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abcxyz 12.12.2005 17:28

endlich: Zusammenarbeit
 
KDE und Gnome arbeiten zusammen
wenn das mal nicht hoffentlich auch richtungsweisend für die andren Projekte ist. Könnte nicht schaden wenn auch Distries mal zusammenarbeiten :-)

blackeagle1701 12.12.2005 17:47

gscheiter wärs wenn sie beide auf ein Packel schmeissen, kräftig Umrühren und aus den beiden EINEN Standarddesktop machen würden !!!

Mike

spunz 12.12.2005 19:13

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
gscheiter wärs wenn sie beide auf ein Packel schmeissen, kräftig Umrühren und aus den beiden EINEN Standarddesktop machen würden !!!

Mike

warum? wer einheitsbrei möchte kann ja bei windows bleiben ;)

DeepB 12.12.2005 23:29

ich ´finde blackeagle1701s idee auch nicht gut... linux lebt von auswahlmöglichkeiten und nicht von "etwas aufgezwungen bekommen"

DeepB

blackeagle1701 13.12.2005 05:31

habt Ihr Euch schon mal überlegt ob genau dieser Umstand (nimm als Desktop was Du willst) nicht eher hinderlich bei der Verbreitung von Linux ist, und den Ruf als "Bastlersystem" nur noch forciert ;)

Und stellt Euch mal vor alle Desktopentwickler die im Moment an zig Verschiedenen Desktops arbeiten würden Ihre Power bündeln für einen Standarddesktop :D

und so wie ich den Artikel (oben) verstanden habe wird ja nur an einer gemeinsamen Schnittstelle gearbeitet, und das ist so als würde man einen Emulator für einen Emulator für ein System programmieren, also imho nicht sehr sinnvoll und vor allem nicht wirklich performant...

Mike

schichtleiter 13.12.2005 20:14

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
Und stellt Euch mal vor alle Desktopentwickler die im Moment an zig Verschiedenen Desktops arbeiten würden Ihre Power bündeln für einen Standarddesktop :D

dann würde wohl sowas ähnliches wie die GUI von windows rauskommen :D
*asbestanzug anzieh* :p

The_Lord_of_Midnight 13.12.2005 23:56

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
habt Ihr Euch schon mal überlegt ob genau dieser Umstand (nimm als Desktop was Du willst) nicht eher hinderlich bei der Verbreitung von Linux ist, und den Ruf als "Bastlersystem" nur noch forciert ;)
Mike

hast du dir schon mal überlegt, daß es auch möglich ist, daß zwei sachen nebeneinander existieren können und das die menschen verschieden sind und nicht unbedingt jeder das gleiche will ;)

blackeagle1701 14.12.2005 02:33

stelle ich mir toll vor, z.B. wenn sich jeder seine eigene individuelle E-Card bastelt, und dann das Chaos in den Arztpraxen :lol:

ich sag ja nicht, dass es nur einen einzigen Desktop geben soll, für Win kriegst ja auch verschiedene Ersatz Desktop, nur finde ich die Linux Gemeinde sollte sich endlich mal auf einen einzigen der bei JEDER Distrib verpflichtend dabei sein MUSS einigen !!!

Mike

blackeagle1701 14.12.2005 02:44

und sind wir uns ehrlich, bei Win + Mac hat das (fast) niemanden wirklich gestört, und die paar wenigen die sich einen Alternativdesktop installieren sind schätzomativ im einstelligen Prozentbereich aller Win + Mac User ...

Mike

gaelic 14.12.2005 10:09

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
ich sag ja nicht, dass es nur einen einzigen Desktop geben soll, für Win kriegst ja auch verschiedene Ersatz Desktop, nur finde ich die Linux Gemeinde sollte sich endlich mal auf einen einzigen der bei JEDER Distrib verpflichtend dabei sein MUSS einigen !!!

pfui, ich will gar keinen desktop auf meinem rechner, sondern nur einen wm. wie kommt man nur auf so eine idee :confused:

blackeagle1701 14.12.2005 11:07

weil das vielleicht Marketingstrategisch zur viel weiteren Verbreitung von Linux beitragen würde?

Mike

The_Lord_of_Midnight 14.12.2005 17:43

Das ist eine subjektive Einschätzung !
Hast du schon mal bedacht, daß es vielleicht auch Leute gibt, die sich BEWUSST gegen Windows entscheiden ?
Wie kommst du nur darauf, daß alle Leute ein Interface mögen, daß genauso wie das von Windows ausschaut ?
Meinst du nicht, daß es auch Leute gibt, die die unerreichte Variablität und Modularität von Linux bevorzugen ?

blackeagle1701 14.12.2005 21:52

ich glaub wir reden aneinander vorbei :D

ich verlange nicht dass ein Desktopsystem ganz automatisch mitinstalliert wird, sondern dass bei allen Linux Distribs ein "vorgeschriebenes" Standarddesktopsystem dabei sein sollte, obst es installieren willst oder nicht bleibt weiterhin Dir überlassen. Was die einzelnen Distribs dann sonst noch an anderen Desktopsystemen mit draufpacken kann ja weiter so wie bisher gehandhabt werden.

Ich bin mir sicher, dass sehr viel mehr Leute auf Linux umsteigen würden, wenn sich mal irgendwer finden würde der den Windowsdesktop 1:1 auf Linux portieren würde, aber das gäbe warscheinlich Probleme mit dem Urheberschutz ;)

Mike

gaelic 14.12.2005 23:25

also bei jeder mir bekannten distribution kann man kde und gnome ueber den paketmanager installieren. wo ist also das problem?

shadow2043 15.12.2005 01:26

@blacheagle1701
Geht es dir nicht viel mehr um die allgemein leichtere Handhabung von Windows und dass man damit auch die Noobs und 08/15 User zu Linux ziehen kann?
KDE ist schon Windows-Desktop genug. Größtenteils ist es eh leicht zu handhaben, aber halt auch nicht alles.

abcxyz 15.12.2005 02:59

Hm vl kanns wegen unterschiedlicher Geschmäcker keinen Konsens geben bei der Herstellung eines Uniwms.
Ich zB würde fluxbox bevorzugen, weil es mich einfach anspricht.
Was eagle vl meint ist dass viel Zeit und Geld und Investitionen verloren gehen dass so viele Desktops nebenher entwickelt werden statt einer richtig entwickelt wird. Aber das geht nunmal leider nicht, wegen oben besagtem Grund.
Aber was ich meinte: Auch distries sollten an neuen Standards mal zusammenarbeiten und auch andre OpenSource Projekte. Die Microsoft und andren Standards gehören durch hochqualitative OpenSource-Standards ins Aus gedrängt.
IMHO. Und da wäre mehr Zusammenarbeit vl nicht schlecht. Nur weiss ich nicht wie es bei Entwicklern untereinander aussieht. Ob da eher Konkurrenz und Streit und Uneinigkeit herrschen oder ob in Harmonie zusammengearbeitet werden kann an größeren Dingen.
Ich hoffe ihr wisst was ich meine.

Andererseits hat OpenSource ja den Grundgedanken, dass sich das bessere Konzept durchsetzen wird. Also befinden wir uns vvl noch in den Kinderschuhen der OpenSource Welt, wenn man alles so betrachtet.

MfG.

The_Lord_of_Midnight 15.12.2005 20:06

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
ich glaub wir reden aneinander vorbei :D

ich verlange nicht dass ein Desktopsystem ganz automatisch mitinstalliert wird, sondern dass bei allen Linux Distribs ein "vorgeschriebenes" Standarddesktopsystem dabei sein sollte, obst es installieren willst oder nicht bleibt weiterhin Dir überlassen. Was die einzelnen Distribs dann sonst noch an anderen Desktopsystemen mit draufpacken kann ja weiter so wie bisher gehandhabt werden.

Ich bin mir sicher, dass sehr viel mehr Leute auf Linux umsteigen würden, wenn sich mal irgendwer finden würde der den Windowsdesktop 1:1 auf Linux portieren würde, aber das gäbe warscheinlich Probleme mit dem Urheberschutz ;)

Mike

Na, es gibt ja diverse "Standards", wie schon oben erwähnt. Jeder kann verwenden was er will und das schaut dann auch ziemlich ähnlich aus.

Das mit den "Ressourcen bündeln" wirds bei Linux nicht so leicht spielen. Und ich glaube auch nicht, daß das "die Lösung" wäre. Und ich glaube auch nicht, daß das wirklich so sein muss. Weil gerade bei Linux hast eine fast schon unbegrenzte Vielfalt. Genau das lieben doch die Kunden. Wenn man jetzt alles vereinheitlicht und einen "Standard" forcieren würde, dann wollte man ja nichts anderes als ein "Gratis Windows" produzieren.

Meinst du wirklich, daß das alles ist was die Leute möchten ?
Da bin ich mir nicht so sicher.
Hmm...

blackeagle1701 15.12.2005 20:21

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight

Meinst du wirklich, daß das alles ist was die Leute möchten ?
Da bin ich mir nicht so sicher.
Hmm...

nunja, der Erfolg von Windows spricht doch diesbezüglich für sich, oder?

MS hätte die 2000er & 2003er Server doch auch ohne GUI machen können, aber so habens halt das Look and Feel vom 2000/XP und quasi jeder kann damit auf Anhieb umgehen ...

Und es ist ja nicht Windows alleine, auch die Mac Welt hat einen Standarddesktop ;)

Mike

gaelic 15.12.2005 22:51

also du zeigts mir einen windows 2000 user der mir mir nichts dir nichts einen windows ads einrichtet :lol:

btw: zusammenarbeit find ich gut. soll auch sein. aber bitte kein default desktop der draufkommt wenn X installiert wird. (wobei, da gibts ja den lustigen twm ;) )

The_Lord_of_Midnight 18.12.2005 13:55

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
nunja, der Erfolg von Windows spricht doch diesbezüglich für sich, oder?

NEIN !
du hast es immer noch nicht verstanden.
sorry, wenn ich das so grade heraus formulieren muss !
ES WOLLEN NICHT ALLE DAS GLEICHE.
die kunden, die windows gekauft haben, müssen nicht unbedingt gefallen an linux finden.
und umgekehrt.
warum kann man nicht irgendwann endlich vom einheitsdenken wegkommen ?
warum müssen immer alle das gleiche mögen ?
das ist doch gar nicht wahr.

es gibt auch produkte, die nicht 70% oder 90% marktanteil haben und trotzdem haben sie ihren platz im markt.

shadow2043 19.12.2005 13:25

Warum es nicht ganz einfach machen?

Beide Desktop-Programmierergrupen arbeiten zusammen und entwickeln einen Desktop mit den Vorteilen beider Desktops. Ich bin zwar kein Programmierer und weiß nicht, inwiefern das möglich ist, aber imo ist das größte Problem, dass z.B. bei Windows einem nur Windows Software von Grund auf serviert wird. Besser wärs natürlich, wenn man schon bei der Installation aussuchen könnte, ob man diese oder jene Software installieren will. Ist doch im Grund schon so bei Linux, oder?
Der Unterschied zu früher wär dann nur, dass ein Programm oder Desktop entwickelt wird, der nach Wahl beide Geschmächker trifft, indem beide Geschmäcker angeboten werden. Und nebenbei könnte dieses Programm sogar besser/stabiler/schneller sein, als die beiden einzeln programmiert.

Das ist meine Meinung. Open Source kann man ja nicht wirklich mit dem kapitalistischen Konkurrenzdenken vergleichen. Also dürfte auch ohne Konkurrenz eine stetige Weiterentwicklung fortbestehen.

abcxyz 19.12.2005 14:01

OT nun wird:
 
also ich war bisher auf kde eingestellt...werde mir mal gnome aber angucken bald...jedoch werde ich voraussichtlich meinen lieblingswindowmanager, falls wirklich so gut wie die ersten Eindrücke, gönnen: Fluxbox...den finde _ich_ einfach spitze vom handling und aussehen her, ausserdem soll er ressourcen sparend sein.
BTW: Mit MacOS, was viele toll finden komme ich nicht so ganz zurecht vom Handling her...nicht ganz meine Sache leider.

The_Lord_of_Midnight 19.12.2005 18:24

linux genauso starr und unflexibel wie windows zu machen wäre der größte fehler den man nur machen kann. wenn das passiert sehe ich schwarz für linux.

abcxyz 19.12.2005 20:00

habe gerade etwas gelesen was eagles meinung eigtl unterstreichen könnte:

Zitat:

Zwar zielen KDE als auch Gnome darauf ab, Unix benutzerfreundlicher zu machen, aaber die Schwerpunkte sind doch verschieden.
Die Hauptziele von KDE sind einfache Benutzbarkeit, Stabilität und (optionale) Kompatibilität der Benutzeroberfläche mit anderen Umgebungen (wie etwa Windows 2000). Gnomes wichtigste Ziele sind dagegen gutes Aussehen und maximale Konfigurierbarkeit.
Also das einzige was daran "hindern" würde, dass die beiden sich zusammenlegen, wäre das Aussehen, jedoch auch wieder nicht, denn was wenn die beiden zwei Desktops weiterentwickeln:
eine Oberfläche die Windows ähnlich sieht,
eine andere mit den restlichen Eigenschaften/Zielen von KDE und Gnome (userfriendly, stabil, good look, max-self-configureable)
?
Oder überhaupt nur einen, wo man alles eben erwähnte hat, aber das Aussehen einfach auf Windows-style switchen kann.

Also es wäre schon möglich nen standarddesktop zu entwickeln (windowmanger).

The_Lord_of_Midnight 20.12.2005 23:06

ich versteh nur nicht, was das bringen sollen, wenn man jetzt plötzlich zwei FERTIGE und FUNKTIONIERENDE Window-Manager zusammenlegt :confused:

Man schränkt den Benutzer ein und dann sollen plötzlich alle begeistert sein und niemand mag mehr Windows ? Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

blackeagle1701 20.12.2005 23:34

stell Dir mal vor Du wärst der Chef einer grossen Softwarebude, sagen wir z.B. Adobe .

Was hätte Dich bisher davon abgehalten Deine Produkte auf Linux zu portieren?

die Hauptargumente die man meistens hört:

1.) da is ja alles Umsonst und nix zu verdienen (... stimmt nimmer, denn viele OpenSource Produkte gibt es in der Zwischenzeit auch für Windows z.B. GIMP und Photoshop verkauft sich immer noch ganz gut)

2.) da is ja jedes Derivat anders (... stimmt zwar nimmer ganz, ist aber auch wirklich nicht zu widerlegen)

3.) ich kann doch meine Produkte net für 20 verschiedene Desktops entwickeln (... und dieses Argument ist wirklich nicht zu widerlegen, oder?), was machst z.B. mit einem schönen Photoshop das für KDE entwickelt wurde, Du aber am liebsten mit GNOME arbeitest?) Als Hersteller kannst jetzt sagen, ok ich entwickle für den "Standarddesktop" weil der is eh bei jeder Distrib dabei, und 'ne Parallelinstallation 2er Desktops sollte ja kein Problem sein ;-)

Soweit so gut ...

Ich persönlich wundere mich immer wieder (auch bei Eurer Argumentation) über folgendes:
einerseits sind wir uns alle darüber einig, dass Linux nun mal das bessere Produkt im Verglich mit Windows ist.
In vielen Foren liesst man immer wieder in den Posting so nette Aussagen wie: "installier Dir Linux, da funktioniert das". Ok, also einerseits wird scheinbar gewollt, dass Linux auch den Massenmarkt erobert, andererseits scheint mir im Grunde jeder Linuxianer zu wollen, dass das System ein elitäres bleibt, und nur für "Eingeweihte" verfügbar sein sollte.
Ach, so schlagen 2 Herzen in meiner Brust ....

Um den Massenmarkt aber erobern zu können, wird eine gewisse "Normierung" und "Standardisierung" einfach notwendig sein. Was wäre also wirklich das hier ach so grosse Problem eines "Standarddesktops" in ALLEN Distribs, der bei einer Defaultinstallation als Desktop vorgegeben wird, den aber die "Gurus" einfach abwählen und sich ihren eigenen Lieblingsdesktop installieren? Es ändert sich Defakto für die "Gurus" ja überhaupt nix, nur beim Setup halt ein Hakerl wegzuklicken und ein anderes hinzuklicken (falls der Wunschdesktop beim Setup angeboten wird).

So, das reicht erstmal ... spiel schon wieder den Advocatus Diaboli für die Otto Normaluser ;-)

abcxyz 22.12.2005 23:41

arghs bekomme keine e-mails und musste so auf dieses statement bisher verzichten :confused:

HÖRT HÖRT! :-)

schichtleiter 23.12.2005 16:20

Zitat:

Original geschrieben von blackeagle1701
Ach, so schlagen 2 Herzen in meiner Brust ....

bei einem derart falschen zitat stellts einem ja die nackenhaare auf ;)
"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust."

kikakater 23.12.2005 16:34

Der Desktop sollte endlich automatisch funktionierende Icons und Dateimanager für DVD Rohlinge etc. ermöglichen.

Die Verwaltung des Speichers ist auch langsamer und überhaupt verbraucht Linux mehr Hauptspeicher als Windows.

UDF lesen und schreiben sowie NTFS lesen und schreiben ist ebenso nicht standardmässig vorhanden wie auch standardmässig installierte beschleunigende proprietäre vernünftige - sprich funktionierende - Grafiktreiber fehlen.

The_Lord_of_Midnight 23.12.2005 18:47

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Die Verwaltung des Speichers ist auch langsamer und überhaupt verbraucht Linux mehr Hauptspeicher als Windows.

Entschuldigung, das geht doch auf keine Kuhhaut ? Wie kommstn auf so eine konfuse Idee ?
Linux hat das effizienteste Memory-Management aller verfügbaren Betriebssysteme. Windows ist genau das Gegenteil.

Oli 23.12.2005 19:20

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Entschuldigung, das geht doch auf keine Kuhhaut ? Wie kommstn auf so eine konfuse Idee ?
Linux hat das effizienteste Memory-Management aller verfügbaren Betriebssysteme. Windows ist genau das Gegenteil.

Diese Aussage lasse ich nur gelten, wennst sie auf PC/MAc Plattformen beschränkst. Bzgl. intelligentem und schnellen Speichermanagement gibts auch noch andere - gar nicht so wenig verbreitete - Betriebssysteme (z. B. OS/400 auf iSeries).

Ciao Oliver

The_Lord_of_Midnight 23.12.2005 20:05

Zitat:

Original geschrieben von Oli
Diese Aussage lasse ich nur gelten, wennst sie auf PC/MAc Plattformen beschränkst. Bzgl. intelligentem und schnellen Speichermanagement gibts auch noch andere - gar nicht so wenig verbreitete - Betriebssysteme (z. B. OS/400 auf iSeries).

Ciao Oliver

Wie auch immer, meine Erfahrungen sind anders.
Ich lerne aber gerne was neues, wenn du mir sagst, was bei OS/400 noch effizienter ist und warum ?

Frohe Weihnachten !

kikakater 23.12.2005 21:33

@LOM: Aus eigener Erfahrung weiß ich das.

Windows ist schneller beim Programme laden usw.

Selten stockt es, aber das hat dann damit zu tun, daß bereits viele Programminstanzen offen sind oder auch nur waren.

Linux war bei meinem letzten Versuch (z.B. Mandrake 9.x) doch um einiges langsamer.

blackeagle1701 24.12.2005 01:48

Also das Memory Management bei Windows ist vorsichtig ausgedrückt "sehr verbesserungsbedürftig.

Und ehrlich, NTFS ist nicht wirklich ein modernes Filesystem. Da sind die Linuxsysteme um Lichtjahre voraus.

Diese beiden Dinge haben aber auch Ihre Gründe: Windows kommt vom Desktopbereich und Linux vom Serverbereich. Also wurde von Beginn an bei Linux sehr darauf geachtet ein effizients Memorymanagement und performantes Filesystem zu integrieren.

Und das mit den Grafiktreibern ist nicht wirklich ein Argument. Wenn Linux weiter verbreitet sein wird, werden sich die Firmen auch um diesen Bereich genauso kümmern wie um den Windowsbereich. In der Hinsicht hat sich in den letzten Jahren eh schon ganz schön was getan.

Und vonwegen Windows lädt Programme schneller, das ist absolut falsch. Open Office z.B. lädt auf Suse 10 um einiges schneller als auf XP (ausser Du stopfst Dir 2GB RAM in den PC, dann sinds so ungefähr gleich schnell - aber wer hat das schon)

Und von der Security glaub ich brauchen wir gar nicht erst Anfangen zu reden.

blackeagle1701 24.12.2005 02:15

OS/400 ??? Heisst das nicht seit Release 5 i5/OS :confused:

Ist aber glaube ich im Desktopbereich nicht wirklich ein Thema ;)

@T_L_o_M:
die Arbeiten mit Memorypools die so ähnlich verwaltet werden wie Datenbanksysteme. Soll "angeblich" um einiges schneller und effizienter sein, lässt sich aber Architekturbedingt nur schwehr vergleichen - soweit ich weiss.

Oli 24.12.2005 11:58

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Wie auch immer, meine Erfahrungen sind anders.
Ich lerne aber gerne was neues, wenn du mir sagst, was bei OS/400 noch effizienter ist und warum ?

Frohe Weihnachten !

Die intelligenten Speicherverwaltung bei Datenbankzugriffen (OS/400 hat ja eine integrierte Datenbank).

Wenn Du z. B. eine Abfrage erstellst (SQL, etc.) wird vor der Ausführung automatisch geprüft, wie die Abfrage ausgeführt wird (Zugriffspfade, Cache, etc.). Diese Prüfung ist nicht nur von den Tabellen, Keys, logischen Files, Dateigröße, etc. abhängig, sondern auch von der aktuellen Systemauslastung und bringt daher immer (vorausschauend) das schnellste Ergebnis.

Das kann z. B. LINUX nativ NICHT.

Ciao Oliver

The_Lord_of_Midnight 24.12.2005 15:45

naja, eine gratis-datenbank unter linux kann das schon, und da gibt es einige.

Oli 26.12.2005 17:25

AS/400 nennt sich jetzt iSeries, OS/400 (das OS) heist Release 5 i5/OS (mittlerweile 5.3).

@blackeagle: mir ist schon klar, dass man i5/OS nicht mit einem Desktop-OS vergleichen kann, LOM hatte jedoch die Behauptung aufgestellt, dass LINUX das effizienteste Memory-Management aller verfügbaren Betriebssysteme hat.

@LOM: ich glaube Dir schon, wenn man LINUX mit der einen oder anderen DB erweitert, dass man ein intelligentes Prefetchen a la i5/OS hat - jedoch dann nur auf die Daten die in der Datenbank liegen.

i5/OS verwendet den intelligenten Prefetcher auf alle IO´s, da das ganze OS in einer DB liegt.

-----------

noch ein Argument?, bitte: i5/OS verwendet das 1 Speicher-Konzept. D. h. dem OS steht immer der gesamte verfügbare Systemspeicher zur Verfügung. Dieser setzt sich aus RAM, HD, und allen weiteren verfügbaren R/W Speichermedien (ausser den langsamen wie Band/CD) zusammen. Dadurch ergibt sich für alle Zugriffe eine einzigartige Performance und vor allem Flexibilität.

Bei den Desktop-OS hat ja das OS nur RAM + SWAP zur Verfügung. Daten sind getrennte Bereiche.

Ciao Oliver

chrisne 27.12.2005 12:33

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
linux genauso starr und unflexibel wie windows zu machen wäre der größte fehler den man nur machen kann. wenn das passiert sehe ich schwarz für linux.
kannst du mir sagen warum windows starr und unflexibel sein soll

chrisne 27.12.2005 12:36

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
ich versteh nur nicht, was das bringen sollen, wenn man jetzt plötzlich zwei FERTIGE und FUNKTIONIERENDE Window-Manager zusammenlegt :confused:

Man schränkt den Benutzer ein und dann sollen plötzlich alle begeistert sein und niemand mag mehr Windows ? Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

schwachsinn.
wenn ich 2 gute produkte zusammen lege warum soll das dann den user einschränken?

nach deiner aussage wäre jede produktfusion firmenfusion eine einschränkung. gibt genug beispiele wo es nach einer fusion erst so richtig bergauf ging.

also die einschränkung sehe ich da beim besten willen nicht.
beispiele bitte.


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