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schaden stromschwankungen dem pc?
wir alle wissen, das der strom im netz gewissen schwankungen ausgesetzt ist.
wenn der pc, drucker, modem usw. an einer normalen steckdosenleiste angesteckt ist, wie hoch ist da das risiko einer überspannung? mir wurde erzählt, dass dadurch das betriebssystem spinnen kann. diese aussage kommt mir aber irgendwie komisch vor, da ich bei genauerem nachfragen keine korrekten antworten bekam. deshalb mal eine reihe von fragen: 1. welche steckdosenleisten sind ideal 2. brauch ich überhaupt eine box (sorry, hab den namen vergessen, bei blitzschlag) 3. welche auswirkungen kann so eine normale stromschwankung uberhaupt auf das betriebssystem haben mucho thx |
Kann mir nicht vorstellen das eine Schwankung Auswirkungen auf das OS
hat. Mit Sicherheit eher bei den Komponenten. Ich hab mir mal mein Netzteil mit Sicherungen rein- und rausdrehen gefetzt. Seitdem hab ich einen "Personenschutzstecker" mit eigener Sicherung zwischen Steckleiste und Steckdose. |
Meines Wissens schalten die normalen billigen Überspannungsschutzstecker (welche mitunter auch in den entsprechenden Steckerleisten sind) einfach bei zu hoher Spannung aus (Blitzschlag). Das heisst, die normalen Spannungsschwankungen werden nicht gefiltert. Auch billige USV Systeme (Unterbrechungsfreie Strom Versorgung, auf englisch UPS) filtern diese normalen Spannungen Nicht heraus. Um diesse normalen Schwankungen zu Filter sind z.B. teure USV Anlagen notwendig, bei denen der Strom immer von der Batterie kommt (billige schalten bei Spannungsabfall einfach um).
Probleme mit der Software gibt es meines Wissens nur bei Unterspannung. In Österreich kein wirkliches Problem. Überspannung kann die Hardware zerstören. (fängt die nicht auch das Netzteil etwas ab?) georg |
Ja eben bei mir hat´s ein Kondensator im Netzteil aufgefangen - aber nicht überlebt.
Bei einem Bekannten ist das Netzteil, Mainboard, Grafikkarte und ein CD-Rom eingegangen. Glaub aber das war Blitzschlag. Da ging die Spannung durch´s Netzteil durch. |
das des direkt aufs OS geht is meiner meinung nach ziemlich oberflächlich. gute netzteile sind gegen überspannungen ausreichend geschützt (schätz ich mal, genaues weiß ich nicht). falls es wirklich mal passieren sollte kanns das NT fetzen und wennst a pech hast des board + CPU + ram + graka etc. :D
USV bzw. überspannungsleisten bringen abhilfe. aufs OS kann sich das natürlich sekundär auswirken, aber wenn irgendein n00b von "spinnen" redet weiß er meistens ned mal selber wovon er redet ;) |
Unterspannung ist wie schon geschrieben in Österreich kaum ein Problem, wenn dann ist´s eher Pc-Intern (Graka braucht viel Strom, deswegen spinnt Pc manchmal beim Hochfahren weil die anderen Komponenten kurzzeitig zu geringe Spannung bekommen etc.), das ist aber Pc-Intern.
Überspannung vor allem durch indirekten Blitzschlag(irgendwo eingeschlagen und aufs Stromnetz übergesprungen) kann mit Mittel- und Feinschutz begegnet werden. Mittelschutz wird zumeist im Verteilerkasten angebracht, reduziert z.B. 20000V die ankommen auf 1500V, Feinschutz ist in Steckdosen bzw. Steckerleisten untergebracht und kann max. 2000V auf 400V reduzieren, die 400V sind von faktisch allen Geräten problemlos verkraftbar. Bei den Komponenten gibt´s wie überall ziemliche Qualitätsunterschiede. |
Re: schaden stromschwankungen dem pc?
Zitat:
Ein Blitzschlag ist keine Stromschwankung sondern starke Überspannung. Wer Erdkabel hat braucht sich weniger Sorgen darüber machen. Netzschwankungen wie sie durch E-Schweißer und große-Flex Geräte augelöst werden können den PC zum Absturz bringen. Weiter Schäden sind eher unwahrscheinlich. |
danke mal für die zahlreichen antworten, wieder mal was gelernt :)
naja, stromleitungen sind nicht wirklich mein gebiet :o deshalb noch ne frage: ist eine steckdosenleiste mit überspannungsschutz ausreichend? und ist eine überspannungsleiste nicht das selbe? |
ups noch was vergessen: hat eine steckdosenleiste mit an und ausschalter nicht automatisch einen überspannungsschutz?
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Zitat:
nein |
hi, man muss hier ein bisserl unterscheiden ob man in einem neueren haus mit erdung - soll heisen alle leitungen sind geerdet oder aber irgendwo wohnt wo die stromleitungen noch nicht alle geerdet sind. ihmo genügt es den pc samt zubehör auf 2 steckdosenleisten mit überspannungsschutz aufzuteilen und beide auf unterschiedlichen stromkreisen zu betreiben - in altem haus. in neuem ist das zwar prinzipiell auch anzuraten aber nicht umbedingt wirklich notwendig. allerdings hat eine überspannungsleiste noch nie geschadet und gehört für mich einfach dazu.
eine empfehlenswerte firma dazu ist http://www.ergonomics.at/ nicht ganz billig - aber sie haben wirklich ahnung. |
Zitat:
mit Steckerleiste ist Steckdosenleiste gemeint kommt auf die anliegende Überspannung an |
hab mal gegoogelt, klingt nicht uninteressant, aber leider ohne preis
Überspannungsschutz (Bestellnummer: 98830-98835) Schützt elektrische Geräte vor Überspannung und verlängert deren Lebensdauer Anwendungsmöglichkeiten: Mit Telefonschutz; mit ISDN; mit AV/Video-Schutz; mit "Smart"-Technologie; mit 2,4,6 oder 8 Steckdosen So funktioniert die "Smart"-Technologie: An einer Hauptsteckdose kann z.B. ein Computer angeschlosssen werden, an den vier Nebensteckdosen die dazugehörenden Geräte wie Bildschirm, Drucker, Scanner etc. Wird der Computer ausgeschaltet, schalten sich automatisch auch die Nebensteckdosen aus. Eine davon unabhängige Steckdose auf der Überspannungsleiste ermöglicht z.B. den Anschluss eines Faxgerätes, das ohne Unterbrechung mit Strom versorgt wird. Robustes und modernes Design und ein versenkt eingebauter Ein-/Ausschalter verhindern versehentliches Abschalten mit Kabelmanagement-System. quelle |
Unterspg. und Schwankungen in der Netzfrequenz sind praktisch belanglos...
In größeren Siedlungen hat man meißt einen Spg.sunterschied vom der Einspeisestation (Trafohütte) bis Ende. Vom Gesetz ist eine max. Toleranz von +/-10% (also 207 bis 253V) angegeben, auf diese müssen Geräte entwickelt werden. In der Praxis hat man schon seine 220 bis 235V. Ein eingebuter Überspg.sschutz besteht meißt aus Varistoren (auch Funkenstrecken, oder Kombination von Beiden, oder sonstige Elektronik möglich). Bei plözlicher Überspg. (Normblitz, EMV) wirken auch Parallelkapazitäten oder Serieninduktivitäten spg.sanstiegverzögernd. PC-Netzteile besitzen ein Netzfilter (Serienind. + Parallelkond.) -> leichter Überspgs.schutz. ps: Windoof kann nur abstürtzen, ein Blitz kann jedoch als Spg.sspitze über die Wickelkap. der Schaltnetzteilspulen an Mobo und somit an RAM, CPU, Sonstiges kommen *nicht gut* |
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Wenns jetze um zuverläßigen Überspannungschutz gegen Blitzeinschlag geht dann muß man aber die Internetanbindung auch absichern. Natürlich erst nach dem TelekomModem: http://www.phoenixcontact.com/global.../1864_1909.htm |
Hast recht, ist schön geschrieben.
Allerdings ohne technische Angaben, ergo keine Aussagekraft wie wirksam die Leiste ist. Wenn keine Angaben dabei sind so ists wohl eher kein seriöses Angebot. z.B. Alternative: http://www.rev.de/html/produkte/ger_schutz/seite15.html Bei höherer Überspannung ist der Feinschutz überfordert, nützt dann gar nichts. Dafür gibt´s z.B. http://www.bettermann.de/deutsch/dow...25bnpefs_d.pdf Mit einer Kombination! von Mittelschutz(öfter werden die Komponenten fürn Verteilereinbauten auch als Grobschutz bezeichnet) und Feinschutz liegst auf der sicheren Seite. |
jemand hat mir gesagt wenn ich an eine steckdose etwas anstecke, hat die dose sowieso nur eine bestimmte wattzahl, wenn diese überschritten wird fliegt automatisch der fi-schalter. angenommen ich habe das ganze system auf einen eigenen stromkreis, wozu bräuchte ich denn dann noch einen überspannungsschutz? oder ist die toleranzgrenze zu hoch angesetzt und kann deshalb die hardware-komponenten beschädigen?
dito gilt das für einen blitzschlag, da sollte ebenfalls sofort der fi-schalter fliegen...... was mich aber stutzig macht, denn ich weiss, das bei einem blitzschlag auf jedenfall diverse angesteckte geräte wie mikrowelle oder fernsehr einen kurzschluss(?) bekommen können, aber nicht müssen(?). :ja: :ja: ich sekkier euch jetzt, danke auch nochmal für die ganzen antworten. wieder mal was dazugelernt. aber ich möchte dass jetzt ganz genau wissen :rolleyes: |
Blitzschutz !!!!!
http://www.vde.com/de/dervde/ausschu...rlebnisse2.htm
Kommt immer darauf an was gerade erwischt. |
Meint dieser jemand das wirklich ernst was er sagt so ist das schlimm, ist nämlich absoluter Nonsens.
Ich versuchs mal mit nem Crashkurs, möglichst einfach erklärend und technisch nicht 100%ig korrekt(nur 99 ;) ), aber dafür so hoff ich anschaulich: der FI(Fehlerstromschutzschalter) fällt wenn nicht die gleiche Menge Strom ins Netz zurückfliesst die auch ins Haus(Wohnung) reingeflossen ist.Rein kommt der Strom über die Phase(n), Mehrzahl bei Kraftstrom, und raus fliesst er über den Neutralleiter(blauer Draht). Ist eine Differenz gegeben so fällt der FI-Schalter. Wie gross diese sein muss steht am FI-Schalter aufgedruckt, meist 0,1A oder 0,03A. Die Differenz fliesst ins Erdreich, kann durch schadhafte Isolierung eines Gerätes sein, ein defekter Heizstab, über den menschlichen Körper! etc. Für diese Fehler ist der Fi-Schalter zuständig. Unklarheiten -> fragen Bei zu hoher Belastung sind die Sicherungen zuständig, in früherer Form Porzellanschraubsicherungen, heute Leitungsschutzschalter. Diese fallen wenn der Stromkreis zu hoher Belastung ausgesetzt wird(Gerät(e) mit einem zu hohen Verbrauch angeschlossen oder kann auch beim Einschalten von Geräten fallen da manche beim Einschalten viel Strom benötigen(Elektromotor um anzulaufen oder auch Glühbirnen), um einiges mehr als dann im Betrieb) Als Blitzschutz sind Fi-Schalter und Leitungsschutzschalter ungeeignet, nicht mal im ausgeschalteten Zustand wären sie ein hundertprozentiger Schutz da viel zu geringe Kontaktabstände(kann bei genügend hoher Spannung überspringen-Funkenbildung) Geräteschutz gegen indirekten Blitzschlag: alle Stecker ziehen(nicht nur Strom, auch Telefon, Antenne etc.) oder siehe meine Posts |
Sicherungen haben eine gewisse Verzögerung. Bis die fliegen ist der Blitz schon wieder weg.
Nur komplettes Ausstecken kann was bringen, muß aber nicht (Es kann immer noch zur Induktion kommen). Jak |
dass mitm fi-schalter und blitzschlagschutz hab ich schon kapiert :)
aber wie sieht dass jetzt mit diesen stromdosen aus? **** angenommen ich habe das ganze system auf einen eigenen stromkreis, wozu bräuchte ich denn dann noch einen überspannungsschutz? oder ist die toleranzgrenze zu hoch angesetzt und kann deshalb die hardware-komponenten beschädigen? *** |
Der eigene Stromkreis schützt dich nur gegen Stromschwankungen im Haus z.B. wenn die Waschmaschine anläuft.
Wenn irgendeine Schwankung im Stromnetz ist kommt die in alle Stromkreise. Jak |
Zitat:
@Bastet: Ob du alle Edv-Komponenten auf einem Stromkreis(Schaltkreis=Absicherung durch Leitungsschutzschalter meinst wohl) hängen hast oder nicht bewirkt keinen Überspannungsschutz!!! |
in österreich gelten 230/400 Volt +6% -10% dies wird dir von deinem evu (elektrizitätsversorgungsunternehmen) garantiert. alle geräte, die im handel (ce-zeichen) erhältlich sind, sind für diese spannungen ausgelegt. önorm e1100 teil 2, juni 1990.
spannungsschwankungen kann man leider nie ausschließen. eine sichere lösung für deinen pc kostet mehr als dein pc, fernseher, waschmaschine, geschirrspüler, etc.... wie fredf bereits erwähnt hat, ist die kontaktstrecke (abstand der kontakte) bei den steckdosenleistenschaltern mit usv viel zu gering, um einen blitzschlag alleine aufzufangen. bei normalen hausinstallationen ist so etwas nicht vorgesehen. nachträglich einbauen ist zwar kein problem aber ziemlich sinnlos, für blitzschlag kommt die haushaltsversicherung auf. wenn du nicht gerade im industriegebiet wohnst, oder dein nachbar große e-motoren betreibt, vergiß es einfach. Bestell dir beim verband der elektrizitätswerke österreichs (http://www.veoe.at/) oder bei deinem evu die broschüre "betrieb empfindlicher elektronischer geräte und anlagen an öffentlichen stromversorgungsnetzen" da steht dann alles drinnen. |
thx für die vielen infos, ich glaub jetzt hab ichs kapiert :)
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