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James020 02.11.2002 03:40

1) Bitte wer ist MM (MM => Media Markt)
2) Wie soll das bitte gehen, dass Windows innerhalb der nächsten 20 Jahren zum Datenschrott mutiert?

3of4 02.11.2002 09:28

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

ad 1.) Nein. Jedes Programm braucht eine eigene Zertifizierung.

ad 2.) Warum erst dann?

ad 3.) Wozu? Entweder ist GNU/Linux dann illegal oder die Welt verhindert den Wahnsinn, dann brauchst du schon länger kein Windows mehr....



Ciao,

Steve

ad ad1) Auch wenn das eigentliche Programm (aus Hardwaresicht) die VM ist, die nur den Code ausführt???

ad ad2) Weil Linux sich auf meinem Pc nicht installieren lässt (genauso wie win 2000, XP, NT), und ich erst einen neuen Pc brauche

ad ad 3)Im Moment brauche ich Windows schon alleine für meine Cobol *würg* Pseudoide, das Testen von C-Programmen ....
Und wenn Linux illegal ist, dann wird wohl jeder "EDV-Fachman(n)" der nicht gestopft ist/keine überhöhten Preise verlangt sich immer die neueste Software zum Testen und weiterempfehlen leisten können.

James020 02.11.2002 10:08

Was währe, wenn Linux nur den Kernel "kauft", der dann geladen werden dürfte und dadurch die ganzen anderen kleinen Progtamme? So währe es möglich, dass das GNU/GPL Prinzip weiterleben könnte . . .

[edit]
Den bootloader müsste man dann halt extra kaufen . . .
[/edit]

renew 02.11.2002 10:45

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


ad 3.) Wozu? Entweder ist GNU/Linux dann illegal oder die Welt verhindert den Wahnsinn, dann brauchst du schon länger kein Windows mehr....



Ciao,

Steve

Wenn das das Aus für Linux bedeuten würde - hätte MS einen Prozess nach dem anderen am Hals. (hoffe ich zumindest)

Weil dann kann man sich eines erneuten Kartellverfahren meine ich nicht mehr so schnell wehren. Weil wenn man jetzt was etwickelt, was das aufkommende Linux wieder ins nirvana zurückwirft - welches ja der einzige wirkliche Konkurrent ist/wird, schaut nicht so gut aus.

Drum hoffe ich mal, dass das nicht durchgehen wird.

Lotussteve 02.11.2002 13:45

Zitat:

Original geschrieben von James019
1.) Was währe, wenn Linux nur den Kernel "kauft", der dann geladen werden dürfte

2.) und dadurch die ganzen anderen kleinen Progtamme? So währe es möglich, dass das GNU/GPL Prinzip weiterleben könnte . . .

Hallo!

Mit MM meinte ich Ministerialrat Mailbomber.

ad 1.) Wer ist Linux? Linux ist nur der Kernel und der gehört allen und keinem. Copyright hat Linus Torvalds.
Ausserdem gibt es nicht DEN Kernel, jedes Neukompilieren oder jeder kleine Patch würde eine neue Zertifizierung erfordern --> DAS ist der Wahnsinn.

ad 2.) Der Kernel vermittelt nur zwischen Programmen und Hardware, die anderen Programme sind eigene Entitäten.


@LLR: Was Prozesse bringen hat man gerade in den Nachrichten gesehen.....




Ciao,

Steve

James020 02.11.2002 14:25

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve
ad 1.) Wer ist Linux? Linux ist nur der Kernel und der gehört allen und keinem. Copyright hat Linus Torvalds.
Ausserdem gibt es nicht DEN Kernel, jedes Neukompilieren oder jeder kleine Patch würde eine neue Zertifizierung erfordern --> DAS ist der Wahnsinn.

ad 2.) Der Kernel vermittelt nur zwischen Programmen und Hardware, die anderen Programme sind eigene Entitäten.

@LLR: Was Prozesse bringen hat man gerade in den Nachrichten gesehen.....

Ciao,

Steve

1+2) Tja, was stimmt wohl leider . . .
Und das mit den Prozessen . . . tja, doch nun sind Amerikanische Firmen vor´m austerben betroht! Was ja logischerweise keinen Umsatz bringt und demenstprechen auch Kurse fallen lassen wird!
Beispiele?: Red Hat, Power Linux, Debian, Mandrake, ...
Ist deren Umsatz denn so nichtig, dass man sich da getrost darauf einlassen wird/kann?
Wir´s vieleicht einen Universalkey geben, der einem Programm mehr Rechte verschafft, als jedem Sysadmin? Für Spyware der Regierung vieleicht, die sich dann nur durch ziehen des Steckers aus dem RAMM verbannen lassen?

Vieleich bekommt ja Unix/Linux einen Special-Key, der es dem System erlaubt, modiviezierte Kernel zu laden, bzw. diverse Programme . . .

[Annahme]
Der Fritz-Bug kann doch nicht auf die Festplatte zugreifen, da dann für jedes neue Dateisystem ein aktualisierter Chip von nöten währe, was durch die Möglichkeit des Flashens den Bug aber wiederum verwundbar machen würde . . .
Wenn er jedoch Softwaremäßig gesteteuert wird, muss eseine Möglichkeit geben, dem Chip vorzugaukeln, dass alles passt . . .
[/Annahme]

renew 02.11.2002 14:34

@Lotussteve

Mit dem Prozess leider wahr, doch glaube ich das ein Ausschluss der GNU/Linux "Fraktion" noch wesentlich schlimmer bewertet wird und dadurch auch nciht mit der derzeitigen Lobby da alles so leicht geht.

@James
"Special-Key"
Glaub ich nicht - wär ein viel zu großes Loch in er angeblichen Sicherhheit.

PS: Debian is keine Firma. ;)

James020 02.11.2002 14:46

Mar mir schon klar, das ich da was falsch hab (nur halt nicht was ;)), doch ich hab halt einfach alles aufgezählt, was mir in den Sinn gekommen ist . . . ;)

_m3 02.11.2002 15:40

Ein paar Punkte zu dem Thema, die IMHO wichtig sind, aber noch nicht gefallen sind:

+ IBM's Engagement fuer Linux auf xSeries (intel/hw)??? Das koennen sie sich dann in die Haare schmieren,

+ Firmeneinsatz. Welche Firma will, dass Microsoft, Intel, Sony und Co. daruerb entscheiden, ob und wie die Firma auf ihre Firmendaten zugreifen kann. Da wird es sicherlich noch protest geben (siehe auch DRM in Festplatten - da gabs die Diskussion schon mal).

Mit den "stinkenden Endusern" kann man das Spielchen sicher zumindest versuchen, eine Bank wird so einer HW sicherlich den Stinkefinger zeigen, wenn MS und Co. nicht glaubhaft machen koennen, dass die Banken jederzeit auf Ihre Daten zugreifen koennen.

renew 02.11.2002 15:46

Zitat:

Original geschrieben von _m3
Ein paar Punkte zu dem Thema, die IMHO wichtig sind, aber noch nicht gefallen sind:

1)+ IBM's Engagement fuer Linux auf xSeries (intel/hw)??? Das koennen sie sich dann in die Haare schmieren,

2)+ Firmeneinsatz. Welche Firma will, dass Microsoft, Intel, Sony und Co. daruerb entscheiden, ob und wie die Firma auf ihre Firmendaten zugreifen kann. Da wird es sicherlich noch protest geben (siehe auch DRM in Festplatten - da gabs die Diskussion schon mal).

3)Mit den "stinkenden Endusern" kann man das Spielchen sicher zumindest versuchen, eine Bank wird so einer HW sicherlich den Stinkefinger zeigen, wenn MS und Co. nicht glaubhaft machen koennen, dass die Banken jederzeit auf Ihre Daten zugreifen koennen.

zu 1 - klingt interessant - weil IBM is bei der TCPA Alliance ja auch dabei

zu 2 und 3) siehe auch hier: http://www.wcm.at/vb2/showthread.php?threadid=76298

Hab nur einen neuen Beitrag ins Meinungen Forum geschrieben, damit das als kleine Anregung für einen evt. zukünftigen Artikel im WCM wird. :)


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