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Wer keine Zeit hat Geld auszugeben hat dann vermutlich auch keine Zeit, dass er das, was er sich gekauft hätte (wenn er die Zeit dazu gehabt hätte) auch zu benutzen oder zu genießen. :D
Außerdem gibt es Versandhäuser und Wochenenden (Samstage), an denen man einkaufen kann. Wer unter der Woche UND am Wochenende so viel arbeiten muss, dass er nie zum Einkaufen kommt, ist ein armes Schwein und sollte seinen Job wechseln. |
es gibt halt auch z.b. consultants oder programmierer, die hin und wieder projektstress haben. wenn die alle ihren job wechseln würden, würden wir schön ausschauen. ich mein, es gibt auch projekte da gehts um millionen und abermillionen, da kann man nicht einfach sagen, ich mag nicht. das sagst du nur einmal. essen kann ich auch um 10 uhr abends. da ist die lösung mit dem versandhaus nicht wirklich sinnvoll.
ich kann mich in diese dinge gut hineinversetzen, weil ich erstens jahrelang selbst programmierer war und auch heute noch immer wieder länger in der arbeit bin. so wie es eben in der edv üblich ist, wenn man nicht gerade irgendwo als beamter dienst von 8 bis 16 uhr macht. freitag frühschluss und die mittagspause wird auch noch bezahlt. (toleriert heisst es dort, glaube ich). |
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glaubst du, die verkäuferin wird gefragt ob sie will oder nicht? du wirst ja nicht ernsthaft daran glauben, dass jeder betrieb jetzt mehr personal einstellt? und gerade die mutter, die als verkäuferin arbeitet kann nicht nein sagen, denn auch sie wird nur einmal nein sagen! |
@LOM:
Ja, sicher, stimmt. In gewisser Weise hat hier jeder Recht. Nur, wenn hier einige der Ansicht sind, die Handelsangestellten sind eben selber Schuld, dass sie sich so einen Job ausgesucht haben und wenn die Ladenöffnungszeiten erweitert werden, dann ist das eben ihr Pech - dann muss man umgekehrt auch gelten lassen, dass diejenigen, die keine Zeit zum Einkaufen haben, auch selber Schuld sind. ;) |
wenn sie nein sagt wird sich wer finden der ja sagt und ihre stelle einnimmt.
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@Netsuya!
Das war der treffendste Beitrag von den ganzen 29 Seiten von diesem Thread. |
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eigentlich wär so ein kühlschrank schon fein... hmmmm.. also wenn die geschäfte um 8 noch offen hätten würd ich mir heut einen kühlschrank kaufen. :cool: |
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wenn es nicht so ist, kommt wiederum meine frage: genau hier fängt für mich die aufgabe der gewerkschaften an. wenn sie heute noch glaubwürdig sein wollen, müssten sie in solchen fällen kämpfen bis zum letzten mann. warum hört man diesbezüglich nichts ? |
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ich bin auch einige zeit 120km in die arbeit gefahren, eine strecke versteht sich! nur wurde mir das zu blöd. entweder eine andere arbeit suchen oder umziehen. so einfach ist das. ;) bevor ich jeden tag 2-3h verscheiße um in die arbeit zu kommen, suche ich nach einer lösung. ich wohne genau 900m von meiner jetzigen arbeitsstelle entfernt, was schöneres gibt es nicht. kein zeitverlust, keine weltreise. ich kann sogar jeden tag 11h arbeiten und bin immer noch früher zu hause als ein 3h pendler. |
es ist halt so wie immer. wenns um die pendler geht, heisst es immer, krepierst halt, hund. ich weiß nicht, warum sich diese sonderbare einstellung verbreitet hat.
es können nicht alle umziehen und es können auch nicht alle eine arbeit gleich ums eck finden. außerdem geht es bei pendlern manchmal auch um QUALIFIZIERTE jobs. du kannst nicht einfach leute ersetzen, die weltweit herausragende experten auf ihrem gebiet sind. und eben solche jobs findet man schon gar nicht nebenan. wenn schon, dann gehört auch glück dazu. ich hab für mich eine lösung gefunden. ich arbeite teilweise von zu hause aus. nur alle können das nicht. und daher denke ich auch an diese leute. weil es mir selbst auch einige zeit so ergangen ist. |
sorry falls das eine oder andere statement bereits vorgekommenen ist, aber als unmittelbar betroffener zu diesem thema möchte ich mit meiner meinung nicht zurückstehen (war die letzten beiden wochen auf urlaub; daher kann ich mich erst jetzt "einklinken" :) )!
vorweg: ich bin seit über 20 jahren im handel tätig (teils selbstständig, teils angestellt) und weiß wovon ich spreche. 1) es gibt durch längere öffnungszeiten sicher keine umsatzzuwächse für den handel. etwaige - minimale - steigerungen werden durch löhne/gehälter "aufgefressen". 2) der handel wird alles nur mögliche versuchen, um zusätzliche mögliche arbeitsplätze (aus kostengründen) zu verhindern. vielmehr wird es zu "arbeit auf abruf" bei den vorhandenen arbeitskräften kommen! 3)wer bisher nicht die möglichkeit hatte, seine einkäufe "im vorhandenen zeitrahmen" zu erledigen ist - sorry für die harten worte - lebensunfähig ;) ich (und auch meine frau :) ) sind seit über 20 jahren im handel tätig; weder mußten wir - aus einkaufstechnischen gründen - hunger leiden, noch standen unsere kinder zu weihnachten ohne geschenke da! 4) wenn die ladenöffnungszeiten verlängert werden, dann müßten auch die "rahmenbedingungen" geändert werden. es besteht kein grund, warum die u-bahnen in wien (und auch die züge in den bundesländern) am samstag nachmittag und abends einen anderen intervall als tagsüber haben, warum banken, versicherungen und gemeindeämter am samstag geschlossen haben und warum keine kinderbetreuungsplätze am wochenende und am abend - zu vernünftigen preisen - zur verfügung stehen :ms: 5) mir kommt jedesmal das kotzen, wenn ich bei einem billa vorbeifahren und dort ein transparent mit der aufschrift "für einen familienfreundlichen einkauf - samstags bis 17:00 uhr" lese. das dort frauen (mütter!!) arbeiten, die ihre kinder frühestens um 18:00 uhr (wenn sie glück haben; falls nicht schlafen sie bereits :( )sehen kümmert von der geschäftsleitung und von den kunden die das unterstützen niemanden!! 6) ich spreche jedem der nicht im handel tätig ist das recht ab, über diese berufsgruppe und deren arbeitszeiten zu urteilen und zu entscheiden. ich beteilige mich nicht an diskussionen betreffend ferienzeiten der lehrer (würd ich aber gerne :D ), über banköffnungszeiten von 8 - 15 uhr (mit mittagspause!!) oder über bürostunden etc. wir ("die verkäufer") haben den job gewählt, da wir gerne mit menschen zusmmenkommen und beratende gespräche führen. das wir ("der handel") mit krankenschwestern, ärzten, feuerwehrleuten und kellner verglichen werden entbehrt einer wesentlichen grundlage: diese berufsgruppen wußten vor der berufswahl über ihre arbeitszeiten bescheid! sorry für die teilweise harten worte, aber die diskussion liegt mir schwer im magen :mad: |
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@honk
1. in D gibts umsatzzuwächse, warum sollte es die bei uns nicht auch geben allein die wochenendtouristen sind ein riesen markt. 3. Ich bin auch noch nicht verhungert. 4. Voll zustimm 5. ich kenne frauen ohne kinder, ehrlich gibts wirklich. |
Ich finde es schon lustig hier als lebensunfähig hingestellt zu werden, nur weil ich nicht um Punkt 16 oder 17h den Bleistift fallen lasse, sondern nach Hause gehe wenn die Arbeit getan ist.
Und das Argument, dass manche Berufsgruppen schon vorher über die Arbeitszeiten bescheid wussten ist ja wohl mehr als Hohn. Wenn ich alles nicht mag, was ich in meinen Leben nicht vorher wusste hätte ich mich nach meiner Geburt gleich begraben können. Und wenn man es nicht braucht, warum gibt es dann bei den beiden Billas die längere Öffnungszeiten durch den Bahnhofsplatz haben an den kritischen Zeiten einen Volksauflauf? |
Zumindest die Gitter in den Bahnhofssupermärkten sollen verschwinden:
http://derstandard.at/standard.asp?id=1377927 |
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ähem; .... sorry für meine etwas harte formulierung "lebensunfähig" :rolleyes: ich habe es da nicht als eine beleidigung verstanden sondern wollte nur zeigen, das es auch bisher problemlos möglich war einzukaufen :) @ lord_o_m: betreffend betriebsräte und solidarität gebe ich dir vollkommen recht. ich verstehe nicht (in meiner firma gibt es mehrere betriebsräte) warum eine der größten gewerkschaftsorganisationen hier nicht bessere konditionen verhandelt. übrigens: soweit ich mich erinnern kann gibt es - längere landenöffnungszeiten hin oder her - doch ein "nachtarbeitsverbot für frauen" (ab 20:00 uhr). das ist doch noch nicht aufgehoben!!?? :confused: wie will der handel dann am donnerstag bis 21:00 uhr offen haben??? |
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Ist nur meine Meinung. Ich persönlich brauche keine längeren Öffnungszeiten, ebensowenig wie geöffnete Geschäfte am Sonn- und Feiertag. Und ich bin nicht im Handel tätig. Ich stell mir grad vor, aus irgendeinem Grund würden die Billa-Angestellten verlangen und durchsetzen, dass ich jeden Tag bis 21 Uhr arbeiten soll. Ekelhaft ;) |
Ach ja: was sich komischerweise niemand zu ändern traut, sind die Banköffnungszeiten :confused:
Bevor die Banken ihre Öffnungszeiten ändern, dressieren sie lieber ihre Kunden dazu, sich möglichst viel selbst zu machen, und dafür auch noch zu bezahlen...findet das sonst noch jemand seltsam? Aber es sprach ja schon Herr Magna: "Kennt's ihr die goldene Regel? Wer das Gold hat, macht die Regeln." |
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Ich habe für mich die richtige Bank gefunden (siehe Postings weiter vorne im Thread, die Banken hatten wir schon). |
Bei welcher Bank bist Du denn?
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alle anderen kannst vergessen. entweder sauteuer,od. kunden"un"freundlich . |
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die beste bank ist noch immer die ERSTE BANK!
das musste mal gesagt werden :D |
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Um den vielzierten Argument entgegenzuwirken, es wird nicht mehr eingekauft: http://derstandard.at/standard.asp?id=1377637
Übrigensd soll Wein & Co. die Hälfte seines Umsatzes nach 19h machen. Und die Einkaufsstarßen würden leicht das doppelte verdienen, hätten sie später noch offen. Alleine was die Touristen einkaufen würden. |
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Aber meine Freundin/Frau ist mir nach 19.00 auf meinem Schoß lieber, als ob sie auf den Touristen hockt. ;) |
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außerdem: so wie es momentan ausschaut war ja alles sowieso nur hysterie, und die betroffenen kaufhäuser lassen es eher gemütlich angehen, wenn man das in diesem zusammenhang sagen kann. übrigens, falls du diese information nicht bekommen haben solltest: das problem ist momentan, daß die maximalen öffnungszeiten sowieso ausgeschöpft sind. also wenn es wirklich soweit kommen sollte, daß die hypothetische verkäuferinnen-frau/freundin länger arbeiten muss, dann hat sie an anderer stelle mehr zeit. wer sagt denn, daß alle ZUR GLEICHEN ZEIT offen haben müssen ? vielleicht ergibt sich durch die neuen regeln eine bessere verteilung der öffnungszeiten. das kann auch für alle betroffenen von vorteil sein, es muss nicht unbedingt negativ sein. |
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Schauen wir einmal wie es wird mit dem längeren Einkaufstag. Die meisten fangen ja eh erst ab September an. Immerhin haben die erweiterten Öffnungszeiten ja auch mit einen Tag begonnen.
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zum vergleich andere europäische länder:
http://orf.at/030806-65602/ladenoeff...afik_big_a.gif http://orf.at/030806-65602/index.html |
Interresanterweise gibt es die Stundenbeschränkung nur bei uns.
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das interessante ist dass ich schon in dem einen oder anderen land oben war, und die sind dort genau so zivilisiert wie bei uns. Keine plündernden horden und massenunruhen. Sogar mütter und kinder gibts dort, ob das alles übermenschen sind? :eek:
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