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Flight Director
Hallo Flusi-Freunde!
Ich habe 'mal eine Frage zum Flight-Director. Mit diesem komme ich nähmlich nicht zurecht. Ich plane meine Flüge per FSNavigartor und lade sie entsprechend im Flusi. Vor dem Start schalte ich den FD ein. Beim händischen Start würde ich annehmen, dass der FD mir die eingestellte V/S (z.B. +1800ft/min) anzeigt, so dass ich auf den angezeigten Wert reagieren kann. Tatsächlich ist es offenbar aber so, dass der FD den tatsächlich gerade geflogenen Wert anzeigt und deamit suggeriert, dass die Steigrate in Ordung ist, auch wenn sie z.B. bei einer King Air 350 +4.000 ft/min entspricht. Mache ich etwas falsch oder funktioniert der FD nicht richtig? Ich frage mich schon, wozu der überhaupt gut ist. Vielen Dank für Eure Antworten. Günni |
starterst du mit TO/GA?
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Zitat:
die Frage verstehe ich nicht. Gruß, Günni |
Der Flightdirector übernimmt die Daten deines Flugplanes via FSNAVIGATOR.
Wozu er gut ist, sagt ja sein Name selbst :-) Der Autopilot fliegt, kommandieren tut der Flight Director, also ohne FD kein AP (wenn man die Anzeige des FD ausblendet werden nur die Nadeln nicht angezeigt, er arbeitet aber weiter!). |
Du musst die entsprechenden AP Funktionen auch einschalten.
Die VS wird nur dann angezeigt, wenn der entsprechende Modus(ALT oder VS) auch eingestellt ist. Du bedinst den FD also ganz als wäre es der AP. Der einzige Unterschied ist der, dass dir der FD nur anzeigt, wie du fliegen musst, damit du deine Parameter einhältst. Der AP macht das von alleine. Mit TOGA war übrigens ein AP Modus gemeint, der die Treibwerksleistung auf Startschub fährt(ohne dass irgendwelche Grenzwerte überschritten werden). Grüße, Harri |
Zitat:
außerdem zeigt einem der flight director an welcher steigwinkel perfekt wäre für den steigflug nach dem star. also zuerst mal so 30000 ft/m und dann weniger um geschwindigkeit aufzubauen und die klappen zurücknehmen zu können. Und eben das würd der AP auch machen wenn man ihn einschaltet. ist halt so vie LevelChange nur für kurz nach dem start. |
Zitat:
Grüße, Harri |
Zitat:
tschuldigung hab natürlich 3000 ft/m gemeint. wäre aber lässig in ca einer minute auf reiseflughöhe zu sein. oder :D |
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Zitat:
upps eigentlich hab ich start also take off gemeint. wie ich den beitag geschrieben habe nicht ganz bei sinnen gewesen sein. weiß auch nicht wieso das mit star, 30000 ft/m. naja was solls :rolleyes: :rolleyes: |
Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Habe ich das nun so richtig verstanden, dass der FD mir nur hilft, wenn der Autopilot den Steigflug steuert? Wenn ja, wozu brauche ich ihn dann? Der AP hat doch alles im Griff. Ich dachte immer, der FD ist mir eine Hilfe beim händischen Flug. Wahrscheinlich habe ich das immer noch nicht richtig verstanden. Günni |
Nein, er sollte dir genau anzeigen was "zu tun" ist (auch Steigflug).
Übernehmen kann der Pilot oder der Autopilot. Die Daten kommen vom zuerst vom FD. |
Zitat: "Die Daten kommen vom zuerst vom FD"
Hallo Michael, Deinem Posting nach soll der FD also auch meinen händischen Flug "steuern" bzw. "empfehlen"; so wie ich es ursprünglich gedacht hatte. Leider hast Du dich offenbar im Kernsatz etwas verhaspelt (siehe Zitat). Bitte noch einmal konkret. Günni |
Außerdem dient der FD dazu die richtige funktionalität des Autopiloten zu kontrollieren, nach dem start mein ich, denn bis ca. 10000 ft wird ja manuel geflogen und dann erst der AP dazugeschalten.
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Zitat:
Wann der AP angemacht wird richtet sich nach company procedures! |
@ andi_edds
Sorry, kenns nur von der Lauda aber es wird bei den meisten so ähnlich gehandhabt um eine mögliche fehlfunktion des AP auszuschließen und ggf. genug Luft unter sich zu haben um reagieren zu können. Müssen ja nicht 10000 ft sein, kann ja auch drunter oder drüber sein. |
Mein Satz sollte stimmen ;)
Natürlich kann der FD aus dem "Nichts" keine Angaben erfinden. Also bekommt er seine Daten aus dem FMC oder den Eingaben am Panel, in deinem Fall von den Vorgaben vom Fsnavigator, was dann im Instrument zur Anzeige kommt. Du kannst nun entweder diesen Werten von Hand folgen oder den AP zuschalten. Du hast ja einen vorgegebenen Flug aus dem Fsnavigator und dort siehst du schon, was an "Vorgaben" zu erwarten ist (zB die ungefähre Steig- oder Sinkrate). Eine Maschine mit FMC wird natürlich viel bessere Werte errechnen, als der Fsnavigator. |
Schön sind doch erst ältere Maschinen wie die 727 oder 707 wo der Autopilot noch nicht mit dem FD gekoppelt war. Da entstehen wenn man nicht aufpasst durchauch lustige Sachen.
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Zitat:
Das hat nichts mit dem Boden zu tun, autopiloten sind dafür geeigent ab 30ft zu arbeiten und komplett zu landen und auszurollen, da braucht man nicht 10000ft sicherheitsbastand. nur wenns um operationen in bodenähe geht muss man ggf 2 Autopiloten einschalten damit sich das system gegeseitg kontrollieren kann. Bei Fokker ist im Takeoff modus 2 AP aktiv und beim Autoland deto Anders ist es beim Autothrottle, der bleibt bei einem TOGA Takeoff zwar aktiv aber nachdem er erfolgreich den T/O Power gesetzt hat und GS>80kt ist wird er pysikalisch vom Throttle disconnected bis 400ft glaube ich. Sodass eine Fehlfunktion unter keinen umsatänden schub rausnehmen würde mfg Flo |
Zur Richtigstellung nur soviel:
1. Der F/D ist das Anzeige Instrument des A/P. Der A/P kann auch ohne F/D prima arbeiten. Wie schreibt Boeing so schön dazu: "The FCC does not use surface pos. Sensors data to calculate F/D commands, becouse the F/D does not move the control surfaces. The F/D commands go to the DEUs to SHOW on CDS instead of the A/P actuators". 2. Großer Irrtum, der F/D bekommt seine Daten direkt aus dem FCC hat somit hat er mit dem FMC nichts am Hut. mfG Claus |
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