbeiten & Geld verdienen in der IT-Branche"
Ich rede hier also nicht von Urlaub ;) |
Nur so ne Frage. Was erhoffst du dir von Dubai? Ist das IT-Geschäft dort so gut?
|
Re: S: Arbeiten in Dubai, Erfahrungsberichte
Zitat:
|
Zitat:
Welcher Job genau in der IT das sagt dann der Stellenmarkt ;D. |
Ist in den UK auch nicht anders.
Nur musst du auch die extrem hohen Lebenshaltungskosten dort bedenken. Könnte mir vorstellen, daß in Dubai auch nicht alles so billig ist ? Die Rechnung würde eigentlich nur aufgehen, wenn man für 5 oder maximal 10 Jahre dort hingeht und so viel wie möglich spart. Wenn du dann nach Österreich kommst, kannst du vielleicht sogar ein Haus bauen mit dem Geld. |
Zitat:
|
pilot-en hat eigentlich das Meißte schon geschrieben...
Für die Elektotechnik (zB. Starkstrom, Regelungstechnik, Automatisierungstechnik, etc) gilt meiner Meinung nach: Das man nicht "um dass Doppelte", sondern mind. das Dreifache vom Innlandsgehalt einsteigen solltest. Vorraussetzung ist natürlich eingewisses Mindestmaß an Qualifikation, Erfahrung, etc. Für die IT-Branche ist das höchst unterschiedlich. Von der "Programmier-Tippse" bis zum "Projektleiter von Großprojekten" gibt es viel "(€)-Variation". . |
wenn dir geld am wichtigsten ist => mach nen lotto gewinn.
ich würde mich erstmal um die lebensbedingungen kümmern, willst du ewig in nem eingezäunten "ausländerviertel" leben? für ein paar jahre möglicherweise ne nette abwechslung, aber auf dauer ne drecksgegend. |
Zitat:
Der besondere Vorteil derartiger "Auslandseinsätze" liegt eher daran, daß man dort vielleicht eine Chance bekommt, die man sonst nicht bekommen würde. Und wenn man dann auf eine erfolgreiche Fertigstellung eines Projektes im Ausland hinweisen kann, bekommt man nachher im Inland auch seine verdiente Chance und Anstellung. |
salü fusi,
ich selber war dort nicht, aber ein guter freund von mir, hat dort zwei jahre seines lebens mehr oder weniger verbracht. vom salär her, wars top (locker das 3,5 fache von dem was er hier hätte in der position verdienen können). auch rahmenbedingungen wie wohnung (allerdings in einem dafür vorgesehen viertel für ausländische arbeitskräfte), dienstwagen etc. waren absolut in ordnung. die schwierigkeiten begannen, als er nach ca einem jahr immer unzufriedener mit seiner arbeit wurde und wechseln wollte. sein arbeitgeber wollte ihn nicht gehen lassen und so wie ichs verstanden hatte, brauchte er die einwilligung von seinem arbeitgeber, eine neue stellung anzunehmen. er hat in den sauren apfel gebissen und seinen zeitvertrag durchgezogen, geld gespart und ist dann nach neuseeland zum arbeiten gegangen. lg artemisia |
Das hört sich schon sehr schlimm an.
Da kommt man sich ja fast wie ein "Leibeigener" vor :eek: Aber wahrscheinlich gings da nicht darum, ob man gehen darf, sondern eher darum ob man Ansprüche verliert ? Oder hatte es was mit der Arbeitserlaubnis zu tun ? |
Zitat:
|
salü
arbeitserlaubnis war beim ihm nicht so das problem - lag ja aufgrund des kontraktes vor. außerdem hatte er schon bei anderen firmen vorgefühlt und ein wechsel wäre durchaus aufgrund des interesses an seinen skills nicht problematisch gewesen. es war mehr so, dass es, wie er damals sagte, in richtung "gesicht verlieren" des arbeitgebers ging. er war halt der angestellte dieses arbeitsgebers und das halt für die gesamte zeit des kontraktes. also regelrecht eingekauft. artemisia |
Zitat:
|
Ich bin u.a. in der Elektroplanung (Energieverteilung, Installationstechnik, Erdung, Blitzschutz, "Schwachstrom", etc.) für ein Stahlwerks-Projekt in Saudi Arabien (gewesen).
Saudi Arabien ist in etwas vergleichbar mit Dubai. Dort in Saudi werden einige gutbezahlte Chefs/Bauleiter von Siemens bzw. VAI hingeschickt und für die Arbeit wurden Pakistani, Inder, Indonesier eingeflogen. Die verdienen wenig, können aber leider auch wenig... Spanungen sind somit vorprogrammiert. Sprich: Man muss sich dort unten durchsetzen können... . |
Zitat:
|
Zitat:
. |
Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
|
vlt driftet das jetzt ein wenig vom thema ab?
frage war danach, wer etwas an erfahrungen zu dem thema arbeiten in dubai hat. fakt ist, dass wenn ein headhunter auf dich aufmerksam geworden ist, dir gern das blaue vom himmel verspricht. stimmt ja auch in einigen bereichen, zumindest bezüglich der entlohnung hochqualifizierter tätigkeiten. aber geld ist nicht alles. wenn das umfeld nicht stimmt, du nicht vorzeitig ohne weiteres aus verträgen aussteigen kannst, dann kann das schon ein potentiall haben, dass dich auf dauer zermürbt. die rahmenbedingungen in dubai sind nun mal definitiv andere als in AT - allein schon im bereich der rechtssprechung. man muß halt nur wissen, was man möchte und worauf man bereit ist, sich noch einzulassen. lg artemisia btw: das bedeutet nicht, dass ich die beschämenden situationen die hier in D an arbeitsbedingungen auf dem niedriglohnsektor vorherrschen gut heiße und dass bedeutet nicht, dass ich unsere integrationspolitik als ausgereift ansehe |
Ich glaube festhalten kann man niemanden.
Nur dann hat man als Angestellter auch seine Ansprüche verwirkt, wenn man von heute auf morgen alles hinschmeißt. |
Diesbezüglich eine Info:
Man braucht ein VISA welches 2 Monate gültig ist. Dieses kann man dann noch um 1 Monat verlängern. Danach muss man kurz ins Ausland und wieder zurück in die UAE. Über den Arbeitgeber bekommt man aber ein VISA welches 3 Jahre gültig ist. Nur damit bindet man sich 3 Jahre an den Arbeitgeber! |
Das sind aber nicht wirklich fortschrittliche Methoden.
Ich weiß nicht ob sie sich damit einen guten Dienst tun. Weil wenns mir zu blöd wird, hau ich einfach wieder ab von dort. So würde zumindest ich denken. |
Zitat:
|
DAS halte ich dann abe für eine Idee, die das Kind mit dem Bade ausschüttet.
Ich meine, es wird ja niemand gezwungen, seine Mitarbeiter zu kündigen, wenn er zufrieden ist mit dem qualfizieren Personal. |
Zitat:
Vor und während der Weimarer Republik mussten spezielle Betriebe ihre Mitarbeiter ausbilden und wollten diese natürlich auch behalten. Diese Arbeiter haben aber hin und wieder mal - anscheinend frequentiert - Angebote von anderen Betrieben bekommen, was für den aktuellen Betrieb die Ausbildung eines neuen ungeschulten Arbeiters hieß. Das wurde für manche Betriebe zum teueren Unterfangen... |
Naja, ich glaube derartige Zustände hat heute die Zeit überholt.
Es will ja auch keiner mehr zurück zum Lebensstandard zur Zeit der Weimarer Republik. |
Zitat:
Früher war die Nachfrage nach qualifiziertem Personal sehr groß, weil das Angebot sehr niedrig war... nun, in Dubai verhält es sich gleich. Qualifiziertes Personal ist dort sehr gefragt und wenn man jemand vertraglich bindet, lässt man ihn halt ungerne wieder - vor allem vor Beendigung des Vertrages - gehen! So schnell kann man eben kein Projektleiter substituiren. Beispiel: Stell Dir bitte vor, alle Fußballspieler dieser Welt würden "ungefähr" gleich gut spielen. Meinst Du, dass Ronaldinho dann Millionen verdienen würde? Wäre er ersetzbar, würde man ihn wahrscheinlich beim nächsten schlechten Spiel gegen einen anderen Spieler austauschen. Wie verhält es sich in der Realität? Er kriegt eben Millionenverträge damit er a) eine entsprechende Leistung erbringt (Motivation) b) weil er zu den besten gehört und natürlich nicht ersetzbar ist - zumindest nicht so leicht. Fazit: Angebot und Nachfrage bestimmen auch hier die Bedingungen. In Dubai ist die Nachfrage größer als das Angebot, somit sind die Gehälter höher und die Bindung durch Visum, Verträge, etc. zum Teil stärker. Hängt natürlich von Deiner Funktion ab, Projekt, etc! |
Ist einleuchtend.
Ich fühle mich nur etwas unwohl dabei, wenn man als Mitarbeiter irgendwie gebunden wird, und zwar so daß man nicht mehr wegkann. Natürlich hat niemand was gegen eine Bindung im positiven Sinn. Ist doch klar, daß man bei einem Wechsel immer auch was aufgibt und sich mit einer neuen Situation arrangieren muss. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:40 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag