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BURN 06.02.2007 21:42

Newbie sucht gute Ansätze
 
Hallo,

Schritt für Schritt möchte ich mein Heimnetzwerk auf Linux umstellen.

In einem ersten Schritt habe ich mir in den letzten 3 Monaten einige Distributionen angesehen (am besten hat mir dabei Unbuntu gefallen). Nachdem ich alles soweit einrichten konnte (Doppelbildschirm, etc...) und die meisten Aufgaben nun auch unter Linux bewältige, wird es Zeit den nöächsten Schritt zu wagen und brauche einige Beratung.

Derzeit sieht mein Netzwerk so aus:

Router =>
=> PC1 - PC2 - Sipura(VoIP-Adapter) - Switch =>
=>Switch: WLAN(AccessPoint) - Druckserver - loses Kabel für Laptop

Da ich nun ja die Chance habe, ein Netzwerk komplett neu aufzuziehen, stellt sich die Frage der Architektur:

1) Zentrales Gerät (Server) der auch alle Aufgaben erledigt (Datenspeicher, Backup, Rechenleistung, Druckserver, etc...) auf den lediglich mit den anderen PCs zugegriffen wird...

2) So wie jetzt lauter eigene Systeme....

Variante 1 hätte doch einen Reiz, weil nun wirklich alles zentral liegen würde und man nicht dauern zwischen den PC rumfrickeln müsste (oder mit Synchronisationssoftware herumtun müsste)

Was wären die Vor- bzw. Nachteile gegenüber Variante 2?
Fällt euch noch eine weitere Variante ein?
Was sollte die 'Zentrale' für Leistungsdaten aufweisen, damit er nicht in die Knie geht, wenn zwei Leute gleichzeitig arbeiten?

Jetzt schon mal Danke für jeden Denkanstoß ;)

lg
BURN

colossus 06.02.2007 22:44

Ich bau mir grade wieder eine Variante 1:

Wird ein AMD Athlon 64 EE AM2 3800+ auf einem nForce-Board mit Single Chip Design Chipset (MCP405er SB wahrscheinlich) und onboard-VGA (GeForce 6150), 1GB DDR2-SDRAM, 4 SATA2-Platten im SoftRAID5.

Das ganze wird uber GBit-LAN ins Heimnetzwerk gehaengt, und bedient dort 3 Clients.

AMD deswegen, weil deren CPUs mit C'n'Q im idle viel weniger Strom brauchen als Intel Core 2 Duo. Und das System wird wohl wieder 24/7 laufen.

Geplante Dienste:
portage-mirror, distcc-host, nfs, mldonkey, dhcpd, ntpd, internet-connectivity, diverse webapplikationen, code-repository, media-streaming-server, ...

Das einzige was gegen eine solche Losung spricht ist imho der erhoehe Stromverbrauch und die "Single Point of Failure"-Befuerchtung. Ist mir aber beides wurscht :D

citizen428 07.02.2007 14:15

Zitat:

Original geschrieben von colossus
Ist mir aber beides wurscht :D
Umweltsau. Ich wusste du steckst mit dem Panda unter einer Decke. :mad:

colossus 07.02.2007 15:50

Ich bin der Panda, mein Freund. Ich BIN der Panda!

gaelic 07.02.2007 15:57

Zitat:

Original geschrieben von colossus
Ich bin der Panda, mein Freund. Ich BIN der Panda!
Heil dir, Kim.

citizen428 07.02.2007 16:00

Das halte ich für Gerücht, mein Freund. Oder der 7.1.2007 war eine einzige Lüge.

colossus 07.02.2007 18:03

Die verruchten Hacker-Virenzeichen, die Sie durch eine technische Ungenauigkeit Ihrerseits fuer jeden Laien ganz offensichtlich durch ihre Forenbeitraege in diese Diskussionsplattform Computerbegeisterter - und solcher, die es noch werden wollen, wohlgemerkt! - einzuschleusen versuchen, machen Ihre unhaltbaren Beschuldigungen bereits in erster Instanz zur Gaenze unglaubwuerdig und damit nichtig, Herr Michael!

Don Manuel 20.02.2007 11:21

Ein Schriftbegeisterter zerkugelt sich jedenfalls diesem erlauchten Anlass angemessen :D

Gywer 21.02.2007 11:40

Nun, der Betreff lautete aber: "Newbie sucht gute Ansätze", nicht Aufsätze ;-)

Bin ebenfalls für V1, zentrale eierlegende Wollmilchsau, die pfeift !

tinux 22.02.2007 13:06

Hi,
Variante 1 mit zentralem Server. Daten des Servers in regelmässigen Abständen auf zweiten Rechner mit extra Platte sichern. Achte bei Server 1 auf niedrigen Stromverbauch. Ich habe mir einen alten IBM Thinktower (oder wie das Ding heißt) gekauft --> Super Hardware, nie ein Ausfall, niedriger Stromverbrauch ohne Last(!), billig und spitzen Treiberunterstützung.

Gruss Tim

Don Manuel 22.02.2007 13:35

Zitat:

Original geschrieben von tinux
... auf zweiten Rechner...
Ich setze grundsätzlich auf zwei einander datenspiegelnde Server. Wenn man sich von so einer zentralen Kiste abhängig macht, ist umgehender Ausfallsersatz für mich unverzichtbar.

BURN 25.02.2007 12:00

Endlich kommen wir zum Thema ;)

Mir persönlich würde Version 1 ja auch besser gefallen!

Da kommen aber gleich die Folgefragen ;)

Die Hauptanwendungen sind im Prinzip nichts Besonderes; Office, Internet, ab und zu Videoschneiden - Keine Games.

Was nimmt man sich dann am besten für eine Zentrale?
Was soll die zumindest alles können (Leistungsdaten)?
Welches Backupsystem bietet sich an (gespiegelte Festplatten, doch ein identisches und synchronisiertes System daneben,...)
Wie sollten die Zugriffsysteme (Thin Clients?) aussehen (ich möchte jedenfalls auf allen Clients Doppelbildschirme einsetzen können).

Don Manuel 25.02.2007 14:59

Ich antworte Dir mal aus der Warte meiner persönlichen Installation:
Wenn ich für meinen alten Server unter altem OS keine sinnvolle RAM- oder Plattenerweiterung mehr bewerke, schaffe ich mir zwei aktuelle mittelmäßige PC mit gerade sinnvoll erschwinglicher Ausstattung an (ist natürlich ein Gummiparagraph gemäß persönlicher Ansprüche).
Gespiegelte Platten sind was für Höchstverfügbarkeit im RZ, mir genügt die Spiegelung durch zweiten Rechner, der im Bedarfsfall dann eben auch alle weiteren Serverfunktionen neben dem wichtigsten, dem Fileserving, erfüllen kann.
Thin Clients sind wiederum etwas für Office-Anwendungen, sobald zweiter Screen oder Graphik ins Spiel kommen, habe ich wenig befriedigende Erfahrungen mit erschwinglichen Komponenten gemacht - Musik geht mittlerweile einigermaßen.
Hope, it helps ;)


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