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Skybird 05.05.2004 13:57

HD Image?
 
Hallo,

nachdem ich mal wieder enorme Probleme mit meiner Installation gehabt habe, trage ich mich mit dem Gedanken, doch mal eine externe Festplatte anzuschaffen, per USB oder Firewire, allen meinen Kramen einmal komplett zu installieren, zu konfiguerieren, upzudaten, und das alles dann als Image auf jener zweiten Festplatte als Sicherheitskopie abzulegen.

Funktioniert das wirklich einfach so, oder bin ich da zu naiv? Wenn ich also meine Arbeits-HD neu formatiere, kann ich dann von der Image-Platte eine voll funktionsfähige WindowXP- und Software-Installation mit allen Partitionen und korrekten Registry-Einträgen einfach so "rüberziehen", oder gibt es da doch wieder verborgene Komplikationen, die das als einen Traum erschenen lassen? Wie würde das funktionieren? Muß ich windows vorinstallieren, ein Kopierprogramm zu diesem Zweck einrichten, und kann dann die externe HD auf die interne HD kopieren? Und weiß jemand einen ungefähren Kostenpunkt? Meine interne HD hat 60 MB, sehr viel mehr brauche ich also für ein Image auch nicht.

Skybird

Wolf-Dieter Wahl 05.05.2004 14:34

Hallo,

schau dir doch mal zur Info diese
http://www.acronis.de/products/trueimage/
Seite an.
Ansonsten ist es so wie du vermutest. Auf eine völlig verkorkste Platte kannst du über den DOS-Modus deinen Zustand zum Zeitpunkt der Imageherstellung wieder herstellen. Mit allen Programmen, Einstellungen usw..

wahltho 05.05.2004 15:40

Ein (regelmässiges) externes Backup der kompletten Festplatte...
 
...ist für mich eine der besten Massnahmen, um sich im schlimmsten Fall unnötige & langwierige Reinstallationssrbeiten zu ersparen.

Ich benutze dazu baugleiche Platten in Wechselfestplattenrahmen.

Skybird 05.05.2004 18:42

Danke. Nach über einem Dutzend Neuinstallationen in eineinhalb Jahren bin ich für diese Maßnahme wohl mehr als überfällig. :D Wenn's nur nicht Geld kosten tät'...

Skybird

sieggi 05.05.2004 20:20

Habe selber Norton Ghost und bin voll zufrieden.
Eine Festplatte und drei Partitionen.
C: Programme
D: Backup
E: Daten

Sollte es nach einer Treiberinstallation schwierigkeiten geben, dann wird einfach zurückgesichert und alles ist ok.
Sollten die Schwierigkeiten größer sein, dann kann ich noch mit einer Diskette den Rechner im DOS Modus hochfahren und von dort aus mein Back Up machen.
Gruß sieggi

provider 06.05.2004 00:49

Hi !

Ich selbst verwende Acronis True Image 7.0 !
Super Programm. Du kannst damit eine Secure Zone auf der Festplatte einrichten und dort ein Backup anlegen, desweiteren werden Wechselmedien (CD, DVD +-RW, etc.) unterstützt und über Netz-Lw od. USB kannst du ebenfalls sichern. Die Securezone ist vor Viren und Würmern sicher, da es sich um eine Linux Partition handelt, die True Image anlegt. Wenn dein System nicht mehr startet, startest Du über Notfallmedium ein Mini Linux, welches dir eine WIN XP Oberfläche vorgaukelt und du spielst einfach die Daten zurück. Du kannst mit dem Programm auch eine identische 1:1 Kopie deiner jetzigen Platte anfertigen (Festplatte klonen).
Das ist dann Sinnvoll, wenn Du deine jetzige Platte gegen eine größere austauschen möchtest. Damit ersparst Du dir viel Konfigurationsarbeit.
Neue Platte rein -> Kopiere auf neue -> Fertig....
Und das Beste.... es funktioniert sogar :D
Top Programm, welches auch nur 29,95 EUR kostet, wenn man sich aus ner alten CT´(Heise Verlag) True Image 6.0 installiert ;)
Ein besseres Backupprogramm habe ich noch nicht gesehen und Norton ist zu DOS lastig.


Gruß
Provider

Skybird 06.05.2004 01:17

Hm, habe mal ein Bissel über Arconis herumgelesen. So wie ich das verstehe, wenn ich ein Problem mit m einer winXPO Installation habe, würde Arconis aus eben dieser Installation heraus operieren, d.h., die vorhandene Installation würde nicht totgemacht, gekillt, aufgelöst, atomisert, gelöscht eben, sondern arconis würde "unter ihr" seine Arbeit verrichten. Das ist also genau das, was ich nicht will, jedenfalls nicht, solange ich XP verwende, denn XP's exzentrisches Eigenleben ist ja gerade das, was mir regelmäßig Ärger bereitet. Sorry Arconis, aber XP hat mich zum Paranoiker gemacht :lol:

Wolf-Dieter Wahl,
Du sagtest, es ginge auch unter DOS. Prima, als DOS noch in war, war ich ganz Amiga :). Also, wenn ich die Festplatte vollständig mehrmals formatiere, dann würde ich also nicht WinXP, sondern ein DOS-Eingabefenster (den Befehlssatz) aufspielen, mittels dessen ich dann den Befehl eingeben kann, die externe Festplatte (inclusive der WinXP- und Treiber-Basisinstallation und aller in der Registry gelisteten Programme und Elemente) auf die interne Festplatte zu kopieren? Über DOS weiß ich fast nichts, gibt es für dieses Prozedere irgendwo eine Anleitung? Ich habe schon gegoogelt, aber anscheinend mit den falschen Suchbegriffen.

Skybird

SimDreams 06.05.2004 03:37

Hi, die meisten Festplattensicherungsprogramme haben DOS als Basis (damit sie platzsparend und aus Sicherheitsgründen von Disketten oder bootbaren CD ROMs gestartet werden können), bieten aber trotzdem ein GUI (Grafisches User Interface, also ein mit der Maus bedienbares Windows-ähnliches Erscheinungsbild). Du musst keine Kenntnisse in DOS haben, um diese Programme vollständig nutzen zu können, und auch keine Installation auf einer neuen oder neu formatierten Platte vornehmen. Die Programme laufen im RAM.

Ich habe gute Erfahrungen mit Symantecs Norton Ghost und PowerQuests Drive Image gemacht - würde aber auch bei diesen Programmen von einer Datensicherung auf derselben Platte dringend abraten. Denn nicht nur Viren, Würmer und Windows-Systemabstürze sind Datenkiller, sondern auch und vor allem sterbende Festplatten. Ich sichere schon seit langem auf einer externen (Netzwerk) bzw. zweiten internen Platte, nachdem eine fritierte Platte wichtiges mit sich genommen hat...

wahltho 06.05.2004 09:26

Also,...
 
... man kann ja diverse Sicherungsmethoden wählen (Ich habe neben der Backup-Platte im Wechselfestplattenrahmen noch ein "Soft" Raid-1 via Mirrorfolder), aber mindestens eine davon sollte m.E. folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:
A) Physikalisch getrenntes Medium, also keine Partition auf derselben Platten.
B) Aufbewahrung separat, ausserhalb des Rechners.

Skybird 06.05.2004 09:28

Nochmals Danke für die ganzen Antworten.

SimDreams,
verstehe ich das jetzt also richtig, diese Programme werden nicht installiert unter windows, sondern z.B. im Ernstfall von einer "Notfall-Diskette", sozusagen? Bei mir ist es immer windows, das anfängt, zu spinnen, meistens sogar, ohne daß es vorherige veränderungen (Windows-Updates oder neue Programme installiert) gegeben hätte. Ich will ein Backup durchführen können, ohne daß die bestehende Windows-Installation in dieser Session auch nur einen Kieks von sich geben kann, sonst traue ich dem Braten nicht :D

Skybird

sieggi 06.05.2004 10:04

Also, den Back Up sollte man unter DOS ausführen. Damit ist sichergestellt, das das komplette Back Up "rübergspielt wird.
XP hat hat zwar auch eine Back Up Programm, aber der Nachteil dabei ist, das man Dateien bei einen laufenden betriebssystem nicht überschreiben kann.
Wenn man den Rechner noch hochfahren kann, dann kann man die Daten während des Betriebes rücksichern.
Hierbei wird automatisch vom Programm auf DOS Betriebssystem umgeschaltet.
Hat der Rechner aber ein größeres Problem, dann kann man das Programm über Bootdiskette starten.
Zur Not hat man dann noch die öglicheit, über die Installations CD das Programm zu starten.
Gruß sieggi

wahltho 06.05.2004 10:14

Ghost z.b.
 
führt da eigentlich Backup auch unter DOS aus.

Der Vorteil bei einem kompletten Backup-Platte ist aber, dass man im schlimmsten Fall der Fälle dann gar kein(e) Progrämmchen oder Diskette braucht, um das Backup zu aktivieren.

Du jumperst ggf. die Backup-Platte nur von Slave auf Master um und das wars.

provider 06.05.2004 10:35

Zitat:

Original geschrieben von Skybird
Hm, habe mal ein Bissel über Arconis herumgelesen. So wie ich das verstehe, wenn ich ein Problem mit m einer winXPO Installation habe, würde Arconis aus eben dieser Installation heraus operieren, d.h., die vorhandene Installation würde nicht totgemacht, gekillt, aufgelöst, atomisert, gelöscht eben, sondern arconis würde "unter ihr" seine Arbeit verrichten. Das ist also genau das, was ich nicht will, jedenfalls nicht, solange ich XP verwende, denn XP's exzentrisches Eigenleben ist ja gerade das, was mir regelmäßig Ärger bereitet. Sorry Arconis, aber XP hat mich zum Paranoiker gemacht :lol:

Wolf-Dieter Wahl,
Du sagtest, es ginge auch unter DOS. Prima, als DOS noch in war, war ich ganz Amiga :). Also, wenn ich die Festplatte vollständig mehrmals formatiere, dann würde ich also nicht WinXP, sondern ein DOS-Eingabefenster (den Befehlssatz) aufspielen, mittels dessen ich dann den Befehl eingeben kann, die externe Festplatte (inclusive der WinXP- und Treiber-Basisinstallation und aller in der Registry gelisteten Programme und Elemente) auf die interne Festplatte zu kopieren? Über DOS weiß ich fast nichts, gibt es für dieses Prozedere irgendwo eine Anleitung? Ich habe schon gegoogelt, aber anscheinend mit den falschen Suchbegriffen.

Skybird

Guten Morgen !

???
Nein, du installierst das Programm erstellst dann ein Notfallmedium.
Jetzt machst Du ein Backup deines OS.
Wenn jetzt Windows aufgrund eines Datengaus,Treiberprobs nicht mehr startet, legst du dein Notfallmedium ein und spielst dein Backup zurück.
Fuer eine Rücksicherung ist weder DOS noch Windows nötig, da alles über Linux läuft.

Gruß
Provider

Skybird 06.05.2004 12:23

Hm.
Da kommt also was auf mich zu, habe ich den Eindruck. Trotzdem, Dank euch allen. Ich werde die Sache im Laufe der nächsten Wochen mal ganz gemütlich angehen. "Das Wasser muß wohl ganz klar sein, denn sonst könnte man die Trübung ja nicht sehen..."

:) Skybird

wahltho 06.05.2004 12:27

Das ist echt keine ganz so grosse Sache...
 
1. Festplatte (ca. 100 Euro bei 160GB)
2. Wechselfestplattenrahmen (ca. 25 Euro)
3. Norton Ghost (Preis keine Ahnung mehr, online gekauft & downgeloaded grob geschätzt ca 50 Euro)

Fertig!

Garmin196 06.05.2004 18:49

Hallo,

als Fachmann bevorzuge ich Acronis True Image,

1.) hat den Vorteil das bei einer Sicherung der System Partition nicht in den Dos (UNIX) Modus gewechselt werden muß
ich kann also mein Backup unter Windows ausführen
weiterer Vorteil, wie schon berichtet, ist die Erstellung einer Acronis Secure Zone


2.) Noroton Ghost ist in der jetzigen Version nicht mehr Up to Date !!


gruß
mike

wahltho 06.05.2004 22:45

Ähem,...
 
... nur so interessehalber eine Frage an den "Fachmann":

Warum ist Norton Ghost nicht per Aktuell?

provider 08.05.2004 00:00

Na weil es auf DOS aufsetzt.
Deswegen !

Gruß
Provider

wahltho 08.05.2004 00:17

Aus meiner Sicht...
 
... persönlich sogar eher immer noch ein Vorteil.

Garmin196 08.05.2004 11:38

Moin

Zitat:

Na weil es auf DOS aufsetzt.
einmal das,

zum anderen ist die Variante mit Linux um einiges Sicherer, (Filesystem etc.)



gruß
mike

wahltho 08.05.2004 12:18

Das sollte man etwas differenzierter betrachten...
 
1. Ich halte die Methode, das Backup selbst nicht unter Windows (XP), sondern unter DOS zu erstellen, generell für sicherer. Windows XP ist ein komplexes Time Sharing OS mit allen möglichen Treibern, temporären Dateien , asynchronen Prozessen., etc. Ein komplettes Image einer Festplatte, die eine XP Installation beinhaltet, ist daher generell sicherer und zuverlässiger, wenn dieses OS nicht läuft, sondern ruht. Für dieses Backup ist ein so simples OS (obwohl es eigentlich nicht den Namen verdient) wie DOS dann völligst ausreichend. Es soll ja als Grundlage für das Backup-Programm selbst dienen.
2. Ein Backup unter Windows XP selbst kann aber erheblich einfacher sein, gerade dann, wenn man die Platte nicht einfach auf eine andere EIDE-Platte spiegelt, sondern evtl. eine (externe) USB-Platte verwendet oder ein RAID-Set im Einsatz hat, da man sich dann oft selbst um die Einbindung der Treiber in DOS kümmern muss, was einem ja so Windows abnimmt. Dafür ist es dann wiederum aus den o.g. Gründen unsicherer, will sagen, das Backup ist u.U. inkonsistenz, auch wenn das benutzte Tool lt. Herstellerangaben Backups under Windows selbst machen kann und daher "Up-to-Date" sei.

Insofern würde ich wie gesagt bei Verwendung einer einfachen EIDE-Wechselfestplatte immer eine Backup-Methode ausserhalb von Windows empfehlen.

Huss 08.05.2004 12:32

Re: Aus meiner Sicht...
 
Zitat:

Original geschrieben von wahltho
... persönlich sogar eher immer noch ein Vorteil.
Das sehe ich auch so.

Ich verwende seit Ver.1 das PQ Driveimage.....

Ich habe mir eine goße HD mit DOS aus dem Win98 formatiert - dann habe ich eine große FAT32 Partition, wo ich die Images drauflegen kann.

Einfach davon booten und die zu sichernde Platte als Slave....

wahltho 08.05.2004 13:18

Und noch ein Hinweis...
 
... ein Backup braucht man immer dann, wenn etwas schief gegangen ist.

Man muss sich also wirklich darauf verlassen können.

Deshalb sollte das Verfahren ja auch einfach und zuverlässig sein (s.o.).

Zudem sollte man aber auch vorher mal testen, ob das Backup-Verfahren auch tatsächlich funzt, indem man z.b. wirklich mal von der geclonten Platte bootet.

Sonst kann man später ganz böse Überraschungen erleben.


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