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kikakater 02.02.2004 12:14

Pentium-4 "Prescott" die Widerstands-CPU
 
Es hilft alles nichts, die Prescott CPU verursacht Performance-Einbußen

Die Fakten zur Strategie von Intel 64bit auf dem Schreibtisch des Heimanwenders zu verhindern:

1) Die Prescott-CPU braucht sehr viel Strom, wird sehr warm und schafft wenig bis gar keine Mehrleistung im Vergleich zum Vorgängermodell ...

2) Der vergrößerte Cache Speicher wird als Kompensation für die verlängerten Prefetch Queues verwendet, Mehrleistung ebenfalls Null bzw. ein "weniger" an Leistung ...

3) Die Anhebung der CPU Taktfrequenz bedingt zwingend das Verlängern der Prefetch Queues ( virtuell zwei Queues - bezogen auf Hyperthreading - eigentlich ist es eine Prefetch Queue ). Die Verlängerung der Prefetch Queues hat eine Verlangsamung des Prozessors zur Folge, weil dieser ständig mit dem Laden derselben beschäftigt ist).

4) Kleine Unstimmigkeiten - viele bedingte Verzweigungen - im Code haben zur Folge, daß die Leistung der CPU - ähnlich dem wegstreckenmäßig großen Ablenken beim minimalen Antippen am Ende einer 2 Meter langen Stange - massiv abnimmt.

5) Codeoptimierungen (neuere Compiler) können dieses Wirkungsprinzip (Punkt 4) nicht beseitigen, nicht einmal eindämmen.

6) Die Athlon64 CPU macht das einzig Richtige: Verbreiterung der Register und Fortführung der FPU Einheiten.

7) Das sich Weigern Intels 64bit Register den CPUs zu gönnen, hat etwas mit mangelnden Patenten zu tun.

8) Selbst bei Einsatz von 64bit Registern hat dies noch keinen Leistungsgewinn zur Folge. Der Grund liegt in den Prefetch Queues, die unbedingt in ihrer Länge gleichgehalten werden müssen.

Fazit: Soviel Geldvernichtung und Energieverschwendung grenzt an Zynismus

Meine Empfehlung: Fernhalten von soviel Kurzhaltigkeit, zum Besten des Wohls anderer und seiner selbst.

kikakater 02.02.2004 12:57

Lügen haben kurze Beine :)

64bit für Desktop CPUs: Intel:nein, Intel: ja

Also bitte ... . Warum dies dann aber alles ?

Um 32bit auszusaugen (den vermeintlichen Kunden, das Opfer der Lüge in Wahrheit) solange es geht.

Die Mainboard-Hersteller müssen - wegen der Lauerstellung - 1394a Chips einbauen, weil sich sonst keiner einen neuen Computer mehr kauft und die Krise der IT Industrie prolongiert wird.

Alle warten auf 64bit Prozessoren und die Erneuerung aller Schnittstellen. Gbit Lan und PCI v2.2 ? Gute Nacht Sinnhaftigkeit !

Oli 02.02.2004 15:06

Allein die Leistungsaufnahme des neuen P IV ist ein Grund, daß ich ihn mir nicht kaufe.

Ich mache sowieso da nicht mehr mit, bis die Hersteller vernünftige Stromsparlösungen (wie bei den Mobilen CPU´s schon lange verfügbar) auch für den Desktop-Bereich anbieten.

Ein guter Ansatz ist der AMD 64, wobei hier leider noch nicht alle Boardhersteller den Cool&Quiet Modus korrekt unterstützen. Aber hier bewegt sich wenigsten was.

Ciao Oliver

Hubman 02.02.2004 16:11

@Oli, welche Hersteller unterstützen diesen Modus den korrekt?

@Prescott, najo, damit ist meine Entscheidung endgültig zu gunsten des A64 gefallen

Oli 02.02.2004 17:10

Zitat:

Original geschrieben von Hubman
@Oli, welche Hersteller unterstützen diesen Modus den korrekt?


Ich hatte kürzlich einen Testbericht aktueller AMD 64 Boards gelesen, und der kann nur im WCM oder der PC Professional gewesen sein. Wenn ich mich recht erinnere, hat es jedenfalls beim MSI funktioniert.

Ciao Oliver

kikakater 02.02.2004 22:51

Cool & Quiet:

Vergleichstest: 10 Athlon-64-Motherboards

Beim ASUS Board funzt es, MSI ... es ruckelt wieder einmal ... wäre auch zu schön um wahr zu sein, wenn es nicht mehr ruckeln würde (Maus, Soundaussetzer ?, Hallo liebe KT133/A/KT266 Chipsätze - ihr habt einen großen Bruder bekommen, MSI ist nicht mehr, tut nicht einmal leid)

Das Gigabyte Board bietet es nicht an (wird im Testbericht zumindest nicht erwähnt), Albatron ... aus verständlichen Gründen nicht :D ... es handelt sich nämlich um ein absolutes Overclockerboard, die ersten Athlon64s sind stabil zu übertakten, daß sich die Balken biegen.

Aopen nein, Soltek ja, Fujitsu nein, Biostar nein, Shuttle nein, FIC nein

Tarjan 03.02.2004 09:15

Wie heist es so schön: Es wird verkauft was sich verkaufen lässt. Solange jeder nach den letzten MHz giert verkauft sich das eben besser. Und betrachte nur die aktuellen Grafikkarten, von Stromsparen ist da keine Rede.

kikakater 03.02.2004 11:41

Solange die Mhz preisgünstig sind, warum nicht ?

Wenn es um Stromfresserei geht, ist es eine Güterabwegung.

Es geht IMHO in die Richtung auf Direct X10 Grafikkarten warten und sich eine etwas weniger hochgetaktete Karte zu nehmen.

str1ker 05.02.2004 20:42

Prescott ist so ein Thema! Es ist damals wie beim Anfang des P4 gewesen! Gesuckt bis zum geht nicht mehr! Da ist AMD einfach davon gezogen. Und jetzt passiert das gleiche wieder.

Trotz allem sollte sich keiner Überlegen jetzt schon zum Athlon 64 zu greifen. Lieber warten bis die nForce3 250 Mainboards kommen und sich dann einen 64er AMD mit Dual Channel holen.

The_Lord_of_Midnight 07.02.2004 13:40

zu Cool & Quiet:
funktioniert problemlos auf Epox 8HDA3+ und Msi K8T Neo.
Beim ASUS K8V DELUXE funktioniert es auch auf jeden Fall.

1. Bios-Update
2. Cpu-Treiber für Athlon 64 intallieren
3. Energieeinstellungen auf Maximale Energieersparnis

Effekt: Cpu läuft auf 800 Mhz und benötigt nur noch einen Bruchteil der Energie eines P4. Cpu-Temperatur bewegt sich meistens unter 30 !!! Grad. Selbst bei stundenlanger Vollast komme ich nie wirklich über 40 Grad.
Fazit: Nie wieder etwas anderes als einen Athlon 64. Desktop-Cpus ohne effektive Stromspartechnologien sind damit hoffnunglos VERALTET.

Moose 07.02.2004 16:35

@kater

So ganz versteh ich Deine Gier nach 64Bit nicht. Derzeit bringt das abslut NICHTS!
Und wer kauft schon PCs damits ewig halten? In 1 Jahr ist dein Athlon64 wieder hemmungslos veraltet, ist eben der Lauf in der Welt.

Wegen Prescott, naja, sie werden mit dem Teil wahrscheinlich wieder höhere Taktraten erreichen. Mich wunderts nur daß der bei so geringer Strukturgröße so heiß wird.
Aber Intel hat sich bei dem Ding sicher gedacht auch etwas ;)

Br@in 07.02.2004 17:47

Zitat:

Original geschrieben von Moose

Aber Intel hat sich bei dem Ding sicher gedacht auch etwas ;)

Ja, sie wollen es verkaufen und weil die ganzen DUMMDUMM-Geschosse die bei Birg, Vobis, Niedermeyer, Makromarkt, Mediamarkt, Saturn,... usw. durch die Gegend fliegen nur noch GHz kaufen, werden sie es wohl auch...

The_Lord_of_Midnight 07.02.2004 19:09

Zitat:

Original geschrieben von Moose
@kater

So ganz versteh ich Deine Gier nach 64Bit nicht. Derzeit bringt das abslut NICHTS!

so würde ich das nicht sagen. eine fast stufenlos und vollautomatisch geregelte cpu auf dem desktop würde ich als derzeit EINZIGE WIRKLICH SINNVOLLE INNOVATION bezeichnen !

wenn du meinst, daß das teil keine leistung bringt, bist du falsch informiert.

der größte nachteil ist der preis, der ist noch immer ziemlich hoch. nur wenn man die preise mit den mobil-cpus von intel vergleicht ist der athlon64 prozessor ein sonderangebot. nicht zu vergessen, daß sich die cpu durch den deutlich geringeren stromverbrauch langfristig wahrscheinlich sogar amortisiert.

aber alle anderen nachteile, die bis jetzt immer von den intel-jüngern genannt wurden, sind jetzt ausgemerzt. was übrigbleibt ist nur noch überlegenheit von amd.

also wenn jemand bereit ist, den preis für die cpu zu bezahlen, dann gibts nichts mehr zu überlegen. dann kann die wahl nur noch athlon64 heissen.

den billigmarkt kann amd damit noch nicht abdecken, aber in den durchschnittlichen oder höheren leistungsklassen ist alles klar.

kikakater 07.02.2004 19:35

Das Moore'sche Gesetz gilt schon lang nicht mehr. Der Sinn einer heißwerdenden CPU wie die des Prescott ist die PC Entwicklung aufzuhalten.

Warum gibt es noch immer keinen PCI Express und kein DDR2 RAM bis dato ? Weil zuerst einmal PCI ausgelutscht wird. und DDR ? DDR2 ist doppelt so teuer ... insofern ein Garant für das Prolongieren von DDR I.

Richtig Sinn macht erst wieder DDR3, weil es keine so großen Intervalle zwischen den Speicherzugriffen benötigt wie DDR2.

64bit machen zugegeben ohne anderen Bus für die Erweiterungskarten augenscheinlich nicht viel Sinn. Der jetzige Athlon64 ist ein Duron, der "eigentliche" Athlon64 kommt erst (Dual RAM, vielleicht sogar anderer Peripheriebus usw.)

Wer sich ein neues System zulegt, ist nur aufgrund des etwas zu hohen Preises der CPU davon abzubringen sich einen Athlon64 zu nehmen. Die Verfügbarkeit des Albatron Boards ist jedenfalls mehr oder weniger gegeben.

Der TWIN LL DDR Speicher kann ja im nächsten System weiterverwendet werden, das läuft auf den Verkauf des Prozessors und des Mainboards ohne den Speicher hinaus.

Wer warten kann, soll warten. Nur macht 32bit keinen Sinn, hat es im übrigen noch nie gemacht (2 Gigabytegrenze in jeder Hinsicht, wie überhaupt Schwierigkeiten mit großen Zahlen zu operieren).

Mit einem 64bit Prozessor ist das Ende der Entwicklung eingeläutet, die zukünftigen Prozessoren spielen in einer anderen Liga.

Jedenfalls ist die Überführung des Computers zu einem Gebrauchsgut wie einem Telefon oder einer Schreibmaschine in Zukunft im Vordergrund und nicht die technische Hochzüchtung.

Ein Computer ist lediglich ein Fax, Terminal, Stereoanlage und Server.

Diese Anwendungen sind durch sofortiges Zurverfügungstellen der Computerinfrastruktur beim Einschalten zu verbessern.

D.h. Computer ohne Bootvorgang, mit regelmäßigen Hardwarediagnoseschritten im Hintergrund.

Die 64bit Computer sind notwendig um die Arbeit effektiver zu machen, das Stromsparen ist ein weiterer Punkt, der der Umsetzung bedarf.

Es geht also jetzt nicht mehr um 64bit und nächstes Modell, sondern um das Stromsparkonzept und dann erst wieder eine 64bit CPU.

Genauso Mainboard + Betriebssystem: Hochfahren in einer Sekunde - nur dann macht ein Kauf auch wieder wirklich Sinn.

Wer sagt außerdem, daß man einen Computer nicht frei von erfolgreichen Virenattacken machen kann. Komplett geht das zwar nicht aus logischen Überlegungen - aber ein Zugriff auf die Emailadressen ist restriktiv nur zu erlauben - analog zu einer Firewall. D.h. Programm X wird der Zugriff erlaubt, Programm X2 eben nicht, weil ich es nicht kenne und ihm automatisch den Virenscanner auf die Pelle schicke. Ebenso ist der schreibende und - wenn eingeschränkt - auch der lesende Zugriff auf Dateien und Verzeichnisse - als Superset von mehreren Partitionen - geregelt, somit kann es i.d.R. nicht zu unbeabsichtigten Programmaktionen kommen !

D.h.: 64bit; Stromsparen; sofortige Bereitschaft beim Einschalten sowie fast unzerstörbare Systeme

sind die Zielrichtung und nicht 64bit um jeden Preis.

mfg Kikakater

Br@in 07.02.2004 19:57

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Genauso Mainboard + Betriebssystem: Hochfahren in einer Sekunde - nur dann macht ein Kauf auch wieder wirklich Sinn.

Dann sind aber schon ein bisschen extreme Ansichten, oder nicht? :confused:

kikakater 07.02.2004 20:01

Zitat:

Original geschrieben von Moose
@kater

So ganz versteh ich Deine Gier nach 64Bit nicht. Derzeit bringt das abslut NICHTS!
Und wer kauft schon PCs damits ewig halten? In 1 Jahr ist dein Athlon64 wieder hemmungslos veraltet, ist eben der Lauf in der Welt.

Wegen Prescott, naja, sie werden mit dem Teil wahrscheinlich wieder höhere Taktraten erreichen. Mich wunderts nur daß der bei so geringer Strukturgröße so heiß wird.
Aber Intel hat sich bei dem Ding sicher gedacht auch etwas ;)

Gerade bei kleineren Strukturen gibt es mehr Reibung, mehr Stromübersprünge, mehr willkürlich erhöhte Stromzufuhr um das Grundrauschen der Elektronen erfolgreich zu glätten imstande zu sein.

Dies sind die Gründe, warum eine höhergetaktete CPU im wesentlichen gleich Null bringt. Was bringt es mir, wenn ich mit dem Rendern statt in 5 Stunden in 4 Stunden fertig bin. Soweit ich das sehe, schicke ich der CPU keinen Folgeauftrag, insofern ist es egal, ob ich einen 3,2 oder 3,4 Ghz Prescott und das im Vergleich zu einem Athlon 2500+@3200+ habe.

Es spielt keine Rolle, 5 Stunden werde ich nicht vor dem beschäftigten Computer verbringen, auch nicht 4 Stunden. Wenn er Videos konvertiert, dann ist der Ofen aus, oder ich arbeite - ohne groß nachzudenken, daß ich den Prozessor belaste - einfach parallel weiter.

kikakater 07.02.2004 20:09

Zitat:

Original geschrieben von Br@in
Dann sind aber schon ein bisschen extreme Ansichten, oder nicht? :confused:
Zum Hochfahren:

Wieviel unterschiedliche Hardware gibt es ? Von der Art her ist es eine überschaubare Anzahl.

Die jeweilige Art kann mehrere Geräte unterstützen.

Wenn ein Scandurchlauf des Bios den aktuellen Zustand reflektiert gibt es nur mehr ein Hochstarten von einem 2 GB Flash Speicher.

Einschalten - da.

Ausschalten - abgeschalten.

Was ist daran extrem ?

Von anderen ungedachte Gedanken haben immer scheinbare Bedrohungen heraufbeschworen.

Niemand sagt, daß ab jetzt der Kauf eines herkömmlichen Mainboards fragwürdig ist. Richtig Sinn macht er nicht der Kauf, aber fragwürdig ist das dann nicht - aus dem Grund, genannt: "nolens, volens" (nicht wollen, aber sich dazu gezwungen sehen).

kikakater 07.02.2004 20:14

Außerdem könnte man verschiedene Zugriffsstufen festlegen und runlevel, ob der PC mit Bildschirm hochfahren soll, oder nur das DVD Laufwerk - um einen Film abzuspielen - benutzt wird und die Mühle samt Festplatte(n) garnicht benötigt wird.

freakout 07.02.2004 20:35

ein echter "hätiwari" thread

übrigens ist es nicht wurscht wenn intel 25 % schneller beim video encoden ist - wegen dem stromverbrach :p und der zeit

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 01:01

was solls, hardcore-intel-fans werden sowieso immer intel kaufen. das war schon vor einem jahr so und wird in zukunft auch so sein. da kommts um 25% mehr oder weniger auch nicht an, von was auch immer. selbst wenn die intel-cpu 10mal so viel strom verbraucht, wirds dir egal sein.

Burschi 08.02.2004 02:00

Ich hab mir vor kurzem einen neuen Rechner zusammengestellt. Ursprünglich wollte ich einen Athlon XP 3200+ mit Asusboard. Da nicht lieferbar gewesen, bin ich notgedrungen auf Athlon 64 3200+ mit Asus K8V deluxe umgestiegen. Bin schwer begeistert, läuft absolut stabil, das Problem mit dem empfindlichen Die gehört der Vergangenheit an. Er wird nicht heiß, und von wegen teuer, was sind schon 300€ für eine Spitzencpu. Den 3400+ gibts ja noch nicht wirklich. Vergleichbare Leistung kann Intel im Moment nur aus dem P4EE rausquetschen um ein Wahnsinnsgeld.
Ich bin übrigens kein Amd-Jünger. Hab alles vom Celeron, P3, Athlon, bis jetzt zum 64er gehabt. Nur P4 nicht bis jetzt.

red 2 illusion 08.02.2004 03:27

.



Für mich wars immer sehr wichtig das eine neue CPU im Verhältnis zur Leistung weniger Strom braucht.

Daher bin ich vom K62 über Celeron und P3 zum Tulatin gekommen.


Nun hab ich mein Sys endlich soweit das fast alles geht und stabil bleibt, da und dort in mühseliger Kleinarbeit Treiber und Bios gemodet und jetzt geht dem Tulatin die Puste aus. Manche Anwendungen müssen einfach auf den Rechner mit dem größten HD-Space aber für alle hab ich nicht mehr genug Rechen-Power!!!

Wenn AMD dafür eine CPU bauen könnte, ich würd eine kaufen.
Bis dahin kauf ich intelligente PCI-Karten mit Prozis-onboard.

Zitat:

und die Erneuerung aller Schnittstellen
Wer braucht Schnittstellen??? .....2 Buse einer SCSI und der andere Periferie.



Was ich nicht verstehe ist warum zwei Anwendungen die für sich je 30% CPU-Load haben gemeinsam die CPU Overloaden. >40% Leistungsverlußt durch den zweiten Thread, find ich schon Hart für eine ServerCPU wie den TulatinS.

kikakater 08.02.2004 09:06

Das Problem lässt sich nur durch folgende Kombination lösen:

Hyperthreading, Hypertransport, Multi CPU Motherboard, größere "Die"s belassen um den Stromverbrauch nicht in die Höhe zu treiben. Elektrokühlung über Piezoelemente und Abführung der Wärme mit Heatsinks.

Spezial ICs von AT&S für die Multimediabe- nicht nur ver- arbeitung.

D.h. HDTV DSP für das Skalieren für bis zu vier Bildschirme, HDTV DSP für das Encodieren und Decodieren.

Die Caches der CPUs gehen löblicherweise auf die Marke von 4 MB zu

Tarjan 08.02.2004 11:06

Meist läuft der Prozessor sowieso im Leerlauf, da ist es schon sinnvoll die CPU runterzueregeln.

Nur beim Atlon 64 wird sich noch einiges tun, also warte ich lieber noch etwas ab bis ich mir einen zulege ;). Und momentan komme ich auch noch mit meinen Duron 1300 aus.

red 2 illusion 08.02.2004 14:39

.


Dachte mein Wink mit der verteilten Intelligenz wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl. Hat nicht eingeschlagen bei euch?

Wenn man in die Southbridge einen kleinen Prozi einbauen würde könnte man I/0 Operationen ohne CPU ausführen. Da wären auch Diagnostik und vieles mehr unterzubringen. Denke an ein Diagnose/Grundfunktion OS das weder Main-CPU noch Main-RAM braucht.


Mit der Inteligenz könnte man die meisten Aufgaben lösen und wers braucht tut sich noch CPU und RAM an.


Mit der verteilten Intelligenz, verteilt sich auch die Hitze. ;)



Bleibt noch zu sagen das ein spezialisierter Prozi für I/0 Aufgaben mit 500Mhz jeden Pentium 10.000Mhz auf die Plätze verweist.
(Kann man an Switches sehen)

Tarjan 08.02.2004 14:52

Naja mit der Verteilung der Hitze ist hoffentlich nicht gemaint dass in Kürze 5 Lüfter am Motherboard sitzen ;).

red 2 illusion 08.02.2004 15:29

.

@Tarjan

Ich kann dich beruhigen. Intelligente Lösungen wirds von chinesischen Bauern nicht geben.

Zitat:

dass in Kürze 5 Lüfter am Motherboard
1x CPU Lüfter
1x Northbright Lüfter
1x Graka Lüfter
1x Gehäuse Lüfter
1x Netzteil Lüfter
1x Brenner Lüfter
1x HD Lüfter

So siehts bei mir aus und schlimmer kanns nicht mehr werden.

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 20:05

Zitat:

Original geschrieben von Burschi
Ich hab mir vor kurzem einen neuen Rechner zusammengestellt. Ursprünglich wollte ich einen Athlon XP 3200+ mit Asusboard. Da nicht lieferbar gewesen, bin ich notgedrungen auf Athlon 64 3200+ mit Asus K8V deluxe umgestiegen. Bin schwer begeistert, läuft absolut stabil, das Problem mit dem empfindlichen Die gehört der Vergangenheit an. Er wird nicht heiß, und von wegen teuer, was sind schon 300€ für eine Spitzencpu. Den 3400+ gibts ja noch nicht wirklich. Vergleichbare Leistung kann Intel im Moment nur aus dem P4EE rausquetschen um ein Wahnsinnsgeld.
Ich bin übrigens kein Amd-Jünger. Hab alles vom Celeron, P3, Athlon, bis jetzt zum 64er gehabt. Nur P4 nicht bis jetzt.

und hast du auch cooln quiet aktiviert ?

siehe http://www.chip.de/artikel/c_artikel...ml?tid1=&tid2=

ich bin jedenfalls begeistert davon. momentan hat der athlon 64 3200+ eine temperatur von exakt 30 grad ! oft sogar noch darunter.

kurze zusammenfassung:
1. aktuellstes bios flashen und im bios cooln quiet aktivieren.
2. cpu-treiber im windows installieren (wichtig !)
3. einstellung bei den energieoptionen auf maximale energie-ersparnis.

beim forumposten läuft die cpu auf 800 mhz mit einem bruchteil des energieverbrauches. ENDLICH wieder einmal eine SINNVOLLE innovation. da sollte sich intel eine scheibe abschneiden.

siehe attachment

Moose 08.02.2004 20:41

So,

1. bin ich kein Inteljünger
2. habe ich selbst einen AMD ;)

Es geht mir um 64bit - kater schrieb immer von wegen veraltete 32bit Technologie, naja, bringt halt derzeit nix ohne 64bit OS (außer Linux) Anwendungen etc...

Um Zwischenrufe zu vermeiden, ich schreibe diese Zeilen unter Linux.

Außerdem bin ich mir ganz und gar nicht sicher ob schon alle Pakete (von zb Debian) auf 64bit kompiliert worden sind, ein 64bit OS alleine bringt auch nix.

Aber es wurde schon geschrieben, ein ziemlich gscheiter kikakater und mit einer super Rückendeckung eines Senators wird hier teilweise über Dinge philosophiert die absolut (noch) uninteressant sind.

Der Athlon64 mit der Stromspartechnologie ist ein Hammer, geb ich zu, werd ich mir auch kaufen, nur 64Bit wird halt derzeit nicht ausgenützt, und mehr wollte ich mit meinem letzten Posting auch nicht aussagen.

Der Prescott ist aber sicher keine Totgeburt, wurde schon vom P4 behauptet und siehe da ;)

Übrigens, das hochtechnische blabla vom Elektronenrauschen und was weiß ich, das ist jetzt AMD Jünger Theorie, man weiß es nicht genau, oder bist bei den Intelentwicklungen dabei gewesen? ;)

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 21:13

ich weiß nicht, was du mit rückendeckung meinst. hier darf jeder schreiben was er will. den kopf haben wir noch niemandem abgerissen ;)

und wegen derzeit bringts noch nichts, habe ich zwar schon mehrmals gepostet, aber bitteschön, dann halt nochmal.
1. es gibt bereits ein 64 bit linux
2. ist auch egal, wenns noch kein 64 bit windows gibt, denn auch mit einem 32bit windows profitiert man enorm von den fortschrittlichen technologien des athlon 64.
3. und last but not least, das vergessen viele: einen pc wirft man nicht jedes jahr weg. selbst wenns erst nächstes jahr 64bit programme und os geben würde, wäre das kein problem.

das einzige argument, das mir momentan gegen den athlon 64 einfällt ist der relativ hohe preis. wenn man den bereit ist zu zahlen, sehe ich keinen grund mehr, der dagegen sprechen würde. vor allem, da die athlon 64 plattform keine extrem neue technologie mehr ist, so wie es z.b. beim p4 am anfang der fall war. durch die verzögerungen hatten alle hersteller ausreichend zeit, auch was wirklich brauchbares auf die beine zu stellen.



spiral_23 08.02.2004 23:47

bin mal gespannt was die intel CT-Yamhill erweiterung dem p4e bringen
 
spiral

Burschi 09.02.2004 00:39

@LOM: Vielen Dank für deinen Hinweis auf den Ct-Artikel. Bei mir wars nicht aktiviert. Was über das CoolQuiet im Motherboardhandbuch steht ist ja fast gar nix. Nur dass man es im Bios einschalten kann. Keine Rede von Bios flashen, CPU-Treiber installieren etc. Auch auf der CD hab ich nix gefunden. Ich schätze Asus sehr, aber das ist schwach. Aber bitte, andere Hersteller habens nicht einmal fertiggebracht, diese Energiespareinstellung wirklich zum Laufen zu bringen. Auch dieses kleine Diagnoseprog (cpu-z) ist nett, so auf die Art von dem wcpu.

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 01:39

na, so schlimm ist es nicht. beim msi k8t neo und beim epox 8hda3+ funktionierts auch problemlos. (zumindest ist mir bis jetzt kein problem aufgefallen).

aber soweit hast du recht: die beschreibung in den handbüchern ist mangelhaft, besser kann mans nicht ausdrücken. da sind sie alle gleich mangelhaft, egal ob asus, msi oder epox.

Br@in 09.02.2004 01:50

Das mit verteilte Intelligenz und größerer DIE ist aber nicht Euer Ernst, oder :eek: :confused: :rolleyes:

Euch ist schon klar, dass man bei jedem IC eigentlich im großen und ganzen für DIE-Space zahlt?

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 01:59

naja, was willst du machen ? mit zunehmender leistung und zunehmendem funktionsumfang wachsen die cpus auch. da sind sie alle gleich, oder siehst du da einen entscheidenen vorteil auf einer bestimmten seite ?

Br@in 09.02.2004 02:03

die konzentrierte "Intelligenz" der CPU hat schon Sinn, das mein ich...

Der günstige Preis ist ja im Prinzip der einzige Grund, dass sich der PC durchgesetzt hat... wenn man jetzt viele kleine Prozzies baut ist die Kiste gleich viiieeeeeel teurer ;)

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 02:04

ja, denk ich auch. hat alles seine gründe, daß die cpus nicht wie die schwammerl aus den pcs schießen.

Br@in 09.02.2004 02:14

Die Art von Computerbau existiert ja ohnehin auch.

Mainframes (zB. IBM) aber die kosten eben auch brutalst :D

freakout 09.02.2004 08:40

Wenn die "Amd-Jünger" schon vom Stromverbrauch im Cool 'n' Quiet - Modus schwärmen ;) - dann ein Beispiel:

Stromverbrauch der Cpu im jeweiligen Stromsparmodus mit einer eingebauten Radeon 9800 Pro 256 MByte

Intel D875PBZ P4 3,2 GHz (Northwood) - 113 Watt Idle - Modus

Asus K8V Deluxe Athlon 64 3200+ - 120 Watt Cool 'n' Quiet - Modus

Intel D875PBZ P4 3,2 GHz (Prescott) - 145 Watt Idle - Modus

(Quelle: ZDNet)

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 11:55

und wie kommts dann, das die cpu teilweise weniger als 30 grad hat ? das muss doch auch mit deutlich weniger verlusleistung zusammenhängen. oder wie erklärst du dir dann diesen effekt ?


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