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SMP-Kernel bei Redhat Advanced Server 3.0
Hallo zusammen,
hab ganz billig einen Dell Poweredge Server 2300 bekommen. Mit einem Pentium 2 350 Mhz drin. Da diese Maschine noch einen 2. Slot für eine 2. Cpu hat, habe ich mir für ein paar Euro einen 2. P2 350 besorgt. Auf die Maschine habe ich Redhat Advanced Server 3.0 installiert. Kernel ist 2.4.21-4.EL. (Aber noch bevor ich die 2. Cpu eingebaut habe) Wie komme ich jetzt zum Smp-Kernel ? Bei Suse ist das ganz leicht. Einfach mit dem Yast 2 den dflt-kernel deinstallieren und den smp-kernel auswählen, fertig. Wie macht man das am besten bei Redhat ? Wer es nicht für die Advanced Server weiß, bitte die Antwort für das "normale" Redhat geben, ich probier es gerne aus. Oder muss ich jetzt alles von der Disk löschen und alles neu installieren ? |
Normalerweise über Red Hat Network
Als Alternative kannst du aber auch die RPMs von White Box Enterprise Linux 3.0 (basiert auf RHEL 3.0) verwenden. Dazu musst du ein Shell Fenster öffnen und folgendes als root ausführen: |
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ok, beim ersten smp kernel is es eh noch egal, aber die Updates würde ich mit ivh einspielen. @LOM: der Original smp kernel 2.4.21-4ELsmp ist eh auf den Installationsmedien dabei, einfach mittels rpm nachinstallieren. Updates gibts halt nur über RHN. |
selbstkompilieren?
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reicht es, wenn ich einfach rpm -ivh "kernelname" schreibe ? |
cd mounten und nachgucken? ;)
wobei, warum nicht einfach ein update übers inet? |
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Alternativ kann man aber eben auch die RPMS von WhiteBox Enterprise Linux installieren, da es sich dabei um neukompilierte RPMs der original Redhat Enterprise Linux Sources handelt. Wer selber kompilieren will findet hier die Red Hat Enterprise Linux 3.0 Sources und hier die Updates. Viel Spass ;) |
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so, jetzt hab ich mich "drübergetraut". hab nur gehofft, es gibt bei redhat auch sowas wie den yast2 von suse. aber gut, wenns nur manuell geht, mach ich das halt so:
ich habe das rpm auf der 2. cd gefunden: /mnt/cdrom/RedHat/RPMS # rpm -ivh kernel-smp-2.4.21-4.EL.i686.rpm warning: kernel-smp-2.4.21-4.EL.i686.rpm: V3 DSA signature: NOKEY, key ID db42ae Preparing... ########################################### [100%] 1:kernel-smp ########################################### [100%] grubby: no boot line found in lilo configuration grubby fatal error: unable to find a suitable template jetzt muss ich nur noch schauen, was mit dem grubby los ist. |
passt, fliegt schon die kistn. war nur eine irreführende error message. alles bootet völlig normal. jetzt habe ich noch den default kernel in der /boot/grub/grub.conf umgestellt:
(default von 1 auf 0) # grub.conf generated by anaconda # # Note that you do not have to rerun grub after making changes to this file # NOTICE: You have a /boot partition. This means that # all kernel and initrd paths are relative to /boot/, eg. # root (hd0,0) # kernel /vmlinuz-version ro root=/dev/hde2 # initrd /initrd-version.img #boot=/dev/hde default=0 timeout=10 splashimage=(hd0,0)/grub/splash.xpm.gz title Red Hat Enterprise Linux AS (2.4.21-4.ELsmp) root (hd0,0) kernel /vmlinuz-2.4.21-4.ELsmp ro root=LABEL=/ initrd /initrd-2.4.21-4.ELsmp.img title Red Hat Enterprise Linux AS (2.4.21-4.EL) root (hd0,0) kernel /vmlinuz-2.4.21-4.EL ro root=LABEL=/ initrd /initrd-2.4.21-4.EL.img reboot. |
passt :)
jetzt ist auch der default auf den smp-kernel umgestellt und ich brauch nur noch aufdrehen und warten bis die maschine gebootet hat. doppelte cpu leistung ist schon was wert, das merkt man gut, besonders bei so einer alten kistn :) so, jetzt bin ich wieder glücklich und kann zuversichtlich nächste woche in die nie endende schlacht um die kundenzufriedenheit gehen :) verbindlichsten dank an alle die sich die mühe gemacht haben, einen "red hat rookie" wie mich durch diese gefährliche aktion zu lotsen. |
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