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Rahmenbedingungen eines sozialen IT-Projekts
Ich wurde heute um Rat seitens einer sozialen Einrichtung gefragt,
die aus irgendwelchen Gründen beeinträchtigte Leute beim Wohnen/Leben betreut. Es ging darum, in welcher Weise, man einen Teil dieser Clienten mit IT versorgen könnte. Gehen wir einmal von ca 100 Systemen aus. Mein Ansatz wäre, mal abgesehen von etwaigen Schulungsmaßnahmen, bei einem vertrauenswürdigen größeren Einzelhändler 10% mehr Billig-Systeme zu ordern, mit einer deutschsprachigen Linuxdistro eine Einheitskonfiguration durchzuführen, einen Sondervertrag mit einem Provider auszuhandeln, und dann im Crashfall einfach Kisterl austauschen fahren, wenige etwaige Individualeinstellungen vornehmen, wenn geht, Dateien erhalten und auf neues Sys kopieren. Welche grundsätzlichen Überlegungen fehlen hier noch? Wie hoch müßte man Eurer Meinung nach einen jährlichen Fixtarif für die Systembetreuung im obigen Sinn veranschlagen? Gehe ich recht in der Annahme, - dass man für die Systemkosten jeweils bei einem Betrag von €500 nicht allzu falsch liegen kann? - dass man als durchschnittliche Lebensdauer bei schlimmstmöglicher DAU-Behandlung (diese ist zu erwarten) höchstens zwei Jahre veranschlagen sollte? PS: Ich habe wirklich lange überlegt, in welches Forum ich mit diesem Thread soll. Bin für jede Verschiebung offen, wenn das irgendwer klarer zu sehen glaubt ;) |
Schieb :rolleyes:
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Re: Rahmenbedingungen eines sozialen IT-Projekts
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- dass man für die Systemkosten jeweils bei einem Betrag von €500- ----------- Imho etwas mehr, Wasserfeste Tastatur ist z.B Pflicht. -------- -dass man als durchschnittliche Lebensdauer bei schlimmstmöglicher DAU-Behandlung (diese ist zu erwarten) höchstens zwei Jahre veranschlagen sollte? ------ Je nach nach dem was die User dürfen. Im Kioskmode sicher länger als im "normalen" Modus. Wobei der User selbst dann nicht viel kaputt machen kann. Das feine an Linux ist die Fernweartung, ersparrt sicher einiges an Wegzeit. Sloter |
Warum überhaupt eine Linuxinstallation?
Verteil eine etwas modifizierte Knoppix-CD, und die User können garnix kaputt machen ;) |
An Knoppix habe ich ohnehin gedacht,
allerdings sollen permanente Daten schon auch möglich sein. Weiß eh, wie das mit Knoppix geht. Wasserfeste Tastaturen werden sich wahrscheinlich nicht rechnen, bedenkt man, was billige Tastaturen ohnehin aushalten und wie leicht der Tausch geht. Fernwartung? Naja, ich weiß nicht so recht. Im Grunde erscheint es mir sinnvoller, nix dafür zu konfigurieren, weil es bestimmt viele Probs gibt, bei denen man gar nicht auf die Kiste kommt, bzw. weil dadurch ja auch probs entstehen können (irgendwer klaut ja dann doch irgendwann einmal das root-pw in so einem Haufen aus Sozialarbeitern und deren Clienten). Aber ich danke Euch mal für Eure spezifischen und detailbezogenen Ideen. Am Grundlegenden scheints bisher keine wesentliche Kritik zu geben, aber ich hoffe natürlich noch auf weitere Ideen... |
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Habe meine Preiskenntnisse über wasserfeste mal upgedatet:
=> Ihr habt recht. Wußte nicht, dass die schon so billig sind. |
Hab mal bei dell nachgesehen und die billigste kiste war da um 450 im angebot.
Ohne monitor, 90 tage support, 512mb, celeron, winxp home, works. Mit den 500 euro solltest du also wenn du auf linux setzt sogar mit monitor gut im preis liegen. |
Zitat:
Es wird schwieriger werden, einen für beide Seiten befriedigenden jährlichen Wartungstarif zu ermitteln, weil auf Stundenlösung wird sich der Sozialverein nicht einlassen, wäre zu großes Risiko für ihn. |
Wenn es gleiche Maschinen sind sollte der Wartungsaufwand sich auf das austauschen der Maschinen/oder einspielen eines Systemimages beschränken.
Habe vor ein paar wochen in der c't die vorstellung einer neuen HD mit security funktion gelesen. Die war auf knopfdruck auf ursprungszustand zurücksetzbar (versteckte systempartition). Das wäre ja auch eine Überlegung wert, kommt aber natürlich auf den Preis an. |
Zitat:
Ja, Maschinentauschen bei Problem ist die angedachte Strategie. Nochmal zu Knoppix: Jedesmal von CD/DVD zu booten, ist imho für diese Anforderung nicht das Wahre. Würde schon eine HDD-Installation für sinnvoller halten. |
bevor man über tastaturen dikutiert solle man mal klären ob die user hände haben.
"Beeinträchtigt" lässt da eine menge spielraum, geistig, körperlich? PCs inkl. W2k bekommt man (fast) gratis wenn man sie sich abholt, der lizenzaufkleber pickt meist eh drauf, und ein p2-p3 sollte da ausreichen. |
Der HDD-Sheriff war aber eine steckkarte wie sie auch in (guten) internetcafes verwendet wird um nach jeder sitzung ein frisches BS vorzufinden.
Bei der Festplatte - die ich leider auch durch googlen nicht gefunden habe - ist die elektronik in der platte integriert. Es gibt erstens die möglichkeit die platte im laufenden betrieb zu verschlüsseln - diese funktion hatte beim test allerdings schlechte kritiken. Die andere funktion war eben eine gespiegelte Systempartition die auf befehl den ursprungszustand nach zerschossenem BS wieder hergestellt hat. Mir fällt aber der Hersteller nicht mehr ein, bei hitachi und wd hab ich nichts gefunden, bleibt also noch samsung, seagate ... |
hy klings :D
hmm, ist das mit den 100 stück fix oder so eher mehr/oder weniger? ich geh mal davon aus das auf diesen kisten sicher keine ultragames laufen werden sondern eher als kommunikationsmittel verwendung finden. wenn dem so ist hätt ich da eine idee wie du eine grosse anzahl an rechner um 0 bekommst, wobei hier aber KEIN monitor dabei ist. nachdem x-mas auch vor der türe steht kann man mache betriebe zu "spenden" aktionen leicht überzeugen, den die alten rechner zu entsorgen kommt teuer - und sie verschenken ist PR bei einer solchen aktion, vor allem wenn es sich um eine bekannte organisation handelt ;) nur müstest halt schnell reagieren, den rest könnt ich dir einfädeln :-) |
Die Windowslizenz wird aber nicht dabei sein.
Ich plediere noch immer auf Linux, mit der Fernwartung ersparrst du dir sehr viel Wegzeit und Aufsetzen/Updaten geht locker Remote. Wenn du dann noch eine spezielle Aplikation benötigst findest du sicher einige Leute die kostenlos/kostengünstig dir weiterhelfen. Sloter |
Wow, erst mal danke für die vielen Meinungen!
@Lou Haben wahrscheinlich alle Hände, Sonderfällen kann man dann noch im einzelnen entgegenkommen. Kann und will jetzt aber hier das Clientel nicht genauer definieren. @Christian Es ist nicht mit der gleichen Vandalität zu rechnen, wie im öffentlichen Raum, daher halte ich eine so sichere Lösung doch eher für übertrieben. @antun Das ist noch im Projektstadium und ich bin glücklicherweise nur beratend tätig. Allerdings finde ich Deine Ideen sehr brauchbar und Dein Angebot extrem spannend, und werde im konkreten Bedarfsfall sicher per PN vorstellig ;) @Sloter Fein, dass es auch auf Aplikationsebene möglich scheint, hier im Forum Unterstützung zu bekommen. Das mit der Fernwartung überzeugt mich weiterhin nicht wirklich, aber das läßt sich ja ohnedies problemlos machen oder unterlassen, wie dann halt die Manpower und realen Bedarfslagen korrelieren. |
einfach einen installserver installieren (zb http://m23.sf.net wenns nichts kosten darf) und alle pc´s automatisch installieren. bei problemen kann jemand vorort den pc mit ein paar klicks im webinterface jederzeit neu installieren, dazu braucht man keinerlei pc kenntnisse.
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@spunz
Danke sehr für den Tip, werde ich mir eingehend anschauen. @antun Melde mich sicher rechtzeitig, nur, wie gesagt, ist nicht meine Entscheidung und ich habe keine noch keine Ahnung, wann die Leut's weitermachen. Ich bin nur gebeten worden, Diskussionsgrundlagen zu erarbeiten, und habe mir gedacht, dass ich meine Vorschläge mit den Kommentaren eines Threads hier optimal absichern kann. |
aber gerne ;)
kommst am sa auch zum treffen :rolleyes: |
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Neue User anlegen/löschen, Sicherheitsupdates und Versionsupdates einspielen, kontrollieren der Maschine, Troubleshooting, Neuinstallation usw.. Das alles in der Badehose von der Donauinsel aus ohne teure Wegzeit :D Dazu keine Lizenzkosten für das BS, Virenscanner, Firewall, Office und vieles mehr. Sloter |
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Das meine ich eh im ernst, wenngleich ich annehme, dass eine Linux-Installation so unkaputtbar ist, dass eher was an der HW pfeift und somit in der Regel durchaus mit Kisterltausch zu rechnen ist. Aber für updates und dergl werde ich Remote empfehlen. Zitat:
@antun @Treff Weiß noch nicht, muß erst die Sterne befragen :cool: :D |
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verspreche ehrenwörtlich, morgen zu erscheinen :-). |
nau prack, jetzt bin i paff :eek:
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ich sitz dann nicht alleine dort, weil, was ich so an Kommentaren zu früheren Treffs gelesen habe :eek:.... Werde eher etwas früher auftauchen (schätze so 16-17), weil ich dem dann zu erwartenden niedrigeren Alkoholspiegel etwas geistreicher entgegensehe ;) |
Das hoffe ich auch, ich habe keine Lust nochmals alleine dort herumzusitzen ;).
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sind ma zumindestens 5-6 :lol:
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Sovü !?
Und da wolln a paar Bubn mita Peitschn, daß ich auch komm. Komm ned, Kikakater. Komm ned. Ok, schon überzeugt. |
wie kommst auf die peitschn :confused:
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kikakater auch du bist gerne gesehen :) ... ich würde mich sehr freuen auch dich einmal in RL zu sehen ...
PS: mit meiner anwesenheit ist ab 15:00 uhr zu rechnen - irgendwer muss ja den raum besetzen :rolleyes: ... |
Will jetzt nicht den onlinemässigen Senfdazugeber machen. Es hat rein persönliche Gründe, warum das nicht passiert und hat mit irgendwelchen Infights nichts zu tun. :)
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:motz: ich veröffentlich keine PN's. und aussadem komm hin, dann wirst sehen das die leutz ganz anders sind als im forum.
kann ich dir zu 100% bestätigen. ²netti: wir werden dir ab ca 1600 gesellschaft leisten :D |
Aber ich veröffentliche hiermit 2 Mails von gestern ;),
weil ich hier zurück ad Topic will: Anfrage meines Rat (noch keine Tat) suchenden Sozialarbeiters: Check das Mal: http://www.chippc.com/products/thinclients/jackpc/ Meine Antwort war: So eine Lösung setzt aber einen extrem leistungsfähigen zentralen Server (-Verbund) voraus, mit dem ich rein gar nix zu tun haben wollte. Lokal wird ja nix mehr gerechnet, das Kasterl ist eher mit einem KVM-Switch vergleichbar. Ich glaube, bei aller Verspieltheit, es sind einfache Lösungen mit bewährtem Material zu suchen, obiges sind Innovationen, denen man beim Reifen zuschaut ;) |
Neuestes Debian + neuestes KDE + Wine wär schon was, odrr ?
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KDE oder GNOME, das mögen die Götter via Orakel von Sozialszene entscheiden. Wine ist definitiv überflüssig, weil für diesen Anwendungsfall viel zu wenig trottelsicher (braucht ja schließlich als Grundlage imho zusätzlich eine funzende Win-Install), und hielte ich das Ausführen von Windows-SW für erstrebenswert, schlüge ich keine Linux-Lösung vor => dann wäre des Lou's Tip zu favorisieren. |
wenn die sozibude gerne viel geld in windows lizenzen buttern will, gibts auch entsprechende lösungen wie "ris". die kann man zwar nicht mit m23 vergleichen, aber besser als alles per hand installieren oder sysprep ists alle mal.
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Dieses sicherlich nicht ;) |
kann ich nur zustimmen, wine vergessen. aber debian mit kde || gnome + open office nicht :-)
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