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gweep 21.06.2007 13:04

FreeBSD
 
Ich hab ja, wie schon in einem anderen Forum (Hardware) bekannt gegeben so meine Probleme mit Linux. Irgendwie wollen Ubuntu oder Debian nicht auf meinem System laufen.

Ich habe jetzt dann einfach mal SuSE Linux 10.1 probiert und da gibt es keine probleme.

Allerdings bin ich nicht unbedingt ein SuSE Freund und will schon ein eher richtiges Linux einsetzen. Dabei stellt sich aber jetzt die Frage, wie viel anders ist FreeBSD gegenüber Ubuntu, Debian, SuSE bei der Installation. Gerade die Sache mit dem X-Server hat sich oft als Problematisch heraus gestellt.

Ich habe eine Sapphire ATI Radeon x800GTO auf PCI-e basis. Hat jemand Erfahung ob diese Grafikkarte denn überhaupt unter FreeBSD funktioniert?

Ansonsten sehe ich nur noch einen weg in Richtung RedHat/Fedora.

ingomar 21.06.2007 16:40

ich würde mal empfehlen(Bandbreite vorausgesetzt), PCBSD zu probieren.

sieht nett aus, geht eigentlich ziemlich fein.

Alternativ gibts noch Freesbie bzw. Dragonfly - die haben meiner Erinnerung nach zum Teil sogar Kompatibilitätslisten angeführt.

Desweiteren ist Fedora sicher eine gute Wahl, wenns doch ein Linux sein soll.

Who-T 22.06.2007 05:50

Re: FreeBSD
 
Zitat:

Original geschrieben von gweep
Allerdings bin ich nicht unbedingt ein SuSE Freund und will schon ein eher richtiges Linux einsetzen.
Wenns funktioniert, wuerd ich es einfach drauf lassen bis du genug erfahrung mit linux gesammelt hast um herumzuprobieren.

Zitat:

Dabei stellt sich aber jetzt die Frage, wie viel anders ist FreeBSD gegenüber Ubuntu, Debian, SuSE bei der Installation.
Viele dinge sind in BSD anders. Generell ist es weitaus spartanischer als die meisten linux distros. von admins, fuer admins, wuerd ich sagen.

Zitat:

Ich habe eine Sapphire ATI Radeon x800GTO auf PCI-e basis. Hat jemand Erfahung ob diese Grafikkarte denn überhaupt unter FreeBSD funktioniert?
welchen treiber verwendest du unter suse? wenns' der opensource treiber ist, dann wirds wahrscheinlich auch unter FreeBSD funktionieren.

gweep 22.06.2007 08:27

Danke an euch ...

Also Treiber wird Automatisch geladen beim System. Das sind genau die dinge, mit dene ich mich jetzt nicht spielen möchte. Immerhin ist ja ein System zum Arbeiten da :)

Ich hab jetzt SuSE oben gelassen. Nicht weil ich nicht was anderes möchte, sondern weil einfach nichts anderes geht. Mein Monitor hat einen Fehler und läßt bei 1280x1024 nur dann die Auflösung zu, wenn er mit 75Hz angesteuert wird. Da die Meisten Distributionen den Monitor erkennen, die richtige Auflösung wählen, nur leider halt mit 60Hz, streikt der Bildschirm :)

FreeBSD Verhält sich bei der Partitionierung sehr eigenartig. Ich hatte da eher das Gefühl ich muss eine neue Sprache lernen. War gar nicht Linux Typisch.

Erfahrung mit Linux habe ich in gewisser weise schon. Ich hab vor Jahren schon mal damit begonnen, wo ich noch die Boot und Root Disk per Hand erstellen musste, und auch später war ich immer alle paar Monate mal dran das ding auf meinen Rechner zu installieren. Fortschritte sind überall zu sehen, nur halt a bisserl Langsam :)

Was mich immer am Meisten gestört hat, es wird immer so viel schnickschnack installiert. So brauch ich keine 4 Webbrowser, keine 4 Testverarbeitungsprogramme usw.
Reicht doch ein OOo, LaTeX und passt schon ...

Statt dessen muss jeder wieder alles entfernen, a bisserl lässtig auf die Dauer :)

Um auf den Punkt zurück zu kommen, ich werde mit andere Distributionen anschauen, sobald ich einen neuen Bildschirm habe.

Who-T 22.06.2007 08:54

Zitat:

Original geschrieben von gweep
Ich hab jetzt SuSE oben gelassen. Nicht weil ich nicht was anderes möchte, sondern weil einfach nichts anderes geht. Mein Monitor hat einen Fehler und läßt bei 1280x1024 nur dann die Auflösung zu, wenn er mit 75Hz angesteuert wird. Da die Meisten Distributionen den Monitor erkennen, die richtige Auflösung wählen, nur leider halt mit 60Hz, streikt der Bildschirm :)
Kopier /etc/X11/xorg.conf, die gleiche config wird es dir erlauben, andere distributionen zu benutzen.

Zitat:

FreeBSD Verhält sich bei der Partitionierung sehr eigenartig. Ich hatte da eher das Gefühl ich muss eine neue Sprache lernen. War gar nicht Linux Typisch.
FreeBDS ist nicht Linux. Das war vermutlich der grund :)

Zitat:

Was mich immer am Meisten gestört hat, es wird immer so viel schnickschnack installiert. So brauch ich keine 4 Webbrowser, keine 4 Testverarbeitungsprogramme usw.
Reicht doch ein OOo, LaTeX und passt schon ...
AFAIK kann man im installationprozess auswaehlen was man installieren will. War bei meiner letzten suse installation so, auch wenn das schon etwas her ist.

ingomar 22.06.2007 11:16

kann man unter suse nicht einfach per "rpm-qa | grep firefox" nachsehen, was für pakete installiert sind - und diese gegebenenfalls runterwerfen ?

sollte ja nicht so schwer sein... :)

gweep 22.06.2007 14:29

Mit Spielerei gehts sicher, aber da ich noch ein Windows System oben habe das ich brauche wollte ich erstmal nicht so viel herum pfuschen. Ich muss so oder so nochmal neu installieren, da ich die Partitionen anders setzen muss, wenn ich einen Rollentausch machen möchte. Also Linux @ Work - Windows @ Games.

Geht eigentlich OOo auch unter FreeBSD?

ingomar 22.06.2007 14:33

OOo ? = Openoffice ?

ja, geht.

allerdings vielleicht eine anmerkung von mir: ich bin linux admin, habe auf hpux gelernt und interessiere mich sehr für "exotische hardware" und alternativen - seien es solaris/sparc, aix, tru64 auf einer meiner alphas, ....

mit bsd bin ich allerdings (ausnahme pcbsd) nie wirklich "warm" geworden... :rolleyes:

gweep 22.06.2007 18:24

Hmm, wo ist der Unterschied zwischen FreeBSD und PcBSD?

Hmm, mein Problem ist, ich kenne mich gut mit Windows aus. War auch als Admin für kleinere Firmen tätig die im Zusammenhang mit meiner Hauptaufgabe bei ATV standen. Dort war ich für den Support von Software, Hardware und User zuständig.

Nur das Wissen was ich mir dort angeeigenet hatte, hilft mir bei Linux oder eben BSD nur bedingt.


Ich habe jetzt einige Zeit gebraucht um zu kapieren was ich an Linux/Unix so reizt. Der Reiz an der Sache ist, ich kenn mich nicht aus und habe so das gefühl, ich spiele einen Adventure mit vielen Aufgaben die zu bewältigen sind. Seit ich mich jetzt mit dem ganzen wieder befasse, hab ich seit Tagen kein Computerspiel mehr angerührt :)
Ich hoffe dass ich noch den einen oder anderen Noob finde der lust hat, den Weg mit mir zu bestreiten, den ein gemeinsames Erlebnis und gegenseitige Motivation hilft ja bekanntlich :)

Aber dazu muss ich mich erstmal für einen Weg, eine Distribution entscheiden. Nachdem ich eben erst mein SuSE 10.1 geschossen habe, mir 10.2 nun runtergeladen habe, will ich vorher nochmal das FreeBSD probieren. Hab jetzt extra ein Backup meiner Daten gemacht, falls ich mir etwas lösche.


Eine frage hätte ich noch:
- Wie weit sind die Befehle von linux mit bsd ident? Ich habe bereits einige Linux Bücher und will die natürlich so gut als Möglich weiter nutzen. Sei es Perl, Shell Programmierung, C/C++ (wird eh gleich sein) und natürlich Basics.

ingomar 22.06.2007 22:33

pcbsd ist meiner erfahrung nach einfacher auf standard-hardware wie pcs zu installieren, ausserdem wars mit dem besseren installer ausgestattet. kann aber sein, das sich das geändert hat :)

desweiteren ist immer die frage, was "gut" mit windows bedeutet. basics sinds für jedes betriebssystem dieselben, praktisch gesehen tut man sich auch mit etlichen funktionen "dort" leichter, wenn mans "da" schon kennt. ob windows/system32/etc/hosts oder /etc/hosts, das ist dann auch schon egal.

so: was reizt dich an unix ? fass es mal ganz generell zusammen, konkretisiere es... und du wirst fast automatisch zu "deiner" distribution kommen. frickeln ? gentoo. einfachheit ? ubuntu. stable ? debian. solide ? redhat. solide, aber gratis ? fedora... :D


zur letzten frage: unter unixen sind alle befehle "gleich", ABER...
... die syntax kann je nach implementierung anders sein, und die versionierung ebenfalls.

ob linux oder unix "bücherl" ist dann auch schon egal; sehr empfehlenswert sind übrigens die kleinen o´reillys (als taschenbuchausgabe um ca. 7€ zu kriegen); für den start am besten "unix system administration -kurz und gut".

bei den shells pass bitte noch auf - die bash ist nicht überall standard, sie ist auch nur teilweise überhaupt installiert. korn shell ist da schon häufiger, wenn man zu den exoten geht :)




...falls übrigens n00bs gesucht werden: wissen tut keiner alles, aber wir haben dieses forum - so what :)

gweep 22.06.2007 23:14

Unix ... weil es eben das "Original" ist. Also das, was man bei Servern findet.

Aber als Client wird Linux auch vollkommen reichen :)

FreeBSD ist gescheitert, ich hab es installiert, also das mit dem Partitionieren hat funktioniert. Aber ich muss zugeben, ich war nicht sehr Motiviert das System zu installieren, das mich an ein altes SuSE (3.3.1) erinnert (oder noch älter).

Ich hab jetzt OpenSuSE 10.2 installiert. Aber da gibts schon ein paar Sachen die mir nicht gefallen ... allen voran, die neue Startleiste in Gnome ... so ein Dreck, da kann man ja gleich das neuste von GROSSHARD installieren.

ingomar 23.06.2007 01:22

also, wenns ums "original" geht.. windows geht auf superdome auch :D

ausserdem könnte man bestenfalls sinnlos drum streiten, ob nicht doch nur ein proprietäres unix auf einer "echten" risc-plattform "das wahre" ist - da muss man dann allerdings um einiges mehr können, als ein paar befehle in die shell zu hämmern. ich denk da alleine an die ganzen optionen der SRM oder des monarch, und bei der EFI ists um nichts besser :-)

ich hab mir übrigens gerade eine debian-etch-box "verkonfiguriert", da dürfte bei den netzwerkeinstellungen was schiefgegangen sein... blöd nur, das das ding mailserver, dns und noch ein paar andere funktionen draufhat :)

gweep 23.06.2007 02:05

das hängt jetzt nur noch davon ab ob das ding für den privaten zweck ist oder für die firma :)

ich hab ja noch ganz einfache probleme, wie z.b., krieg ich wieder ein vernünftiges menü bei gnome und nicht das verbaute das jetzt verwendet wird?!

wie krieg ich meinen canon mp160 unter linux zu laufen?

warum zeigt der firefox im wcm forum keine umlaute und überall anders schon?

wie gehe ich mit dem compiler in linux um für c++?

warum kann ich das nicht schon alles wissen und mich höheren herausforderungen stellen?

:D

ingomar 23.06.2007 02:16

in dem moment, wo etliche vpn-tunnel kreuz und quer laufen ( und ja, auch von und zur firma), ist es suboptimal. richtig :D


-menü kann man bei gnome/ubuntu etwa recht fein einstellen (hat susi ned kde?) schau mal auf den gnome-theme-seiten ...
-http://doc.ubuntu-fr.org/materiel/imprimante_canon_mp_160 hat ein howto für linux
-was für seiten genau ? bei mir hat wcm in jedem fall als kodierung iso, probleme hab ich da keine...
- du installierst ihn, und verwendest ihn, den schlimmen compiler :lol:


tja, und warum man nicht alles weiss... weils sonst vielleicht nicht so lustig wäre ? hat mir ja auch keiner angeschafft, meinen webserver aus fadheit zu clustern..

gweep 23.06.2007 13:47

hehe ... also ich werde mir das alles mal anschauen, danke schon mal :)

bei SuSE 10.1 und OpenSuSE 10.2 kannst dir aussuchen ob du Gnome oder KDE verwendest. Mir Persönlich ist Gnome lieber, hab Gnome immer schon bei Debian verwendet gehabt. Am Ende sind eh beide recht gleich, von daher ist es recht egal.

Ich bin schon mal gespannt ob ich das 3D zum laufen bekomme. Ich habe eine Anleitung im Interenet gefunden, zwar für nVidia Karten, aber bei ATI kann das auch nicht viel anders sein. Werde ich mal bei gelegenheit, und nach einem Backup, ausprobieren :)

Aber dieses Wochenende wird's eng :)

colossus 23.06.2007 16:11

Zitat:

Original geschrieben von gweep
Unix ... weil es eben das "Original" ist. Also das, was man bei Servern findet.
Sagt wer?

Ich hatte mittlerweile (neben GNU, der Wahl der Profis und Entscheider!) das "Vergnuegen", mich mit SunOS, Darwin und AIX herumschlagen zu muessen, und kann dir sagen - viel haben diese "echten" UNICES nicht gemein, was das Userland angeht.

Fix uebrigens mal deine verdammten Encodings. UTF-8 ist zwar fein, aber die Gegenstelle sollte schon auch wissen, dass es zum Einsatz kommt.
Oder ist der Webserver/die Forensoftware hier der absolute Schrott?

gweep 23.06.2007 16:59

Na ja, du kannst schon recht haben. Ich bin kein Freak was das angeht. Ich bin quasi ein Neuling, ich weiß SuSE ist einfach. Das merk ich immer wieder. Man muss nicht viel tun, das meinst läuft auf Anhieb. Selbst die DVD-Ram funktionieren, was mich überrascht hat.

Allerdings kann ich nicht beurteilen wie viel Schrott bei OpenSuSE mit installiert wird, aber wie ich SuSE kenne, mehr als genug. Kann sich zwar seit Novell etwas geändert haben, aber ich nehme mal an es sitzen die selben Programmierer an der Sache.

Dabian hat ja das Ziel, "Frei" zu sein, und auch solche Software einzusetzen.

Am liebsten wäre mir natürlich ein Linux das Sauber aufgebaut ist und quasi auf meine bedürfnisse zugeschnitten ist.

Ich hab auch keine Ahnung wie viel "Dreck" bei einer Deinstallation von Software im System liegen bleibt. Ich bin ja ein Windows User und weiß ganz genau dass wenn ich etwas deinstalliere, mir zu viel in der Registry und auf der HDD liegen bleibt das ich dann per Hand entfernen muss, damit das System mit der Zeit nicht einschläft.

Zwar rennt OpenSuSE 10.2 um vieles schneller als das SuSE 10.1 von Novell, aber dass sagt nicht viel aus :)

Ich stehe da also ein bisserl in Konflikt. Ich kann nicht herum spielen wie ich gerne möchte da ich meinen PC brauche, Funktionsfähig.
Und da ich nicht so viel Zeit habe, muss ich erstmal SuSE akzeptieren.

Hoffe das ich in nächster Zeit, vielleicht im Urlaub, dazu komme mich weiter mit Ubuntu zu spielen bzw. eben mit BSD.

Ziel ist definitiv ... Windows XP zum Zocken für die Games, die ich noch habe und noch nicht durch habe. Wenn ich das dann mal erledigt habe, lass ich Zocken ganz sein. Weil ich keine lust habe meinen PC dauernd für Spiele auf zu rüsten. Und zum Arbeiten reicht mein AMD Athlon 64 3700 mit 1GB Ram auf alle fälle, unter Linux sogar noch weit mehr als unter Windows :) Vista hab ich schon von der Platte verwiesen weil es einfach für ein solches System nicht gewinnbringend ist. Eher langsamer wegen dem vielen Schnickschnack mit dem man für Gewähnlich die 2% Apfelbauern verwöhnt :)


@ ingomar
Sag, die Seite für Canon ist Französisch. Ich kann leider kein Französisch und kann daher den Teil zwischen den Befehlen nicht wirklich lesen. Steht da irgendetwas drin, was wichtig wäre?

gweep 23.06.2007 17:45

Hurrrrraaaa! :laola:

ich hab mein erstes Script erstelle :) Ein Script mit dem ich meine Daten im Home-Ordner Automatisch, natürlich per Klick, auf die DVD-Ram Kopiere bzw. ein Extra Backup auf der Festplatte. Somit bin ich schon mal etwas sicherer Unterwegs :)

Das Backup mach ich natürlich mit tar und gzip.

Ich sag ja, das ist wie ein adventure oder Rollenspiel ... viele Quests oder Aufgaben, die zu erledigen sind. Jeder Erfolg ist hier aber größer als es bei einem Spiel je sein kann :D

ingomar 24.06.2007 01:11

auf das backupscript stellt sich mir die frage, warum "tar -c /fufufufufufufu |gzip -c >/fufufufufufu.tar.gz" ... statt "tar -cvzf /fufufu.tar.gz /allwissende_müllhalde"


desweiteren bin ich bei scripten lieber mit absoluten pfaden unterwegs, gerade bei cronjobs vergisst man gerne mal, welche umgebungsvariable $PATH gerade aktuell ist. :D

ich mach mein backup auf tape, essentiell mittels
"/bin/tar -cvzf /dev/st0 -T /bin/scripts/includefile -X /bin/scripts/excludefile 2>&1"... und schreibe ein logfile "backuplog-`date '+%d-%B-%Y'`". Puritaner würden mich zwar für den stil hassen, aber funktionnieren solls.



@colossus "neben GNU, der Wahl der Profis und Entscheider!"

kannst du mal das sinnlose spammen lassen ? jeder hat seine gründe, und sie sind meistens nicht die schlechtesten...

gweep 24.06.2007 13:20

Das mit dem Date ist gut. Danach wollte ich auch noch suchen. Im Allgemeinen hab ich vor auch ein Menü zu machen wo ich dann auswählen kann ob ich auf die Festplatte oder auf die DVD-Ram speichere.

Ich denke dass geht mit dem Shell-Script auch. Ich verwende auch den Absoluten Pfad, also inkl. aller Verzeichnisse. z.B: /home/gweep/*

Ich habe ein Buch das sich Shell-Programmierung nennt. Dort sind Shells wie die Bourne-Shell, Z-Shell usw. beschrieben. Ich denke das wird mir viel helfen. Ich stehe ja noch am Anfang meiner Linux karriere :)

Aber ich habe in Zukunft vor, mir wieder einen kleinen Server zu machen, damit ich auch etwas Richtung unternehmen lernen kann. Mail Server, File-Server, Print Server usw.
Da ich nicht all zu viel Platz habe, will ich mir das ganze mit einem EPIA Board, die Mini-ITX Boards mit VIA CPU machen. Das sollte im Grunde reichen zum Testen.

Nach der Shell-Programmierung, sollte ich dann auch noch Perl, c/c++ lernen und natürlich das Linux/Unix System selbst. Sonst weiß man ja nicht was man Programmieren kann. Aber die Freude an Linux wird immer größer, dank der Erfolge. Und mit Menschen die einem helfen, so wie du ingomar, ist es natürlich noch schöner :)

Also, ein Danke für deine stetige Hilfe und Ratschläge :bier:

colossus 24.06.2007 19:40

Zitat:

Original geschrieben von ingomar
@colossus "neben GNU, der Wahl der Profis und Entscheider!"

# dpkg -i ~colossus/humor.deb

gweep 25.06.2007 03:18

kann man denn nicht irgendwie das datum, das dann automatisch hinzugefügt wird als platzhalter einsetzen?

ich stelle mir das in etwas so vor:
tar -c /home/gweep/xyz/* |gzip -c >/media/RAMUDF15/Backups/date '+%d-%B-%Ydocuments.tar.gz

sprich, wenn der backup-job gestartet wird, legt er automatisch vor den namen das datum fest. damit würde man auf einen blick immer sehen, von wann das backup ist.

Who-T 25.06.2007 03:36

backticks benutzen
Code:

echo "Today is `date`"

ingomar 25.06.2007 08:36

stand ja eh im ersten beispiel, "backuplog-`date '+%d-%B-%Y'`" ... :rolleyes:

den block "`date '+%d-%B-%Y'`" kann man ja eh recht frei verwenden.


davon abgesehen - warum ein tar, gefolgt von einem gepipten gzip, wenns schon mit tar -cvzf geht ? KISS, hiess es immer... :D

gweep 25.06.2007 22:40

Das mit dem Datum hat jetzt funktioniert. Mit dem cvzf allerdings nicht. Da Meckert er dann, das sich ein Verzeichnis im Ordner befindet.

Aber danke für die Hilfe ... ich komme ja immer weiter :)

ingomar 25.06.2007 22:54

moment... du machst ein "tar -czf FILENAME ORDNER/" - da sollte er alle unterordner mitnehmen...

alternativ machst du 2 files - ein includefile, ein excludefile - und gibst damit die spezifikationen an. ein beispiel wäre ein includefile, in dem nur "/" steht - im excludefile allerdings tust du alles rein, was nicht sinnvoll ist (etwa proc, mountpoints, nfs-mounts, tmp, scratch, backup...).

kannst ja "man" konsultieren - das hilft... :D

leider rennt die andere maschine nimma, sonst hätt ich nachgeschaut.

gweep 26.06.2007 01:44

-cvz funktioniert ... das f nimmt er mir nicht. ich dachte erst, es liegt vielleicht an den leerzeichen (meine windows krankheit) die ich gemacht habe bei verzeichnissen und dateinamen. nachdem ich aber alles geändert habe, weil so viel ist es ja noch nicht, hat es aber trotzdem nicht funktioniert.

also sieht es jetzt im grunde so aus:

tar -czv /home/gweep/Documents/* /home/gweep/Downloads/* /home/gweep/Music/* /home/gweep/Pictures/* >/media/RAMUDF15//Backups/AutoBackups/"Documents-`date '+%d-%B-%Y'`".tar.gz

Also danke für die Hilfe ...

Mein nächster Schritt hier wäre dann ein Menü ... Auswahl zwischen USB HDD und DVD-RAM. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Hauptsache die Daten sind gesichert und ich verliere sie nicht, wenn ich wieder mal das System zerschieße. Und das wird wohl Anfangs noch oft vorkommen :)

Who-T 26.06.2007 02:44

Zitat:

Original geschrieben von gweep
-cvz funktioniert ... das f nimmt er mir nicht.
tar cvzf myfile.tar.gz /path/to/files/

das tar file muss nach den options kommen, nicht am schluss.

gweep 26.06.2007 02:53

Aha, das werde ich Morgen mal Probieren. Ich hab mich nach einem Buch gerichtet, da war dass alles so bschreiben. Das heißt ja dann auch, das ich mir den > spare, wenn ich das hier richtig Erkenne?!

ingomar 26.06.2007 09:18

ja, sparst dir :D (is aber eh egal, wir arbeiten ja alle mit recycleten bits)...

weiters - statt "/home/gweep/Documents/* /home/gweep/Downloads/* /home/gweep/Music/* /home/gweep/Pictures/*" zu schreiben, kannst ein includefile erstellen - dort schreibst du zeile für zeile die gewünschten ordner rein.

mit der option "-T includefile" nimmt tar dann diese Liste mit. ist dich sicher leichter, als dauernd den ganzen schmus zu schreiben...

desweiteren würde ich in einem script eher variablen setzen - wenn du das menüsystem nämlich ausbaust, wirds schnell lang und unübersichtlich... beispiel wäre fürs includefile $inc, dann kannst im script immer auf $inc referenzieren (statt bei jeder "case"option alles hinzuschreiben).




: wegen französisch:
du sollst
1, auf die seite von canon asia gehen (oberer link)
2, die angeführten treiber runterladen
3, das paket "alien" installieren (siehe eingabezeile)
4, mittels alien die rpms umwandeln
5, libpng3 und libtiff installieren
6, cupy restarten
7, den drucker installieren (siehe eingabezeilen)
8, das paket libxml1 nachinstallieren, fertig.

für feisty sollte man noch das paket libgtk1.2 installieren - der autor meinte, zumindest der drucker funktionniert dort mit den treibern des MP150.

für den scanner sollte man (bei der XSane sektion) das source paket herunterladen, und dieses kompilieren -"configure,make,make install bzw. checkinstall".
dann den scanner einschalten und das install.sh ausführen.

gweep 27.06.2007 02:16

du freak :)

herzlichen dank. ich werde mir das ganze zu erherzen nehmen, auch wenn ich mich nicht bei allem durchblicke.

das der mp160 und mp150 mit dem gleichen treiber laufen, dass kann sehr leicht sein. im grunde ist der 160er nix anderes als ein neu verpackter 150er. selbe gilt dann im grunde auch für mp170 und mp180.

danke nochmals für deine mühen,

ingomar 27.06.2007 09:15

*lol* - ned freak, sysadmin :D

nimm dir an mir ein schlechtes beispiel - meine scripte haben teilweise die vollen pfade, teilweise ned... umgebungsvariablen teilweise systemweit gesetzt, obwohl unnötig... nicht immer minimal notwendige rechte, sondern manche jobs auch als root... und wanns ned leicht geht, gebe ich auch mal auf - und suche was, was wirklich funktionniert.

so bastle ich gerade an einem reverse-proxy herum (pound); die mit ubuntu mitpaketierte version ist m.M.n. ein alter '!&%$§', der Source kompiliert mangels 100tsd fehlenden Paketen nicht. :mad2:


in diesem sinne, happy bastling !

ingomar 27.06.2007 09:15

super - timeout, posting doppelt :p

gweep 27.06.2007 14:57

trotzdem kennst du dich allen anschein ja gut aus. ich hingegen nicht, also kann ich ja definitiv von dir lernen :)

ingomar 27.06.2007 16:17

dann verrate ich eine weisheit zum tage: mit "eject /dev/sr0" kann ich die cd aus meinem brenner auswerfen ... :D

mach ma per pm weiter, fachsimpeln ist jedenfalls lustig :)


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