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gaelic 11.04.2003 16:10

@cindy: danke für die unterstützung. anscheinend bist du die einzige, die in der bildung nicht nur eine lästige, kostenintesive sache sieht.

ribe10 11.04.2003 16:27

Hey, nicht so voreilig.
Du musst beachten, dass jeder Bereich, ob Gesundheit, Pension, Arbeitsmarkt... genauso wichtig ist.

Wenn aber nur eine gewisse Menge Geld da ist, kann ( oder sollte; die roten haben da andere Ansichten;-) )nicht mehr ausgegeben werden.

Eine Regierung muss halt versuchen alles unter einem Hut zu bringen.
Du siehst jetzt nur die Uni´s.

Ich habe leider auch keine Lösung, denke aber dass die jetztige Regierung ( abgesehen von dem blauen Chaostrupp ) zumindest in die richtige Richtung geht.

Ein schönes Wochenende allerseits.

gaelic 11.04.2003 16:48

bildung hängt aber mit wirtschaft zusammen.

ohne ärzte wird keiner mehr behandelt werden können.
ohne techniker wirds keine erfindungen, geräte geben.
......

ohne künstler keine kunst. (und damit meine ich nicht starmania,...)
ohne lehrer keine bildung

und die schlange beisst sich in den schwanz.

die ausbildung eines "gebildeten" menschen kostet natürlich geld. aber das einkommen eines "gebildeten" menschen ist höher als das eines normalen arbeiters, natürlich kommt dann vom einem "gebildeten" menschen auch mehr steuer in die kassen.

und die schlange beisst sich wieder in den schwanz.

Cindy 11.04.2003 16:51

Zitat:

Original geschrieben von gaelic
@cindy: danke für die unterstützung. anscheinend bist du die einzige, die in der bildung nicht nur eine lästige, kostenintesive sache sieht.
naja ich finds vor allem witzig dass vor allem leute die noch nie eine uni betreten haben und nicht mal im ansatz eine ahnung davon haben, was es heisst zu studieren, am vehementesten für studiengebühren sind (siehe auch gehrer)

sind halt alle froh, dass es sie nicht trifft und verbreiten ein blahblah von wegen "es gehört gespart - nulldefizit ja da bin ich voll dafür" - aber autsch! wegen der pensionsreform pudeln sie sich mächtig auf.....

ich war, bin, und werde auch weiterhin der meinung sein, dass bildung nichts kosten darf. gebildete menschen sind die zukunft eines landes denn sie lehren und lernen das wissen einer gesellschaft - und haben auch die fähigkeit über den rand der suppenschüssel hinauszuschauen - dies scheint mir das grösste problem der regierung zu sein, die angst vor selbständig denkenden bürgern.

lg
cin

zed 11.04.2003 17:47

Zitat:

Original geschrieben von gleeful


ernsthaft? wie vorhin schon gepostet hab ich von der tu nicht wirklich ahnung. was um gottes willen dauert da sooo lange und bist du der meinung, dass das alles notwendig und sinnvoll ist?


grüße
gleeful


ja ernsthaft. z.b. elektrotechnik, maschinenbau, technische mathematik und und und

für das alles brauchst durschnittlich 14 semester

Oli 11.04.2003 18:09

Ich befürworte Studiengebühren grundsätzlich, wäre jedoch mehr für folgende Regelung:

Jeder Österreicher erhält mal bis zur Matura (also so 18-19) gratis Ausbildung - wie jetzt. Anschließend ein Bildungskonto für z. B. 4 Jahre auf Lebzeiten.

Dies kann dann für Studium, oder auch für spätere Fortbildung kostenlos oder stark gefördert aufgebraucht werden. Darüber hinaus muß jede Fortbildung und Studium bezahlt werden.

Wäre ja gerecht, oder? (um soz. Härtefälle abzufedern, sollte es Einschleifregelungen nach Einkommen, etc. geben)

Ciao Oliver

QuickNick 11.04.2003 18:46

1)Für ein gutes Produkt wären IMHO viele Studenten bereit zu zahlen.

2)Studium an der TU muss nicht 7 Jahre dauern, is auch darunter schaffbar.

3) Juxstudent (=sponsored by parents, weil vom Vater Staat gibts Geld nur, wenn Stunden vorgelegt werden)
kostet den Staat eigentlich goar nix.

Ich bin nicht für Studiengebühren, weil man nicht von jemanden ohne Einkommen eine Gebühr verlangen soll.

Lotussteve 11.04.2003 19:04

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
ich war, bin, und werde auch weiterhin der meinung sein, dass bildung nichts kosten darf. gebildete menschen sind die zukunft eines landes denn sie lehren und lernen das wissen einer gesellschaft - und haben auch die fähigkeit über den rand der suppenschüssel hinauszuschauen - dies scheint mir das grösste problem der regierung zu sein, die angst vor selbständig denkenden bürgern.

Hallo!

Völlig richtig, gleiche Chance für alle, sonst haben wir die Situation wieder der sich selbst erhaltenden Elite die als einzige ÜBERHAUPT Zugang zu Bildung hat, und einer grossen Masse an Neo-Leibeigenen.....



Ciao,

Steve

gaelic 11.04.2003 22:26

und wie auf befehl:

http://www.kurier.at/oesterreich/120650.php

ist ja echt schon zum lachen, denn wohin geht das geld:

http://www.kurier.at/oesterreich/119365.php

und die supertötungsjets sind ja noch gar nicht im budget, das wird alles erst in der nächsten legislaturperiode bezahlt.

maxb 12.04.2003 19:04

worin liegt eigentlich das problem an den läpischen 3.636,- € studiengebühren für ein 10 semestriges Studium :confused:

wenn du länger als +2 Semester brauchst, bist du selbst schuld.

das argument "ich muss wegen der studiengebühr arbeiten gehen" lasse ich auch nicht gelten. nimm dir einen kredit auf.

wenn du nach dem studium eine arbeit gefunden hast, dann ist dieser betrag in wenigen monaten zurückzuzahlen. wenn nicht, dann hast du das falsche studiert und das liegt wieder in deiner verantwortung.

grüße
maxb


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