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Geizhals AUT - DE
Hi,
hab mir mal vor zwei Monaten auf Geizhals eine Wunschliste mit meinem "Lieblingscomputer" zusammengestellt. Zur Zeit ist der Gesamtpreis bei 810 €. Wenn ich nun die deutsche Flagge anklicke steht als Gesamtsumme 697,-!!! Wie kann es sein das die Deutschen "mein" System um 80€ (differenz mwst sind ca 33€) günstiger bekommen??? Gibt es ne Möglichkeit auch diese Preise zu bekommen?? greets Odi |
Erstens zahlen unsre werten Nachbarn weniger MWSteuer. Und Zweitens kommt es bei manchen Teilen wirklich zu Preisschwankungen, mir ist zb aufgefallen, dass TFTs (zumindest die die ich bestellen wollte) in Ö billiger sind, als in D.
Warum weiss ich auch nicht. ;) Es is ja möglich, dass du bei Deutschen Anbietern bestellst, aber du musst schaun ob die überhaupt zu uns liefern, dann is sicher der Versand ziemlich teuer und nat. musst du MWSteuer nachzahlen, aber is nicht viel. |
mwst hab ich ja schon abgezogen: 113€ Differenz - 33€ mwst (4%differenz) = 80€.
Versand könnt ich ja nach DE auch machen lassen. Hab Ver-/Bekannte in DE die ich mal wieder besuchen könnte :) Denn Versand muss ich ja in Ö bei den meisten auch zahlen. Und das es in Ö billiger ist, ist die Ausnahme der Regel. |
dann schau doch mal auf die seiten die geizhals vorschlägt und rechne es dir durch, ob inkl versandkosten nach de auch so billig bleibt..
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jop, wollt ich auch vorschlagen, wenns deine Bekannten kaufen, dann kommst sicher billiger.
Du solltest halt noch bedenken, dass bei nem Garantiefall wieder über deine Bekannten gehn musst. Edit: Hab mir auch ein System zusammengestellt und bin schon am Zusammenkaufen der Einzelteile. Also in Ö: 1400€ In D:1300€ Mir isses 100€ wert, dass ich alles bei einem guten Händler kaufe, und nicht in D,wo ich dann wenn ich was umtauschen muss, nur Wartezeit und Probleme hab. |
das stimmt allerdings...
ich hab damals auch lieber bei einem Händler in meiner Nähe gekauft, hat mich zwar um 50€ mehr gekostet, aber hat sich schon dafürgestanden, da mein mainboard deffekt wurde und ich es einfach umtauschen ging... wennst in de bestellst musst erst das teil pber deine bekannten zum händler schicken und der schickts dann erst zum hersteller --> bis zum nächsten osterhasen hast es dann wieder...:rolleyes: |
Es geht hier nicht darum, wie was wann passiert wenn was kaputt wird. Hab auch lieber den Händler um die Ecke.
Mich wundern die 10% Preisunterschied. Theoretisch müssten die Ö-Shops doch auch solche Preise schaffen, vor allem da die deutschen höhere Einkommen haben und somit die Mitarbeiter (wahrscheinlich) mehr kosten. Oder hab ich was übersehen?? |
eben das ist es ja du lebst in ÖSTARREICH, verdienst weniger musst aber mehr bezahlen :lol:
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also ich glaub du beachtest da viel zu wenige Faktoren. da geht es dann um export/import, menge der gekauften Menge, Rabatte, Aktionen,....
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Zitat:
das stimmt net - lt eu-regelung zahle ich die steuer, die im versender-land üblich ist. ausnahmen gibt es nur, wenn der versender einen geissen anteil des umsatzes mit ausländischen kunden macht, dann muss er die steuer des empfängerlandes kassieren und diese an das auslandsfinanzamt abführen. da sich diesen mehraufwand viele versender nicht antun (wollen), gibt es eine menge solcher, die generell nichts ins ausland liefern. deine aussage galt noch vor ein paar jahren.... somit endlich eine positive errungenschaft unseres eu-beitritts! :cool: |
ja genau ich kan nix positives erkennen, amazon hat z.B gerade die DVD rohlings lieferung nach Ö engestellt.:lol: schade waren richtig günstig dort:heul:
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Zitat:
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USt
Ich habe noch nie USt nachzahlen müssen, wenn ich mir Ware von einem deutschen Händler schicken ließ. Also ist wohl, wie hier auch schon angeführt wurde, der Steuersatz des Versandlandes (innerhalb der EU) maßgeblich.
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Re: USt
Zitat:
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Bei uns ist das glaube ich so geregelt, da gibt es in jeder Hauptstadt ein Zollamt, zu dem du nach Erhalt der Ware mit der Rechnung hinlaufen kannst und wie ein Fruchtblasenplatza die MwSt korrigieren kannst...:lol: :lol: :lol:
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Ähm, warum steht dass dann bei Amazon genau so, ihr Schlaumaier? Da steht nämlich genau, dass man die Mehrwertssteuer dazurechnen muss auf den Preis, also die paar Prozent, die noch dazukommen.
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also meine rohlinge kommen offizell aus DE, der anbieter hat aber in Ö ein Lager von wo aus er Ö versorgt, somit ist die Ö mwst. zu zahlen. die ersten paar male hab ich weniger bezahlt weil er direkt aus DE geliefert hat. auf geizhals steht bei amazon dabei das die preise auf der hp die DE mwst. enthalte und bei geizhals der Ö-preis.
vermutlich wird amazon auch ein lager in Ö haben. |
Amazon hat meines wissens kein Lager in Österreich, sonst würde man ja Rohlinge bekommen.
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Nö, was ich weiss bekommt man von Amazon alles aus D.
Ausserdem isses beim Autokauf auch so, dass man was draufzahlen muss. Ich bin noch immer der Meinung, dass man die Mehrwertssteuer, wenn man etwas aus D bestellt, dazuzahlen muss. |
Nö, was ich weiss bekommt man von Amazon alles aus D.
Ausserdem isses beim Autokauf auch so, dass man was draufzahlen muss. Ich bin noch immer der Meinung, dass man die Mehrwertssteuer, wenn man etwas aus D bestellt, dazuzahlen muss. |
ein auto musst du auch anmelden. dvd´s meldest ja nirgends an, die kommen einfach mit der post.
aber vermutlich wirds eben so sein ---> Original geschrieben von Satan_666 dann muss er die steuer des empfängerlandes kassieren und diese an das auslandsfinanzamt abführen |
Die deutschen Händler unterteilen sich in drei Kategorien:
1) kein Versandhandel nach Österreich 2) Versandhandel nach Österreich mit 16 % MWST Berechnung 3) Versandhandel mit Österreich mit 20 % MWST Berechnung durch einen Österreich Ableger Es wurde von Fall 1 zu Fall 2 nach Fall 3 übergegangen. Die Variante 2 wird seltener, ist aber bis zur Senkung der MWST in Österreich auf 18,5 % - was wünschenswert wäre - zu empfehlen, oder eben bei einem österreichischen Händler kaufen wegen der besseren Erreichbarkeit sofern das zutrifft. Auch im Servicefall ;) |
AFAIK gibt es eine Grenze bis zu der ein deutscher Händler auch nach Ö mit 16% MwST verschicken kann. Wenn der Umsatz in Österreich über dieser Grenze liegt muß er 20% verrechnen und an die österreichische Finanz Umsatzsteuer zahlen.
Jak |
Genau aus dem Grund gibt es die UID Nummern. Damit die Finanzströme bei Waren- und Dienstleistungen zwischen EU Ländern transparent sind.
Daß mit der Deckelung bezieht sich auf größere Händler. Alle anderen müssen halt mit einer Überprüfung rechnen, deswegen wird es seltener, daß deutsche Händler die 16 % für Ausländer verrechnen. Sie verrechnen freiwillig die tatsächlichen Prozent und führen sie an das jeweilige Finanzamt des ausländischen Staates ab. Das ist in Amerika anders, da wird nur die bundeseinheitliche VAT einbehalten und für Käufe im eigenen Staat ein lokaler Anteil von den Händlern zusätzlich in Rechnung gestellt. Das ist auch einer der dummen Gründe, warum das Transportwesen in Amerika so ausgeprägt ist :( Weil die Kunden oftmals um die lokale Steuer zu vermeiden, in einem anderen Bundesstaat kaufen. Bei uns in Österreich wäre eine Absenkung auf 18,5 % auch im Sinn einer Beschäftigungsoffensive anzuraten. |
jop, stimmt, nur ich denke dass das in nächster Zeit kaum passieren wird. :(
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Warum und Wie der unterschiedlichen MWSt ist hier ja schon ausreichend diskutiert worden, was mir aber aufgefallen ist, wäre trotz einer eventuellen Steueranpassung die Ersparnis höher als Odessa berechnet hat:
deutscher Preis (16%): 697 dividiert durch 1,16 ergibt den Nettopreis von 600,86 Anpassung an 20% (mal 1,2 ergibt Ö-Preis von 721,03 Ersparnis zu 810 also 88,97 Am besten ist es aber meist nur die Nettopreise zu vergleichen: Das wäre dann also 600,86 (D) zu 675 (Ö) Diese 75 EUR sind der ECHTE Preisunterschied zwischen D und Ö!!! Was noch interessant ist, ist der umgekehrte Weg (wenn auch in diesem Beispiel nicht wirklich interessant: Ö-Preis an D angleichen: Ö-Preis: 810 Nettopreis: 675 angepasster D-Preis: 783 Differenz wäre 86 ZUR EINFACHHEIT: Der Faktor zur Steuerumrechnung beträgt für D -> Ö: Mal 1,034483 oder Dividiert durch 0,966666 Ö -> D: Dividiert durch 1,034483 oder Mal 0,966666 Was natürlich trotz aller Berechnungen zu beachten ist, dass Deutschland im Vergleich zu Österreich relativ hohe Versandkosten hat, wodurch ein Preisvorteil schnell aufgebraucht werden kann. Und mit der lieben Garantie ist es dann manchmal auch nicht so einfach (Zurücksenden, etc...) Und wie einige hier schon geschrieben haben: Die meisten (vor allem kleinere) Shops kassieren keine österreichische MWSt. Erst größere Unternehmen (ebay, Amazon,...) kassieren diese ab. Die genauen Grenzen kenne ich nicht, aber ich glaube, da ist noch vieles im Graubereich zwischen Theorie und Praxis... |
Zitat:
Genau dieser Umstand führt zum Absenkungsvorschlag meinerseits auf 18,5 %. Ab dann werden unterschiedliche Nettopreise wie auch höhere Versandkosten durch die reduzierte MWST egalisiert. Eine reduzierte MWST bringt den unteren Einkommen von der Lebenssicherheit wesentlich mehr - Preistreiberei nach einer MWST Senkung müsste auch streng geahndet werden, siehe Griechenland und die olympischen Spiele, Tourismusgeschäft ist ins Wasser gefallen, weil die Händler in Athen abkassieren wollten, das es nur mehr ein Ärgernis war - als eine FlatTax für die oberen 200.000 an Almosenbilligarbeitsstellen hergeben. Österreich soll nicht auf das Auseinanderreissen der Gesellschaft aus sein. :) Es zahlen ja doch nur die Kleinen die Zeche, wenn sie auf so etwas großartig eingehen würden. Eine gewisse Entlastung ist drin, aber FlatTax und Absterben der Austarierung führt zu materieller Verarmung der Massen an Menschen. Deswegen ist die Senkung der MWST ein probates Mittel um selbst die Schwarzarbeit wieder in geringe Bahnen zu bekommen ... . |
Was hat der Preisunterschied von Österreich und Deutschland mit der Flat-Tax zu tun? :confused:
Zitat:
Das geht aber alles in Richtung Politik/off-topic. Jak |
Nicht der Preisunterschied, sondern die MWST hat etwas in der Gegenüberstellung mit der FlatTax zu tun.
Die wirtschaftliche Leistungskraft wird besser, wenn anstatt die Einkommenssteuer linear zu machen, die MWST abgesenkt wird. Das belässt die Einkommen der Durchschnittsverdiener in echten Rahmen, geizt auch nicht bei den Lohnnebenkosten, sondern stärkt die Massenkaufkraft UND fungiert als Jobmotor, da die vormals nicht Gemeldeten, wieder verstärkter regulär arbeiten, da die Kosten für den Kunden so gesenkt werden ohne Sozialdumping gegen den Beschäftigten zu betreiben. Und daß die Lohnnebenkosten schuld sind an der Schwarzarbeit wird man leider auch nach der Senkung der MWST nicht verhindern können. Es gibt immer Vermeider von Steuern und Abgaben. Sicher ein wenig OffTopic aber in dem Zusammenhang eben nicht so ganz. |
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