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BEKO und Scientology?
Ich kann mich vor geraumer Zeit an einen Profil-Artikel erinnern,
in dem stand, der BEKO-Eigner und -Chef Kotaucek wäre Scientologe. Bin kürzlich im südlichen Waldviertel an der Burg Hartenstein vorbeispaziert. Die wurde als Scientology-"Kloster" von Kotaucek in diesem Artikel erwähnt. Schon beeindruckend: eine mittelalterliche Burg, totalrenoviert, hochsicherheits-Design, Tafel mit Quaka: "....hier stehen superempfindliche Comuputer und bilden wichtigen Knoten für weltweite Datenkommunikation...", am dahinführenden Waldweg ein elektrischer Balken mit Kamera und Gegensprechanlage. Nunja, alles ziemlich bizarr. Mich würde interessieren, ob man das als Mitarbeiter dort irgendwie mitkriegt, auch irgendwie allgemein interessant, wenn man bedenkt, dass BEKO ja ziemlich viel an öffentlichen Großaufträgen mitschneidet... |
Re: BEKO und Scientology?
Zitat:
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Naja, verglichen mit sonstigen mittelalterlichen Burgen (renovierten) hat die schon ziemlich was Mickey-Mouse-Holywood-mäßiges :D
Aber interessant: Du scheinst von innen dort zu wissen, dass keine Mitarbeiter von BEKO (auch nicht besonders "verdiente"?) in dieses angebliche "Schulungs-" oder "Seminar-Zentrum" fahren? Es scheint also wirklich wahr zu sein, dass einer der zwei größten SW-Lieferanten (auch öffentlicher Aufträge) seine Gewinne bei Scientology investiert, na toll! Seltsam, dass da bis auf Profil noch niemand angebissen hat. Das müßte doch einige Leute ziemlich stören... |
Hallo Klingsor,
ich will keine Diskussion über Scientologen vom Zaun brechen, aber ich meine, daß jeder mit seinem verdienten Geld machen kann was er will. Ich möchte nicht wissen wieviele "wichtige/berühmte" Menschen ihr Geld in ihre Glaubensgemeinschaft, wurscht welche, investieren. Ob sie daraus später Nutzen ziehen werden sei dahingestellt, etliche Schauspieler mache(t)en auch Reklame für Scientology. Ich hoffe nur, daß er die Sicherheits- bzw. Geheimhaltungsregeln nicht mißbraucht. |
Lieber Christoph,
da sitzt Du einem Irrtum auf. Scientology ist eine lediglich als Religion getarnte Firma, von der sich die öffentliche Hand deutlich distanziert hat im Sinne öffentlicher Aufträge. Sofern selbiges ruchbar wird, ist immer Schluß mit lustig, nur seltsamerweise bei BEKO nicht. Dass Schauspieler für diese Organisation geworben haben, spricht eher gegen selbige als für Scientology. Die Unternehmensziele, die auch die Beeinflussung öffentlicher Institutionen zum Ziel haben, sind großteils an die Öffentlichkeit gedrungen und werden nicht geschätzt. Man bedenke z.B., dass die Firmenleitung dieser "Religion" stets auf einem Schifferl in internationalen Gewässern rumgurkt, wo sie keinem Gesetz irgendeines Landes unterstehen. |
Also, wenn an meinen Vermutungen was dran ist,
ist das doch ein Skandal. Und niemanden interessiert das hier so wirklich? |
Aus der Sicht der Beko-Mitarbeiter: was soll sich so einer interessieren, was der damalige (Mit)Gründer der Beko dort macht bzw nicht macht? Wissen die Mitarbeiter anderer Firmen, was die Chef's mit der Marie macht?
Wenn die Beko-Mitarbeiter mal was von ihrem Oberboss Kotauczek hören, dann nur das, dass er ein ach so begnadetes Genie sei. Dabei lässt er lediglich viel heiße Luft raus, ohne was zu sagen. Die Projekte, mit denen er sich (angeblich) beschäftigt, werden maximal schlagwortartig kommuniziert, meist im Zuge einer Betriebsfeierlichkeit zum Anlassfall von Weihnachten! :D Und so lange pünktlich und in korrekter Höhe das Geld am Konto der Mitarbeiter einlangt, so lange werden sich die meisten Beko-Angestellte hüten, sich über das Geschehen auf Hartenstein Gedanken zu machen. Aber wie erwähnt: was weiß man generell darüber, womit sich die Chefs sonst noch beschäftigen....? |
@satan
wie üblich halt :( |
Genau so isses.... schade eigentlich, ich könnte mir gut vorstellen, dass mitunter die Angestellten deutlich motivierter wären, wenn sie mehr von den Aktivitäten der Firma wüssten. Aber manchen Chefs ist hier kaum zu helfen.... :rolleyes:
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Zitat:
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Für alle Beko-Mitarbeiter, die dennoch was über Hartenstein wissen wollen: Institut für Humaninformatik und bißchen informativer auf Englisch.
edit: auch das paßt ja ganz gut zum Thema ;) |
Keine Ahnung, wie aktuell diese Information ist - aber das hat der Herr Professor schon vor 5 Jahren erzählt. Schaut so aus, als ob sich seitdem nix getan hätte. Was mich auch nicht wundert.... :D
Dieses "mitunter" war eigentlich gar nicht so gemeint, wie Du es interpretierst. Ich denke tatsächlich, dass sich die Mitarbeiter besser mit der eigenen Firma identifizieren, je mehr sie darüber wissen. Alles, was man irgendwie stillschweigt, bekommt letztendlich den Touch des Illegalen und damit wollen die meisten Angestellten nix wissen - denke ich mir. Kannst Du Dir übrigens was vorstellen unter dem Begriff "Institut für HumanInformatik"? :D |
Zitat:
Wenn man das Zeugs so liest, kann man durchaus den Eindruck bekommen, auf Hartenstein sei eine (relativ schlecht) getarnte Ausbildungsstätte für die Profi-Keiler, die dann auf der Straße Endkunden werben, oder so was ähnliches. |
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