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Deutschland: Flatrate mit 1,2,3 Mb/s für 0 Euro
DSL: Callero "Superflat" für 0 Euro im Monat
Die Grundgebühr der T-Online - jetzt wieder eine 100% Tochter der deutschen Telekom - muß berappt werden, sonst gibt es nur eine einmalige Einrichtungsgebühr über 49,99 Euro. |
Re: Deutschland: Flatrate mit 1,2,3 Mb/s für 0 Euro
Zitat:
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Wieso können die soetwas anbieten?
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Weil Deutschland den Angelsachsen stark ausgesetzt ist. Das betrifft den mangelnden Wettbewerb beim Mobiltelefon und die niedrigen Preise beim Internet. Deutschland will den gleichen Fehler wie beim Mobilfunk nicht noch einmal machen.
Österreich ist gut beraten, seinen Konsumenten keine Einzelverträge mit günstiger Flatrate zu verweigern ... |
Die Voraussetzung für einen 0 Euro Flatratezugang sind:
1. Ein ISDN oder POTS-Anschluss mit Grundgebühr 2. Ein T-DSL Anschluss, Kosten bei 1024/128 16,99 EUR/Monat, bei 2048/192 19,99 EUR/Monat, 3072/384 24,99 EUR/Monat 3. einmalige Einrichtungsgebühr bei Selbstmontage 99,95 EUR 4. Einrichtungsgebühr beim Flatrateprovider 49,99 EUR Der Anbieter Callero hat keine eigene AS-Nummer und ist selbst nicht am DECIX vertreten - da kauft man bestimmt qualitativ was Gutes... :D Guru PS: aus den AGB der Callando: 4.3. Der Nutzer verpflichtet sich zu einer rechtmäßigen und die Netzinfrastruktur oder Teile davon nicht übermäßig belastenden Benutzung der Dienste von callando. |
Das wirst Du immer in den Verträgen finden. Ein Gummiabschnitt, um etwaige Forderungen elegant abwehren zu können. Wenn der Trend zu massenhaftem Ausnützen der Flatrate aufkommt, können wir sicher noch einmal über Ursache und Wirkung einer Ausnützung der Flatrate sprechen, dann geht es aber wieder nur darum, ist Benutzen erlaubt oder nicht - die Bedingungen dafür steht in den Verträgen, nämlich die Bezahlung des Preises und etwaige Ausfälle werden zu 50% an den Kunden abgewälzt, mehr wird man nicht finden können an Erleuchtung. Freiberufler sind auf die echte Flatrate angewiesen, genauso wie das Gewerbe im kleinen und mittleren Bereich.
PS: Callero oder Callando ? |
Callero und Callando sind das Gleiche.
Businesskunden haben heute bereits Zugang zu Flatangeboten - allerdings nicht mit 30:1 Überbuchung, aber das kostet bekanntlichermaßen Geld... Guru |
Wem sagst Du das :rolleyes:
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Wer Qualität und Speed haben will, muss auch bereit sein, etwas dafür zu tun. Qualität kommt nicht von selbst. Businesskunden wissen das und gehen nicht umsonst zu anderen Providern als der Massenmarkt...
Irgendwie scheint nach dem MHz/GHz-Blödsinn jetzt der HiSpeed-Surfwahnsinn um 0,- Euro zu kommen - dazwischen lag noch die Wattzahl beim Audioverstärker im Auto. Das erinnert doch frappant an den "meiner ist größer" - Wahn... Guru |
RMS ist etwas "anderes" als PMPO.
Der Trend zu regierungsunterstütztem Internet lässt sich auch in Österreich nicht aufhalten. Und das ist gut so. Die Firmen flippen förmlich aus, ob der Goldgräberstimmung. |
Zitat:
Und wo es in AT oder DE Goldgräberstimmung geben sollte, hat sich bis zu Guru - der in der Telekombranche nicht gerade unbekannt ist - nicht durchgesprochen. Profitiert haben höchstens die neuen Mitglieder der EU - wie in den Anfangszeiten der EU bei uns wurden die Wegweiser für die Geldtransporter mit EU-Geldern zeitgerecht vor Beitritt schon aufgestellt - und die Nettozahler der EU finanzieren heute ihre eigene Arbeitsplatz-Wegrationalisierung... Und glaub Guru - ob HinzIn und KunzIn um 30 Euro flat surfen oder nicht, ist für den Wirtschaftsaufschwung mit absoluter Sicherheit aber sowas von egal (um nicht wurscht zu sagen), egaliger (oder wurschtiger) gehts schon gar nicht mehr. Guru |
Dieser Meinung bin ich. Ohne Subvention des Leitungsausbaus geht nichts voran. So wie im Burgenland ist auch in anderen Bundesländern eine unterstützende Hilfe durch die Gebietskörperschaften erforderlich, um die Preisniveaus und die Versorgung mit Triple Play zu ermöglichen.
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Wir haben in so vielen Bereichen in AT soviel Leitungen, dass die Preise in so manchen Relationen verfallen bis die Firmen Pleite gehen. Und dann graben wir halt noch was ein, was nicht einmal österreichische Arbeitsplätze am Leben hält und zahlen noch mit unseren Steuern und Abgaben dafür (zum Teil schon zum zweiten Mal - siehe Teilnehmeranschlussleitungen)? NEIN!
Nur es sind nicht die Leitungen allein - das ist bestenfalls beerdigtes Glas - man benötigt auch noch jede Menge Übertragungseinrichtungen, die ziemlich was kosten. Und die bestehenden Leitungen nutzen derzeit bestenfalls zwischen 1 und 5% der technisch machbaren Übertragungskapazität aus. Der einzig richtige Weg ist, die (bereits vorhandenen) Leitungen mit teilweise besseren technischen Methoden auszunützen bzw. bereits bezahlte und abgeschriebene Leitungen zu vernünftigen Preisen an Anbieter zu vermieten. Die Teilnehmeranschlussleitungen sind noch immer preislich weit überhöht - man betrachte nur den Gewinn, den die TA im ersten Quartalsbericht verzeichnet hat - ob das der Sinn und Zweck von ökosozialer Marktwirtschaft ist, läßt Guru dahingestellt - für Guru ist das Manchesterkapitalismus pur in der schlimmsten Ausprägung. Guru |
Irgendwo müssen sich die Beteiligungen in Kroatien und anderswo ja finanzieren. Deswegen ist es wichtig einen allmählichen Übergang zu erreichen. Indem man sich als Konsument nicht alles gefallen lässt. Zumindest ein konstruktiver Streit ist dann schon einmal erreicht. Klingt blöd, aber ohne diesem geht es nicht ...
Wenn die Konsumenten Konsumenten sind und nicht nur Kunden gibt es auch plötzlich die Möglichkeiten die Leitung an und für sich mit der echten Flatrate anzubieten. Dazu bedarf es aber des Selbstbewußtseins der Kunden, damit sie von Transferlimits wegkommen. Die Preisstaffelung funktioniert dann erst über die Transfergeschwindigkeit und das Zusatzangebot und dann habe ich (allgemeines ich) die soziale Marktwirtschaft, von der Du geschrieben hast. Diese Diversifikation ist sicher sinnvoll, bis es wieder zu einer Konsolidierung kommt. Im Internetgeschäft ist aber ein Überleben etwas leichter möglich für einen Sub ISP als im Mobilfunkbereich, wo die Refinanzierungskosten und die Minutenkontigente schwerer zu berechnen sind und auch um einiges kostbarer ... wegen der Kapazitätsgrenzen als eine Flatrate über Beteiligung an der Monatspauschale zu realisieren. Das ist durch eine gewisse rechtliche Freistellung des Netzbesitzers möglich. Dadurch wird eine echte Flatrate günstig realisierbar. |
Zitat:
Guru |
Zitat:
Kikakater kommt zu Guru und sagt: "Ich will eine Flatrate!" Darauf antwortet Guru: "Sehr gerne, kostet für 2048/512 199 EUR pro Monat." Kikakater: "Ich zahl aber nur 39,90" Guru: "Leider kann ich Ihnen um diesen Preis nur 768/128 mit 2,5 GB Transferlimit anbieten." Kikakater: "Ich will aber Flatrate!" Guru: "Nicht bei uns." Kikakater: "Dann geh ich woanders hin!" Guru: "Wünsche Ihnen viel Glück!" Und wenn Kikakater nicht gestorben ist, sucht er noch heute... Guru |
Zitat:
(http://www.shop-tiscali.at/?link_act...id=109&seqnr=1) |
EDIT - hoppala, da habe ich mich verlesen.
@NEO - du auch :confused: ist 768/128 mit 10GB |
Wenn ich etwas mir ausmache, so ist es auch ausgemacht. Ich suche nicht mehr. :D
Weder Handy, ISP, Hosting, ist alles bereits vorhanden. Kommt ALLES zusammen auf monatlich 150 Euro ;) |
Zitat:
Ich wollte damit sagen, ich habe momentan 768/128 mit 10GB um 50 Euro und staune über die Flatrate mit 3072/384 um 25 Euro. (ca. halber Preis, ca. vierfache Leistung) |
ok, sorry, dann habe nur ich mich verlesen. bei deinem link habe ich 10768 gelesen.
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Tja, Internet in Österreich ist derzeit ziemlich teuer im Vergleich zu Deutschland. Deswegen gibt es ja auch die Ausbaupläne des Burgenlandes. Damit dieser Umstand korrigiert wird.
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So eine Initiative hats bei uns in Niederösterreich auch schon gegeben. Heraus gekommen ist "Wavenet".
Dort bekommt man z.B. das gleiche Paket was ich habe (768k, 10GB - siehe Link weiter oben) für 58 Euro über Funk (ADSL 49 Euro). Nicht berauschend - eher ein Lückenbüßer in Gegenden wo ADSL nicht geht. Zudem ist der Ausbau wies ausschaut auch eher bescheiden. Ich hab jedenfalls keine Postleitzahl in meiner Umgebung gefunden, wo Wavenet verfügbar wäre (über deren Homepage www.wavenet.at gesucht) - private Funk-Anbieter (die kein Geld vom Land bekommen) gibts aber bei uns sehr wohl. Das ganze ist vermutlich auch im Burgenland, wie auch in Niederösterreich bereits jetzt, eher eine Augenauswischerei und eher als Lizenz zum Geld drucken für ein paar "freundliche Unternehmen" gedacht. Ich würd mir da jedenfalls keine allzu großen Hoffnungen machen. |
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