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TONI_B 07.12.2009 09:16

?????????????????
Muss ich die Antwort verstehen :confused:
?????????????????

rev.antun 07.12.2009 09:17

JA - solltest du ...

TONI_B 07.12.2009 09:20

Nein, kann ich nicht...:p

rev.antun 07.12.2009 09:50

:rolleyes:

The_Lord_of_Midnight 07.12.2009 12:47

Zitat:

Zitat von TONI_B (Beitrag 2392231)
Ja, ja - deine alte Leier! Nur dass halt in den Pausch-Verträgen genug drinnen ist und wenn nicht (nach deiner Diktion) selber schuld...

Es geht doch nicht um Schuld.
Es geht darum, ob die Erwartungshaltungen realistisch sind.
Und ob es angemessen ist, sich als Privilegierter über Dinge zu ärgern, wenn die meisten anderen mit dem gleichen Gehalt noch viel schlechter dran sind.

TONI_B 07.12.2009 12:56

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2392312)
...Und ob es angemessen ist, sich als Privilegierter über Dinge zu ärgern, wenn die meisten anderen mit dem gleichen Gehalt noch viel schlechter dran sind.

Ich sags ja: die alte Leier!

Wie kann man mit dem gleichen Gehalt viel schlechter dran sein?

Warum gehst du nicht zu den Privilegierten? Gute(!!) Leute werden immer genommen! Oder scheitert es etwa an der Qualifikation?

The_Lord_of_Midnight 08.12.2009 00:00

Schau, ob du das jetzt glaubst oder nicht.
Niemand verfolgt dich oder will dir was unterstellen.
Es ist meine Meinung.
Ist das so schwer, als erwachsener Mensch zu akzeptieren, daß andere Leute eine andere Sicht der Dinge haben.
So ist es doch überall, warum ist das hier nicht möglich ?

Und ja, natürlich habe ich schon mehr als ein Angebot von den "Privilegierten" bekommen.
So bekannt bin ich in der Branche, daß ich genug Möglichkeiten habe.

Hätte sofort anfangen können, hätte sogar eine Dienstwohnung bekommen.
Augenzwinkernd wurde mir sogar verraten, daß die Mittagspause "toleriert" wird, das heisst konkret nur irgendwas über 30 Stunden arbeiten, aber 40 bezahlt bekommen.
Frage mich nicht wie viel es genau gewesen wären, ich weiß nur am Freitag nachmittag wäre ich sehr früh ins Wochenende gegangen.

Das große Problem beim Umstieg ist leider, daß die 2 Systeme nicht sehr kompatibel sind.

Man müsste die Pensionssysteme zusammenlegen und das Gehaltsschema anpassen, so daß auch Leute aus der Privatwirtschaft ein vergleichbares Gehalt bekommen.
Und nicht nur diejenigen, die gleich nach der Schule im öffentlichen Dienst zu arbeiten beginnen.
Und man müsste dem zuständigen Manager auch einen Ermessens-Spielraum geben, und nicht nur alles über einen Kamm scheren.

In der Privatwirtschaft ist das anders, da zählt die Leistung.
Da gehts nicht nur um die Qualifikation, denn wenn die Resultate stimmen, fragt niemand wie man das macht.
Im öffentlichen Dienst gehts immer nur um die "Qualifikation", was auch immer das konkret sein mag.
Aber warum fragt niemals jemand nach Resultaten ?
Ist das völlig egal, welche Resultate man als Angestellter im öffentlichen Dienst bringt ?

Genau da liegt der Wurm drin.
Es ist die falsche Frage.

Literartuempfehlung:
"The Knowing-Doing Gap".
Ist ungemein aufschlußreich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Pfeffer

Ps:
Ja, ich weiß.
Das ist jetzt wieder eine Unterstellung.
Wenn du das nicht anders sehen kannst, müssen wir aufhören zu diskutieren, weil wir unsere und die Zeit der anderen verschwenden.

Don Manuel 08.12.2009 09:27

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2392497)
... müssen wir aufhören zu diskutieren ...

Eine hochwertige Diskussion ist das zwischen Euch ohnedies noch nie gewesen, denn dazu gehört neben Ausführung von These und Antithese seitens beider das Bestreben, eine geistige Synthese zu kreieren.
Am Beispiel Privat versus Staat fehlt mir hier immer die Erkenntnis, dass beide ihren Stellenwert in der Gesellschaft haben.
Also: Weder ist Motivation und Leistung einschließlich Belohnung seitens Privater verzichtbar, noch die Sicherheit und Unabhängigkeit vom Gewinnstreben bei Leistungen, welche die Gemeinschaft für alle als Staat erbringt.
Zum Diskutieren gehört das ehrenvolle Einbeziehen des Standpunktes des Diskussionsgegners, alles andere ist blinder Streit.

TONI_B 08.12.2009 10:03

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2392532)
...Am Beispiel Privat versus Staat fehlt mir hier immer die Erkenntnis, dass beide ihren Stellenwert in der Gesellschaft haben. Also: Weder ist Motivation und Leistung einschließlich Belohnung seitens Privater verzichtbar, noch die Sicherheit und Unabhängigkeit vom Gewinnstreben bei Leistungen, welche die Gemeinschaft für alle als Staat erbringt.

Aber gerade das habe ich doch immer betont! Habe auch kein Problem damit, darüber ernsthaft zu diskutieren.

Don Manuel 08.12.2009 15:18

Da musst Du eben die raren Gelegenheiten genießen, wo Dir dazu ernsthafte Diskussionspartner gegeben sind ;)


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