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Vorfahrt auf Taxiways
Hallo Leute,
sagt mal, wie ist das eigentlich mit der Vorfahrt geregelt? Gibt's da so etwas wie Hauptstraßen oder gilt rechts vir links oder umgekehrt? Kötte ja aber auch sein, dass große Maschien Vorfahrt vor kleinen haben oder Jets vor GA usw. Oder ist es so, wie in der Microsoft-ATC, wo man immer gesagt bekommt, wenn man anhalten soll? Bin gespannt auf Eure Antworten! |
Ich habe zwar keine Ahnung wie es die MS-ATC macht, aber im richtigen Leben (und beim onlinefliegen) bekommt man gesagt wer wann Vorfahrt hat. Genauer gesagt: Derjenige, der anhalten soll, bekommt es gesagt (z.B. "DLH1234, taxi to holdingpoint 23L via Quebec and Mike, give way to company traffic, 737, on taxiway Mike"), alle anderen rollen durch.
Ansonsten gilt aber natürlich auch der gesunde Menschenverstand, sprich: Immer schön die Augen offenhalten und lieber einmal zuviel anhalten als einmal zuwenig. ;) |
hi Uli
psssssst....nicht weiter sagen...;) aber ich glaube ein blaulicht :eek: oben aufm flieger, also die haben glaub ich vorfahrt, ach ja am besten noch einen martin ins horn blasen lassen..........:D |
Es gilt immer rechts vor links!
Deshalb leuchtet die linke Flügelseite am Flugzeug rot, d-h der andere muss stehen bleiben. Auf der anderen Seite ist es grün und der andere Pilot sieht, dass er fahren kann. |
:lol: :lol:
Und ganz eilige rollen mit ausgeschalteten Navlights. Das verwirrt alle anderen Piloten, und in der aufkommenden Konfusion drängelt man sich dann heimlich Richtung Holdingpoint vor... :D |
Also, richtig ist, das man von GROUND die Rollanweisung erhält, an die man sich zu halten hat. Auf kleineren "Info"-Plätzen erhält man nur eine Rollinformation und der Pilot muß selbstverantwortlich rollen.
Ansonsten gilt die Rücksichtnahme nach dem Luftverkehrsgesetz, ähnlich wie nach dem StrVG und STVO. Ein katasrophales Rollerlebnis hatten vor rd. 20 Jahren die beiden B 747 auf Teneriffa. Also immer Rücksicht nehmen! Gruss Bernt:) |
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Achso, und um mal einen auf Pedant zu machen: Eine Rollanweisung muß nicht immer von Ground kommen, kann auch genausogut Apron oder Tower sein. ;) |
Danke schon mal an alle! Leider weiß ich immer noch nicht so richtig, wie es gemacht werden sollte, wenn keine Ground- (oder Apron-/Tower- ;)) meldung was vorschreibt, aber rechts vor links und das mit dem ROT an Backbord, das klingt logisch. Übrigens ist das von der Schiff-Fahrt übernommen worden. Aber ob weltweit auf den Meeren rechts Vorfahrt hat, kann bezweifelt werden... :)
Ich dachte halt nur, es gibt internationale prinzipielle Vorschriften. Naja, meistens ist ein Flugzeug eh in der Luft. :D Und entschuldigt bitte meine Rechtschreibfehler! Ich bin heute mittag unterbrochen worden und habe nicht mehr gegengelesen, bevor ich das absandte. Sorry. :) @André: Was wird denn nun mit B744-Sim auf EDDF? Kann ich Dich einplanen? |
Also ich möchte ja mal behaupten, dass das mit den Lichtern wohl nur ein kleiner Scherz war, wie vieles hier... :lol: (hoffe ich zumindest :rolleyes: ). Sonst läuft es wohl IMMER an einer Kreuzung darauf hinaus, dass, wenn sich die Wege zweier Flugzeuge kreuzen, eine Anweisung von ATC erteilt wird, wer zuerst rollen darf und wer zu warten hat.
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Die rot und grünlämpchen sind m.E dafür da, um zu erkennen ob sich der Flieger/das Schiff auf einen zu, oder von einem weg bewegt. Tschüß David |
Nein, das ist kein Witz. Auch in der Luftfahrt gilt "rechts vor links", auch in der Luft.
ICAO Annex 2, 3.2 Avoidance of collision: "In case of danger of collision between two aircraft taxiing on the movement area of an aerodrome the following shall apply: [...] b) when two aircraft are on a converging course, the one which has the other on its right shall give way;" Das heißt: rechts vor links. Das gilt in allen Staaten, die der ICAO beigetreten sind (fast alle, auch Deutschland), da sie sich verpflichtet haben, die entsprechenden Vorschriften auch in nationales Recht einzuarbeiten. Grundsätzlich ist der Pilot In Command (PIC) dafür verantwortlich, daß er kollisionsfrei die Startposition erreicht. Die Rollkontrolle ist eine Hilfe dabei, ersetzt aber nicht die Verantwortung des PIC oder befreit ihn von seinen Sorgfaltspflichten. Im Detail wird dieses Problem z. B. von der BFU bei > dieser < Untersuchung erörtert. |
Hallo!
@Betto: Hast recht, hab mal einen Lehrer gefragt, er sagt es den Schülern nicht, damit man sich nicht darauf verlässt. Denn Flugzeuge bremsen teilweise wesentlich schlechter als ein Auto. Von daher, es mag rechts vor links gelten, aber es sollte sich niemand darauf verlassen, noch viel weniger als im Strassenverkehr. Tschüß David P.S: Segelflieger rollen eh nicht auf Rollwegen durch die Gegend. :D |
Zitat:
Ich muß doch wissen, welche Rechte und Pflichten ich habe und sollte auch damit umgehen können, daß ich trotzdem Rücksicht nehme, auch wenn ich theoretisch im Recht bin. Wir dürfen doch immerhin Flugzeuge steuern, soviel Grips sollte man schon voraussetzen. Schließlich kostet ein kaputter Flieger viel Geld, Zeit und Nerven, selbst wenn der Materialwert von der Versicherung überwiesen wird. |
Ich frag ihn das besser nochmal persönlich, hatte ihn nu rkurz per mail gefragt, er benutzt keine smilies, daher weiß ich nicht wie er das meinte, melde mich dann nochmal.
Zu der Versicherung: Bei weitem nicht jeder Verein hat seine Flieger Kasko versichert. Und ich, mit meinen nur 19 Jahren, hab gelernt, bei niemandem auch nur irgendwas vorauszusetzen, man wird einfach immer enttäuscht... Tschüß David |
(Hihi, wieder Forums-Chat mit David.)
Die "Versicherung" habe ich eher als Füllwort benutzt, nach dem Motto: Selbst wenn der (schuldige) Unfallgegner finanziell alles ersetzt, hat man genug Gründe, um sich den Ärger zu ersparen. Ich schreibe doch sowieso immer zu lange Beiträge. :rolleyes: Dabei fällt mir ganz naiv ein: Ich habe keine Ahnung, wie die Flieger in unserem Verein versichert sind. :eek: Das muß ich mal herausfinden. Puh, ertappt. Kann mir nicht vorstellen, daß meine Standard-Haftpflicht da einspringt. *rotwerd* |
Das kommt zwischen uns aber häufig vor, ne? Nene, dabei sit das doch gar kein Chat hier :)
Tja, was meinst was ich so alles erfahren hab seitdem ich im erw. Vorstand sitze, so von wegen Versicherungen. Da sollte man sich ganz genau erkundigen wie und wann und wie hoch man selbst und das Flugzeug und ggf. auch Gäste versichert sind. Wie gesagt, viele Vereine sparen sich einfach die Kaskoversicherungen um damit einiges an Geld zu sparen. Das ersparte Geld wird in einen Fonds getan, der bis Summe X aufgefüllt wird und irgendwann, wenn die Summe erreicht ist, z.B 1x den Wert eines Fliegers, dann kann man alles weitere in Neuanschaffungen investieren. So erklären sich einige schöne Flugzeugparks anderer Vereine. Genauso sollte man bei seiner privaten Unfallversicherung nachfragen ob das Risiko des Luftsports inbegriffen ist, selten, dass dem so ist. Tschüß David |
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