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Fernuni Hagen
Kennt Ihr jemanden, der das macht bzw. hat jemand schon Erfahrung damit gemacht?
http://www.fernuni-hagen.de/ |
was möchtest du wissen?
artemisia |
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Anerkennung in AT Intensivität und Kompetenz des Betreuers in Sachen Kommuniaktion mit dem "Endkunden" pong |
wie schauts mit der länge der
präsenzzeiten in deutschland aus? |
Die arbeiten eng mit http://www.sgd.de/ zusammen. Keine Ahnung ob sie noch mit humboldt.at kooperieren.
Da konnte man die Praxisteile und Prüfungen in Wien machen. Wird in Ö anerkannt. Die Qualität ist, was ich gehört habe nicht schlecht. Teuer ist es halt.....mehr oder weniger :-) Sloter |
Ich hab vor Jahren begonnen, Informatik über die Fernuni Hagen zu studieren.
Die Qualität ist 1A, die Betreuung ebenfalls (es gibt eine Wiener Dependence, wo man von hiesigen Professoren betreut/unterrichtet wird). Für jemanden, der ein normales Einkommen hat, sind die Kosten vernachlässigbar. Auf jeden Fall um Häuser günstiger als Wifi & Co. |
bei den voran gegangenen anworten erübrigt sich fast eine antwort von mir.
wenn man es ernsthaft vor hat (und sonst keine möglichkeit eines regelstudiums hat) sollte man es dort in angriff nehmen. die qualität und betreuung ist gut bis sehr gut. anerkennung und akzeptanz ist zumindest hier in D auch in ordnung. preise und allgemeine informationen für auslandsstudenten stehen eh auf der page - einfach ein bissl durchhangeln. bei offenen fragen hilft die studienberatung - tel-nr. steht auch dort. das man dort allerdings wirtschaftsinformatik studieren kann, ist mir neu. falls ja, wäre das ein punkt den ich mir reiflich überlegen würde - aber vlt. haben ja in AT wirtschaftsinformatiker einen anderen stand als hier in D. artemisia |
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Natürlich kenn ich die Homepage dort schon auswendig. Wollte hier schlicht nur mal rumfragen, welche vielleicht persönlichen Erfahrungen zu berichten sind. In der Theorie hört sich ja immer alles super an, ich wollt mal jemanden aus der Praxis erzählen hören. |
hagen hat wirklich einen guten ruf und wird dem immer noch gerecht.
sicherlich gibt es leute die aufstecken - aber das liegt wohl in der regel daran, dass es kein zuckerschlecken ist, sich selber immer wieder in die pflicht zu nehmen. mal OT - also hier bei uns weiß ich, dass wirtschaftsinformatiker nicht so angesehen sind ... sprich, wenn es das erststudium war, sind die berufsaussichten ehr bescheiden - wie schauts in AT aus? artemisia |
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danke für die auskunft!
wünsch dir auf jeden fall durchhaltevermögen fürs studium. artemisia |
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Hab viel mit IBM zu tun, da ich auf I-Series (früher AS400) arbeite. Alle IBM'ler, die's rauslassen zum Kunden (Projektleiter etc.) haben mind. einen Mag(FH)...und da fängts erst an! Habe auch viel Kundenkontakt, die Führungspositionen dort sind mit Ausnahme von einem (is aber über 55) alle mit akademische Grad. Manchmal fragt man sich zwar schon, wie manche Typen die Leiter raufkgekommen sind, weil total unfähig (aber mit akadem. Titel), aber nach vielen Jahren in der Branche (Spedition, IT, Einzel- Großhandel) sehe ich es als Tatsache an, das es so ist. |
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denn wenn ich z.b. jemanden in einem software-unternehmen anstelle, muss doch wohl ein wirtschaftsinformatiker für mich die erste wahl sein ? das wäre doch verrückt, wenn ich z.b. jemanden mit einem physik-studium bevorzugen würde, weil das eventuell bei irgendwelchen leuten "angesehener" ist ? oder meinst du damit nur, daß der markt in diesem bereich derzeit nicht so gut ist ? wenn man realistisch ist, ist das wohl in vielen branchen so, und ganz besonders in deutschland ? |
@tlom
scheinst ja an meinen postings einen narren gefressen zu haben. aber kurz, damit ned total unbefriedigt in die nacht rausziehst: hier in D haben wirtschaftsinformatiker aufgrund der studienschwerpkt. keinen guten ruf ... quasi von allem a bissl, aber nix gescheit. selbst bei projektarbeiten sind sie kaum in der lage, als vermittelnde instanz zu agieren. dies ist im mom meine persönliche meinung, wird aber durchaus in der deutschen wirtschaft so ähnlich beurteilt. artemisia |
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danke für die dann folgende klarstellung deiner sicht, war doch vernünftig und befriedigend. warum kann man sowas nicht ohne süffisante randbermerkungen machen ? muss man immer anderen menschen irgendwas untergeschobenes unterstellen, nur weil man sie aus irgedeinem grund nicht mag ? aus einem grund den man vielleicht nicht mal richtig artikulieren kann, weil man ihn in seiner ganzen unwichtigkeit schon wieder vergessen hat ? |
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und niemand der ein mindestmaß an ahnung von der praxis hat, wird verneinen daß es auch unter uni-abgängern viele menschen gibt, die da riesengroße mankos haben. und das es umgekehrt auch viele menschen ohne uni-ausbildung gibt, die denen diesbezüglich haushoch überlegen sind. die entscheidende frage ist in diesem fall also: möchte man fordern, daß nur sozial kompetente menschen einen mag-titel bekommen dürfen ? und wer beurteilt wie, ob jemand sozial kompetent ist ? und das obwohl besonders in den letzten jahren ein umdenken erfolgt ist, wie man soziale kompetenz definiert. das erkennt man auch daran, daß die üblichen intelligenztests mehr und mehr kritisch gesehen werden. ich gehe sogar noch viel weiter: das problem auf den unis ist, daß sehr viel geredet und theoretisiert wird. aber ob jemand dann in der praxis erfolgreich ist, zeigt sich so oder so erst später "im wahren leben". das hat aber wenig damit zu tun welche inhalte man lernt. sondern das man auf unis vor allem prüft ob jemand fachwissen hat oder nicht. und nicht ob er das dann auch tatsächlich anwendet oder ob er nur einer der üblichen dampfplauderer ist. |
müde abwinkt ...
es ging um studienschwerpunkte und nicht darum, inwieweit soziale kompetenz nützlich sein kann. das studium des wirtschaftsinformatiker ist als sogenannte schnittstellendisziplin geplant gewesen, wird aber imho nicht dem gerecht ... wie sollte es auch ... zu dem anderen posting von dir verweise ich dich gern auf folgenden thread: http://www.wcm.at/forum/showthread.p...0&pagenumber=1 dem ist nichts mehr hinzuzufügen. artemisia @silent killer entschuldigung für das abgleiten ins OT |
dann war dein posting eventuell zu wenig detailliert um zu verstehen was damit gemeint ist ;)
ich mein schwammiger und nichtssagender als "selbst bei projektarbeiten sind sie kaum in der lage, als vermittelnde instanz zu agieren." gehts ja kaum noch. und ich sehe jetzt den kontext zur forenmoderation nicht ? hier ist keine forenmoderation passiert ? es wurde niemand gesperrt ? niemand beleidigt ? außer du hast halt wieder mal einen komischen kommentar losgelassen. aber sollen wir dich jetzt sofort sperren nur weil du mit irgendwas nicht fertig wirst und deswegen herabsetzende bemerkungen anderen menschen gegenüber machst :confused: |
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@artemisia, so wurden leider viele studien von "praktikern aus der wirtschaft" geschaffen, jemand der von allem nichts weiß, ist definitv nicht zu gebrauchen; aber eine fokusierung auf kernkompetenzen ohne softskills (wie die/der fachfrau/mann) zu vergessen scheint nicht drin zu sein lieber von allem etwas und das dafür nur so halb |
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ich zumindest verstehs nicht |
@hubmann
ich habe nicht unbedingt grundsätzlich etwas gegen interdiszplinäre studiengänge - nur dagegen, dass mir etwas als non plus ultra verkauft wird, was definitiv nicht so ist. das kernkompetenz ohne sogenannte softskills nicht unbedingt für ein unternehmen tauglich sind, da stimme ich dir zu. wobei - an welcher uni wird in dem bereich noch ausgebildet? gsd kommt so langsam aber sicher wieder das studium generale auf. allerdings ist es nicht mehr verbindlich dem eigentlichem studium vorgeschaltet ... man kann aus interesse seminare belegen oder auch nicht. leider ist es so, dass man sein studium in möglichst kurzer zeit brillant absolvieren soll (muß). da bleibt halt vieles auf der strecke - zb auslandssemester ... (ich bin ehrlich froh, dass ich diesen luxus noch in anspruch nehmen konnte). eine gute ausbildung kostet zeit und geld - beides scheint heutzutage einfach mangelware an den öffentlichen unis zu sein. artemisia |
das problem ist, wenn ich jemanden einstelle, der wissen im bereich von informatik und wirtschaft haben soll, dann bleibt mir leider nichts anderes übrig als jemanden mit einem wirtschafts-informatik studium zu nehmen oder gleich zu sagen, die uni bringts eh nicht und dann jemanden auszuwählen der dafür einige jahre mehr berufserfahrung hat.
das letzte war mir einfallen würde, wäre jemanden für diesen bereich einzustellen, der physik studiert hat, weil das wirtschafts-informatik-studium einen "schlechten ruf hat". und das uni-abgänger auch keine zauberer sind, das ist eine binsenweisheit. das war immer schon so und wird nie anders sein. interessante fragen wären vielleicht noch: was war früher besser als heute ? haben die uni-abgänger früher mehr gelernt als heute ? hatten wir früher mehr oder weniger studenten als heute ? |
@LoM:
Unser Lieblingsthema?;) ;) Zu deinen Fragen: 1. Ich glaub nicht, dass man ganz allgemein qualitative Unterschiede finden wird zwischen "früher" (wann?) und jetzt. Ist ja auch sehr subjektiv. 2. Relativ gesehen JA. In JEDEM Fachgebiet wächst das Wissen UND die Wissenschaft permanent an. Da die Kapazität und das Wollen der Studenten naturgemäß begrenzt ist, wissen die Abgänger heutzutage weniger als "früher". (Deinem früheren Statement zum lebenslangen Lernen habe ich ja schon beigepflichtet). 3. NEIN! Noch nie war die Studetenzahl so hoch wie jetzt. Und nicht nur bei uns, sondern weltweit. Wenn es dir nie einfallen würde einen Physiker im EDV-Bereich einzustellen, bringt dich das in die "Aussenseiterrolle". Nahezu alle meine ehemaligen Studeten (Technische Physik) arbeiten (oder haben) im EDV-Bereich gearbeitet. Warum? Weil die breite technische (praktisch UND theoretisch) Ausbildung für viele Personalchefs eine große Rolle spielt. Da darf man aber nicht das "Physik"-Studium an der Uni-Wien mit dem "Technischen Physik"-Studium an der TU-Wien vergleichen. Und deine Vermutung, dass an Unis zu viel Theorie gelernt wird, baut sich worauf auf? Auf eigene Erfahrung? Wohl kaum, oder? Würde ich meine Vorlesung noch halten, würde ich dich dazu einladen, damit du siehst, wie viel Praxis schon in einer "Theorie"-Vorlesung gebracht wird, geschweige denn in einem Praktikum oder während der Diplomarbeit oder Dissertation. |
Naja, ich lehne ja niemanden ab, nur weil er Physik studiert hat.
SOOO schlimm ist es nun auch wieder nicht ;) Ich wollte eigentlich nur sagen, daß bei zwei Bewerbern für einen Job mit Schwerpunkt Wirtschaft und Informatik vielleicht doch der Kandidat mit einem Wirtschafts-Informatik-Studium die besseren Karten hat ;) Praxis kann man auf der Uni nicht lernen. Praxis kann man nur lernen, wenn man sich wirklich im realen Leben bewährt. Man kann über die Praxis reden, das stimmt. Aber das ist ein kleiner aber feiner Unterscheid. Denn sobald man über die Praxis redet, ist es doch wieder Theorie, nicht wahr ;) |
ja und bezüglich der anderen fragen:
ich wollte damit einfach nur auf des pudels kern hinführen. weil es wird so gerne gelästert wie schlecht doch alles ist. aber dabei vergessen, daß eben das wissen stetig ansteigt und auch die anzahl der studenten. beides ist gut so, aber beides bedeutet auch eine gesteigerte herausforderung für alle. und niemand kann sich erwarten, daß unter diesen rahmenbedingungen irgendwas einfacher wird. das einzige was man als einzelner tun kann ist halt so selbständig zu sein wir nur möglich. natürlich wünscht sich fast jeder mensch in jedem bereich den ich jemals kennengelernt habe, unbegrenzte mittel für seinen bereich. aber das wird es NIEMALS spielen, NIEMALS. je eher man aufwacht desto besser. willkommen in der wirklichkeit. |
Ein ehemaliger Kollege von mir hat sich, als studierter Physiker, hervorragend in der EDV geschlagen (ist aber mittlerweile Lehrer am TGM).
Man kann, verallgemeinert gesprochen, davon ausgehen, dass ein Physiker genug im Kopf hat, um sich auch in verwandten Gebieten durchzusetzen. |
sicher. man muss halt alle zur verfügung stehenden informationen bedenken.
und selbstverständlich hat man in der realen situation nicht unbegrenzt leute aus denen man wählen kann. da muss man auch kompromisse eingehen und auch was in die ausbildung von leuten investieren die nicht perfekt ins profil passen. aber das muss man sowieso. die wirklich wichtigen dinge sieht man auch nicht auf einem zeugnis oder einem diplom oder sonstwo. das bemerkt man erst wenn man mit den leuten redet und kontakt mit ihnen hat. |
Lieber LoM,
leider muss ich dir sagen, dass der Uni-Betrieb anders abläuft (zumindest an einer Technischen Universität!) als du es dir vorstellst. Die Studenten haben bereits vor ihrer Diplomarbeit einiges an Praktika abzuleisten, müssen während der Diplomarbeit selbstständig arbeiten (oft in Verbindung mit einem Industriebetrieb usw.). Also es wird nicht nur über Praxis "geredet", wie du es nennst. Das IST Praxis! Meist wissenschaftliche und auch oft technische Praxis in einer Firma! Und warum du auf einmal die Mittel ansprichst, versteh ich nicht ganz - hat ja keiner was gesagt. :confused: Aber wie schon andere gesagt haben, wäre es interessant zu wissen, auf welche Unis du deine Aussagen beziehts? Schon einmal einen Hörsaal von innen geshen? |
Kein Problem, ich lass mich gern belehren oder aufklären.
Sonst brauch ma nicht diskutieren, wenn ich nix neues lernen will ;) |
Er nimmt es tatsächlich ernst - das mit dem lebenslangen Lernen. ;) ;) Brav!
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Danke, das war ein schönes Kompliment :cool:
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Als Lehrer (und als 4-facher Vater!) lernt man es, dass loben besser ist als schimpfen...:-)
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Das ist wohl wahr :tux:
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http://www.unmoralische.de/zitate/zitate1.htm
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860) |
Na, ja LoM: klingt zwar gut vom alten Schopi, ist aber in der Form auch nicht allgemeingültig!
Vor allem zu einer Zeit gesagt, in der das Wissen um Größenordnungen geringer war als heute. Das war knapp nach der Zeit als man noch sagte, dass ein Naturwissenschaftler die GESAMTE Fachliteratur in seinem Gebiet gelesen hat und auch konnte. Das ist heute unmöglich! Auch in einem nur sehr eng begrenzten Spezialgebiet ist es absolut nicht möglich auch nur annähernd die wissenschaftlichen Publikationen zu kennen. Noch viel weniger kann man dann ein Wissensmanko durch "natürlichen Verstand" ersetzen. Keine Frage: ein natürlicher Verstand ist notwendig und hilfreich, dass dieser aber die Bildung ersetzen könnte, stimmt heutzutage nicht mehr... |
Sagen wir es mal so:
Ich habe genug Kollegen mit universitärer Bildung, und diese sind nicht notewendigerweise die erfolgreichsten. Bei weiten nicht. Natürlich sitmmt es, das man vollkommen ohne Wissen auch ein Problem haben dürfte. Aber jemand mit der falschen Einstellung hat schon verloren noch bevor er angefangen hat. Da nützt das ganze lernen dann auch nichts mehr. |
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(also kollegen ohne universitäre ausbidlung, die nicht die erfolgreichsten sind) |
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