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FendiMan 24.06.2010 06:03

Zitat:

Zitat von FranzK (Beitrag 2419604)
Grundsätzlich ist das gar nicht lächerlich. Viele von uns werden es noch erleben, dass um gutes Wasser ebenso gekämpft werden wird, wie um das Erdöl.

Aber nicht die Österreicher untereinander.
Wir haben genügend Wasser für alle, sogar weitaus mehr als genügend.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 08:41

Warte einfach ab, offensichtlich bist du jemand, der nicht wirklich in die Zukunft schauen möchte.
Das schau ich mir an, wie du z.b. einer Supermacht das ihnen zustehende Trinkwasser verweigerst, wenn die sich rechtzeitig für einen Pappenstiel die Rechte am Wasser gesichert haben.
Natürlich auf ewige Zeiten, so wies die Wiener mit dem Steirern gemacht haben.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 08:45

Zitat:

Zitat von TheltAlpha (Beitrag 2419576)
Quelle? (Um wenigstens bei diesem Stichwort beim Ursprungsthema zu bleiben. ;))

Hallo ?
Ich spreche hier von einem Gesetz, dafür wirds doch wohl eine Quelle geben ?
Nochmals:
Finanzlastenausgleichsgesetz.
Heisst in der Realtität:
Die bevölkerungsreichen Regionen, also auch die finanaziell am reichsten Regionen, werden von den armen Regionen finanziell unterstützt.
Das ist richtig pervers.
Es geht in einfachen Worten darum, daß kleine Gemeinden je Kopf weniger Geld kriegen als große.
Wenns fair sein sollte, müsste es umgekehrt sein.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 08:48

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2419522)
dass öffentliches Trinkwasser maschinell gesteuert gegen Bakterien verchlort wird.

Das ist auch ein Grund, warum ich beim Leitungswasser eher skeptisch bin.
Das kann doch auch nicht unbedingt gesund sein, wenn Chlor im Wasser ist ?

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2419522)
Gutes Quellwasser hat immer sehr wenig gelöste Substanzen, im Allgemeinen gilt: je weniger desto besser.
Dazu wikipedia über das Trinken der Extremform, dem destillierten Wasser:

Destilliertes Wasser hat dann aber auch keine Mineralstoffe mehr, und das könnte dann doch zu Mangelerscheinungen führen ?

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 08:52

Zitat:

Zitat von FendiMan (Beitrag 2419543)
@Lom:
Mit deiner Angst um die Steirer machst du dich lächerlich.

Weils dir nicht in den Kram passt, kommt es dir lächerlich vor ?
Oder weil du auch eine Machtpräpotenz an den Tag legst, also der Meinung bist, daß selbstverständlich Wien das Sagen hat, und alle anderen Leute, die nicht in Wien leben, das zu fressen haben, was in Wien entschieden wird ?
Oder wie soll ich diese Antwort verstehen ?
Macht und Ressourcen sind wichtige Themen, und selbstverständlich gehen dafür viele Leute über Leichen.
Man sieht das auch sehr einfach, wenn man aufpasst, was in der Welt vor sich geht.
Wenn mans sehen will, denn viele, die selbst fett drin sitzen, wollen das gar nicht sehen.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 08:55

Zitat:

Zitat von FendiMan (Beitrag 2419587)
Wer braucht denn eine Quellangabe, wenn man ein Elefantengedächtnis hat. :D
Da zitiert man aus dem Gedächtnis und ist seine eigene Quelle. :roflmao:

Wie leicht ist doch das Leben, wenn man sich keine Gedanken macht und kein Gedächtnis hat.
Und täglich grüßt das Murmeltier :lol:

Weini 24.06.2010 09:00

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2419618)
Destilliertes Wasser hat dann aber auch keine Mineralstoffe mehr, und das könnte dann doch zu Mangelerscheinungen führen ?

Ja, aber erst, wenn du mehr als 17l destilliertes Wasser pro Tag trinkst (siehe Wikipedia-Zitat von Don Manuel).

Don Manuel 24.06.2010 09:13

@Lastenausgleich
Ich kann mir vorstellen, dass nur die gleichen Beträge pro Kopf sinnvoll sind. Weil wenn kleine Gemeinden mehr pro Kopf bekommen, würden Gemeinden nicht mehr wachsen wollen. Dann zerfiele Österreich wohl in immer mehr Kleingemeinden, eventuell mit zusätzlicher Verhüttelung der Landschaft.

Aber zurück zum Wasser: das meiste Wasser wird global in der Landwirtschaft verdunstet ( Kommt nicht einmal bei den Pflanzen an.), gefolgt vom Brauchwasser in Industrie und Haushalt - Trinkwasser macht einen minimalen Teil aus. Wir werden also da noch einige Effizienzverbesserungen erleben (müssen). Die Nutzung von Regenwasser steckt noch immer in den Kinderschuhen und bei der Abwasseraufbereitung sowie bei der Meeresentsalzung kommt auch noch einiges. Wir scheinen wieder einmal kein absolutes Mengenproblem sondern eher ein Verteilungs- bzw. Verschwendungsproblem zu haben. Glücklicherweise, denn dagegen kann und wird vorgegangen.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 09:35

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2419626)
@Lastenausgleich
Ich kann mir vorstellen, dass nur die gleichen Beträge pro Kopf sinnvoll sind. Weil wenn kleine Gemeinden mehr pro Kopf bekommen, würden Gemeinden nicht mehr wachsen wollen. Dann zerfiele Österreich wohl in immer mehr Kleingemeinden, eventuell mit zusätzlicher Verhüttelung der Landschaft

Natürlich, diese Gedanken habe ich mir auch gemacht.
Wenn man das Gesetz einfach abschaffen würde und das Geld pro Kopf gleichmäßig verteilen würde, wäre das vielleicht der beste Kompromiss.
Aber so wie es derzeit ist, ist es zum schweren Nachteil für kleine Gemeinden.
Und auch sehr schwer verständlich, wenn man schaut, wie viel Geld in den Großstädten für jeden möglichen Unsinn verpulvert wird.
Und in den kleinen Gemeinden fehlt sogar das Geld für einen ordentlichen Gehsteig, so daß die Leute privat zahlen müssen, wenn sie als Gehsteig nicht den Jahrzehnte alten Asphalt haben wollen.

Und dieses Gesetz wird sich nie ändern, da geht man sicher über Leichen, denn das lässt sich Wien niemals gefallen.
Wie gesagt, die Macht sitzt in Wien, ohne deren Zustimmung geht gar nichts.

The_Lord_of_Midnight 24.06.2010 09:38

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2419626)
Wir scheinen wieder einmal kein absolutes Mengenproblem sondern eher ein Verteilungs- bzw. Verschwendungsproblem zu haben. Glücklicherweise, denn dagegen kann und wird vorgegangen.

Die Problematik liegt dabei, daß man einerseits allen Bürgern billigen Zugang zu Trinkwasser verschaffen möchte.
Aber andererseits damit auch die Verschwendungssucht gefördert wird, weils eben zu billig ist.


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